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Deutschland

Flüchtlings-Kinder: Deutschland stellt 3.000 neue Deutsch-Lehrer ein

Deutschland reagiert auf die neuen Schüler aus den Flüchtlingsfamilien und hat bereits über 3.000 neue Deutsch-Lehrer eingestellt. Es soll eigene Sprachkurse für die Kinder geben.

Flüchtlinge warten am 03.09.2015 in Berlin auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Vor dem Amt warten jeden Tag Hunderte Asylbewerber auf ihre Registrierung. (Foto: dpa)

Druck auf Deutschland wächst: Tschechien schickt Flüchtlinge weiter

Tschechien folgt dem Beispiel Ungarns und lässt syrische Flüchtlinge ab sofort ungehindert nach Deutschland reisen. Die Begründung der Regierung: Deutschland habe erklärt, syrische Flüchtlinge aufnehmen zu wollen – und die meisten wollten dorthin. Daher sei es sinnlos, sie aufzuhalten. Polen schottet sich dagegen gegenüber Ungarn ab.

In Budapest protestierten Flüchtlinge gegen die Schließung des Bahnhofs Keleti. (Foto: dpa)

Berlin erwartet Ankunft von tausenden Flüchtlingen

Der Zug der Flüchtlinge aus Budapest dürfte in den kommenden Tag die Bundeshauptstadt erreichen. In Österreich verhinderte die Polizei eine weitere Katastrophe in einem Lastwagen. Der Bürgermeister der griechischen Insel Lesbos fordert von Athen die Ausrufung des Notstandes.

Großaufträge im Inland und im Euroraum gab es im Juli für den deutschen Maschinenbau. (Foto: dpa)

Großaufträge im Juli für deutschen Maschinenbau

Nachdem der Branchenverband VDMA seine Jahresprognose im Juli nach unten korrigieren musste, konnte nun zumindest ein kleines Auftragsplus durch Großaufträge aus der EU und Deutschland verzeichnet werden. Sorge bereiten jedoch noch immer China und Russland.

Ob Hamburg und Schleswig-Holstein 13 Milliarden Euro an faulen Kredite der HSH Nordbank tragen müssen, soll bis Oktober mit der EU-Kommission geklärt werden. (Foto: dpa)

HSH Nordbank wird teuer für Hamburg und Schleswig-Holstein

Die HSH Nordbank wird die Altlasten aus der Schifffahrt nicht alleine tragen können. Dafür sollen Hamburg und Schleswig-Holstein nun für den Großteil der Gelder gerade stehen. Dies könnte teuer für die Steuerzahler werden.

Der Supercomputer der Gegenwart steht nicht in Deutschland, sondern in China. Er wurde mit US-Komponenten gebaut. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

US-Investoren sehen Trägheit in Deutschland, gehen lieber nach China

Deutschland lebt von seinem guten Ruf - doch bei Innovationen wird das Land für Investoren zunehmend unattraktiv. Die Folge der Trägheit: US-Firmen haben im vergangenen Jahr Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut und setzen auf andere Märkte.

Flüchtlinge bei der Ankunft in Rosenheim. (Foto: dpa)

Polizei: Tausende Flüchtlinge in Zügen nach Deutschland

Etwa 2.000 Flüchtlinge sind am Dienstagmorgen von Salzburg aus in Zügen nach Deutschland weitergereist. Sie waren aus Budapest gekommen. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles rechnet mit einem Mehraufwand von 3,3 Milliarden Euro für die Flüchtlingsbetreuung.

Eine schwierige Beziehung: Angela Merkel und Francois Hollande. (Foto: dpa)

Merkel in der Defensive: Frankreich will Euro-Raum neu gründen

Frankreich erhöht den Druck auf Deutschland: Die Regierung fordert, der Euro-Raum neu zu gründen - inklusive Transfers über alle nationalen Grenzen hinweg. Angela Merkel reagiert kühl. Doch sie hat keinen überzeugenden Gegenentwurf.

Der Aufstieg Chinas zur Werkstatt der Welt hat umgekehrt die Industrie in den USA, in Japan und in Europa massiv zurückgeworfen. (Foto: dpa)

Wenn China sich auf einen Währungs-Krieg einlässt, verliert Europa

Ein globaler Währungs-Krieg würde in Europa vor allem Frankreich und Italien treffen. China könnte mit billigen Exporten von die abgemagerte Industrie in diesen Ländern schwer treffen - und damit die Stabilität der Euro-Zone gefährden. Die USA dagegen könnten profitieren.

Zahlreiche Arbeitnehmer pendeln täglich in die Schweiz. (Foto: dpa)

Hoffungsmarkt: Pendler aus ganz Europa strömen in die Schweiz

Trotz schwächelnder Wirtschaft und geringeren Löhnen steigt die Zahl der Schweizer Grenzgänger überdurchschnittlich. Im Juni erreichte sie mit fast 300.000 sogar einen neuen Rekord. Vor fünf Jahren waren es fast 70.000 weniger.

Maschinenbauer wie Bosch, die nach China exportieren, müssen die Abwertung des Yuan nicht fürchten, da Qualitätsware immer gefragt ist. (Foto: dpa)

Deutschen Maschinenbauer könnten von Abschwung in China profitieren

Deutsche Maschinenbauer könnten von den Versuchen der chinesischen Zentralbank zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft profitieren. Denn anders als etwa die Autoindustrie sind sie dort weniger auf private Käufer angewiesen und stehen kaum in Preiskonkurrenz zu einheimischen Firmen. Die Abwertung des Renminbi könnte daher sogar positive Effekte für sie haben.

