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USA

Im Sommer trafen sich die Außenminister der Ukraine, Pawel Klimkin, Russlands, Sergej Lawrow, Frankreichs, Laurent Fabius, und Deutschlands, Frank-Walter Steinmeier, in der Villa Borsig in Berlin. Nach Lawrows Einschätzung geht es längst nicht mehr um eine gepflegte Unterhaltung im historischen Ambiente, sondern um einen handfesten Versuch, seine Regierung zu stürzen. (Foto: Foto: Thomas Koehler/photothek/Auswärtiges Amt/dpa)

Lawrow: Der Westen will mit den Sanktionen Putin stürzen

Der russische Außenminister Lawrow sieht hinter den Sanktionen der USA und der EU das Bestreben des Westens, einen „Regimewechsel“ in Moskau herbeizuführen. Lawrow sieht Parallelen zum Vorgehen gegen den Iran und Nordkorea. Russland fürchtet eine von den westlichen Geheimdiensten gesteuerte Destabilisierung des Landes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die Sparpolitik in der EU. Doch es macht sich europaweit Widerstand breit. Das in New York ansässige Jerome Levy Forecasting Center plädiert für eine expansive Fiskalpolitik, um die Wirtschaft anzukurbeln. (Foto: dpa)

US-Ökonom: Die privaten Haushalte in Europa sind zu hoch verschuldet

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai hält eine weitere Austeritäts-Politik in der Euro-Zone für kontraproduktiv. Denn die private Wirtschaft werde damit nicht angekurbelt. Er sieht die EZB am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Euro-Zone dürfte im Zuge der Krisen in den Schwellenländern deutlichen Schaden nehmen.

US-Vizepräsident Joe Biden bei seinem jüngsten Kiew-Besuch mit dem ukrainischen Premier Arseni "Jaz" Jazenjuk. (Foto: dpa)

US-Vize Biden in Kiew: „Russland wird einen hohen Preis zahlen“

US-Vizepräsident Joe Biden droht Russland mit der Isolation in der Weltgemeinschaft. Die Russen müssten endlich die Lage in der Ukraine stabilisieren, sonst müssten sie eine hohen Preis zahlen. Über eine Aufklärung der zivilen Opfer der Schüsse am Maidan oder der Absturzopfer von Flug MH17 sprach Biden nicht. Mit seinen Attacken gegen Moskau ist Biden der unumstrittene Cheerleader des neuen Kalten Krieges.

In den Gewölben der Federal Reserve Bank lagert ein Großteil der weltweiten Goldrseserven der Staaten. Dieser Ort galt während des Kalten Kriegs als besonders sicher. (Foto: dpa)

In aller Stille: Niederlande holen Gold aus New York zurück

Die Niederlande haben 122,5 Tonnen ihrer Goldbestände aus den USA zurückgeholt. Ein Sprecher der Notenbank der Niederlande sagt, dass es nicht sehr weise sei, die Hälfte der eigenen Goldbestände in New York zu lagern. Der Kalte Krieg sei schließlich vorüber.

US-Präsident Barack Obama setzt auf antiquierte Methoden, um die Weltmachtstellung des Dollars zu verteidigen. (Foto: dpa)

Britische Ex-Spionin: Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.

NSA-Chef Mike Rogers warnt vor chinesischen Hacker-Angriffen auf die US-Infrastruktur. (Foto: dpa)

NSA-Chef warnt von chinesischen Cyber-Angriffen auf US-Stromnetze

Der US-Geheimdienst NSA will in Erfahrung gebracht haben, dass chinesische Hacker in der Lage seien, die amerikanischen Stromnetze lahmzulegen. Bisher galten die Russen als die Hauptverdächtigen für Sabotage-Akte als Teil des globalen Cyber-Kriegs.

Gefährliches Doppelspiel: Russlands Präsident Putin, hier mit dem neuen US-Botschafter John Tefft im Kreml, wittert revolutionäre Tendenzen auch in seinem Land. (Foto: dpa)

Putin will sich gegen „bunte“ Revolution in Russland wappnen

Russlands Präsident Wladimir Putin will sich gegen mögliche Aufstände wappnen. Er sagte, Extremismus werde als geopolitisches Mittel verwendet, um Staaten zu destabilisieren. Putin fürchtet, ohne das auszusprechen, dass ausländische Geheimdienste die kritische wirtschaftliche Lage der russischen Bevölkerung nutzen könnten, um die Regierung zu stürzen.

Joe Biden wird kommende Woche erneut in die Ukraine reisen, hier ein Besuch im April 2014. Bei dem Treffen soll über mögliche Waffenlieferungen an das ukrainische Militär gesprochen werden, so ein hochrangiger US-Beamte. (Foto: dpa)

USA bereiten Waffen-Lieferung in die Ukraine vor

Waffenlieferungen an das ukrainische Militär könnten abschreckend auf Russland wirken, so ein hochrangiger US-Beamter. Vizepräsident Joe Biden werde diesen Punkt bei seinem Ukraine-Besuch kommende Woche besprechen. Russland warnt die USA vor diesem Kurswechsel.

NSA-Chef Michael Rogers sprach im März vor dem Senat von seiner Vision für die Zukunft der Spionage-Behörde. (Foto: dpa)

Geheimdienste machen Politik: US-Senat stärkt der NSA den Rücken

Der US-Senat hat eine Reform zur Beschränkung des US-Geheimdienstes NSA blockiert. Die Republikanische Mehrheit lehnte den so genannten „Freedom Act“ ab. Der Gesetzentwurf sollte die Vorratsspeicherung der Daten von US-Bürgern durch die National Security Agency einschränken.

