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Der türkische Präsident Erdogan trifft NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg: Weil die NATO die Türkei im Syrien-Konflikt braucht, kann sich Erdogan gegen die EU einige Freiheiten herausnehmen. (Foto: dpa)

Türkei exportiert massiv Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Die Krankenschwester Nina Pham im Krankenhaus von Dallas, im Gespräch mit Ihrem Arzt. Die Krankenschwester hatte sich an Ebola angesteckt, als sie den inzwischen verstorbenen Thomas Eric Duncan behandelte. In den USA ist nach dem Fall eine regelrechte Ebola-Hysterie ausgebrochen. (Foto: dpa)

Angst vor Ebola: EU hat schon 450 Millionen Euro verteilt

Die EU hat bereits 450 Millionen Euro für Maßnahmen ausgegeben, die im Kampf gegen Ebola eingesetzt werden. Tatsächlich sind viele dieser Ausgaben Konjunkturhilfen für große internationale Konzerne. Wegen der in der Öffentlichkeit geschürten Angst vor Ebola fällt es den Politikern leicht, Steuergelder Umlauf zu bringen. Tatsächlich müsste Ebola vor allem in Westafrika bekämpft werden. Denn dort ist die Lage wirklich kritisch.

Angela Merkel hat Deutschland in die falsche Gesellschaft geführt: Lohndumping und die Illusion des Sicherheit durch Exporte machen die deutsche Wirtschaft und vor allem die deutsche Gesellschaft extrem krisenanfällig. (Foto: dpa)

Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die Rückkehr der Krisen wird Deutschland besonders hart treffen. In Deutschland hat sich als Exportnation in einer trügerischen Sicherheit gewogen. Statt die Kaufkraft der eigenen Bürger zu stärken, wurde weiter Lohn-Dumping betrieben. Das könnte sich nun rächen. Denn Deutschland ist heute anfälliger für einen Crash als noch vor wenigen Jahren.

US-Präsident Barack Obama hat in Syrien und im Irak Schwierigkeiten, weil der IS nicht die ihm zugedachte Rolle spielt. (Foto: dpa)

„Amerikaner wollen Irak und Syrien als Nationalstaaten zerstören“

Die US-Strategie für den Nahen Osten zielt nach Ansicht des Menschenrechtler Martin Dolzer auf eine Zerschlagung von Syrien und dem Irak als selbständige Nationalstaaten ab. Dadurch könnten die Amerikaner willfährige Kleinstaaten schaffen, die ihnen den Zugang zu den Öl-Vorkommen sichern. Der IS scheint allerdings außer Kontrolle geraten zu sein.

In die Zange genommen: Angela Merkel könnte sich im Poker mit Poroschenko und Putin verrechnet haben. Für solche Rechenfehler muss üblicherweise der Steuerzahler geradestehen. (Foto: dpa)

Putin und Poroschenko tricksen Merkel aus: EU soll Gas-Schulden der Ukraine zahlen

Die EU sieht sich im Gas-Streit mit Russland einer überraschenden neuen Allianz gegenüber: Wladimir Putin und Petro Poroschenko haben sich darauf geeinigt, dass die EU die offenen Rechnungen bei Gazprom übernimmt. Der vermeintliche Kampf um die Achtung des Völkerrechts dürfte die europäischen Steuerzahler zunächst 4,5 Milliarden Euro kosten.

Der Islamische Staat (IS) kann nur mit Hilfe einer breiten Koalition besiegt werden. (Foto: dpa)

Land ohne Jobs: Viele Syrer kämpfen für den IS, um ihre Familien ernähren zu können

Die Nahost-Analystin Kristin Helberg erklärt, dass viele junge Syrer nicht aus religiöser Überzeugung für den Islamischen Staat kämpfen. Der Beruf des Söldners ist für sie der einzige Job, den sie in dem vom Bürgerkrieg zerstören Land bekommen können. Sie müssen ihre Familien ernähren und haben keine andere Wahl.

Gefahrengut-Spezialisten der US-Feuerwehr auf dem Weg zum Ebola-Einsatz auf dem Gelände des US-Verteidigungsministeriums. (Screenshot via Twitter)

Frau kotzt im Pentagon, die Militärs bekommen Panik wegen Ebola

Auf dem Parkplatz des Pentagon hat sich eine Frau übergeben. Das Gelände wurde sofort weiträumig abgesperrt, weil die Militärs fürchteten, es könne sich um einen Ebola-Fall handeln. Es war jedoch falscher Alarm. Unklar ist, ob die Frau einfach ein politisches Statement abgeben wollte.

US-Ratingagentur Moody’s stuft Russland herab

Die Ratingagentur hat Russland auf knapp über Ramsch herabgestuft. Die größten Shareholder der Agentur sind US-Finanzinvestitionen.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat zwar mehrere neue Verträge mit Putin abgeschlossen. Doch die Chinesen sind sehr zurückhaltend, wenn es um den Einstieg in den russischen Markt geht. (Foto: dpa)

China will den Westen nicht verärgern und hält Distanz zu Putin

Die chinesischen Banken zeigen Zurückhaltung im Ausbau des Geschäfts mit Russland. Neben gestiegenen wirtschaftlichen Risiken trägt dazu auch politischer Druck bei. China will die USA nicht verärgern. Denn der chinesische-amerikanische bilaterale Handel hatte 2013 einen Wert von 562 Milliarden Dollar. Der chinesisch-russische Handel hingegen hatte einen Wert von 88,8 Milliarden Dollar.

Der syrische Bürgerkrieg hat das Land in Schutt und Asche gelegt. Nun bedienen sich die IS-Milizen an den Kunstschätzen des Landes. (Foto: dpa)

Raubkunst: IS verkauft Kunstschätze an Sammler im Westen

Der Islamische Staat plündert die Kulturgüter des Nahen Ostens und verkauft sie an Sammler aus dem Westen. Betroffen sind vor allem der Irak und Syrien. Die EU hat ein Handelsverbot für syrische Kunstschätze verhängt. Doch die Schweiz zieht noch nicht mit.