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Douglas-Chef: „Verbraucher wägen Ausgaben genauer ab“

Die Kaufzurückhaltung setzt der Parfümeriekette Douglas zu. Konzernchef van der Laan erklärt, was aus seiner Sicht dahintersteckt.
12.02.2026 07:33
Lesezeit: 1 min

Douglas-Chef: „Verbraucher wägen Ausgaben genauer ab“

Die Parfümeriekette Douglas spürt nach eigenen Angaben eine anhaltende Verunsicherung und höhere Preissensibilität ihrer Kundinnen und Kunden. Das habe zuletzt zu einem verstärkt selektiven Kaufverhalten und zu einer von Rabattaktionen geprägten Nachfrage geführt und das Geschäft belastet. Dies teilte das Unternehmen im Zuge der Präsentation seiner Geschäftszahlen mit.

Verbraucher wägten "ihre Ausgaben zur Zeit genauer ab", sagte Douglas-Chef Sander van der Laan. "Das intensiviert den Wettbewerb und führt dazu, dass Preisaktionen für alle Anbieter wichtiger werden." Nach dem Aufschwung in der Zeit nach der Pandemie spüre der Konzern im europäischen Markt nun Gegenwind.

"Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und steigende Lebenshaltungskosten haben marktübergreifend eine Kaufzurückhaltung ausgelöst", so van der Laan. Betroffen seien insbesondere Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Dies bremse das Marktwachstum in Europa. Dennoch bleibe das Geschäftsmodell profitabel.

Weniger Gewinn

Das für Douglas auch wegen des Weihnachtsgeschäfts besonders wichtige Quartal von Oktober bis Dezember brachte trotz des schwierigen Umfelds ein moderates Umsatzplus: In den drei Monaten stieg der Erlös nach Angaben des Unternehmens auf 1,67 Milliarden Euro - 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In der Dach-Region, zu der Deutschland zählt, konnte Douglas hingegen lediglich um 0,6 Prozent zulegen. Der Nettogewinn ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,2 Prozent auf knapp 145 Millionen Euro zurück.

Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 4,65 und 4,8 Milliarden Euro. Douglas betreibt weltweit nach eigenen Angaben rund 1.960 Filialen, davon etwa 340 in Deutschland.

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