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USA

US-Präsident Barack Obama beim Business Roundtable in Washington, Dezember 2014. (Foto: dpa)

Zornige US-Ökonomin über Politik und Banken: Geld und Macht ohne Verantwortung

Die Finanzwissenschaftlerin Anat Admati hat in einem Vortrag schonungslos aufgezeigt, dass es jederzeit wieder zu einem Crash kommen könnte. Denn die Finanzindustrie und die Politik haben keine wirksame Regulierung des Finanzsektors vorgenommen. Das Problem liegt in einer bemerkenswerten Blindheit für die Gefahren. Außerdem gibt es viel Feigheit: Viele schwiegen, weil sie sich ihre Karriere nicht verbauen wollen.

Der niedrige Ölpreis führt zu massenhaften Entlassungen im Energiesektor. (Foto: dpa)

Niedriger Öl-Preis: Energie-Konzerne beschleunigen massiven Stellenabbau

Die Entlassungswelle im Energiesektor setzt sich weltweit fort. Shell kündigte den Abbau von 6.500 Stellen weltweit an und auch Chevron plant bis zu 1.500 Stellen im zu streichen. Am härtesten traf es den Dienstleistungssektor der Branche. So will Marktführer Schlumberger bis zu 20.000 Stellen streichen. Hauptgrund für den Stellenabbau ist der anhaltend niedrige Rohöl-Preis.

Der Verfall der Rohstoff-Preise wird zu gravierenden Problemen für Export-Nationen wie Deutschland führen. (Foto: dpa)

Rohstoff-Schock: Die nächste Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Der Verfall der Rohstoff-Preise trifft die Produzenten hart und wird mit voller Wucht auf ihre Wirtschaft durchschlagen. Anders als in früheren Krisen können die Zentralbanken nicht mit niedrigen Zinsen gegensteuern. Export-Nationen wie Deutschland müssen sich auf massive Einbrüche vorbereiten.

Was Angela Merkel und Mario Draghi besprechen, wollen die US-Geheimdienste am liebsten vorher wissen. (Foto: dpa)

US-Regierung sammelt Daten, um Euro-Politiker zu steuern

Das Sammeln von Daten durch die NSA ist nur ein kleiner Teil der Geheimdienst-Aufgaben: Der frühere Chef des österreichischen Verfassungsschutzes, Gerd Polli, sagt im Interview, das Kern-Geschäfte der US-Dienste bestehe darin, die Politiker und Manager in Europa zu steuern. So sollen US-Interessen durchgesetzt werden.

Sie will AKP-Präsident Erdogan loswerden: Die kurdische Oppositionspartei HDP. (Foto: dpa)

Schmutziger Deal: Westen toleriert Abschaffung der Demokratie in der Türkei

Der Kriegseintritt der Türkei gegen den IS bietet der Regierung von Präsident Erdogan einen perfekten Anlass, um die kurdische Oppositionspartei HDP in die Nähe der Terrorismus zu rücken und schließlich zu verbieten. Erdogan hätte dann bei den anstehenden Neuwahlen die Chance, wieder eine regierungsfähige Mehrheit zu stellen. Es ist ein zynischer Wahl-Kampf, für den die Kurden den Preis bezahlen werden. Der Westen schweigt, weil er auch zu profitieren glaubt.

Bewaffnete US-Soldaten wollten über Österreich in die Ukraine einreisen. (Foto: dpa)

Österreich: Polizei stoppt bewaffnete US-Soldaten, die in die Ukraine reisen wollten

Neun US-Soldaten wollten bewaffnet von den USA aus über Österreich in die Ukraine reisen. Doch die österreichischen Behörden ließen die Soldaten nicht gewähren, weil diese zuvor vergessen hatten, einen Durchreiseantrag zu stellen. Stattdessen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegsmaterialgesetz eingeleitet.

Die Aussicht auf eine baldige Zinswende in den USA hat am Donnerstag dem Euro etwas zu schaffen gemacht. (Grafik: ariva.de)

Euro fällt in Erwartung von US-Zinswende

Der Euro rutschte am Donnerstag in Erwartung einer Zinswende in den USA auf 1,0970 Dollar. Schon im US-Spätgeschäft am Mittwochabend hatte der Euro den EZB-Referenzwert von 1,1030 Dollar nicht behaupten können und war knapp unter die 1,10-Dollar-Marke gerutscht.

Die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen. (Foto: dpa)

US-Notenbank bereitet Märkte auf Zins-Erhöhung vor

Die US-Notenbank bereitet die Märkte mit immer konkreteren Aussagen auf eine Erhöhung der Leitzinsen vor. Zunächst belässt die Fed den Zinssatz allerdings bei 0,25 Prozent.

Der dänische Premier Lars Løkke Rasmussen hat den Kampfeinsatz gegen den IS von seiner Vorgängerin Helle Thorning-Schmidt übernommen. Nun wollen die Soldaten nicht mehr kämpfen. (Foto: dpa)

Meuterei in Dänemark: Soldaten wollen nicht mehr gegen den IS kämpfen

Die dänische Armee fällt möglicherweise als Unterstützer der US-Kämpfe gegen den IS aus: Die Soldaten sehen offenbar keinen Sinn in dem Kampfeinsatz und fordern von Premier Lars Løkke Rasmussen eine "Kampfpause".

