Panorama

Vorsätze der Deutschen: Mehr Zeit mit Familie und Freunden

Zum Jahreswechsel lassen viele Menschen die vergangenen Monate Revue passieren – und fassen neue Vorsätze. Die meisten bleiben dabei den Vorsätzen vom Vorjahr treu. Es rückt Gemeinsames in den Fokus.
03.01.2026 09:03
Lesezeit: 2 min

Vorsätze der Deutschen: Mehr Zeit mit Familie und Freunden

Die Menschen in Deutschland wollen im kommenden Jahr gern mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. Das zumindest ist der Vorsatz für 2026, den sich die meisten Menschen vornehmen, wie aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK hervorgeht. Demzufolge steht der Punkt bei 62 Prozent der Befragten auf Platz eins der Vorsätze-Liste.

Gleich dahinter folgt „Stress abbauen/vermeiden“ mit 61 Prozent. Diese beiden Vorsätze stehen seit Jahren auf dem Wunschzettel für das neue Jahr ganz oben. Im vergangenen Jahr waren die Plätze noch vertauscht.

Klassiker auf der Liste der guten Vorsätze

Nicht alle Befragten nehmen sich hingegen überhaupt etwas vor. Das haben der Umfrage zufolge 41 Prozent der Menschen in Deutschland nicht getan. Die aber bleiben ihren Wünschen durchaus treu. Der Klassiker „mehr Sport“ landet nach wie vor weit oben im Vorsätze-Ranking. So wollen sich 57 Prozent der Befragten 2026 mehr bewegen (2024: 61 Prozent).

Auch mehr Zeit für sich selbst steht bei gut jedem zweiten Befragten hoch im Kurs. Das haben sich 52 Prozent vorgenommen (2024: 54 Prozent). Genauso viele haben für 2026 auch die gesündere Ernährung im Blick. (2024: 56 Prozent).

2025 haben mehr als sonst durchgehalten

Gleichzeitig haben immerhin zwei Drittel der Befragten für mehr als drei Monate beziehungsweise bis jetzt nach ihren Vorsätzen vom vergangenen Jahr gelebt. Das sei der höchste Wert seit 15 Jahren. Die DAK fragt seit 2011 jedes Jahr nach den guten Vorsätzen.

Einen besonderen Stellenwert scheinen die guten Vorsätze bei den jungen Leuten zu haben. 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben sich Ziele für 2026 gesetzt und wollen damit einen Neustart für veränderte Lebensweisen angehen. Bei ihnen stehen die gleichen drei Klassiker – Freunde/Familie, Stress abbauen, mehr Sport – ganz oben auf der Liste.

Gleichzeitig wollen sie deutlich häufiger auf umwelt- und klimafreundliches Verhalten achten (66 Prozent, Durchschnitt: 50 Prozent), das Handy öfter weglegen (50 Prozent, Durchschnitt 36 Prozent) und sparsamer sein (47 Prozent, Durchschnitt: 27 Prozent).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Inflation und Konsumzurückhaltung: Wie Deal-Plattformen die Kaufkraft der Verbraucher stärken

Angesichts einer persistenten Inflation und steigender Lebenshaltungskosten sehen sich private Haushalte in Deutschland einem erheblichen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Private Ersparnisse in Europa: EU will mehr Kapital in Investitionen lenken
16.04.2026

Europas enormes Sparvermögen rückt zunehmend in den Fokus der Wirtschaftspolitik, während die EU nach Wegen sucht, Kapital produktiver...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street schließt uneinheitlich, während Tech-Rallye den S&P 500 auf ein Rekordhoch treibt
15.04.2026

Ein spannender Handelstag voller Kontraste hält Anleger in Atem und sorgt für überraschende Wendungen.

DWN
Politik
Politik „Strategische Partnerschaft“ mit der Ukraine: Deutschland vereinbart Rüstungsdeals mit Selenskyj
15.04.2026

Die finanzielle und militärische Hilfe für die Ukraine nimmt federführend durch Deutschland und Großbritannien an Fahrt auf. Nachdem...

DWN
Technologie
Technologie Novo Nordisk-Aktie: KI von OpenAI soll Pharmaentwicklung beschleunigen
15.04.2026

Novo Nordisk treibt den Einsatz von KI in der Pharmaindustrie voran und setzt dabei auf eine Kooperation mit OpenAI. Kann künstliche...

DWN
Politik
Politik Deutschlands Photovoltaik-Ausbau: Wie Solarstrom Europas Energiemarkt stabilisiert
15.04.2026

Deutschlands Photovoltaik-Ausbau gewinnt in einem angespannten geopolitischen Umfeld strategisch an Bedeutung für den europäischen...

DWN
Politik
Politik YouGov-Umfrage: AfD klar stärkste Kraft - Union stürzt auf schlechtesten Wert seit vier Jahren
15.04.2026

In einer YouGov-Umfrage kann sich die AfD deutlich von den anderen Parteien absetzen. Auch Grüne und Linke legen zu. Die einzigen, die...

DWN
Finanzen
Finanzen Neue Prognose der Deutschen Bank: US-Dollar verliert an Stärke
15.04.2026

Die Deutsche Bank sieht eine veränderte Ausgangslage an den Devisenmärkten und rät Marktteilnehmern zu einer Neuausrichtung ihrer...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzspritze vom Bund: Eine Milliarde Euro für Länder und Kommunen
15.04.2026

Der Bund greift hoch verschuldeten Kommunen unter die Arme. Doch nicht nur sie werden entlastet - sondern auch die reichsten Bundesländer.