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China

China will die Russland-Krise nutzen, um den Yuan gegen den Dollar und gegen den Rubel stärker als Weltwährung zu positionieren. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will Rubel-Krise zur Stärkung des Yuan nützen

China will Russland gegen die Abwertung des Rubel helfen, die Liquiditäts-Engpässe auslösen könnte. Das ist zumindest in einem Währungs-Abkommen zwischen beiden Ländern festgelegt. So könnte China Dollar verkaufen und Rubel kaufen, um den Rubel zu stützen.

China, hier Präsident Xi Jinping mit seiner Frau, bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen an. (Foto: dpa)

China treibt Wirtschafts-Union in Asien voran

China hat Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Thailand und Laos umfangreiche Kredite und Finanzhilfen angeboten. Gefördert werden soll der Ausbau der Infrastruktur. China will mit diesen Maßnahmen verhindern, dass die Amerikaner ihren Einfluss in Südostasien weiter ausbauen.

Wer gewinnt den globalen Währungskrieg? Vermutlich derjenige mit dem besten Timing und der schnellsten Reaktionszeit. (Foto: dpa)

Megatrends 2015: China, der Dollar und der gläserne Bürger

Das Jahr 2015 könnte gravierende Veränderungen im System der Weltwirtschaft bringen: Wer an den Weihnachtsfeiertagen die richtigen Bücher liest, könnte in turbulenten Zeiten im Vorteil sein. Die zehn Geheim-Tipps der Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Der Rubel befindet sich im Sturzflug und die Inflation im Land erhöht sich. Russische Verbraucher flüchten in ausländische Währungen. (Foto: dpa)

Russland: Die große Inflation hat begonnen

In Russland tätige ausländische Unternehmen erhöhen aufgrund des Rubel-Verfalls ihre Produkt-Preise. So hat der US-Restaurantbetreiber McDonalds den Preis für ein Big Mac um 2,2 Prozent auf 94 Rubel erhöht. Um gegen den weiteren Anstieg der Inflation vorzusorgen, kaufen und verstauen die Russen Lebensmittel.

Zahlreiche Staaten erheben Gebiets-Ansprüche auf die Arktis. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Dänemark beansprucht offiziell den Nord-Pol

Dänemark macht Ansprüche in der Arktis geltend. Das Land will ein Gebiet über 900.000 Quadratkilometer seiner Wirtschafts-Zone einverleiben. Doch auf dieselben Formationen erhebt auch Russland Gebiets-Ansprüche. Ein dänischer Analyst sagt, dass Moskau seine militärischen Aktivitäten am Nordpol intensivieren werde.

Chinas Futures-Markt spielt bei der Beeinflussung der Preise für Rohstoffe der Welt eine wichtige Rolle. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will Petro-Yuan einführen

China will eigene Futures-Kontrakte auf Öl ausgeben und diese in Yuan abwickeln. Das würde auch zu einem Kapitalabfluss aus den Warentermin-Börsen der USA und Grobritanniens in Richtung Shanghai führen. Dort werden Futures in Dollar gehandelt.

Der CEO und die Kreativ-Direktorin von Gucci sind auch privat ein Paar. Jetzt wurden sie nach 12 Jahren bei Gucci gemeinsam entlassen. (Foto: dpa)

Gucci feuert CEO und Kreativ-Direktor

Der Gucci-Mutterkonzern Kering kündigte an, sich vom bisherigen Gucci-Chef Patrizio di Marco sowie Kreativdirektorin Frida Giannini zu trennen. Di Marco werde nach fast sechs Jahren als Gucci-Chef zu Jahresbeginn durch Marco Bizzarri ersetzt, teilte Kering mit. Sinkende Umsätze machen der italienischen Edelmode-Marke seit Monaten zu schaffen.

Börse: Dax verliert 2,7 Prozent

Trotz starker US-Verbraucherstimmung verliert der Dax deutlich - das sieht nach einem Crash in Raten aus. Schwache Konjunkturdaten meldet auch China: Die Regierung gründet einen Fonds, der Schattenbanken-Trusts retten soll. Und der Ölpreis kollabiert weiter.

China will dem Yuan mehr Gewicht in der Welt verleihen. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China geht auf Distanz zu US-Staatsanleihen

China plant den Ausstieg aus dem Dollar und will seine Währungsreserven nicht mehr hauptsächlich in US-Schuldtitel anlegen. Statt dessen will sich Peking in Infrastruktur-Projekte in Asien einkaufen. Peking verfolgt damit nicht nur finanzielle, sondern auch geopolitische Ziele.

Börse: Dax schließt 0,1 Prozent im Plus

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten in Griechenland gehen weiter, China zeigt deflationäre Tendenzen, und der Ölpreis fällt weiter auf den tiefsten Stand seit 2009. Der Dax gewinnt gegen den Trend minimale 0,1 Prozent.

