Technologie

Signal auf mehreren Smartphones nutzen: So funktioniert es

Wer Signal parallel auf mehreren Mobilgeräten verwenden wollte, musste bislang mit Einschränkungen leben. Neue App-Versionen schaffen nun mehr Möglichkeiten für Android und Apple. Beim Koppeln haben Nutzer jedoch eine wichtige Entscheidung über ihren bisherigen Chatverlauf zu treffen.
30.08.2026 13:38
Lesezeit: 1 min
Signal auf mehreren Smartphones nutzen: So funktioniert es
Signal kann nun auf mehreren Smartphones gleichzeitig genutzt werden. (Bild: ChatGPT)

Signal auf mehreren Mobilgeräten nutzen

Mehr als ein Gerät mit dem Messenger-Konto koppeln – das ist vielen wichtig. Deshalb hat Signal dieses Feature erweitert: Wie es nun mit Android-Tablets sowie -Telefonen und iPhones möglich ist.

Signal lässt sich nun auch auf mehreren mobilen Android-Geräten gleichzeitig nutzen. Zudem ist die Unterstützung für Mobilgeräte im Apple-Universum ausgebaut worden. Voraussetzung dafür, mehr Zusatzgeräte anhängen zu können, ist die Signal-Version 8.20 bei Android beziehungsweise die Version 8.22 bei iOS.

Konkret lässt sich nun:

  • unter Android ein Tablet oder ein weiteres Smartphone mit dem eigenen Konto verbinden
  • bei Apple auch ein zweites iPhone mit dem Signal-Konto koppeln; eine Verbindung mit einem iPad war bereits zuvor möglich.

Bei null anfangen – oder 45 Tage zurückreisen

Nach dem Verbinden eines weiteren Gerätes hat man zwei Möglichkeiten:

  1. Man startet auf dem Zusatzgerät mit einem leeren Chatverlauf.
  2. Man wählt die Option, den Chatverlauf der vergangenen 45 Tage lokal verschlüsselt auf das Zusatzgerät zu übertragen - inklusive aller Medien wie Fotos und Videos.

So koppelt es sich – und klemmt vielleicht noch bei Tablets

Wie das Koppeln von Geräten funktioniert, erklärt Signal Schritt für Schritt auf seinen Support-Seiten im Netz.

Die Entwickler weisen darauf hin, dass es aktuell auf Android-Tablets noch vereinzelt klemmen kann, etwa in den Einstellungen, bei der In-App-Kamera oder bei der Unterstützung von Tastaturkürzeln. Fehlerbereinigungen seien aber in Arbeit.

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