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China

Über die Banken in ihren Ländern sind Finanzminister Schäuble und sein chinesischer Kollege, Xie Xuren, enger miteinander verbunden, als ihnen lieb sein dürfte (Foto: dpa).

China: Faule Kredite werden für europäische Banken zum Problem

Die Zahl der faulen Kredite in China steigt. Viele Unternehmen können ihre Kredite nicht mehr bedienen. Das birgt nicht nur Gefahren für die chinesischen Banken, sondern auch für deutsche Finanzinstitute. Sie haben allein gegenüber den Banken in China offene Forderungen in Milliardenhöhe.

Die USA sind durch den Einsatz der umstrittenen Fracking-Technologie zum weltweit größten Erdgas-Produzenten aufgestiegen. (Foto: dpa)

China bei der Energie-Produktion weltweit auf dem Vormarsch

Bei der Produktion von Primärenergie wie Öl, Gas oder Kohle gab es zwischen 1973 und 2012 in den OECD-Staaten einen Rückgang. China konnte seine Produktion steigern. Die USA liegen 2013 durch den Einsatz der Fracking-Technologie beim Erdgas knapp vor Russland.

JP Morgan fordert von kurdischen Ölproduzenten im Nordirak, dass sie Treuhand-Konten bei der US-Bank anlegen. (Foto: dpa)

Irakische Kurden wollen Erdöl direkt in die Türkei liefern

Die Kurden des Nordirak wollen ihre Erdöl-Exporte in die Türkei aufstocken. Die Einnahmen hinterlegen sie auf einem Treuhand-Konto der türkischen Halkbank. Doch JP Morgan möchte, dass die Kurden Treuhand-Konten in New York eröffnen, damit die Einnahmen aus dem Öl-Export dorthin fließen.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva kann sich bei Chinas Präsident Xi Jinping bedanken. Denn bei den Privatisierungen in Portugal in den letzten drei Jahren übernahmen chinesische Investoren 45 Prozent der veräußerten staatlichen Vermögen. (Foto: dpa)

Schulden-Krise: China nutzt die Schwäche Europas und kauft Unternehmen

Seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Europa haben Chinas Investitionen in europäische Unternehmen erheblich zugenommen. Nachdem China sich zuvor den Zugang zu den Ressourcen der Entwicklungsländer sicherte, nutzt Peking die Krise in Europa und investiert im großen Stil in Fusionen und Übernahmen.

Der türkische Präsident Erdogan trifft NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg: Weil die NATO die Türkei im Syrien-Konflikt braucht, kann sich Erdogan gegen die EU einige Freiheiten herausnehmen. (Foto: dpa)

Türkei exportiert massiv Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Angela Merkel hat Deutschland in die falsche Gesellschaft geführt: Lohndumping und die Illusion des Sicherheit durch Exporte machen die deutsche Wirtschaft und vor allem die deutsche Gesellschaft extrem krisenanfällig. (Foto: dpa)

Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die Rückkehr der Krisen wird Deutschland besonders hart treffen. In Deutschland hat sich als Exportnation in einer trügerischen Sicherheit gewogen. Statt die Kaufkraft der eigenen Bürger zu stärken, wurde weiter Lohn-Dumping betrieben. Das könnte sich nun rächen. Denn Deutschland ist heute anfälliger für einen Crash als noch vor wenigen Jahren.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat zwar mehrere neue Verträge mit Putin abgeschlossen. Doch die Chinesen sind sehr zurückhaltend, wenn es um den Einstieg in den russischen Markt geht. (Foto: dpa)

China will den Westen nicht verärgern und hält Distanz zu Putin

Die chinesischen Banken zeigen Zurückhaltung im Ausbau des Geschäfts mit Russland. Neben gestiegenen wirtschaftlichen Risiken trägt dazu auch politischer Druck bei. China will die USA nicht verärgern. Denn der chinesische-amerikanische bilaterale Handel hatte 2013 einen Wert von 562 Milliarden Dollar. Der chinesisch-russische Handel hingegen hatte einen Wert von 88,8 Milliarden Dollar.

IWF-Chefin Lagarde sagte, das Ende des Quantitative Easing durch die Federal Reserve und deren Chefin Janet Yellen werde Schockwellen durch die Schwellenländer senden. (Foto: dpa)

Trotz Milliarden-Krediten: Wirtschaft in Osteuropa bricht ein

Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern ist derzeit mit rund 4 Prozent so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr und geht weiter zurück. Am schnellsten verschlechtert sich die Lage in Osteuropa, wo die Unternehmen den Auftragsrückgang aus Deutschland zu spüren bekommen. Weltweit zeigt sich eine Abhängigkeit der Wirtschaft vom billigen Geld der Zentralbanken. Auf die Steuerzahler in der EU kommen neuen Risiken zu.

Die US-Luftwaffe hat die IS-Milizen im Irak und Syrien nicht zurückschlagen können. (Foto: dpa)

Blackwater-Gründer: USA sollen Krieg gegen IS privatisieren

US-Präsident Barack Obama habe im Kampf gegen den Islamischen Staat versagt. Nur der Einsatz von Privat-Armeen, die die Terror-Gruppe auf dem Boden bekämpfen, könne das Problem lösen. Das ist zumindest die Ansicht des Gründers der privaten Sicherheitsfirma Blackwater, Erik Prince.

Trotz der Studentenproteste stieg der Hongkonger Aktienindex diese Woche um 0,1 Prozent auf 23.089 Punkte. (Foto: dpa)

Investoren bleiben unbeeindruckt von Protesten in Hongkong

Der Hongkonger Aktienindex ist seit September um knapp 9 Prozent zurückgegangen. Grund für den Rückgang ist eine mögliche Zinsanhebung durch die Federal Reserve. Von den anhaltenden Studenten-Protesten erwarten die Investoren hingegen keine langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft.