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Deutschland

Die Franziskaner - hier in Betlehem - waren als Bettel-Orden ein Gegenpol zur prunksüchtigen Kirche. Nun wird der auf die Armut verpflichtete Orden von einem Finanz-Skandal erschüttert. (Foto: dpa)

Franziskaner-Orden wegen dubioser Finanzgeschäfte vor der Pleite

Ausgerechnet der auf Armut und als Gegen-Entwurf zu einer reichen Kirche gegründete Franziskaner-Orden steht nach eigenen Angaben wegen dubioser Finanzgeschäfte vor der Pleite. Zwar sind die deutschen Franziskaner nicht direkt von dem Skandal betroffen. Allerdings wird erwartet, dass die Provinzen zusammenlegen müssen, um eine Pleite abzuwenden.

Russlands Präsident Wladimir Putin - hier bei einem Treffen mit den Geheimdienstchefs am Samstag im Kreml - will sich nicht mehr von den Amerikanern düpieren lassen. Der Geheimdienst Stratfor enthüllt dieser Tage, dass die USA in der Ukraine am Regierungswechsel mitgewirkt hätten, um eine Achse zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. (Foto: dpa)

Ukraine: USA wollen Allianz Deutschlands mit Russland verhindern

Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor, George Friedman, räumt ein, dass die Intervention der Amerikaner in der Ukraine den Zweck verfolgt habe, eine Allianz zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. An einem Sturz Putins hätten die Amerikaner dagegen kein Interesse.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier versucht seit geraumer Zeit, gemeinsam mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow eine Entspannung zwischen der EU und Russland herbeizuführen. (Foto: Thomas Koehler/photothek/Auswärtiges Amt/dpa)

Steinmeier meldet offiziell Zweifel an Russland-Sanktionen an

Deutschland geht weiter auf Distanz zu den Sanktionen gegen Russland: Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier offiziell in Frage gestellt. Wer Russland in die Knie zwingen wolle, werde nicht mehr Sicherheit in Europa schaffen. Auch der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann zog die Sanktionen in Zweifel.

Wer gewinnt den globalen Währungskrieg? Vermutlich derjenige mit dem besten Timing und der schnellsten Reaktionszeit. (Foto: dpa)

Megatrends 2015: China, der Dollar und der gläserne Bürger

Das Jahr 2015 könnte gravierende Veränderungen im System der Weltwirtschaft bringen: Wer an den Weihnachtsfeiertagen die richtigen Bücher liest, könnte in turbulenten Zeiten im Vorteil sein. Die zehn Geheim-Tipps der Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Nachdem in Russland das Chaos ausgebrochen ist, stellen sich viele im Westen die Frage, ob Putin nicht vielleicht doch ein besserer Gesprächspartner ist als jene, die ihn ersetzen könnten. (Foto: dpa)

Chaos in Russland: Wenn Putin stürzt, wird es für den Westen teuer

In Berlin und Brüssel werden überraschend Stimmen laut, die auf Distanz zum bisherigen Sanktions-Feuerwerk gehen. Noch werden die Bedenken in den Hinweis verpackt, dass die Sanktionen nicht schuld am Chaos in Russland seien. Doch auch das Feindbild Putin wird relativiert. Es zeigt sich nämlich, dass an Putins Stelle radikale Nationalisten treten würden. Dann müsste die EU einen möglichen Krieg der Ukraine finanzieren und würde durch den Niedergang des russischen Export-Marktes entscheidend geschwächt.

Die Große Koalition will TTIP umsetzten, allerdings geht das einigen EU-Mitgliedsstaaten nicht schnell genug. (Foto: dpa)

Wegen Widerstand in Deutschland: Stillstand bei TTIP-Verhandlungen

Die Europäische Kommission hat weitere Verhandlungen über das TTIP bis Februar ausgesetzt. Die Ablehnung gegen das Freihandelsabkommen steigt, insbesondere in Deutschland. Die Befürworter des TTIP fürchten eine Verzögerung des umstrittenen Abkommens.

Die deutsche Wirtschaft bekommt den Absturz des Rubel und die Russland-Sanktionen massiv zu spüren. (Foto: dpa)

Sanktionen und Rubel-Crash: Russland-Krise erreicht Deutschland

Die deutschen Exporte nach Russland werden im kommenden Jahr um 20 Prozent einbrechen. Dies dürfte Auswirkungen auf die Arbeitsplätze insbesondere in der Automobil-Industrie haben. Die Konjunktur-Forscher nutzen die Gelegenheit des Rubel-Absturzes, um schon jetzt ihre Prognosen für 2015 zu kassieren.

