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Deutschland

Staatsanwalt Christoph Kumpa sprach am 30.03.2015 vor der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf mit Journalisten über den Absturz des Germanwings-Fliegers in Frankreich. (Foto: dpa)

Staatsanwaltschaft: Am Flugtag keine Hinweise auf Suizid-Gefährdung bei Co-Pilot

Nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf war der Co-Pilot des verunglückten Germanwings-Fliegers während seiner Piloten-Laufbahn nicht selbstmordgefährdet. Zwar vor Erlangung des Pilotenscheins soll eine psychotherapeutische Behandlung stattgefunden haben. Doch zum Zeitpunkt des fraglichen Germanwings-Fluges gab es keine tragfähigen Hinweise, die auf eine entsprechende Gefährdung hingewiesen hätten.

Nach der Klage des Taxi-Verbands will Uber seinen Freizeit-Fahrern zu einer offiziellen Lizenz als Taxi-Unternehmer verhelfen. (Foto: dpa)

Uber will deutschen Fahrern die Taxi-Lizenz bezahlen

Der Fahrdienst Uber will in Deutschland künftig nur noch Fahrer einsetzen, die einen Personenbeförderungsschein haben. Uber finanziere seinen Chauffeuren diesen Schein und zahle zudem einen Zuschlag. Wer sich als Taxiunternehmer lizensieren lässt, bekommt dazu die entsprechende Prüfung bezahlt. Derzeit seien hierzulande 1600 Fahrer für den Dienst aktiv.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Kreml-Chef Wladimir Putin nahm im vergangenen November an einem Treffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in Peking teil. Der chinesische Präsident Xi Jinping will die wirtschaftliche und politische Kooperation in Asien vorantreiben. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Russland will bei Chinas Entwicklungsbank einsteigen

Russland will sich an an der neuen chinesischen Entwicklungsbank AIIB beteiligen. Die AIIB gilt als Gegenstück zur Weltbank und dem IWF und soll den Einfluss der USA im asiatisch-pazifischen zurückdrängen. Sehr zum Ärger der Amerikaner haben sich auch die Verbündeten Australien und Südkorea der neuen Allianz angeschlossen.

Zwei Helikopter fliegen oberhalb der Ortschaft La Vernet, Frankreich, nahe der Unglücksstelle des abgestürzten Germanwings-Fluges A320, am Bergmassiv entlang. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ermittler schließen technischen Defekt nicht aus

Die deutsch-französische Ermittlungs-Kommission wendet sich im Fall des Germanwings-Absturzes neuen Hypothesen zu: Auch die eines technischen Defekts können nun nicht mehr ausgeschlossen werden. Man habe im Leben des Co-Piloten bisher kein Motiv dafür gefunden, warum der Mann das Flugzeug hätte zerstören sollen.

Ermittler markieren die Wrackteile der Germanwings-Maschine an der Absturzstelle. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Die bisher sicheren Fakten

Die gesicherten Fakten über den Hergang des Germanwings Absturzes sind begrenzt. Bisher kursieren vor allem Hypothesen und Spekulationen. Eine Spurensuche.

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Piloten-Verbände üben scharfe Kritik an Ermittlungen

Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen im Fall des Germanwings Absturzes. Der Internationale Pilotenverband kritisiert, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Teilergebnissen aus der Auswertung des Stimmenrekorders die Ermittllungen behindere und auf „Sensationalismus und Voyeurismus der übelsten Sorte“ abziele.

Die EZB will von Europas Banken die Offenlegung der Forderungen an Österreich. (Foto: dpa)

Banken-Krach: EZB fordert Banken auf, ihre Risiken in Österreich offenzulegen

Die EZB verlangt von Europas Banken, dass sie ihr Österreich-Engagement offenlegen. Dieser Schritt kommt nach dem Zahlungsstopp für Hypo-Anleihen. Die deutschen Banken haben nach Berechnungen der Bundesbank etwa 5,5 Milliarden Euro im Risiko.

Viele Hessen wollen keine weiteren Windräder in ihrem Bundesland, wie hier in Vasbeck. (Foto: dpa)

Hessen: SPD geht auf Distanz zur Energie-Wende und fordert Bürger-Beteiligung

In Hessen wächst der Protest gegen Windparks: Zahlreiche Bürgerinitiativen fordern den Bau-Stopp von weiteren Industrie-Anlagen. Die SPD geht nun auf Distanz zur Energie-Wende und verlangt die Einbindung der Bürgerinitiativen. Die schwarz-grüne Regierung ist irritiert und nennt diese Idee einen Schnellschuss.

Die Regierung steht hinter dem Wunschprojekt der CSU. Der Bundestag hat es nun besiegelt. (Foto: dpa)

Bundestag beschließt Einführung der Pkw-Maut in Deutschland

Die Pkw-Maut ist jetzt politisch beschlossene Sache. Die Opposition warnt aber vor Risiken und negativen Signalen an die Nachbarländer. Für den konkreten Maut-Start sind noch Fragen offen.

