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China

Der türkische Präsident Erdogan trifft NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg: Weil die NATO die Türkei im Syrien-Konflikt braucht, kann sich Erdogan gegen die EU einige Freiheiten herausnehmen. (Foto: dpa)

Türkei exportiert massiv Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Angela Merkel hat Deutschland in die falsche Gesellschaft geführt: Lohndumping und die Illusion des Sicherheit durch Exporte machen die deutsche Wirtschaft und vor allem die deutsche Gesellschaft extrem krisenanfällig. (Foto: dpa)

Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die Rückkehr der Krisen wird Deutschland besonders hart treffen. In Deutschland hat sich als Exportnation in einer trügerischen Sicherheit gewogen. Statt die Kaufkraft der eigenen Bürger zu stärken, wurde weiter Lohn-Dumping betrieben. Das könnte sich nun rächen. Denn Deutschland ist heute anfälliger für einen Crash als noch vor wenigen Jahren.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat zwar mehrere neue Verträge mit Putin abgeschlossen. Doch die Chinesen sind sehr zurückhaltend, wenn es um den Einstieg in den russischen Markt geht. (Foto: dpa)

China will den Westen nicht verärgern und hält Distanz zu Putin

Die chinesischen Banken zeigen Zurückhaltung im Ausbau des Geschäfts mit Russland. Neben gestiegenen wirtschaftlichen Risiken trägt dazu auch politischer Druck bei. China will die USA nicht verärgern. Denn der chinesische-amerikanische bilaterale Handel hatte 2013 einen Wert von 562 Milliarden Dollar. Der chinesisch-russische Handel hingegen hatte einen Wert von 88,8 Milliarden Dollar.

IWF-Chefin Lagarde sagte, das Ende des Quantitative Easing durch die Federal Reserve und deren Chefin Janet Yellen werde Schockwellen durch die Schwellenländer senden. (Foto: dpa)

Trotz Milliarden-Krediten: Wirtschaft in Osteuropa bricht ein

Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern ist derzeit mit rund 4 Prozent so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr und geht weiter zurück. Am schnellsten verschlechtert sich die Lage in Osteuropa, wo die Unternehmen den Auftragsrückgang aus Deutschland zu spüren bekommen. Weltweit zeigt sich eine Abhängigkeit der Wirtschaft vom billigen Geld der Zentralbanken. Auf die Steuerzahler in der EU kommen neuen Risiken zu.

Die US-Luftwaffe hat die IS-Milizen im Irak und Syrien nicht zurückschlagen können. (Foto: dpa)

Blackwater-Gründer: USA sollen Krieg gegen IS privatisieren

US-Präsident Barack Obama habe im Kampf gegen den Islamischen Staat versagt. Nur der Einsatz von Privat-Armeen, die die Terror-Gruppe auf dem Boden bekämpfen, könne das Problem lösen. Das ist zumindest die Ansicht des Gründers der privaten Sicherheitsfirma Blackwater, Erik Prince.

Trotz der Studentenproteste stieg der Hongkonger Aktienindex diese Woche um 0,1 Prozent auf 23.089 Punkte. (Foto: dpa)

Investoren bleiben unbeeindruckt von Protesten in Hongkong

Der Hongkonger Aktienindex ist seit September um knapp 9 Prozent zurückgegangen. Grund für den Rückgang ist eine mögliche Zinsanhebung durch die Federal Reserve. Von den anhaltenden Studenten-Protesten erwarten die Investoren hingegen keine langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Historischer Handschlag: Russland und das energiehungrige China besiegeln einen 30-jährigen Gasliefervertrag. (Foto: dpa)

„Wir sollten aus der Kriegs-Propaganda und der Gewalt-Spirale aussteigen“

Der Schweizer Nato-Experte Daniele Ganser fordert einen Ausstieg aus den globalen Wirtschaftskriegen. Keine der mit militärischen geführten Konflikte könne zu einem Erfolg führen. Die Wirtschaft profitiere von Innovationen und nicht von Zerstörung.

Einer der ersten Besuche des neuen Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg galt am Donnerstag dem türkischen Präsidenten Erdogan: Die Türkei ist für die USA und damit für die Nato der wichtigste Partner im Krieg um die Erdölfelder im Irak. (Foto: dpa)

Die neue Aufgabe der Nato ist der globale Energie-Krieg

Der Schweizer Nato-Experte Daniele Ganser ist der Auffassung, dass es bei fast allen modernen Kriegen um die Energie-Versorgung geht. Dieser Aufgabe widmet sich auch die Nato. Die politische Führung in Europa sagt dies den Bürgern jedoch nicht, um nicht eine Debatte um die Auflösung der Nato loszutreten.

Die weltweiten Schulden steigen massiv. Ab Mittwoch treffen sich die Verantwortlichen der globalen Finanzmärkte und Finanzpolitik zur IWF-Jahrestagung. (Foto: dpa)

Vor IWF-Jahrestagung: Die globale Wirtschaft versinkt in Schulden

Die weltweite Verschuldung hat sich von 174 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2007 auf 212 Prozent im Jahr 2013 erhöht. Somit zeigt die globale Verschuldung zeigt eine anhaltend steigende Tendenz. Ab Mittwoch treffen sich die Verantwortlichen der globalen Finanzmärkte und Finanzpolitik in Washington, darunter Vertreter des IWF und der Weltbank.

„Wenn der Dollar oder irgendeine andere Währung zu allen Zeiten universell akzeptiert würden, sähen die Zentralbanken keine Notwendigkeit, überhaupt Gold zu halten“, so Greenspan. (Foto: dpa)

Greenspan lobt Peking wegen massiver Gold-Zukäufe

Der ehemalige Chef der Federal Reserve, Alan Greenspan, hat sich überraschend las Gold-Fan geoutet. Er deutet die massiven Ankäufe Chinas als Zeichen, dass Peking in Zeiten des Fiat-Geldes auf stabile Werte setze. Die Rückkehr zum Goldstandard erwartet Greenspan allerdings nicht.