Börse: Dax schließt 2,2 Prozent im Minus

Chinas Notenbank schockt die Märkte: Sie akzeptiert nur noch AAA-Anleihen als Sicherheit und entzieht damit den Banken Liquidität. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland aus der EU austritt, steigt. Heftige Bewegungen bei Aktien, Devisen und Anleihen sind die Folge.

Der Shanghai Stock Exchange Composite Index brach am Dienstag um 5,43 Prozent ein. (Foto: dpa)

Nervosität in China: Börse Shanghai bricht ein

Der Shanghai Composite Index ist am Dienstag 5,43 Prozent auf 2.856,27 Punkte zurückgefallen. Damit verzeichnete Chinas wichtigster Börsen-Index den größten Absturz seit 2009. Auslöser dieser Entwicklung war eine Ankündigung, wonach die Regeln im Kreditgeschäft gestrafft werden sollen.

Börse: Dax schließt 0,7 Prozent im Minus

China und Japan melden ganz schwache Konjunkturdaten. Die Hoffnung auf die Liquidität der Notenbanken verhindert einen Abverkauf der Aktienmärkte.

In den Industrieländern gibt es eine große Unverhältnismäßigkeit zwischen der Arbeits-Produktivität und den Real-Löhnen. (Grafik: Global Wage Report - International Labour Organization)

Die Arbeiter verlieren: Weltweit steigen die Löhne nicht mehr

Weltweit sind seit den 1980er Jahren die Löhne langsamer gestiegen als die Produktivität. Die Internationale Arbeitsorganisation empfiehlt den Industrie-Ländern, die Lohn-Stagnation über den Mindestlohn auszugleichen. Eine Umverteilung von Reich nach Arm über das Steuer-System sei der falsche Weg.

Kangbashi, auch New Ordos genannt, ist eine der Geisterstädte Chinas (Bild: dpa)

Leere Straßen und Häuser: In China scheitert die Staats-Wirtschaft

Eine chinesische Studie hat die öffentlichen Investitionen Chinas der vergangenen Jahre analysiert. Die Regierung und auch die lokalen Autoritäten investierten viel, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ganze Städte wurden aus dem Boden gestampft. Doch der Studie zufolge ist oft nicht rentabel gewirtschaftet worden. Die Rede ist von Fehlinvestitionen in Höhe von etwa 5,5 Billionen Euro.

Schlechte Aussichten für die steinreichen Scheichs aus dem Nahen Osten. Ihnen gehen aufgrund des fallenden Ölpreises die Petro-Dollars aus. (Foto: dpa)

Schwacher Petro-Dollar stoppt Shopping-Tour der Öl-Scheichs

Die Big Spender sind klamm: Seit Juni ist der Öl-Preis um 40 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verloren die OPEC-Staaten Einnahmen in der Höhe von von 316 Milliarden US-Dollar. Das Geld fehlt nun im globalen Kreislauf. In den Boom-Zeiten des Öls waren reiche Magnaten bei Luxusmarken LVMH, Harrods oder dem Fußball-Verein Paris St. Germain eingestiegen. Solche Investitionen dürfte es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

Die europäische Stahlsparte von ThyssenKrupp ist wie die gesamte Branche unter Druck. (Foto: dpa)

Thyssen-Mitarbeiter protestieren gegen Sparkurs

Hunderte Beschäftigte von ThyssenKrupp haben gegen Einschnitte in der Stahlsparte protestiert. Zu der Protestkundgebung hatte die IG Metall aufgerufen. Die Gewerkschaft wirft dem Management vor, Anlagen schließen zu wollen.

Peking handelt antizyklisch und nutzt die niedrigen Öl-Preise, um seine Lager aufzustocken. (Foto: dpa)

China nutzt niedrige Preise und stockt Öl-Vorräte auf

Im Schatten des internationalen Streits um den Öl-Preis wird China zum größten Profiteur auf dem Energiemarkt: Das Land braucht viel Energie, kauft daher jetzt Rohöl zu und baut zugleich seine Fracking-Aktivitäten aus.

China entdeckt die schönsten Seiten von Süd-Europa und will beim Club Med einsteigen. (Foto: dpa)

Chinesen wollen beim Club Med einsteigen

Im Zuge der Euro-Krise ist Süd-Europa für chinesische Investoren seit längerem interessant geworden. Doch statt bei Staatsanleihen für Italien oder Griechenland einzusteigen, will der chinesische Mischkonzern Fosun ein Herzstück des Südens erwerben - den echten Club Med.

Börse: Dax schließt leicht im Minus

Chinas Wirtschaft bringt erneut schwachen Zahlen heraus und Japan wird abgestuft. Der Goldpreis dagegen explodiert. Die Musik spielt derzeit nicht an den Aktienmärkten, der Dax läuft seitwärts.