Fünf Tote in Stade – Was bisher über die Tat bekannt ist
Bei Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade sind fünf Erwachsene getötet worden. Die Polizei hat zwei Menschen festgenommen. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. Was Ermittler bisher über das Verbrechen mitteilen – und was noch unklar ist.
Was bekannt ist:
- Opfer: Es soll fünf Tote geben. Es handelt sich dabei um Erwachsene. Es sei nicht auszuschließen, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt. Zudem sind mehrere Menschen verletzt, zum Teil schwer.
- Täter: Die Polizei hat zwei Menschen festgenommen. Darunter ist auch der mutmaßliche Schütze. Die Rolle der zweiten Person ist unklar.
- Tatort: Die Schüsse sind in einer Jugendeinrichtung gefallen. Dort sind Mutter-Kind-Wohngruppen untergebracht.
- Warnung: Die Polizei bittet darum, den Tatort zu meiden. Sie rief Menschen auf, den betroffenen Bereich weiträumig zu verlassen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
- Gefahr: Nach Angaben der Polizei besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Ein Sprecher der Stadt Stade sagte, für eine Kindertagesstätte und eine Grundschule in der Nähe der Jugendhilfeeinrichtung habe keine Gefahr bestanden.
Was nicht bekannt ist:
- Opfer: Die Identität der Toten ist unklar. Es ist unklar, wie viele Menschen verletzt sind.
- Tatverdächtige: Die Identität der Verdächtigen war zunächst nicht bekannt.
- Beziehung: In welchem Verhältnis die Toten und die Tatverdächtigen stehen, ist bislang nicht bekannt.
- Tathergang: Der genaue Ablauf der Tat ist noch offen.
- Hintergründe: Wieso es zu der Tat kam, ist nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler gibt es jedenfalls keinen Zusammenhang zur sogenannten Clankriminalität.
Schießerei in Jugendeinrichtung: Fünf Tote
In Stade westlich von Hamburg sind fünf Menschen durch Schüsse gestorben. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, bestätigte ein Polizeisprecher auf dpa-Anfrage.
"Es wurde in der Nähe einer Jugendeinrichtung in der Innenstadt geschossen", sagte der Sprecher am Montag. Über die Hintergründe sei noch nichts bekannt. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. "Meidet den Bereich weiträumig!", postete die Polizeidirektion Lüneburg bei X. Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
Stade gehört zur Metropolregion Hamburg und ist auch als westliches Tor zum Alten Land bekannt, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands. Die Hansestadt liegt rund 40 Kilometer von Hamburg entfernt.