Die Türkei führt seit mehreren Tagen Luftschläge gegen den IS in Syrien und die PKK im Irak durch. (Grafik: Debkafile)

Nato unterstützt USA und Türkei bei Puffer-Zone in Syrien

Die Nato wird die USA und die Türkei bei der Errichtung einer Pufferzone auf syrischem Staatsgebiet unterstützen. Die Amerikaner kämpfen gegen den IS. Die Türkei kämpft gegen den IS und die PKK. Das Prinzip der territorialen Integrität ist im Falle Syriens außer Kraft gesetzt.

Wegen des sogenannten Anti-Terror-Kampfes der Regierung Erdogan ist es in der Türkei in den vergangenen Tagen zu schweren Ausschreitungen gekommen. Es ist wahrscheinlich, dass auch der Anschlag auf eine Gas-Pipeline damit zu tun hat. (Foto: dpa)

Anschlag auf Gas-Leitung in Türkei, Verbindung unterbrochen

In der Türkei haben Extremisten in der Nacht einen Anschlag auf eine Gas-Pipeline aus dem Iran verübt. Die Gaszufuhr ist unterbrochen. Die Türkei ist mittlerweile aktiv im Krieg gegen Syrien tätig und will mit den USA eine Pufferzone errichten. Sie bombardiert zu diesem Zweck auch kurdische Stellungen. Die Kurden protestieren. Es wird befürchtet, dass der Konflikt auch auf Deutschland übergreifen könnte.

Bayer siegt vor US-Gericht gegen Glenmark

Der deutsche Chemie-Riese Bayer hat gegen den Pharmahersteller Glenmark einen juristischen Sieg errungen. Ein Gericht urteilte am Montag, dass Glenmarks Nachahmerversion des Bayer-Hautgels Finacea Schutzrechte verletzt habe.

Fahnen mit der Aufschrift „Partizan“ wehen am 25.07.2015 in Berlin bei einer Solidaritäts-Demonstration kurdischer und deutscher Organisationen für die PKK. (Foto: dpa)

Türkei geht trotz Kritik massiv gegen PKK vor

Die Türkei setzt ihre Luftschläge gegen die PKK im Nordirak trotz der scharfen Kritik aus Deutschland und Europa fort. Während Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die Türkei zur „Besonnenheit“ aufruft, unterstützen die USA die Luftschläge gegen die militante Organisation.

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.

Die USA unterstützen die Öl-Politik, um Russlands Präsident Wladimir Putin in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist gefährlich - weil der anhaltend niedrige Ölpreis gravierende Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Der Anstieg des US-Dollars ist nur eine Ursache für den Verfall der Rohstoff-Preise. (Foto: dpa)

Anleger müssen vorsichtig sein: Rohstoff-Preise im freien Fall

Ein umfassender, weltweiter Verfall bei den Rohstoff-Preisen bereitet den Anlegern Kopfzerbrechen. Die Entwicklung signalisiert gravierende Umbrüche in der Weltwirtschaft. Die genaue Kenntnis dieses Trends ist unerlässlich für die Bewertung von Investments.

BASF: Skeptischer Blick auf die Weltwirtschaft. (Foto: dpa)

BASF warnt vor globalem Rückgang des Wachstums

BASF äußert sich zur Lage der weltweiten Konjunktur skeptisch: Die USA, China, Brasilien und Russland bleiben hinter den Erwartungen zurück. Der niedrige Ölpreis drückt die Preise. Noch hält das Unternehmen an seinen Zielen für das laufende Jahr fest.

Der US-Luftwaffenstützpunkt Incirlik (Türkei). Die USA wollen von türkischem Boden aus Luftschläge gegen den IS in Syrien durchführen. (Foto: dpa)

Türkei fliegt Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien

Am Freitagmorgen hat die türkische Luftwaffe Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien geflogen. Dabei visierten die türkischen Kampfjets zwei IS-Hauptquartiere und einen Versammlungspunkt an. Künftig sollen auch die USA türkische Stützpunkte nutzen, um Luftangriffe gegen die Terror-Miliz zu fliegen.

Gegenwind für US-Präsident Barack Obama: Die Fakten sprechen für Asien. (Foto: dpa)

Top-Banker: USA werden gegen Achse Moskau – Peking den Kürzeren ziehen

Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, hat keine Zweifel über die Zukunft des Weltwirtschaftssystems: Die Achse Moskau - Peking wird sich gegen den alten Hegemon USA durchsetzen. Diese Länder suchen eine langfristige Strategie und nicht den kurzfristigen Profit. Die EU könnte wegen ihres blinden Gehorsams zu den Verlierern gehören. Schon jetzt fügen die Sanktionen Deutschland und den anderen EU-Staaten enormen Schaden zu.

US-Transportflugzeug des Typs C-17 über einer türkischen Moschee. Die USA dürfen die türkische Luftwaffenbasis Incirlik auch im Kampf gegen den IS nutzen. (Foto: dpa)

Türkei: USA dürfen Militär-Stützpunkt im Kampf gegen IS nutzen

Kurz nach einem tödlichen Terroranschlag erlaubt Ankara den USA, Kampfflugzeuge von Basen in der Türkei zu starten. Im Einsatz gegen den IS dürfte gerade der Stützpunkt Incirlik wichtig sein.