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Deutschland

Die deutsche Wirtschaft schlägt Alarm: Die EU-Sanktionen haben Deutschland wesentlich mehr geschadet als dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen der EU fügen Deutschland schweren Schaden zu

Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft fordert das sofortige Ende der Sanktionen gegen Russland, Die Folgen übertreffen „selbst die schlimmsten Befürchtungen“. Damit stellt sich erstmals ein Verband explizit gegen die Russland-Politik von Angela Merkel. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, kündigte seinen Rücktritt an.

Der Hacker-Angriff auf den Bundestag folgt nun die Sperrung von tausenden Webseiten für die Bundestags-Abgeordneten. (Foto: dpa)

Filter für die Abgeordneten: Bundestag blockiert 100.000 Webseiten

Mitarbeiter des Bundestags und Bundestagsabgeordnete haben keinen Zugriff mehr auf etwa 100.000 Webseiten. Der Internetverkehr soll künftig über den mit einem Filter versehenen Informationsverbund Berlin-Bonn laufen. Das Problem ist offenbar, dass die Abgeordneten völlig sorglos mit kritischen Programmen wie WhatsApp umgehen.

Die Windkraftfirma Prokon ist insolvent. (Foto: dpa)

Poststreik bringt Prokon-Wertpapierbesitzern Fristverlängerung

Der Insolvenzverwalter von Prokon hat eine wichtige Frist für die Inhaber von Genussrechten an der angeschlagenen Windenergiefirma verlängert. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei der Poststreik.

Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S, gab am 12.05.2015 auf der Hauptversammlung in Kassel seinen Bericht ab. Der Umsatz erhöhte sich von Januar bis Ende März um 15,8 Prozent auf 1,377 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Kanadische Firma Potash will Kasseler K+S übernehmen

Der kanadische Düngemittelhersteller Potash will seinen deutschen Rivalen K+S übernehmen. Die Kanadier bieten sieben Milliarden Dollar.

Die Milchquote ist zum 31. März ausgelaufen. (Foto: dpa)

Deutschland: Weniger Milchkühe wegen Ende der Milchquote

Die Zahl der deutschen Milchbauern sinkt deutlich. Die Aufhebung der Milchquote und die Russland-Sanktionen belasten die Landwirte.

Nach Angaben der DIHK gibt es in Deutschland genügend Lehrstellenplätze für Jugendliche. (Foto: dpa)

Wirtschaft: Erneut Mangel an Bewerbern für freie Lehrstellen

Zum Start des Ausbildungsjahres 2015/16 werden der deutschen Wirtschaft erneut Lehrlinge fehlen. DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagt, dass es genug Ausbildungsplätze geben würde. Doch das Interesse bei den Jugendlichen sei gering.

Die Sanktionen gegen Russland sorgen für einen deutlichen Einbruch der Exporte. Die Auswirkungen überträfen alle Befürchtungen, so der Ost-Ausschuss. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschaft fordert sofortigen Stopp der Russland-Sanktionen

Für den Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft „übertreffen die aktuellen Entwicklungen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen“. Die Exporte dürften 2015 um neun Milliarden Euro einbrechen. Daher fordere man einen sofortigen Stopp der Strafmaßnahmen.

Von den Lohnzuwächsen in den kommenden Jahren sollen vor allem Industriearbeiter profitieren. (Foto: dpa)

Höhere Lohn-Abschlüsse verschärfen Druck auf die Niedriglöhner

Die Löhne in Deutschland sind 2014 mehr als doppelt so stark gestiegen wie in Frankreich. Doch einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge werde diese Entwicklung auch die soziale Ungleichheit in Deutschland erhöhen. Während es vor allem für Arbeitsnehmer im Industriebereich hohe Lohnzuwächse gibt, fallen die Lohnzuwächse beispielsweise bei Sozialberufen und Geringverdienern niedriger aus.

Kreml-Chef Wladimir Putin will die russischen Streitkräfte mit neuen Systemen ausstatten, um sie für die elektronische Kriegsführung zu wappnen. (Foto: dpa)

Russland: Neue Technologie soll US-Spionage-Satelliten lahmlegen

Russland ist dabei, ein neues System für den Bereich der elektronischen Kriegsführung zu entwickeln. Das System richte sich gegen Präzisionswaffen und satellitengestützte Funkortungssysteme.

EU-Präsidenten Donald Tusk und Jean-Claude Juncker: Mit äußerster Härte gegen Flüchtlinge. (Foto: dpa)

Festung Europa: EU plant Flüchtlingslager und Blitz-Abschiebungen

Die EU will mit großer Härte gegen die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vorgehen. So sollen in Griechenland, Italien und Malta Flüchtlingslager erreichtet werden. Die Flüchtlinge sollen von der Grenzpolizei Frontex direkt in außereuropäische Länder abgeschoben werden dürfen. Der Grund für das harte Vorgehen: Die EU-Staaten werden den Plan von Flüchtlingsquoten endgültig ablehnen.

