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USA

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Die Polizei hat den betroffenen Teil des Kinderspielplatzes gesperrt. (Foto: dpa)

Eltern verunsichert: Kinderspielplatz in Tokio radioaktiv verstrahlt

Ein Kinderspielplatz in Tokio ist so hoch radioaktiv verstrahlt, dass die zuträgliche Jahresobergrenze bereits nach zwei Stunden erreicht ist. Wie und was den Park verstrahlt hat, ist nicht bekannt. Erst vor zwei Tagen landete eine radioaktive Drohne ebenfalls in Tokio auf dem Amtssitz von Premier Abe.

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Die Waffenruhe in der Ost-Ukraine ist trügerisch: Offenbar bereiten sich Russen und Amerikaner auf neue militärische Aktionen vor. Die US-Regierung will das Thema am Köcheln halten, um die EU beim TTIP unter Druck zu setzen. Die USA sind im Energie-Krieg unter Zugzwang geraten, seit Moskau bekanntgegeben hat, sein Erdgas ab 2019 nicht mehr über die Ukraine leiten zu wollen. Der nächste militärische Zwischenfall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Seit Januar hat sich der Preis für die Öl-Sorte Brent etwas erholt. (Grafik: ariva.de)

Spekulanten wetten auf Anstieg des Öl-Preises

Am Donnerstag haben Hedge-Fonds und Spekulanten unverhältnismäßig viele Long-Kontrakte erworben. Damit wetten sie auf einen Anstieg der Öl-Preise. Ausschlaggebend für eine Erholung der Öl-Preise soll das Ende des US-Fracking-Booms und der Konflikt im Jemen sein.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Amtskollegen Xi Jinping bauen ihre Allianz aus. (Foto: dpa)

Russland verabschiedet historisches Gas-Abkommen mit China

Russland steht vor der Verabschiedung eines Gesetzes, wonach der Energie-Riese Gazprom China mit jährlich 38 Milliarden Kubikmeter beliefern soll. Der Kreml könnte durch diesen Deal künftige Lieferausfälle nach Europa kompensieren. Der Konfrontations-Kurs der EU lässt Russland näher an China rücken.

Ein Haus in Johnsonville, Connecticut. In den US-Bundesstaaten gibt es einen Rückgang bei der Nachfrage nach Einfamilienhäusern. (Foto: dpa)

Hausverkäufe in den USA brechen stark ein

Die Verkäufe von neuen Einfamilien-Häusern sind in den USA im März überraschend deutlich um 11,4 Prozent eingebrochen. Dies war nach drei Anstiegen in Folge der erste Rückgang und zugleich der stärkste seit Juli 2013.

Deutsche Bank zahlt Rekord-Strafe wegen Libor-Manipulation

Die Deutsche Bank einigt sich in dem Skandal um Zinsmanipulationen mit den USA und Großbritannien auf einen Vergleich. Deutschlands größte Bank zahlt die Rekordstrafe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar.

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Licht-Technologie verzehnfacht Bandbreite von WLAN-Netzen

Eine neue LED-Technologie kann die Bandbreite von WLAN-Systemen um das 10-fache erhöhen. Forscher haben dazu einen Weg gefunden, die Daten über das Licht zu übertragen. Die Technologie könnte günstig in bestehenden WLAN-Systeme integriert werden und sogar Video-Streaming auch an Orten mit hoher Nutzerzahl wie Flughafen-Terminals oder Coffee-Shops ermöglichen.

Trotz des in Gang gebrachten Kartellverfahrens gegen Gazprom, bleibt Russland am europäischen Markt klar im Vorteil gegenüber den Amerikanern. (Foto: dpa)

Energie-Poker: Russland trotz EU-Klage im Vorteil gegen USA

Die USA unterstützten die Eskalation der EU im Gas-Streit gegen Russland. Durch die enttäuschende Entwicklung beim Schiefergas haben die Russen gute Chancen, diese Schlacht zu gewinnen.

