Unternehmen

Niedriglohnland Deutschland: Immer mehr Beschäftigte verdienen weniger als 15 Euro

Nur noch fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland wurde 2024 nach Tarif bezahlt - meist für Berufe in der öffentlichen Verwaltung. Jobs mit Tarifbindung in der Privatwirtschaft gehen hingegen stetig zurück, dafür steigt die Zahl der Menschen im Niedriglohnsektor. Warum Arbeit nicht mehr vor Armut schützt - und wieso oft über miese Bezahlung geschwiegen wird.
21.03.2026 18:11
Aktualisiert: 22.03.2026 10:11
Lesezeit: 5 min
Niedriglohnland Deutschland: Immer mehr Beschäftigte verdienen weniger als 15 Euro
Niedriglohnsektor: In Westdeutschland hatten 2025 rund 6,5 Millionen Menschen Jobs unter 15 Euro - in Ostdeutschland knapp 1,2 Millionen. (Foto: dpa) Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Im Folgenden:

  • Warum 7,7 Millionen Beschäftigte in Deutschland weniger als 15 Euro pro Stunde verdienen.
  • Weshalb sinkende Tarifbindung in der Privatwirtschaft den Niedriglohnsektor wachsen lässt.
  • Wie der Rückgang von Branchentarifverträgen Arbeit zunehmend schlechter bezahlt.

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Mirell Bellmann

Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.

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