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China

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die Sparpolitik in der EU. Doch es macht sich europaweit Widerstand breit. Das in New York ansässige Jerome Levy Forecasting Center plädiert für eine expansive Fiskalpolitik, um die Wirtschaft anzukurbeln. (Foto: dpa)

US-Ökonom: Die privaten Haushalte in Europa sind zu hoch verschuldet

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai hält eine weitere Austeritäts-Politik in der Euro-Zone für kontraproduktiv. Denn die private Wirtschaft werde damit nicht angekurbelt. Er sieht die EZB am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Euro-Zone dürfte im Zuge der Krisen in den Schwellenländern deutlichen Schaden nehmen.

Angesichts der lahmenden Konjunktur senkt Chinas Notenbank erstmals seit mehr als zwei Jahren den Leitzins, hier Präsident Xi Jinping. (Foto: dpa)

Währungskrieg: Auch China senkt den Leitzins

Die chinesische Notenbank kappt den Leitzins erstmals seit mehr als zwei Jahren. So soll die schwache Konjunktur angekurbelt werden. Erstmals in 15 Jahren könnte das Wachstumsziel der Regierung verfehlt werden.

NSA-Chef Mike Rogers warnt vor chinesischen Hacker-Angriffen auf die US-Infrastruktur. (Foto: dpa)

NSA-Chef warnt von chinesischen Cyber-Angriffen auf US-Stromnetze

Der US-Geheimdienst NSA will in Erfahrung gebracht haben, dass chinesische Hacker in der Lage seien, die amerikanischen Stromnetze lahmzulegen. Bisher galten die Russen als die Hauptverdächtigen für Sabotage-Akte als Teil des globalen Cyber-Kriegs.

Gefährliches Doppelspiel: Russlands Präsident Putin, hier mit dem neuen US-Botschafter John Tefft im Kreml, wittert revolutionäre Tendenzen auch in seinem Land. (Foto: dpa)

Putin will sich gegen „bunte“ Revolution in Russland wappnen

Russlands Präsident Wladimir Putin will sich gegen mögliche Aufstände wappnen. Er sagte, Extremismus werde als geopolitisches Mittel verwendet, um Staaten zu destabilisieren. Putin fürchtet, ohne das auszusprechen, dass ausländische Geheimdienste die kritische wirtschaftliche Lage der russischen Bevölkerung nutzen könnten, um die Regierung zu stürzen.

Das vorläufig letzte See-Manöver zwischen China und Russland fand im Mai 2014 statt. (Foto mil.cnr.cn)

Gegen die USA: China und Russland vereinbaren Militär-Allianz

China und Russland haben vereinbart, ihre bilaterale militärische Zusammenarbeit zu stärken. Zudem werden künftig gemeinsame Marine-Übungen abgehalten, um den Einfluss der USA in der Region Asien-Pazifik zu begrenzen. Kritiker warnen vor einem „neuen Kalten Krieg“.

Börse: Dax schließt knapp im Plus

Die Aktienmärkte fürchten das Fed-Protokoll und zeigen leichte Schwäche. In China fallen die Immobilienpreise weiter. Die Regierung will daher ihre Devisenreserven anzapfen, um die Kreditvergabe zu stimulieren.

Über Frankfurt können bereits Transaktionen in der chinesischen Währung getätigt werden. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Bundesbank will Renminbi als Reserve-Währung

Die Deutsche Bundesbank überlegt, sich künftig Devisenreserven in Renminbi zuzulegen. Dieser ist bisher nicht frei handelbar. Über Frankfurt können allerdings seit kurzem Geschäfte in der chinesischen Währung abwickelt werden. Die ersten deutschen Banken haben bereits Transaktionen über diese Drehscheibe getätigt.

