Immobilien

Wohnimmobilien in Deutschland: Preise steigen langsamer

Große Preissprünge sind bei Wohnimmobilien in Deutschland derzeit nicht drin. Regional gibt es deutliche Unterschiede.
26.06.2026 07:23
Lesezeit: 1 min
Wohnimmobilien in Deutschland: Preise steigen langsamer
2023 hatte es heftige Preiseinbrüche infolge der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Hochinflation gegeben. (Foto: dpa)

Wohnimmobilien in Deutschland: Preise steigen langsamer

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2026 nicht mehr so stark gestiegen wie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legten sie um durchschnittlich 1,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im vierten Quartal 2025 hatte der Anstieg noch 2,6 Prozent betragen, im dritten Quartal 3,2 Prozent.

Die regionale Spreizung wird größer. Während Eigentumswohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 3,6 Prozent teurer wurden, stagnierte der Preisanstieg in den sieben größten Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf) mit nur 0,3 Prozent. In dicht besiedelten ländlichen Kreisen sanken die Wohnungspreise sogar um 0,4 Prozent.

Preisanstieg in Großstädten stagniert

Für Ein- und Zweifamilienhäuser war der Preisanstieg in den Metropolen mit 1,4 Prozent am stärksten, während die Preise in dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,8 Prozent fielen.

Im Vergleich zum Schlussquartal 2025 zogen die Preise nur noch um 0,3 Prozent an. Nach eineinhalb Jahren Preissteigerungen scheint sich der Markt wieder abzukühlen. 2023 hatte es heftige Preiseinbrüche infolge der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Hochinflation gegeben. Zinsen und Baukosten waren gleichzeitig stark gestiegen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama Digitaler Jugendschutz: Experten zweifeln an Altersgrenze ab 13 Jahren
26.06.2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert eine strikte Altersschranke für soziale Netzwerke. Doch Fachleute warnen: Ohne echte...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnimmobilien in Deutschland: Preise steigen langsamer
26.06.2026

Große Preissprünge sind bei Wohnimmobilien in Deutschland derzeit nicht drin. Regional gibt es deutliche Unterschiede.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Unternehmensinsolvenzen treiben die Weltwirtschaft in den Stresstest
26.06.2026

Die Weltwirtschaft taumelt in den nächsten Belastungstest. Coface warnt vor teurem Öl, neuer Inflation und Lieferkettenstress, während...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street schließt uneinheitlich, da Apple-Kursrutsch Tech-Titel belastet
25.06.2026

Turbulente Entwicklungen im Technologiesektor bewegen die Gemüter der Anleger an den US-Märkten.

DWN
Finanzen
Finanzen Micron-Aktie hebt ab: Traumzahlen und Hammer-Ausblick
25.06.2026

KI boomt: Mit einem kräftigen Kurssprung hat die Micron-Aktie auf die jüngste Quartalsbilanz reagiert. Nicht nur Anleger zeigten sich...

DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX-Anleihe zeigt, wie teuer Musks KI-Traum wirklich ist
25.06.2026

Elon Musk verkauft Anlegern eine Anleihe über 25 Milliarden Dollar und damit mehr als nur SpaceX. Hinter dem Deal steckt der Versuch,...

DWN
Politik
Politik AfD-Parteiverbot: NGO-Gutachten sieht gute Chancen für ein AfD-Verbotsantrag
25.06.2026

Eine Gruppe von Experten der NGO „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) hat das Grundsatzprogramm der AfD, ihre Wahlprogramme und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Tesla drückt aufs Gas: 1.000 neue Jobs für das Werk in Grünheide
25.06.2026

Der US-Elektroautobauer Tesla lässt die Absatzkrise hinter sich und rüstet sich für die steigende Nachfrage. Mit erheblichem personellem...