Die weltweite DDoS-Angriffe am 22. April 2015 um 13.00 Uhr. (Grafik: Digital Attack Map)

Estland: Nato führt Cyber-Manöver gegen Hacker durch

In Estland findet ein Cyber-Manöver der Nato statt. An dem Militär-Übung werden über 400 IT-Experten teilnehmen. Es sollen Hacker-Angriffe und Verteidigungs-Maßnahmen gegen solche Angriffe simuliert werden. Im Jahr 2007 kam fast das gesamte Strom- und Wassernetz Estlands aufgrund von Cyber-Attacken zum Erliegen. Das Land war zeitweise komplett vom Internet abgeschnitten.

Der europäische Chef-Unterhändler zum Freihandelsabkommen TTIP, Ignacio Garcia Bercero, und sein US-amerikanischer Amtskollege Dan Mullaney (li.) sind sich einig. (Foto: dpa)

TTIP-Geheimplan: Konzerne erhalten Mitwirkung bei nationaler Gesetzgebung

Einem geleakten Dokument der EU-Kommission zufolge sollen Konzerne im Rahmen des TTIP-Abkommens direkt in das Gesetzgebungs-Verfahren eingreifen können. Laut dem Dokument müssen Gesetzesentwürfe künftig darauf überprüft werden, ob sie den Interessen von Konzernen schaden oder nicht.

Der US-Autor Peter Schweizer hat die Finanzierungs-Methoden der Clinton Foundation unter die Lupe genommen. (Foto: dpa)

Steuergelder für die Clintons: Auch Deutschland gehört zu den Spendern

Die Clintons sollen sich an Spenden-Geldern, die an ihre Foundation geflossen sind, bereichert haben. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gehört ebenfalls zu den Geldgebern. Doch bei den Geldern soll es sich um „zweckgebundene Zuschüsse“ handeln, um Projekte in Malawi zu finanzieren. Der US-amerikanische Autor Peter Schweizer erhebt in seinem neuesten Buch schwere Vorwürfe gegen Bill und Hillary Clinton.

Aus Sorge um die Stabilität der Südost-Flanke der NATO wollen Präsident Obama und Kanzlerin Merkel offenbar vermeiden, dass Griechenland die Eurozone verlässt. (Foto: dpa)

Wegen Nato: USA bestehen auf Griechenland im Euro

Die US-Regierung will Griechenland wegen der Nato-Südflanke nicht aus dem Euro ausscheiden lassen. Offiziell begründet US-Prasident Obama seine Forderung mit Gefahren für die Weltwirtschaft.

Der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt nimmt Kurs auf den Golf von Aden, um die Aktivitäten des Iran zu überwachen. (Foto: US Navy)

Gefährliche Zuspitzung: USA schicken Flugzeugträger gegen den Iran

Die Amerikaner schicken den Flugzeugträger Theodore Roosevelt in den Golf von Aden. Offiziell soll er iranische Kriegsschiffe nur beobachten. Doch die verstärkte Militär-Präsenz könnte auch der Anfang einer neuen Eskalation sein. Deutschland wirbt an der Seite der USA bereits diskret für Waffenexporte an Saudi-Arabien. Die Saudis bombardieren, unterstützt von den Amerikanern, den Jemen.

Das US-Militär führt ein achtwöchiges Wargame im Inland durch. Dabei soll es um die Eroberung des US-Bundesstaats Texas gehen, der die Rolle eines US-Gegners übernimmt. (Grafik: US Army Special Operations Command)

Bürgerkrieg: US-Armee simuliert Unruhen zwischen Texas und den USA

Die US-Armee wird im Rahmen des Wargames „Jade Helm 15“ den US-Bundesstaat Texas erobern. Dieser spielt in dem Wargame den Hauptfeind der USA. Es ist unklar, ob sich die amerikanische Regierung mit der Übung auf bürgerkriegsähnliche Unruhen im eigenen Land vorbereiten. In Kalifornien ist in einem Dorf bereits die Nationalgarde aufmarschiert.