Nigeria ist der größte Ölproduzent Afrikas. Seit Jahren tobt zwischen den weltweit größten Ölkonzernen ein Kampf um die Förderrechte. (Foto: dpa)

Westafrika: Einheimische Oligarchen beuten ihre Völker aus

In Westafrika befinden gibt es große Vorkommen an Öl, Uran, Mangan, Diamanten und Eisenerz. Doch vom Verkauf profitiert nicht die Bevölkerung. Die Profite streichen einheimische Oligarchen und korrupte Regierungen in Zusammenarbeit mit ausländischen Großkonzernen ein. Afrika-Analyst Stefan Ouma sagt, dass die regionalen politischen Konflikte vor allem Europa in den kommenden Jahren beschäftigen werden.

Angela Merkel brachte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Deutschland-Besuch in ihren „Stamm-Supermarkt“. Die Märkte der alten Industrieländer werden mit Dumping-Waren aus China überschwemmt. (Foto: dpa)

Wie viel Globalisierung verträgt unsere Welt?

Zwischen 1988 und 2008 gewann die chinesische Mittelklasse enorm dazu. In den USA hingegen stagnierte die untere Mittelklasse. Im globalen Maßstab verzeichnete das oberste reichste Hundertstel aller Haushalte der Welt fast 70 Prozent an realem Einkommenszuwachs. Nun erreicht die Welle des Lohn-Dumpings Deutschland - mit weitreichenden Konsequenzen für den Wohlstand der Arbeitnehmer.

China hat in den Jahren 2008 bis 2012 seine Forschungs- und Entwicklungsausgaben verdoppelt. (Foto: dpa)

China überholt Europa bei Forschung und Entwicklung

China wird dieses Jahr die EU gemessen an den Leistungen für Forschung- und Entwicklung überholen. Damit rechnet die OECD. Bereits 2019 könnte China demnach auch die USA überholen. Die Zeiten, in denen die Chinesen lediglich europäische und amerikanische Technologien kopiert haben, sind endgültig vorbei.

Am Freitagmittag erholten sich die Ölpreise ein wenig. Brent stieg um 1,1 Prozent auf 78,38 Dollar je Barrel (159 Liter). (Grafik: ariva.de)

Putin erwartet Absturz des Öl-Preises, hortet Währungsreserven

Russland rechnet mit einem weiteren Verfall des Öl-Preises. Deshalb hortet das Land Währungsreserven. Damit sollen die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft abgefangen werden. Derzeit hat das Land Währungsreserven in Höhe von 421 Milliarden US-Dollar.

Zehn chinesische Untergrund-Banken haben 22,6 Milliarden US-Dollar illegal ins Ausland transferiert (Foto: dpa)

Polizei in China schließt zehn Untergrund-Banken

Die chinesische Polizei hat in Peking zehn Untergrund-Banken geschlossen. Sie sollen über 22,6 Milliarden US-Dollar illegal ins Ausland geschleust haben. Insbesondere chinesische Geschäftsleute schaffen ihre Vermögenswerte nach Westeuropa und in die USA.

Börse: China verlinkt Shanghai und Hongkong, Dax schließt im Plus

China beschließt endlich die Verlinkung der Börsen Hongkong und Shanghai. Die westliche Aktienmärkten steigen moderat. Für die Börsenneulinge Zalando und Rocket Internet hagelt es - sicher rein zufällig - Kaufempfehlungen.

Der kanadische Premier Stephen Harper und der chinesische Präsident Xi Jinping am 9. November in Peking. Künftig werden China und Kanada den US-Dollar nicht mehr für Geschäfte untereinander benötigen. (Foto: dpa)

Handel ohne US-Dollar: Kanada und China schließen Währungs-Abkommen

Kanada hat als erstes Land auf dem amerikanischen Kontinent ein umfassendes Abkommen mit China geschlossen, dem zufolge Unternehmen ihre Geschäfte ohne die Zwischenschaltung des US-Dollar abwickeln können. Damit wird der chinesische Yuan gestärkt. China will sich beim Asien-Pazifik-Gipfel als neuen Wirtschaftsmacht präsentieren, deren Handelsbeziehungen weit über Asien hinausgehen sollen. Auch Russland rückt näher an China heran.