Die britische Königin Elizabeth II. hält am 24.06.2015 in Berlin im Schloss Bellevue beim Staatsbankett im Beisein von Prinz Philip (r), Bundespräsident Joachim Gauck (3.v.r.), seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Tischrede. (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler/dpa)

Queen Elizabeth II. sieht gefährliche Spaltung in Europa

Königin Elizabeth II. sieht die Gefahr einer Spaltung in Europa. Sie ist überzeugt, dass Deutschland und das Vereinigte Königreich nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig ausgesöhnt sind. Die Rede der Queen im Wortlaut.

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, geht gegen ein Kartell aus Autozulieferern vor. (Foto: dpa)

Kartellamt verhängt Millionen-Strafe gegen Autozulieferer

Zwischen vier deutschen und einem österreichischen Autozulieferer sollen illegale Preisabsprachen stattgefunden haben. Deshalb müssen die betroffenen Firmen nach einer Entscheidung des Bundeskartellamts Bußgelder in Höhe von 75 Millionen Euro zahlen.

Die Baubranche in Deutschland leidet aktuell unter zurückgehenden Bestellungen. (Foto: dpa)

Weniger Aufträge: Baugewerbe mit deutlichem Minus

Die deutsche Baubranche ist in das zweite Quartal 2015 mit einem Auftragsminus gestartet. Im April sanken die Bestellungen im Vergleich zum Vormonat um 5,2 Prozent.

Nach heftigen Protesten muss Arbeitsministerin Andrea Nahles das Paternoster-Verbot zurücknehmen. (Foto: dpa)

Bundesregierung hebt Paternoster-Verbot auf

Die Bundesregierung muss ihr zuvor beschlossenes Verbot für Fahrten im Paternoster aufheben. Arbeitsministerin Andrea Nahles hatte das Verbot aufgrund von Sicherheitsgründen verordnet.

Frankreich: Bouygues lehnt Verkauf von Telekomsparte ab

Der französische Telekomkonzern Bouygues hat ein Kaufangebot des französischen Milliardärs Patrick Drahi abgelehnt. Das Übernahmeangebot berge Risiken im Hinblick auf das Wettbewerbsrecht.

Die deutsche Wirtschaft wächst laut dem DIW-Institut schwächer als gedacht. (Foto: dpa)

Wachstumsprognose für Deutschland sinkt deutlich

Das Berliner DIW-Institut hat die Wachstumsprognose für das aktuelle Jahr von 2,2 auf 1,8 Prozent gesenkt. Wegen der Griechenland-Krise investieren die Unternehmen viel zu wenig. Zudem belasten die Russland-Sanktionen die europäische Wirtschaft.

Wenn es zu einem Run auf die Geldmarktfonds kommt, ist das globale Finanzsystem gefährdet. (Foto: dpa)

Trotz neuer Regeln: Das Banken-System in Europa ist nicht sicher

Der kritische Banken-Experte Martin Hellwig geht davon aus, dass große Banken trotz aller neuen Regelungen weiter nur von den Steuerzahlern gerettet werden können. Auch die Einlagensicherung kann nicht ohne weiteres den Banken überlassen werden: Die europarechtlichen Regelungen sehen den Staat in der Pflicht und bieten geschädigten Bank-Kunden vielfältige Klagemöglichkeiten.

Wegen Sanktionen: Deutsche Exporte nach Russland brechen ein

Die EU-Sanktionen gegen Russland haben der Wirtschaft in Europa in den ersten vier Monaten einen Milliarden- Verlust beschert. Die Sanktionen wurden soeben ohne Angabe von Gründen verlängert, weshalb weitere Verluste in diesem Jahr garantiert sind.

Der russische Premier Dmitri Medwedew und der tschetschenische Staatspräsident Ramzan Kadirov in Grosny – die Hauptstadt Tschetscheniens. Aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland darf Kadirow seine beiden Pferde, die sich in Deutschland befinden, nicht mehr bei Wettrennen laufen lassen. (Foto: dpa)

EU-Sanktionen gegen russische Individuen: Eine Lachnummer

Die EU-Sanktionen gegen russische Einzelpersonen waren offenbar ein besserer PR-Gag. Während die Sanktionen gegen Unternehmen die europäische Wirtschaft schwer treffen, sind die Einfrierungen von russischen Privatkonten nur mit der Lupe zu finden. In Schweden etwa wurden 200 Euro gesperrt, in Deutschland waren es 120.000 Euro.

Der ägyptische Fernsehjournalist vom Sender Al-Dschasira, Ahmed Mansur, sprach am 23.06.2015 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin zu Journalisten. Mansur äußerte sich zu seiner umstrittenen Festnahme am 20. Juni 2015 in Berlin. (Foto: dpa)

Nach Verhaftung: Journalist Mansur beschuldigt deutsche Regierungsmitglieder

Der in Deutschland vorübergehend festgenommen ägyptische Journalist Ahmed Mansur macht die Bundesregierung für seine Festnahme verantwortlich. Das Militär-Regime im Kairo hätte es geschafft, „einige Leute in der deutschen Regierung“ für seine Zwecke zu benutzen.