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Die WHO will Medikamente an Ebola-Patienten auf ihre Wirksamkeit hin in Westafrika testen (Foto: dpa).

Tests mit Medikamenten an Ebola-Erkrankten in Afrika geplant

Die WHO will in großem Umfang Medikamente zur Bekämpfung von Ebola einsetzen. Die Rede ist jedoch nicht von einwandfrei geprüften Medikamenten, sondern von Medikamenten-Tests. Zeitgleich laufen Studien zu potentiellen Ebola-Impfstoffen in verschiedenen Ländern. Auch in Deutschland soll eine Studie durchgeführt werden.

Die russische Marine hält an der Küste von Zypern eine Machtdemonstration ab. (Foto: dpa)

Russland und Zypern führen Militärmanöver im Mittelmeer durch

Russland und Zypern führen ein militärisches Seemanöver im Mittelmeer durch. Zypern brüskiert damit Brüssel, ist aber wegen seiner hohen Schulden bei Russland gezwungen, mit Moskau zu kooperieren.

Notfalls wollen die USA ihre Truppen in Westafrika auf 4.000 Mann aufstocken (Foto: dpa)

Kampf gegen Ebola: Obama vertraut auf die Militärs, nicht auf die Ärzte

Die medizinische Versorgung der Ebola-Kranken und die Vorsorge vor Ort ist weiter ungenügend. Die militärische Präsenz im Kampf gegen die Ebola-Krise ist hingegen auffallend. Selbst im Bereich der Forschung ist etwa das amerikanische Verteidigungsministerium schon seit Jahren engagiert. Den Rat der Ärzte holt Barack Obama offensichtlich nur am Rande ein.

In Amerika ist die Angst vor Ebola besonders groß: Bei einer Demo vor dem Weißen Haus forderten Aktivisten ein generelles Einreiseverbot aus Westafrika. So weit will die Regierung noch nicht gehen. (Foto: dpa)

USA und Ruanda verschärfen Einreise-Bestimmungen wegen Ebola

Die USA verschärfen ihre Einreisebestimmungen für Reisende aus Westafrika. Ruanda verlangt von Reisenden aus den USA und Spanien, dass sie über ihren Gesundheitszustand Auskunft erteilen.

Die Strategie der USA in Syrien ist undurchsichtig. Schon jetzt ist die Anti-IS-Mission zu einem totalen Misserfolg ausgeartet. (Foto: dpa)

Keine Strategie: US-Waffen gelangen irrtümlich in die Hände des IS

Die US-Luftwaffe versorgt den Islamischen Staat in Syrien offenbar unfreiwillig mit Waffen. In einem Video der Islamisten sind mehrere Waffen-Kisten mit amerikanischen Waffen zu sehen. Diese soll die US-Luftwaffe über dem Gebiet des Islamsichen Staats in Kobane abgeworfen haben. Ursprünglich waren die Waffen-Kisten für die Kurden gedacht.

Den 450 russischen McDonald‘s-Filialen droht die Schließung. (Foto: dpa)

Verbraucherschutz: Russland geht gegen 200 McDonald‘s-Filialen vor

Die russische Verbraucherbehörde hat Untersuchungen gegen 200 McDonald‘s-Filialen eingeleitet. Ausschlaggebend seien Hygiene-Mängel. Zuvor wurden schon neun Filialen der Fast Food-Kette geschlossen. Doch auch der US-Whiskeyproduzent Brown-Forman hat Probleme in Russland. Die Verbraucherbehörde hat nach eigenen Angaben Insekten-Gift im Jack Daniel's-Whiskey gefunden.

Der türkische Präsident Erdogan trifft NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg: Weil die NATO die Türkei im Syrien-Konflikt braucht, kann sich Erdogan gegen die EU einige Freiheiten herausnehmen. (Foto: dpa)

Türkei exportiert massiv Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Die Krankenschwester Nina Pham im Krankenhaus von Dallas, im Gespräch mit Ihrem Arzt. Die Krankenschwester hatte sich an Ebola angesteckt, als sie den inzwischen verstorbenen Thomas Eric Duncan behandelte. In den USA ist nach dem Fall eine regelrechte Ebola-Hysterie ausgebrochen. (Foto: dpa)

Angst vor Ebola: EU hat schon 450 Millionen Euro verteilt

Die EU hat bereits 450 Millionen Euro für Maßnahmen ausgegeben, die im Kampf gegen Ebola eingesetzt werden. Tatsächlich sind viele dieser Ausgaben Konjunkturhilfen für große internationale Konzerne. Wegen der in der Öffentlichkeit geschürten Angst vor Ebola fällt es den Politikern leicht, Steuergelder Umlauf zu bringen. Tatsächlich müsste Ebola vor allem in Westafrika bekämpft werden. Denn dort ist die Lage wirklich kritisch.

Angela Merkel hat Deutschland in die falsche Gesellschaft geführt: Lohndumping und die Illusion des Sicherheit durch Exporte machen die deutsche Wirtschaft und vor allem die deutsche Gesellschaft extrem krisenanfällig. (Foto: dpa)

Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die Rückkehr der Krisen wird Deutschland besonders hart treffen. In Deutschland hat sich als Exportnation in einer trügerischen Sicherheit gewogen. Statt die Kaufkraft der eigenen Bürger zu stärken, wurde weiter Lohn-Dumping betrieben. Das könnte sich nun rächen. Denn Deutschland ist heute anfälliger für einen Crash als noch vor wenigen Jahren.

US-Präsident Barack Obama hat in Syrien und im Irak Schwierigkeiten, weil der IS nicht die ihm zugedachte Rolle spielt. (Foto: dpa)

„Amerikaner wollen Irak und Syrien als Nationalstaaten zerstören“

Die US-Strategie für den Nahen Osten zielt nach Ansicht des Menschenrechtler Martin Dolzer auf eine Zerschlagung von Syrien und dem Irak als selbständige Nationalstaaten ab. Dadurch könnten die Amerikaner willfährige Kleinstaaten schaffen, die ihnen den Zugang zu den Öl-Vorkommen sichern. Der IS scheint allerdings außer Kontrolle geraten zu sein.