Die amerikanische Hegemonie in der Welt nähert sich ihrem Ende. Das meint nicht nur Russlands Präsident Putin. Auch die internationalen Banken sehen ein Ende der US-Dominanz. (Foto: dpa)

Das Ende einer Supermacht: Die USA können die Welt nicht mehr dominieren

Die USA sind dabei, ihren Status als Supermacht zu verlieren. Wirtschaftlich haben die USA den ersten Platz schon an China abtreten müssen. Und auch ihr geopolitischer Einfluss nimmt stetig ab. Die Zeit der unipolaren Weltordnung ist vorbei, so Analysten von internationalen Banken. In der Geschichte habe sich gezeigt, dass Hegemonial-Mächte, die nur noch auf militärische Stärke setzen, vor dem Niedergang stehen. Auch in der Globalisierung gilt: It's the economy, stupid!

Der Goldpreis fiel im Zuge dessen um bis zu zwei Prozent auf 1144,20 Dollar je Feinunze und markierte damit den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren. (Grafik: ariva.de)

Goldpreis fällt auf Vier-Jahres-Tief

Die Sorge vor einer Konjunkturabkühlung in China hat die Talfahrt an den Rohstoffmärkten am Mittwoch beschleunigt. Der erneute Anstieg des US-Dollar drückte die Preise für Rohöl und Edelmetalle. Diese fielen so tief wie seit vier Jahren nicht.

Die Zwillingstürme in Wuhan sollen 2018 stehen und komplett autark funktionieren. (Grafik: fastcoexist.com)

Öko-Türme sollen Chinas Luft reinigen

Kilometerhohe Ökotürme sollen in China die Umweltverschmutzung bekämpfen. Ein Hochhaus soll dazu Wind- und Solar-Strom generieren. Der zweite Turm wird mit neusten Umwelt-Technologien zur Müllverwertung, Wasserfiltersystem und Luftreinigung ausgestattet. Das Projekt soll bereits 2018 fertig sein.

Erstmals seit 18 Jahren ist der weltweite Erdölexport, der in Petrodollar abgewickelt wird, negativ. (Grafik: BNP Paribas)

Niedriger Ölpreis wird zur Bedrohung für den Petro-Dollar

Der niedrige Ölpreis führt zu Einnahmeverlusten in den erdölexportierenden Staaten. Auch der internationale Kreditmarkt leide darunter, berichtet die Bank BNP Paribas. Denn ein Großteil der Petrodollars fließt an westliche Banken in Form von Einlagen. Doch der Chefanalyst der Baader Bank, Robert Halver, sagt, dass die Banken in den USA und in der Eurozone aufgrund der Geldschwemme der Notenbanken auch weiterhin kein Liquiditäts-Problem aufweisen dürften.

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee war mit 82,08 Dollar zeitweise sogar so billig wie zuletzt im Oktober 2010. (Grafik: ariva.de)

Preiskampf: Ölpreis fällt auf Drei-Jahres-Tief

Saudi-Arabien bietet US-Abnehmern Preisnachlässe für Erdöl. Die Rabatte sollen Produzenten mit höheren Kosten aus dem Markt verdrängen, etwa die Fracking-Förderung in den USA. Der Preiskampf lässt den Erdöl-Preis auf ein Drei-Jahres-Tief fallen.

Argentinien Präsidentin, Cristina Kirchner, hat es nicht leicht: Das Land ist pleite, die Inflation setzt sich fort und die Währungsreserven schwinden (Foto: dpa).

Pleite-Staat: Argentinien besorgt sich frisches Geld aus China

Die argentinische Zentralbank hat sich von China rund 810 Millionen Dollar besorgt. Argentiniens Geldreserven gehen zu Ende, der Kampf gegen die Inflation wird immer schwieriger. Mit dem mit Währungs-Swap will die Regierung in Buenos Aires Zeit gewinnen. Die Gläubiger drohen, alle Forderungen auf einen Schlag fällig zu stellen.