Alle Artikel zu:

China

Der Euro-Bund Future. (Grafik: ariva.de)

Bunds: Deutsche Staatsanleihen überraschend unter Druck

Die deutschen Staatsanleihen sind am Montag unter Druck geraten. Noch ist nicht klar, ob sich im Bond-Markt der nächste Crash abzeichnet. Es könnte auch sein, dass China die Papiere abstößt, um an Cash zu kommen.

Die Börsen bleiben nervös. Die Pläne der chinesischen Regierung verheißen nichts Gutes. (Foto: dpa)

Das große Zittern: Börsen in Asien wieder auf Talfahrt

Die Regierung in China will keine Stützungskäufe mehr an den Aktienmärkten vornehmen. Stattdessen will Peking Spekulanten verfolgen und bestrafen. Erste Verhaftungen betreffen einen Journalisten und ein Mitglied der Regulierungsbehörde. Dieser wenig originelle Ansatz sorgte für Verluste an den Börsen in Asien.

Der Aufstieg Chinas zur Werkstatt der Welt hat umgekehrt die Industrie in den USA, in Japan und in Europa massiv zurückgeworfen. (Foto: dpa)

Wenn China sich auf einen Währungs-Krieg einlässt, verliert Europa

Ein globaler Währungs-Krieg würde in Europa vor allem Frankreich und Italien treffen. China könnte mit billigen Exporten von die abgemagerte Industrie in diesen Ländern schwer treffen - und damit die Stabilität der Euro-Zone gefährden. Die USA dagegen könnten profitieren.

Fed-Banker Stanley Fischer hofft auf die Inflation, ist sich seiner Sache jedoch nicht ganz sicher. (Foto: dpa)

Zins-Wende ungewiss: Zentralbanker hoffen auf Rückkehr der Inflation

Die US-Notenbank will offenbar weiter testen, ob die Börsen eine Erhöhung der Leitzinsen ohne größere Verwerfungen wegstecken. Mehrere Zentralbanker sehen die Chnace, dass die Inflation zurückkehrt. Ganz sicher sind sie jedoch nicht, was in den kommenden Tagen passiert.

Maschinenbauer wie Bosch, die nach China exportieren, müssen die Abwertung des Yuan nicht fürchten, da Qualitätsware immer gefragt ist. (Foto: dpa)

Deutschen Maschinenbauer könnten von Abschwung in China profitieren

Deutsche Maschinenbauer könnten von den Versuchen der chinesischen Zentralbank zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft profitieren. Denn anders als etwa die Autoindustrie sind sie dort weniger auf private Käufer angewiesen und stehen kaum in Preiskonkurrenz zu einheimischen Firmen. Die Abwertung des Renminbi könnte daher sogar positive Effekte für sie haben.

US-Präsident Barack Obama verfolgt die chinesische Währungspolitik mit Sorge. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China stößt im großen Stil US-Staatsanleihen ab

China hat allein in den letzten zwei Wochen US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Milliarden Dollar abgestoßen. Die Regierung in Peking begründet den Schritt damit, dass die Dollar-Devisen gebraucht werden, um den Yuan zu stützen. Doch der Abverkauf sendet auch eine klare Warnung an die USA.

Der Einbruch im Welthandel ist laut WTO ein erstes Anzeichen für das Ende der Globalisierung. (Foto: dpa)

WTO: Die Globalisierung hat ihren Höhepunkt überschritten

Im ersten Halbjahr 2015 ist der globale Handel so stark eingebrochen wie seit 2009 nicht mehr. Die Welthandelsorganisation sieht als Grund einen strukturellen Wandel: China verändert sich von einer exportorientierten Wirtschaft hin zu mehr Inlandsnachfrage. Die USA wird zu einem Energie-Exporteur. Viele Hersteller kürzen ihre Lieferkette und holen die Produktion wieder zurück nach Hause.

Bank of China: Gewinn stagniert wegen fauler Kredite

Zu viele faule Kredite lassen den Nettogewinn der Bank of China im ersten Halbjahr stagnieren. Zudem warnt die Bankenaufsicht wegen der Krise vor verstärkten Kreditausfällen.

Leere Frachter: Die Schifffahrt hatte einen enormen kreditfinanzierten Boom und ist jetzt mit einem raschen und drastischen Zerfall konfrontiert. (Foto: dpa)

Welthandel kommt durch China-Krise ins Wanken

Die Finanzwelt rätselt nach dem Einbruch der Finanzmärkte über den zukünftigen Gang der Weltkonjunktur. Die von China ausgehende Wirschaftsverlangsamung könnte eine globale Rezession auslösen. Die Frachtraten geben diesbezüglich noch keine klaren Anhaltspunkte. Einige sind besorgniserregend, andere hingegen eher positiv.

