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Die IS ist auch deshalb so schwer zu bekämpfen, weil sie kein Finanzierungsproblem hat. EU-Mitgliedsstaaten haben durch billige Erdöl-Einkäufe die Terrorgruppe ebenfalls unterstützt, hier eine Einheit der Peschmerga beim Kampf gegen die IS im Irak. (Foto: dpa)

EU-Staaten haben billiges Erdöl vom Islamischen Staat gekauft

Die EU hat gestanden, billiges Erdöl vom Terror-Staat IS gekauft zu haben. Die USA haben auch die EU auf eine Anti-Terror-Koalition verpflichtet. Indirekt kontrollieren die Amerikaner damit auch den Rohstoffnachschub Europas.

Ein Fass der Sorte WTI kostet aktuell nicht einmal 94 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.

Petro Poroschenko freute sich am Dienstag im ukrainischen Parlament über das Assoziierungsabkommen mit der EU. (Foto: dpa)

Mit Zustimmung Russlands: EU und Ukraine unterschreiben Freihandels-Abkommen

Zeitgleich wurde am Dienstag in Brüssel und Kiew das Assoziierungsabkommen verabschiedet. Die Umsetzung hatte zuvor einen innerukrainischen Machtkampf ausgelöst. „Keine Nation hat jemals einen so hohen Preis gezahlt, um europäisch zu werden“, sagte Präsident Poroschenko im ukrainischen Parlament.

Am Montag lag der Preis für ein Barrel Brent Crude Rohöl so niedrig wie zuletzt im Juli 2012. (Grafik: ariva.de)

Crash-Gefahr: Sinkender Ölpreis signalisiert tiefe Krise der Weltwirtschaft

Der Ölpreis ist mit 97 Dollar pro Barrel so niedrig wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Denn die globale Nachfrage nach Öl ist anhaltend schwach. Daher hat Saudi-Arabien seine Öl-Exporte bereits deutlich reduziert. Die Internationale Energieagentur glaubt nicht mehr an eine wirtschaftliche Erholung und erwartet auch für 2015 eine geringere Öl-Nachfrage.

Angela Merkel vertraut Arseni Jazenjuk - und könnte damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. (Foto: dpa)

Machtkampf in der Ukraine: Merkel und die EU sitzen in der Falle

In der Ukraine ist ein offener Machtkampf zwischen Präsident Poroschenko und den von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko ausgebrochen. Amerikaner und Russen bereiten unterdessen offenbar die Teilung der Ukraine vor. So wie die Dinge jetzt stehen, bleibt für die Europäer eine altbekannte Rolle: Die des Zahlmeisters für den Scherbenhaufen in der West-Ukraine.

Der Zulieferer von Automatik-Getriebe verleibt sich die Konkurrenz aus den USA ein. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Autozulieferer: ZF Friedrichshafen mit Milliarden-Deal Nummer 2 der Welt

Nach der Übernahme von TRW steigt Auto-Zulieferer ZF-Friedrichshafen zum weltweit zweitgrößten Unternehmen in der Branche auf. Die Übernahme kostet ZF 13,5 Milliarden Dollar. Der Konzern musste sich im Vorfeld aus kartellrechtlichen Gründen von seiner Lenksystem-Sparte trennen.

Die Kämpfer der Neo-Nazi-Truppe "Azov" kehren von der Ostfront nach Hause und posieren vor der Sophien-Kathedrale in Kiew. Sie kämpfen für die Regierung, die die Waffenruhe für neue Verbal-Attacken nutzt. (Foto: dpa)

Ukraine will Eskalation: Forderung nach Nato-Betritt und Freihandel mit der EU

Die ukrainische Regierung versucht, Russland an zwei Fronten zu provozieren: Das Nato-Manöver im Land soll gegen die „Atommacht“ schützen. Beim EU-Freihandel deutet Kiew einen Wortbruch an – wenige Stunden, nachdem Moskau und Brüssel sich auf einen Fahrplan geeinigt hatten. Russland bleibt gelassen: Durch das Vorpreschen der EU steigt die Chance, dass die europäischen Steuerzahler die Schulden des ukrainischen Pleite-Staats bei Russland übernehmen werden.

Vor der drohenden Staatspleite durch die US-Geierfonds standen sich Argentiniens Präsidentin Christina Fernandez de Kirchner und Barack Obama noch näher, wie hier 2011. (Foto: dpa)

Barack Obama verweigert Argentinien Unterstützung gegen Geierfonds

Barack Obama hätte wohl die Mittel, Argentiniens Probleme mit den Geierfonds zu lösen. Aber dann müsste er sich mit Geierfonds-Manager Paul Singer und seinen finanzkräftigen Kampagnenfonds anlegen.

Nachdem die Nato bereits Anfang September ein großes Militärmanöver in Lettland durchgeführt hatten, rücken die Truppen nun zu einem weiteren Manöver auf ukarinisches Territorium vor - obwohl das Land kein Nato-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Nato beginnt großes Militär-Manöver im Westen der Ukraine

Die Ukraine meldet, dass die ersten Waffen aus Nato-Staaten auf dem Weg sein. Man brauche die Waffen, um Putin zu stoppen. Die Waffen sollen aus mehr als fünf Ländern kommen. Die Nato beginnt am Montag ein großen Militärmanöver im Westen der Ukraine, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt. Russland sieht diese Aktion – wenig verwunderlich - als Provokation an.

Die Seite Jihad-Watch bringt dieses Foto der angeblichen Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines. Ob das Video echt ist, ist bisher von keiner unabhängigen Stelle bestätigt worden. (Screenshot: Jihad-Watch)

USA suchen Verbündete gegen IS: Neues Hinrichtungs-Video setzt London unter Druck

Die IS-Terroristen im Irak haben angeblich erneut eine Geisel hingerichtet, diesmal einen britischen Entwicklungshelfer. Durch das Video, dessen Echtheit von keiner unabhängigen Organisation bisher bestätigt wurde, könnte der Streit in der britischen Regierung zugunsten der Falken entschieden werden: Der Druck auf David Cameron, sich an einem neuen Irak-Krieg der Amerikaner zu beteiligen, steigt.