Politik

Was passiert, wenn Spahn uns den falschen Corona-Impfstoff verabreichen lässt?

Gesundheitsminister Jens Spahn gibt zu, dass der Lockdown, der zahlreiche Existenzen zerstört hat, mit dem heutigen Wissen falsch gewesen ist. Doch was passiert, wenn er uns als nächstes einen falschen Corona-Impfstoff verabreichen lässt, um sich dann hinterher erneut für diesen „Fehler“ zu entschuldigen? Diese Frage sollte aus Sicht der Bürger erlaubt sein, ohne dass sie kollektiv als „Verschwörungstheoretiker“, „Irre“, „Rechtsextremisten“ oder „Staatsfeinde“ diffamiert werden.
09.09.2020 10:53
Aktualisiert: 09.09.2020 10:53
Lesezeit: 1 min
Was passiert, wenn Spahn uns den falschen Corona-Impfstoff verabreichen lässt?
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Gesundheitsminister Jens Spahn hat mittlerweile zugegeben, dass der erste Corona-Lockdown mit dem heutigen Wissen falsch gewesen ist. „Man würde mit dem Wissen von heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht noch einmal Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen brauchen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske“, so Spahn.

Doch aufgrund dieser Fehlentscheidung mussten Millionen in Kurzarbeit gehen, Tausende Unternehmen werden Insolvenz anmelden, Hunderttausenden wurde ihre existenzielle Grundlage genommen und die Bevölkerung wurde komplett traumatisiert. Anschließend wurden diese zerstörten Menschen kollektiv (!) als „Verschwörungstheoretiker“, „Irre“, „Rechtsextremisten“ oder „Staatsfeinde“ attackiert, weil sie es gewagt hatten, in einem Umfeld der totalen Verunsicherung Fragen an die Politik zu richten. Migranten und Nicht-Migranten, Homo- und Heterosexuelle, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Erwachsene und Jugendliche und alle anderen gesellschaftlichen Gruppen haben schlichtweg Angst vor der Zukunft. Was noch schlimmer ist: Die Menschen werden von der Politik gezielt und vorsätzlich in Panik versetzt, um ihnen hinterher auch noch Vorwürfe zu machen.

Das politische Berlin muss sich jetzt die Frage stellen, was passiert, wenn Gesundheitsminister Spahn den Deutschen als nächstes einen Corona-Impfstoff verpassen lässt, bei dem später herauskommt, dass dieser schwere körperliche Folgeschäden oder eine Todesfolge verursacht. Dass derartige Fälle vorkommen können, hatten zuvor der chinesische Impfstoff-Skandal 2018 oder auch der Contergan-Skandal gezeigt. Schließlich hatten wir auch einen ähnlichen Skandal im Verlauf der Schweine-Grippe 2009 erlebt. Am 21. September 2018 berichtete der „Spiegel“ in einer beunruhigenden Analyse: „Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.“

Wird Spahn, dem immer wieder eine Nähe zur Pharma-Lobby unterstellt wird, in solch einem Fall sagen: „Man würde mit dem Wissen von heute, das kann ich ihnen sagen, diesen Impfstoff nicht verabreichen.“

Spahn hat offenbar nicht begriffen, welche Tragweite seine Entscheidung zu Beginn des Jahres, einen Lockdown einzuführen, gehabt hat.

Deshalb fordert der Chefredakteur der Deutschen Wirtschaftsnachrichten, Hauke Rudolph, seinen sofortigen Rücktritt!

Doch ein anderes Zukunftsszenario ist unter den gegebenen Umständen wahrscheinlicher. Die Kluft zwischen dem politischen Establishment und den Bürgern ist derart groß geworden, dass die „Polit-Profis“ es im Dunstkreis ihres „Realitätsverlusts par Excellence“ fertig bringen könnten, Spahn ins Kanzleramt zu hieven.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
avtor1
Cüneyt Yilmaz

                                                                                ***

Cüneyt Yilmaz ist Absolvent der oberfränkischen Universität Bayreuth. Er lebt und arbeitet in Berlin.

DWN
Politik
Politik Analyse: Ukraine-Krieg kippt Putins Rechnung in Russland
20.05.2026

Der Ukraine-Krieg verlagert sich immer stärker auf russisches Gebiet. Kiews Drohnen und Raketen treffen Raffinerien, Rüstungsbetriebe und...

DWN
Finanzen
Finanzen Commerzbank-Aktie: Warnung vor Unicredit-Offerte
20.05.2026

Zwischen Übernahmeofferte, politischen Widerständen und milliardenschweren Interessen verschärft sich der Machtkampf um die Commerzbank....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Tsunami setzt Kapitalfonds unter Druck und macht IT-Firmen unverkäuflich
20.05.2026

Der KI-Tsunami trifft Kapitalfonds ausgerechnet dort, wo sie jahrelang besonders teuer eingekauft haben. Viele IT- und Softwarefirmen...

DWN
Finanzen
Finanzen Nvidia-Aktie: Prognose bei Nvidia-Quartalszahlen entscheidend – KI-Boom auf dem Prüfstand
20.05.2026

Die nächsten Nvidia-Quartalszahlen dürften richtungsweisend für die gesamte KI-Branche werden. Nach der jüngsten Kursrally der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stihl kämpft mit Flaute und setzt auf Akku-Geräte
20.05.2026

Motorsägen, Heckenscheren und Akku-Technik: Stihl setzt konsequent auf den Wandel im Gartengeräte-Markt. Während die Nachfrage nach...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Kurs vor Nvidia-Zahlen: Anleger zwischen Hoffnung und Nervosität
20.05.2026

Zwischen KI-Euphorie, Rüstungsboom und kritischen Analystenurteilen bleibt die Stimmung an den Märkten angespannt. Anleger blicken...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Geopolitik in der Unternehmensstrategie: Wie Firmen ihre Resilienz stärken
20.05.2026

Die geopolitische Lage rückt Lieferketten, Rohstoffe und Märkte stärker ins Zentrum unternehmerischer Entscheidungen. Wie können Firmen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Eurozone: Inflation schnellt wegen Iran-Kriegs auf 3,0 Prozent hoch
20.05.2026

Steigende Ölpreise infolge des Iran-Krieges sorgen in der Eurozone für neuen Inflationsdruck. Verbraucher müssen erneut tiefer in die...