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Deutschland

Bundeskanzler Gerhard Schröder (2.v.l.) und der russische Präsident Wladimir Putin (2.v.r.) halten bei ihrem Eröffnungsrundgang über die Hannover Messe 2005 auf dem Stand des Gasproduzenten Gazprom symbolisch einen Bohrkopf. Neben ihnen stehen der Vorstandsvorsitzende der BASF, Jürgen Hambrecht (l), und Alexej Miller, der Vorstandschef von Gazprom. (Foto: dpa)

Sanktionen gefährden deutsche Milliarden-Investitionen in Russland

Russland profitiert von deutschen Investitionen. Deutsches Kapital in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar finanziert insgesamt 6.200 Firmen in Russland. Doch die Sanktionen gegen Moskau zielen nicht nur auf die Realwirtschaft ab. Vor allem sollen die Finanz-Ströme zwischen dem Westen und Russland gekappt werden.

Die Entwicklung des ukrainischen Verteidigungs-Haushalts zeigt einen dramatischen Anstieg für das Jahr 2014. Die US-Rüstungsindustrie möchte von dieser Entwicklung profitieren. (Grafik: Radio Free Europe)

USA wollen von der massiven Aufrüstung der Ukraine profitieren

Die Ukraine hat ihren Militär-Haushalt für das Jahr 2014 drastisch erhöht. Die Amerikaner hoffen nun auf lukrative neue Rüstungsgeschäfte. Mehrere US-Senatoren fordern eine massive Aufrüstung der Ukraine. Auch andere Staaten in Osteuropa sollen mit Waffen gegen Russland aufgerüstet werden. Der US-Geheimdienst Stratfor setzt auf eine Palast-Revolution gegen Präsident Putin.

Bisher hat Angela Merkel immer alles geglaubt, was "Jaz", wie die Amerikaner ihren Verbündeten Arseni Jazenjuk nennen, dem Westen erzählt hat. (Foto: dpa)

Berlin zweifelt erstmals an Kiew: Ukrainische Armee beschießt Absturzstelle

Erstmals äußert die Bundesregierung leise Kritik an der von ihr bisher bedingungslos unterstützten Regierung in Kiew: Nachdem die ukrainische Armee die Absturzstelle der MH17 massiv unter Beschuss genommen hat, sagte eine Sprecherin von Angela Merkel, dass die Regierung dies besser unterlassen sollte. Seit Sonntag ist es den OSZE-Mitarbeitern nicht gelungen, zur Absturzstelle zu gelangen. Die Beweissicherung an der Absturzstelle wird durch die anhaltenden Kämpfe immer schwieriger.

Das Gesamtvermögen in Deutschland steigt auf ein Rekordhoch. Doch nur die Reichen werden reicher, die unteren 40 Prozent verfügen über so gut wie gar kein Vermögen. (Foto: dpa)

Verdummung mit Statistik: Die Deutschen werden nicht „immer reicher“

Die Bundesbank berichtet von einen Anstieg des Privatvermögens in Deutschland auf einen neuen Rekord von 5,2 Billionen Euro. Doch die obersten 10 % haben etwas mehr als zwei Drittel des Vermögens, die unteren 40 % kommen nicht einmal auf ein Prozent. Das Institut der Wirtschaft (IW) betreibt ebenfalls Verdummung und erklärt, dass die Bürger irrigerweise glauben, dass sie immer ärmer werden. Die Bürger haben mit ihrem Gefühl recht, die Darstellung der Institute ist manipulativ.

Zwischen der Polizei und Demonstranten kam es zu einer Straßenschlacht. (Foto: dpa)

Paris: Schwere Krawalle bei Palästinenser-Demonstrationen

In Paris ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen Israel gekommen. In Berlin und Frankfurt verliefen Protest-Kundgebungen dagegen friedlich.

Krieg ist teuer: Präsident Putin, hier beim Kriegsrat in Moskau, lässt nun die Russen mit einer neuen Steuer für seine Expansions-Gelüste zahlen. Vorbild ist der deutsche Soli. (Foto: dpa)

Russen müssen Krim-Eroberung mit saftiger Steuererhöhung bezahlen

Die Russen müssen die Expansions-Gelüste von Präsident Putin teuer bezahlen. Nach der triumphalen Übernahme der Krim kommt nun heraus: Die neuen Provinzen können nur überleben, wenn die Steuern saftig erhöht werden. Die neue „Solidaritätsabgabe“ wird vor allem den Mittelstand in Russland hart treffen.

Der Nato-Oberbefehlshaber, General Breedlove, fürchtet einen russischen Angriff auf die Ukraine und will so schnell als möglich ein zusätzliches Nato-Hauptquartier an die deutsch-polnische Grenze nach Stettin verlegen. (Foto: dpa)

Nato fürchtet russischen Überfall auf die Ukraine

Nach dem Abschuss von MH17 steigt die Nervosität zwischen Russen und Amerikanern. Die Nato will ein Hauptquartier in Polen aufbauen, um möglichst rasch auf einen russischen Überfall auf die Ukraine reagieren zu können. Auch die Waffen- und Versorgungslager sollen schnellstens ausgebaut werden, um kurzfristig gegen die Russen eingreifen zu können. Der Kollaps der Regierung in Kiew verschärft die Lage in Kiew.

Ein Roboterarm auf der Automatica-Messe in München: Mit einer hochpräzisen Knochensäge macht er menschlichen Chirurgen Konkurrenz. (Foto: dpa)

Industrie setzt massiv auf Roboter: Was wird aus den Arbeitern in Europa?

Das Rezept für höhere Produktivität in Südeuropa liegt im massiven Einsatz von Robotern für die Industrie-Produktion. Das Problem: Die ungelernten Arbeiter verlieren ihren Job. Für die Bedienung der Roboter fehlen dagegen die IT-Experten. Das Umsteuern auf dem Arbeitsmarkt erweist sich als höchst komplex.

In Berlin gab es seit Beginn der Angriffe auf den Gaza-Streifen zahlreiche Solidaritäts-Demonstrationen, wie hier am 12. Juli. Bei den Protesten sollen auch offen antisemitische Sprüche skandiert worden sein. (Foto: dpa)

Berlin: Jüdisches Ehepaar bei Anti-Israel-Demonstration attackiert

Ein Ehepaar aus Israel ist bei einer Anti-Israel-Demo in Berlin attackiert wurden, weil der Mann eine Kippa trug. In Paris musste die Polizei trotz massiver antisemitsicher Ausschreitungen dem Druck der Öffentlichkeit weichen und erneut eine Demo genehmigen. Der Nahost-Konflikt wird zum Problem für die Juden in Europa.

Petro Poroschenko betrauert öffentlich wirksam den Absturz von Flug MH17: Das russische Verteidigungsministerium meldet, dass ein ukrainischer Kampfjet vor dem Absturz in der Nähe Flugzeuges war und verlangt Aufklärung vom ukrainischen Präsidenten. (Foto: dpa)

Russland: Kampfjet aus Ukraine war in der Nähe von MH17

Ein ukrainischer Kampfjet habe sich Flug MH17 vor dessen Absturz auf 3,5 Kilometer angenähert, so das russische Verteidigungsministerium. Moskau fordert daher von der ukrainischen Regierung Aufklärung. Der Westen will hingegen sofortige Sanktionen gegen Putin. Der Tag im Überblick: