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USA

IS zeigt Video mit Enthauptung einer zweiten US-Geisel

Die Terror-Gruppe Islamischer Staat (IS) hat ein weiteres Video mit der Enthauptung einer US-Geisel veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei dem Opfer um den Journalisten Steven Sotloff. Die IS hatte die Ermordung angekündigt, wenn die Amerikaner die Luftangriffe im Irak nicht stoppen.

Thailand will mehr Lebensmittel nach Russland liefern

Thailand eilt Russland im Handelskrieg mit der EU zu Hilfe und bietet Putin an, jene Lebensmittel zu liefern, die die Russen bisher von aus der EU und den USA bezogen haben.

Gregor Gysi konterte Merkels Motto (Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte) mit der elementaren Grundregel jeder Demokratie: Politik muss ihre Handlungen vom Ende her denken. (Foto: dpa)

Sehr starke Rede: Gregor Gysi demontiert hilflose deutsche Außenpolitik

Im Bundestag hat Gregor Gysi die Außenpolitik von Union und SPD in einer analytischen, scharfsinnigen und kühlen Analyse in der Luft zerrissen. Gysis Plädoyer: 75 Jahre nachdem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, sollte sich Deutschland nicht willenlos an die US-Interessen ankoppeln, sondern sich als Anwalt des Friedens in der Welt verstehen. Dokumentation einer schonungslosen Abrechnung.

Gregor Gysi konterte Merkels Motto (Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte) mit der elementaren Grundregel jeder Demokratie: Politik muss ihre Handlungen vom Ende her denken. (Foto: dpa)

Bundestag: Nur die Linke und einige Grüne gegen Waffen für Irak

Der Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel bei der Waffenlieferung in den Irak Rückendeckung gegeben. Nur die Linkspartei und einige Grüne stimmten gegen den grundsätzlichen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik. Merkel begründete die Waffenlieferung mit den Worten: «Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte.»

Der amtierende OSZE-Vorsitzende, der Schweizer Didier Burkhalter, mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Die OSZE Beobachter in der Ukraine haben keine Hinweise auf russische Truppen in der Ukraine. (Foto: dpa)

OSZE: „Keine Hinweise auf Präsenz von russischen Truppen auf ukrainischem Boden“

Die OSZE hat aufgrund ihrer Beobachtungen in der Ost-Ukraine keine Hinweise auf eine Präsenz von russischen Truppen auf ukrainischem Boden. Das sagte ein Sprecher der Organisation den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Organisation ist mittlerweile mit 250 Mitarbeitern in der Region und kann offenbar einigermaßen unbehindert beobachten. Die Nato hatte zuletzt behauptet, Beweise für russische Militär-Operationen zu haben. Die ukrainische Führung spricht seit Tagen von einer „Invasion“ der russischen Armee.

Russland führt Überwachungs-Flug über Deutschland durch

Russland hat für diese Woche einen offiziellen militärischen Überwachungsflug über Deutschland angekündigt. Die Überwachung erfolgt auf Grundlage einer OSZE-Vereinbarung und ist eine Antwort auf Großbritannien: Die Briten haben ihrerseits einen Überwachungsflug über Russland angekündigt.

Auch das deutsche Heer beteiligt sich an den Nato-Plänen in Osteuropa. Die deutsche Luftwaffen gilt in Nato-Kreisen als besonders effektiv. (Foto: dpa)

Nato will Militär-Manöver in Osteuropa verstärken

Die Nato möchte ihre Aktivitäten in Osteuropa ausbauen. Es sollen in regelmäßigen Abständen Militär-Manöver durchgeführt werden. Zudem sollen fünf neue Stützpunkte errichtet werden. Das transatlantische Bündnis definiert Russland als Aggressor und will einen neuen Geist in der Nato.

Die Amerikaner wollen den Europäern die Aufräum-Arbeiten des Ukraine-Fiaskos überlassen. Das wird teuer für die Steuerzahler und die Wirtschaft in Europa. (Foto: dpa)

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland

War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen "Beweisen" ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren - und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

Die EU-Steuerzahler müssen mehr als 400 Millionen Euro hergeben, damit die baltischen Staaten ohne russisches Gas auskommen. (Foto: dpa)

Kein Gas aus Russland: EU entwickelt Notfall-Plan für den Winter

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko setzt all seine Hoffnungen auf Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Der wiederum will die Ukraine als Mitglied im transatlantischen Bündnis sehen. (Foto: dpa)

Rasmussen: Nato-Beitritt der Ukraine bereits 2008 bei Gipfel beschlossen

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat verhalten positiv auf die Ankündigung eines ukrainischen Nato-Beitrittsansuchens reagiert. Der Beitritt sei bereits 2008 beschlossen worden. Zunächst werden einzelne Nato-Staaten die Ukraine finanziell unterstützen.