Auch die Apple und Facebook Aktien fielen am Montag und verleiteten Anleger zum Schnäppchenkauf. (Grafik: ariva.de)

Rückfall-Risiko der US-Börsen belasten Dax

Wenn man den Börsen-Crash am letzten Montag in Kontext der Jahresentwicklung betrachtet, wirkt er gar nicht mehr so drastisch. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten, da gerade die US-Börsen anfällig für Rückfälle sind.

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Frankreichs neuer Kurs: Wahl-Geschenke statt Finanz-Disziplin

Frankreichs Sozialisten bereiten die ersten Wahlgeschenke in Form von niedrigeren Einkommenssteuern vor. Damit dürften sich die Defizite weiter erhöhen. Der Konflikt mit Deutschland über die Finanzdisziplin in der EU erhält dadurch neue Schärfe.

Präsident Putin besucht die MAKS, die diese Woche in Moskau stattfindet. (Foto: dpa)

Russische Luftfahrtmesse: Putin sucht Militärpartner in Asien

Als Antwort auf die Sanktionen aus dem Westen soll die russische Luft-und Raumfahrtsmesse MAKS dieses Jahr besonders beeindrucken. Russland selbst hoffe auf den Ausbau der Militär- und Handelspartnerschaft mit China. Zudem sollen Raketengeschäft mit dem Iran Verluste ausgleichen.

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Deutsche Wirtschaft in Russland fordert Ende der Sanktions-Spirale

Die deutsche Wirtschaft in Russland hält die EU-Sanktionen gegen Russland für wirkungslos und fordert das Ende des Straf-Wettlaufs. Die Sanktionen würden die schwierige Lage der deutsche Unternehmen in Russland weiter verschärfen.

Angela Merkel und Serbiens Premier Aleksandar Vucic in Belgrad im Juli 2015. (Foto: dpa)

Serbien rät Deutschland, Flüchtlingen weniger Geld zu zahlen

Nach Ansicht des serbischen Premiers Aleksandar Vucic würde eine Kürzung der Zahlungen an Flüchtlinge den Zuzug von Flüchtlingen vom Balkan um 80 Prozent senken. Derzeit erhalten Migranten vom Balkan mehr Geld vom deutschen Staat als der serbische Durchschnittsverdiener in seinem regulären Job.

Bald auch über Europa zu sehen: Ein F-22 Raptor Kampf-Jet, hier von der 43rd Fighter Squadron. (Foto: New York Air National Guard/Senior Airman Christopher Muncy)

Gegen Russland: USA schicken Kampf-Jets Raptor nach Europa

Die USA schicken ihre modernsten Kampf-Jets nach Europa. Washington bezeichnet Russland unverändert als eine Bedrohung für Europa. Tatsächlich wird mit der Aktion die Aufrüstung in Europa beschleunigt. Die US-Steuerzahler müssen für das teure Kriegsgerät mehrere Milliarden berappen.

Angela Merkel und Francois Hollande - hier beim Treffen mit Petro Poroschenko am Montag in Berlin - müssen die Regierung in Kiew endlich zur Vernunft bringen. (Foto: dpa)

Neue Flüchtlings-Welle droht: Europa muss die Ukraine befrieden

Die EU und allen voran Deutschland sollten aus der Flüchtlings-Katastrophe die Konsequenzen ziehen: Die Ukraine darf nicht in einen neuen militärischen Konflikt schlittern. Es muss eine gemeinsame Lösung mit Russland gefunden werden – und zwar bald. Sonst ist das Land wirtschaftlich zerstört. Dies würde zu massiven Vertreibungen führen, mit einer neuen Flüchtlingswelle in Richtung Deutschland.

Deutsche Hersteller von Luxusgütern sind auf den abnahmestarken chinesischen Markt angewiesen. Dort ist neben dem Preis auch das Gütesiegel "Made in Germany" ein wichtiges Kaufkriterium. (Foto: dpa)

Die Verlierer der Yuan-Abwertung

Die Auswirkungen der Yuan-Abwertung reichen bis tief in die deutsche Wirtschaft. Einige Branchen und Sektoren sind weitaus schwerer von der chinesischen Börsenkrise betroffen als andere. Es gilt abzuwarten, ob „Made in Germany“ auch trotz der Verschlechterung in der preislichen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Luxusgüter-Markt punkten kann.

Bei der Fußball-WM in Russland hat adidas die Nase vor dem US-Rivalen Nike. Hier in Foto vom 3.000 Meter Hindernislauf im Luzhniki Stadion von Moskau. (Foto: dpa)

Deutsche Exporte nach Russland brechen dramatisch ein

Der Rückgang der deutschen Exporte nach Russland hat sich im ersten Halbjahr dramatisch beschleunigt: In den vergangenen drei Jahren haben sich die Exporte halbiert, weil die EU-Sanktionen eine ohnehin fragile Lage weiter verschärft haben. Deutsche Unternehmen wie adidas stellen den russischen Markt trotzdem nicht in Frage.