Finanzen

Humanitäre Hilfe: EU schickt über 450 Millionen Euro Hilfe in den Nahen Osten

Mehr als 450 Millionen Euro aus Brüssel sollen Hunger lindern, Kinder unterrichten und Leben retten. Nicht nur wegen der aktuellen Krise.
16.03.2026 14:07
Aktualisiert: 16.03.2026 14:07
Lesezeit: 1 min
Humanitäre Hilfe: EU schickt über 450 Millionen Euro Hilfe in den Nahen Osten
Nach dem Plan der Kommission sollen davon allein 210 Millionen Euro nach Syrien gehen. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

EU schickt über 450 Millionen Euro Hilfe in den Nahen Osten

Die Europäische Union gibt mehr als 450 Millionen Euro für humanitäre Hilfe im Nahen Osten. Sie soll Menschen in Jordanien, Syrien, Ägypten, im Libanon und in den Palästinensischen Gebieten helfen, wie die Europäische Kommission mitteilte.

Europa müsse weiterhin zu den Menschen in Krisengebieten halten, teilte die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, mit. «Wir werden weiterhin lebensrettende Hilfe leisten, solange sie benötigt wird.»

210 Millionen Euro für Syrien

Nach dem Plan der Kommission sollen 210 Millionen Euro nach Syrien gehen. Mehr als 16 Millionen Menschen seien dort ein Jahr nach dem Sturz des Langzeitmachthabers Baschar al-Assad noch auf Unterstützung angewiesen. In die Palästinensischen Gebiete sollen 124 Millionen Euro fließen und in den Libanon etwa 100 Millionen. Die Gelder werden zum Beispiel für Lebensmittel, die medizinische Versorgung, Unterkünfte und Bildungsangebote für Kinder verwendet.

Angesichts des Kriegs im Iran unterstützt die EU auch Flüge, die in der Region gestrandete Bürgerinnen und Bürger nach Europa bringen. In den vergangenen Wochen sind so mehr als 11.000 Menschen zurückgeholt worden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen DeFi-Hashing nutzt die Rechenleistung künstlicher Intelligenz, um das Vermögen der Nutzer zu mehren.

Major economies are actively promoting the establishment of a unified capital market regulatory framework and plan to strengthen the...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Kiew fordert Friedensgespräche – Putin nennt angebliche Nato-Pläne „Unsinn“
05.06.2026

Präsident Selenskyj bietet Kremlchef Putin direkte Gespräche in einem Drittstaat an. Putin reagierte siegesgewiss und wies Warnungen vor...

DWN
Politik
Politik Merz und Macron fordern Turbo bei EU-Erweiterung auf dem Westbalkan
05.06.2026

Deutschland und Frankreich wollen heute bei einem EU-Gipfel in Montenegro eine neue Initiative starten, um die EU-Erweiterung zu...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft DWN-Wochenrückblick KW 23: Die wichtigsten Analysen der Woche
05.06.2026

Im DWN Wochenrückblick KW 23 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen...

DWN
Politik
Politik Schwesig kritisiert Pflegereform scharf: „Ein reines Belastungspaket“
05.06.2026

Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) lehnt die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) strikt...

DWN
Panorama
Panorama Homeoffice einrichten: So gelingt der perfekte Heimarbeitsplatz
05.06.2026

Das Homeoffice gehört für viele Beschäftigte längst zum Alltag. Doch ein improvisierter Arbeitsplatz kann schnell zur Belastung werden....

DWN
Politik
Politik Söder contra Pistorius: Bundeswehr-Umbau sorgt für bayerischen Protest
05.06.2026

CSU-Chef Markus Söder kritisiert Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Reform regionaler Bundeswehr-Strukturen scharf. In...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Misere Ausbildungsmarkt: Weniger Ausbildungsplätze trotz steigender Nachfrage
05.06.2026

Der Anteil der Betriebe, die noch ausbilden, hat 2025 einen neuen Tiefpunkt erreicht. Der Rückgang des Angebots an Ausbildungsstellen...

DWN
Politik
Politik Umfrage beziffert wackelige Zukunft: Deutsche zweifeln an Koalition und Sozialpolitik
05.06.2026

Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik schwindet massiv: Fast drei Viertel der Deutschen bezweifeln laut dem aktuellen...