Energy Sharing: Solarstrom teilen – lohnt sich das?
Energy Sharing soll überschüssigen Solarstrom zum Geschäftsmodell machen. Eigentümer können ihren Strom nicht mehr nur billig einspeisen, sondern auch mit Nachbarn oder Betrieben in der Nähe teilen. Doch ob daraus Rendite wird, entscheidet nicht die Idee allein – sondern die harte Rechnung aus Netzentgelten, Messkosten, Plattformgebühren und Reststromtarifen.
Viel Solarstrom im Sommer hilft wenig, wenn ihn niemand abnimmt. Wirtschaftlich wird das Modell erst, wenn der Strom möglichst oft dann gebraucht wird, wenn die Anlage produziert. (Foto: dpa)
Foto: Jan Woitas
Im Folgenden:
Warum Energy Sharing nicht einfach Solarstrom vom Dach nebenan ist.
Wie Netzentgelte, Messpflichten und Reststromtarife die Rendite schmälern können.
Für wen sich das Teilen von Solarstrom trotzdem lohnt.
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Freie Wirtschaftsjournalistin, Autorin, Bankkauffrau, Verwaltungswirtin, Dozentin für Recht. Anika Völger verbindet juristisches und wirtschaftliches Fachwissen mit journalistischer Klarheit. Die Hannoveranerin ordnet wirtschaftliche und politische Entwicklungen ein, analysiert rechtliche Zusammenhänge und erklärt Wirtschafts-, Finanz-, Technologie- und Kryptothemen für ein breites Publikum. Sie schreibt u. a. für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten, für Kanzleien sowie für Finanz- und Technologieunternehmen.