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China

Der Schweizer Rats-Präsident Burkhalter war im Mai noch zu Besuch in Moskau. Wenn es nach Deutschland geht, soll die Schweiz Russland jetzt sanktionieren. (Foto: dpa)

Deutschland drängt Schweiz und Norwegen zu Sanktionen gegen Russland

Politiker von SPD und CDU fordern von der Schweiz und Norwegen, die Sanktionen gegen Russland zu übernehmen. Die Nicht-EU-Staaten seien zwar in ihren Entscheidungen souverän, dennoch sei ihre Unterstützung „als Akt der Solidarität sicherlich angemessen“. Die USA versuchen gleichzeitig, asiatische Staaten auf die Sanktionen einzuschwören.

Ungarns Ministerpräsident Orban (li. im Bild auf Staatsbesuch in Serbien) träumt von einem autoritäreren System. (Foto: dpa)

Ungarn kündigt Schaffung eines „illiberalen Staats“ nach russischem Vorbild an

Der ungarische Minister-Präsident Orban will die freie Demokratie in seinem Land beenden. Er hat angekündigt, „einen illiberalen Staat auf nationaler Grundlage“ zu errichten. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass liberale demokratische Staaten nicht wettbewerbsfähig seien. Neue Vorbilder seien China, die Türkei und Russland. In der EU wäre die offizielle Abschaffung des liberalen Staats ein Novum.

Die ehemaligen Geschäftspartner Michail Chodorkowski (hier links) und Platon Lebedew (hier rechts) gelten als erbitterte Kreml-Gegner. Gemeinsam führten sie den mittlerweile insolventen Energie-Riesen Yukos. (Foto: dpa)

Rating-Agentur mit China: Russland will Downgrade durch den Westen kontern

Das nächste Kapitel im Währungskrieg: Russland muss mit signifikanten Herabstufungen durch die US-Rating-Agenturen rechnen. Der Rubel könnte unter Druck geraten. Die Russen wollen die westliche Attacke kontern und setzen auf die chinesisch-russische Ratingagentur Dagong. Putin will die Achse Peking-Moskau gegen die Amerikaner stärken.

Luxemburg kämpft dafür, die Führungsrolle im Yuan-Handel außerhalb Chinas einzunehmen. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Luxemburg buhlt um Yuan-Investitionen

Luxemburg will sich als Zentrum für den Yuan-Handel im Ausland etablieren. Anders als in Frankfurt oder Paris gibt es für Chinas Banken im Großherzogtum deutlich weniger staatliche Regulierungen. Dies erleichtert den Aufstieg des chinesischen Yuan zur Weltwährung.

Putin und Jinping versuchen mit kleinen Freundschaftsdiensten, die südamerikanischen Länder auf ihre Seite zu ziehen. (Foto: dpa)

Russland und China wollen gemeinsam die neue Welt-Macht werden

China und Russland schmieden neue Allianzen in Südamerika. Die Strategie ist dabei altbekannt: Mit finanziellen Hilfen schaffen die Ost-Mächte neue Verbündete in Kuba oder Argentinien. Ziel ist es, die USA aus ihrer Führungsrolle zu drängen.

Der Absturz erfolgte über einer kleinen Insel vor Taiwan. (Grafik: Zero Hedge)

51 Tote bei Notlandung einer Passagiermaschine auf Taiwan

In Taiwan ist es zu einem schweren Flugzeugunglück gekommen. Bei der Notlandung einer Maschine wurde ersten Meldungen zu Folge 51 Menschen getötet und sieben weitere schwer verletzt. Die Ursachen für die Notlandung sind noch unklar.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner in Buenos Aires besucht und ihrem Land einen Kredit in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar gewährt. (Foto: dpa)

China kauft sich in argentinischen Energie-Markt ein

China hat dem von einer Staatspleite bedrohten Argentinien einen Kredit in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar zugebilligt. Die Gelder sollen in Energieprojekte fließen. China ist Argentiniens zweitgrößter Handelspartner.

Führungsposition: Die Rollenverteilung bei der Entwicklungsbank kann zwischen Putin (Russland), Xi (China), Zuma (Südafrika), Nodi (Indien) und Rousseff (Brasilien) noch zu hitzigen Diskussionen führen. (Foto: dpa)

Anti-IWF: Schwellenländer proben den Aufstand gegen die USA

Die Brics-Länder statten ihre Entwicklungsbank mit 100 Milliarden Dollar aus. Die fünf Länder leisten Zahlungen in unterschiedlicher Höhe. Das könnte sich zu einem internen Machtkampf um die Führung zuspitzen. Zudem fehlt den Ländern eine vernünftige Finanz-Infrastruktur.

Chinas Präsident Xi Jinping weiß genau, wie weit er gehen kann: Die Chinesen halten Billionen an US-Staatsanleihen. Obama - als Schuldensklave gefangen in der Weltpolitik? (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will globale Vorherrschaft der USA brechen

China möchte die USA als Weltmacht Nummer 1 ablösen. Als ersten Schritt wollen die Chinesen die Amerikaner aus ihrem Vorhof in Asien verdrängen. Danach soll der Dollar als Weltwährung verschwinden. Der größte Trumpf der Chinesen: Sie sind der größte Gläubiger der USA.

Bei einem Treffen der Finanz-Eliten in London hielt IWF-Chefin Christine Lagarde einen Vortrag zum Thema „Der Ruf zu den Waffen“. Im Bild links die Organisatorin der Konferenz über „Inklusiven Kapitalismus“, Lynn Forester de Rothschild und Prinz Charles. (Foto: Getty Images)

Finanz-Eliten wollen ihre Vermögen in Sicherheit bringen

Die großen Vermögensverwalter verschärfen die Gangart: Pimco und BlackRock haben mehrere Banken auf 250 Milliarden Dollar verklagt, weil die Banken in der US-Häuserkrise manipuliert haben. Die Finanz-Eliten bereiten sich offenbar auf einen Verteilungskampf in der Schuldenkrise vor. Bei einem Treffen in London berieten hochrangige Investoren mit dem IWF und den Zentralbanken über Möglichkeiten, wie sie ihr Vermögen schützen können.