Politik

Längere Befristung bei Arbeitsverträgen: Mehr als jeder Zweite ist dagegen

Die Regierungskoalition plant im Zuge der Sozialstaatsreformen die Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen. In einer Umfrage spricht sich mehr als die Hälfte der Befragten gegen den Vorstoß aus.
07.07.2026 07:14
Lesezeit: 1 min
Längere Befristung bei Arbeitsverträgen: Mehr als jeder Zweite ist dagegen
Sachgrundlose Befristungen sollen für bis Ende 2030 eingestellte Arbeitnehmer bis zu 48 Monate möglich werden und sechsmal verlängert werden dürfen. (Foto: dpa) Foto: Annette Riedl

Mehr als jeder Zweite gegen geplante Job-Befristungen

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie.

  • 33 Prozent der Befragten lehnen die Pläne "voll und ganz ab", weitere 21 Prozent "eher".
  • 8 Prozent befürworten die Reform "voll und ganz", weitere 18 Prozent "eher".

19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden. Für die Umfrage wurden am 2. und 3. Juli 6.200 Erwachsene in Deutschland befragt. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Sachgrundlose Befristungen sollen bis zu 48 Monate möglich werden

Die Regierungskoalition plant im Zuge der Sozialstaatsreformen die Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen. Sachgrundlose Befristungen sollen für bis Ende 2030 eingestellte Arbeitnehmer bis zu 48 Monate möglich werden und sechsmal verlängert werden dürfen, wie aus den Ergebnissen des Koalitionsausschusses hervorgeht.

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