Das vorläufig letzte See-Manöver zwischen China und Russland fand im Mai 2014 statt. (Foto mil.cnr.cn)

Gegen die USA: China und Russland vereinbaren Militär-Allianz

China und Russland haben vereinbart, ihre bilaterale militärische Zusammenarbeit zu stärken. Zudem werden künftig gemeinsame Marine-Übungen abgehalten, um den Einfluss der USA in der Region Asien-Pazifik zu begrenzen. Kritiker warnen vor einem „neuen Kalten Krieg“.

Börse: Dax schließt knapp im Plus

Die Aktienmärkte fürchten das Fed-Protokoll und zeigen leichte Schwäche. In China fallen die Immobilienpreise weiter. Die Regierung will daher ihre Devisenreserven anzapfen, um die Kreditvergabe zu stimulieren.

Die Versuchsperson brauchte für sechs senkrechte Schritte 90 Sekunden. Das gehe mit etwas Übung bald schneller, so die Entwickler. (Foto: Journal of the Royal Society/dpa)

Gecko-Handschuhe ermöglichen das Klettern an Glaswänden

Mithilfe spezieller Haft-Handschuhe können Menschen Glaswänden hoch klettern. Der Effekt ist den Füßen von Geckos nachempfunden. Die Technologie soll unter anderem in Raumstationen gegen die Schwerelosigkeit angewandt werden.

Der Wachroboter kann 24 Stunden lang eingesetzt werden, dann muss er für 15 Minuten die Batterie aufladen. (Screenshot)

Automatische Wachmänner: Roboter sichern Unternehmen

Die Wachroboter sind dazu programmiert „abnormales Verhalten“ zu erkennen und bei Verdacht an eine Zentrale zu übermitteln. Laut Hersteller sollen die automatischen Wachposten pro Stunde nur die Hälfte dessen kosten, was menschliches Sicherheitspersonal verdient.

Russlands Präsident Wladimir Putin bei seiner Rede vor einem Forum der Vereinigten Volksfront am Dienstag in Moskau. (Foto: dpa)

Putin: Amerika will die Unterwerfung Russlands und wird damit scheitern

Die Amerikaner wollen nach Einschätzung von Wladimir Putin Russland nicht bloß erniedrigen, sondern unterwerfen. Die Verbündeten, die Washington bei diesem Kurs unterstützten, handelten gegen ihre eigenen nationalen Interessen. Die USA und die EU beraten hinter den Kulissen über eine neuerliche Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.

Die großen Konzerne könnten davon profitieren, wenn sich die EU von der Idee der Netzneutralität veraschiedet. (Foto: dpa)

EU treibt Zwei-Klassen-Gesellschaft im Internet voran

Die EU will sich offenbar über den Willen des EU-Parlaments hinwegsetzen und plant eine Aufweichung der Regeln zu Netzneutralität. Große Konzerne wie die Deutsche Telekom, aber auch Google, können dann Kriechspuren im Internet einführen - für unabhängige oder kleinere Anbieter. Das würde zu einer Zweiklassen-Gesellschaft im Internet führen.

Die Menschen in Ferguson warten vor dem Justizgebäude auf das Urteil der Geschworenen. Sie entscheiden darüber, ob der Polizist Darren Wilson wegen Mords angeklagt wird oder nicht. (Foto: dpa)

Ferguson vor Jury-Beschluss: Gouverneur verhängt Ausnahmezustand

In der US-Stadt Ferguson wurde erneut der Ausnahme-Zustand ausgerufen. Ein Geschworenen-Gericht entscheidet über eine mögliche Anklageerhebung gegen den Polizisten Darren Wilson. Er hatte im August einen Jugendlichen erschossen. Sollte sich die Jury zu Wilsons Vorteil entscheiden, könnte es zu Ausschreitungen kommen.

Börse: Dax schließt deutlich im Plus

Der Dax beendet seine lang anhaltende Schwäche gegenüber den US-Indizes. Der Dollar dürfte seine Rally erst einmal beendet haben. Zwei wichtige Trendwechsel auf einmal.

Bis heute wurde die Wirtschaftsleistung von 2008 in Rumänen nicht wieder erreicht. (Foto: dpa)

Rumänien gleitet erneut in die politische Instabilität

Rumänien steht von einem Dilemma: Die EU-Fördergelder sind aufgebraucht. Wegen der Euro-Krise fehlen Investitionen. Nun taumelt das Land erneut im die Instabilität. Welche Rolle die USA spielen, ist unklar.

Die USA vermuten Russland hinter den Cyber-Attacken auf das Außenministerium. (Foto: dpa)

Cyber-Attacke auf US-Außenministerium

Das US-Außenministerium ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Die Hacker seien in einen Teil des Email-Systems eingedrungen. Die Regierung vermutet, dass hinter den Attacken Russland steckt.

Großbritannien und die USA hätten noch Wachstum, so Cameron. Die Eurozone solle sich mal ein Beispiel daran nehmen. Man müsse handeln, bevor es weiter bergab geht. Darüber sei man sich beim G20-Gipfel einig gewesen (Foto: dpa)

Cameron sieht Euro-Zone am Rand einer weiteren Rezession

Während die britische Wirtschaft wachse, stehe die Eurozone am Rande einer dritten Rezession, warnt der britische Premier. In den USA und in Großbritannien lag das Wachstum in den vergangenen 12 Monaten zwischen 2 und 3 Prozent. In der Eurozone allerdings nur bei 0,8 Prozent. Die G20-Staaten haben deshalb eine Infrastruktur-Initiative ins Leben gerufen.