Technologie

242 Stunden im Minus: Darum läuft Deutschlands Strommarkt aus dem Takt

Immer häufiger fällt der Börsenpreis für Strom unter null. Der billige Überschuss kostet Deutschlands Steuerzahler und Industrie Milliarden, weil Netze und Speicher dem Ausbau der Erneuerbaren hinterherhinken.
26.07.2026 16:00
Lesezeit: 5 min
242 Stunden im Minus: Darum läuft Deutschlands Strommarkt aus dem Takt
Strompreis unter Null: Der Stromüberschuss kostet Steuerzahler Milliarden. Wie Speicherbetreiber und Haushalte von der Krise profitieren (Foto: dpa).

Im Folgenden:

  • Warum der Börsenstrompreis 2026 schon in 242 Stunden unter null lag und die Zahl seit 2016 auf nahezu das Sechsfache gestiegen ist
  • Warum billiger Überschussstrom Steuerzahler und Industrie Milliarden kostet
  • Was der Streit um die Kostenrechnungen des RWI-Ökonomen Frondel über die wahren Lasten der Solarförderung verrät
  • Wie Speicher, dynamische Tarife und flexible Verbraucher aus dem Minus einen Vorteil machen könnten.

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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