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Börsen im Plus: Investoren auf Schnäppchenjagd

Der Dax startet zu Handelsbeginn durch. Nach den dramatischen Kursverlusten in den vergangenen Tagen hatten zuvor die Börsen in China wieder zugelegt. Unerwartet gute Konjunkturdaten und Schnäppchenjäger hatten bereits dem Dow-Jones-Index in New York ein Plus von vier Prozent beschert.

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Deutliches Plus für US-Börsen, Europa stürzt ab

An den Börsen herrscht Chaos: Während die Wall Street mit einem Plus in den Handelstag startete, stürzten die Börsen in Europa und Asien ab. Zuvor sind die geldpolitischen Maßnahmen in China wirkungslos verpufft.

Finanz-Crash: China muss erneut intervenieren

Die chinesische Notenbank pumpt Milliarden in den Geldmarkt. Die Banken sollen mehr Freiraum zur Kreditvergabe bekommen. Allerdings sind die bisherigen Maßnahmen wirkungslos geblieben.

Barack Obama hat zum unwiderruflichen Ende seiner Amtszeit die Chance, sich des Friedensnobelpreises als würdig zu erweisen. (Foto: dpa)

Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.

Der Hang Seng auf einem Terminal in Hong Kong. (Foto: dpa)

China schlägt zurück: Die USA sind schuld an dem Börsen-Crash

Die chinesische Zentralbank weist die landläufige Darstellung zurück, China sei an dem Crash vom Schwarzen Montag schuld: Der Ausverkauf sei wegen den geplanten Zins-Erhöhung erfolgt und nicht wegen der Yuan-Abwertung. Die G-20 wollen China in die Mangel nehmen. Offenbar hat die Suche nach einem Schuldigen vor dem möglichen nächsten Crash begonnen.

Nachdem der Dax am Montag nur noch vierstellig war, hat er sich im Laufe des Dienstags wieder erholt. (Grafik: ariva.de)

Börsen in Europa leicht entspannt

Die chinesische Notenbank hat überraschen die Zinsen gesenkt. Die Börsen in Europa haben daraufhin leicht zugelegt.

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen werden sich die chinesischen Kunden zukünftig ganz genau anschauen, wofür die ihr Geld ausgeben. (Foto: dpa)

China-Krise belastet deutsche Autobauer

Lange Zeit haben die deutschen Autobauer in China beeindruckende Wachstumsraten gesehen. Dass sich das Tempo normalisieren würde, war auch den Konzernen klar. Doch der Einbruch, der sich nun abzeichnet, fällt deutlich heftiger aus als befürchtet.

Ratlos und von der Regierung verlassen: Ein Händler an der Börse in Hong Kong beobachtet den fortgesetzten Crash. (Foto: dpa)

Chinas Zentralbank senkt Zins-Sätze: „Das ist ein großer Knall“

China senkt die Zins-Sätze und erleichtert die Mindestreserven für seine Banken. Beobachter werten den überraschenden Schritt als Zeichen der Panik.

Aktien-Crash: Börsen in Asien brechen erneut ein

Die Börsen in Asien sind auch am Dienstag abgestürzt. Chinas Anlege agieren weiter panisch, die Regierung ist überfordert. Auch Japan geriet erneut in den Abwärtssog. Der DAX startete dagegen besser in den Handel.

Der Dow Jones konnte seine kurzfristige Stabilität nicht halten. (Grafik: ariva.de)

Börsen-Crash: Wall Street von zweiter Verkaufswelle erfasst

Die Wall Street konnte ihre kurzzeitige Konsolidierung nach dem Crash an den asiatischen und europäischen Börsen nicht halten. Am Nachmittag setzte eine zweite Verkaufswelle ein. Auch der populärste Wert, Apple, schloss im Minus.

Auch die Wall Street schaltete am Montag auf Panik-Modus. (Foto: dpa)

Aktien-Crash: Panik-Verkäufe an allen Börsen der Welt

Von Tokio über Frankfurt bis nach New York ist es am Montag zu Panik-Verkäufen an den Aktien-Märkten gekommen. Die Anleger haben offenbar auch das Vertrauen in die Zentralbanken verloren. Ein Ende des Absturzes ist noch nicht zu erkennen, auch wenn sich die US-Börsen mittlerweile wieder etwas gefangen haben.