Wirtschaft

Ein Nobelpreisträger erklärt: Niedrige Geburtenraten töten das Wirtschaftswachstum nicht

Sinkende Geburtenraten gelten oft als Gefahr für Wachstum und Wohlstand. Doch Nobelpreisträger Daron Acemoglu kommt zu einem anderen Schluss: Wenn Arbeitskräfte knapper werden, investieren Firmen stärker in Automatisierung, und die Produktivität steigt.
26.07.2026 13:38
Lesezeit: 6 min
Ein Nobelpreisträger erklärt: Niedrige Geburtenraten töten das Wirtschaftswachstum nicht
Ein Gedankenspiel: Alterung muss Wachstum niciht zwingend bremsen, so der Nobelpreisträger. (Foto: dpa) Foto: Jennifer Brückner

Im Folgenden:

  • Wie sinkende Geburtenraten das Wirtschaftswachstum laut einem Nobelpreisträger antreiben.
  • Warum schrumpfende Belegschaften Unternehmen zu mehr Investitionen in Automatisierung bewegen.
  • Weshalb alternde Gesellschaften unerwartet hohe Zuwächse beim Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem verzeichnen.

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Gabriel Chrostowski

Gabriel Chrostowski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Bei Puls Biznesu ist er für makroökonomische und branchenspezifische Analysen zuständig. Er taucht gerne in umfangreiche Datensätze und Forschungsstudien ein, um den tatsächlichen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. In seiner Freizeit liest er, geht laufen, spielt Fußball und wandert. Er ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Posen (Poznań University of Economics and Business).
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