Der saudi-arabische Verteidigungsminister Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz al-Saud gemeinsam mit Militärs. Riad kämpft gegen die Rebellen im Jemen und befürchtet gleichzeitig IS-Anschläge. (Foto: dpa)

Saudi-Arabien befürchtet Anschläge auf Öl-Anlagen

Das Königreich Saudi-Arabien befürchtet, dass der IS Anschläge auf Öl-Anlagen oder Einkaufszentren verüben könnte. Die Sicherheitskräfte stehen nach Informationen des Innenministeriums in Riad in Alarmbereitschaft. Doch auch Vergeltungs-Anschläge verfeindeter Rebellen im Jemen sind nicht ausgeschlossen.

Frankreich wollte ursprünglich zwei Mistral-Hubschrauberträger an Russland liefern. (Foto: dpa)

Friedensforscher: Nato-Mitglieder müssen dauerhaft Militär-Budgets erhöhen

Sam Perlo-Freeman vom Friedensforschungs-Instituts Sipri erklärt, dass die osteuropäischen Staaten wegen ihrer Nato-Mitgliedschaft dauerhaft ihre Militär-Ausgaben erhöhen müssen. Die Rüstungsindustrie verschafft sich so einen Vorteil im Wettlauf der Lobbyisten um europäische Steuergelder.

Fischstäbchen-Produktion bei Iglo in Bremerhaven. Der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern Unilever verkaufte Iglo 2006 an den Finanzinvestor Permira. Dieser wiederum will Iglo an den US-Investor Nomad Foods weiterverkaufen. (Foto: dpa)

Weicher Euro macht’s möglich: US-Konzern Nomad Foods übernimmt Iglo

Der US-Investor Nomad Foods will Europas größten Tiefkühlkost-Hersteller Iglo für 2,6 Milliarden Euro übernehmen. Die Übernahme gestaltet sich aufgrund des starken Dollars und des schwachen Euros besonders profitabel.

Flüchtlinge stranden am 20. April 2015 vor der Küste der Insel Rhodos. Das Flüchtlingsproblem wird nach dem Tod von hunderten Libyen-Flüchtlingen zu einer humanitären Tragödie ungeahnten Ausmaßes. (Foto: dpa)

CDU sieht eine „echte Völkerwanderung“ von Libyen nach Europa

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erwartet eine Million Flüchtlinge aus Libyen. Der EU-Politiker Elmar Brok spricht gar von einer „echten Völkerwanderung“. Die Aufregung ist allerdings wohlfeil: Bereits vor Jahren waren die EU-Politiker gewarnt worden, dass ein Zerwürfnis mit dem damaligen Machthaber Gaddafi die EU-Südgrenze gefährde. Es folgte der von den USA gewünschte Sturz Gaddafis. Das Problem der Flüchtlinge droht völlig außer Kontrolle zu geraten.

Kreml-Chef Wladimir Putin gemeinsam mit seinem Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow (li.) und Verteidigungs-Minister Sergej Schoigu. Russland fühlt sich bedroht und will dem Westen eine „angemessene“ und „verhältnismäßige“ Antwort geben. (Foto: dpa)

Russland: Nato gefährdet militärisches Gleichgewicht in Europa

Der russische Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow sagt, dass die USA mit der Entwicklung von nicht-nuklearen Hochpräzisions-Waffen und der Stationierung von Raketen-Systemen in Europa das nukleare Gleichgewicht außer Kraft setzen. Doch jenes Gleichgewicht sei ein Garant für den Weltfrieden. Die Nato und die US-Regierung würden Russland ganz offen bedrohen. Deshalb bereitet sich der Kreml auf eine „angemessene“ Antwort vor, so der General.