Staatsanwaltschaft: Co-Pilot war am Flugtag krankgeschrieben

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten eine zerrissene Krankschreibung für den Absturztag gefunden. Einen Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gab es in der Wohnung offenbar nicht. Die Düsseldorfer Universitätsklinik teilt mit, dass der Mann bei ihr nicht wegen Depressionen in Behandlung war. Ob die Krankengeschichte des Mannes in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit dem Absturz steht, ist unbekannt.

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Der tatsächliche Unfall-Hergang kann erst rekonstruiert, wenn der Flugschreiber gefunden ist. Von ihm fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Die Lufhansa fürchtet, dass der Flugschreiber zerstört sein könnte. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.

Der Krieg im Osten der Ukraine belastet auch Unternehmen im Westen. (Foto: dpa)

Ukraine: Deutsche Unternehmen aus dem Mittelstand unter Druck

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch den militärischen Konflikt ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Trauerfeier der Angehörigen mit Rettungskräften in Le Vernet. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Protokoll der Ereignisse an Bord

Der Start von Flug 4U9525 verlief routinemäßig. Doch kurz danach kam es zu dem größten Unglück in der Geschichte der Lufthansa. Eine Verkettung von Zufällen machten den Plan des Co-Piloten erst möglich. Als er allein im Cockpit saß, steuerte er den Airbus minutenlang in die Tiefe, bis dieser in den französischen Alpen zerschellte.

Die französischen Alpen am 26. März2 015 bei Le Vernet, nahe der Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings. (Foto: dpa)

Staatsanwalt: Co-Pilot brachte Germanwings bewusst zum Absturz

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat das Flugzeug bewusst abstürzen lassen. Er unterbrach seine Ausbildung nach Angaben von Lufthansa-Chef Spohr für mehrere Monate. Vor der Wiederaufnahme habe er aber alle medizinischen Tests bestanden.

Eine Sondermaschine fliegt am 26.03.2015 vom Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) nach Frankreich, um die Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle des Airbus A320 von Germanwings zu bringen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ermittler untersuchen Rolle der Piloten

Die französischen Behörden untersuchen im Fall des Germanwings-Fluges nun offenbar auch, ob die Piloten sich während des Sinkfluges bewusst nicht über Funk bei der Flugkontrolle gemeldet hätten. Germanwings hat sich entschlossen, die Namen der Piloten nicht bekanntzugeben.

Die Gutachter der Bundesregierung fordern eine völlige Neubewertung der Tierhaltung. (Foto: dpa)

Gutachter fordern radikales Ende der Massentierhaltung

Die Bundesregierung steht vor einer der Wende im Tierschutz: Die von ihr beauftragten Gutachter fordern das Ende der traditionellen Massentierhaltung. Die Mehrkosten werden zu höheren Lebensmittel-Preisen führen. Die Gutachter glauben jedoch, dass die Konsumenten mitziehen: Sie sollen den Wert des Fleisches von einigermaßen natürlich gehaltenen Tieren gegenüber der Antibiotika-Massenware erkennen können.

Rätsel um das Verhalten der Piloten auf dem Unglücksflug: Warum konnte ein Pilot nicht mehr zurück ins Cockpit? (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ein Pilot soll aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein

Während des Absturzes soll einer der beiden Piloten der Germanwings aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein. Er soll das Cockpit verlassen haben und danach versucht haben, die Tür einzutreten, um an seinen Platz zurückzugelangen. Zum Zeitpunkt des Absturzes war demnach nur ein Pilot im Cockpit. Ob dies der relativ unerfahrene Co-Pilot war, ist unklar.

Auf dem Gelände des Bahnhofs, von dem die Juden 1943 deportiert wurden, soll die Gedenkstätte entstehen. (Foto: dpa)

Griechenland: Jüdische Gemeinde hofft auf Entschädigung aus Deutschland

Fast alle Juden der griechischen Gemeinde Thessaloniki sind nach Auschwitz deportiert wurden. Nun soll für sie eine Gedenkstätte errichtet werden. Die jüdische Gemeinde hofft, dass ein Großteil der Kosten von Deutschland übernommen werden.

Wolfgang Schäuble und sein österreichischer Amtskollege Hans Jörg Schelling sind bei der Hypo geteilter Meinung. Jetzt soll die EU-Kommission einbezogen werden. (Foto: dpa)

Schäuble kämpft für deutsche Banken gegen Österreich

Die Bundesregierung will Österreich am Bail-in der Hypo hindern und hat daher die EU eingeschaltet. Sie unterstützt damit die Forderungen deutscher Banken, die auf rund 40 Prozent der Hypo-Papiere sitzen. Zahlreiche öffentliche Banken sind mit hohen Investments im Risiko.