Deutsche Maschinenbauer: Exporte nach Russland brechen ein

Der deutsche Maschinen- und Anlagebau bekommt die Folgen der Krise in Russland zu spüren: Die Exporte sind um 16 Prozent eingebrochen, die Risiken "steigen stündlich", wie der Verband mitteilt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk überlegen sich, wie sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt umgehen sollen. (Foto: dpa)

Steinmeier: Putin fehlt im Ukraine-Konflikt eine Strategie

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagt, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt keine lang angelegte Strategie habe. Ihm fehle es an einem „Masterplan“. Es sei wichtig, dass die Minsker-Vereinbarungen alsbald umgesetzt werden.

Die britische Innenministerin Theresa May will die Sicherheits-Gesetze in ihrer Heimat verschärfen. (Foto: dpa)

„Steigende Terror-Gefahr“: Die Chronologie der Angstmache in Europa

In den vergangenen zwei Jahren hat es geradezu eine Inflation an Terror-Warnungen gegeben. Doch konkrete Anschläge sind ausgeblieben. Die Warnungen haben jedoch neue Feindbilder in Europa geschaffen: Wer sich heute als Muslim zu erkennen gibt, steht fast zwangsläufig unter Generalverdacht.

Vergleich in Geldwäsche-Skandal kann Commerzbank 1 Milliarde Dollar kosten

Die vom Steuerzahler gerettete Commerzbank dürfte ein Vergleich mit den US-Behörden wegen Geldwäsche bis zu 1 Milliarde Dollar kosten. Die staatliche Bank ist in einen Geldwäsche und einen Bilanzfälschungsskandal verwickelt.

Schönschrift üben ist vorbei. Die Schule der Zukunft setzt auf Tastaturen und Touchscreen (Bild: dpa)

Tastatur hat Vorrang: Finnland streicht Schreibschrift vom Lehrplan

In Finnland setzt man ab 2016 auf das Tippen als wichtigste Form der Kommunikation. Die Schreibschrift hat ausgedient. Kinder sollen vermehrt lernen, schnell auf Tastaturen und Smartphones zu schreiben.

Frankreichs Finanzminister Sapin gefällt der Ton deutscher Politiker nicht (Bild: dpa)

Frankreich fürchtet Le Pen: Deutsche Wortmeldungen stärken extreme Parteien

Frankreichs Finanzminister fordert mehr Respekt von deutschen Politikern. Sein Land mache Reformen. Unbedachte Kommentare aus Deutschland würden nur EU-Populisten und radikalen Parteien nützen. Zumal Deutschland eine Mitschuld an der Situation Frankreichs trage.

Die EU-Kommission will mit der europäischen Investitions-Initiative den Ausbau von Atom-Reaktoren fördern. (Foto: dpa)

Juncker-Paket: Steuerzahler haften für Autobahnen und Atomkraftwerke

Der europäische Grünen-Politiker Sven Giegold hat eine geleakte Projekt-Liste der europäischen Investitions-Initiative veröffentlicht. Giegold kritisiert, dass Junckers Initiative auch Atomkraftwerke in Großbritannien finanzieren soll. Der versprochene Schwerpunkt der erneuerbaren Energien falle aus. Der Investitions-Liste fehle der „ökologische Kompass“.

Einkommens-Ungleichheit führt nach Angaben der OECD zu weniger Wirtschafts-Wachstum. Die internationale Organisation empfiehlt deshalb eine umfassende Umverteilung. (Foto: dpa)

Ungleichheit bei Einkommen schadet dem Wirtschafts-Wachstum

Die OECD berichtet in einer Studie, dass eine ungleiche Einkommensverteilung das Wirtschaftswachstum behindere. Denn je ungleicher die Einkommensverteilung ist, desto weniger investieren die unteren 40 Prozent in die Bildung ihrer Kinder. Die Organisation plädiert für eine Umverteilung.

Teilnehmer einer Kundgebung der sogenannten Pegida in Dresden (Sachsen) halten am 08.12.2014 zum Abschluss der Kundgebung leuchtende Mobiltelefone in die Höhe. (Foto: dpa)

Bisher größter Anti-Islam-Protest: 10.000 „Pegida“-Demonstranten in Dresden

10.000 Demonstranten sind am Montag im Rahmen der Bewegung der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» in Dresden auf die Straße gegangen. Etwa 9.000 Gegner der «Pegida» demonstrierten zur gleichen Zeit für Toleranz. Die Innenminister sind besorgt, dass nach den Rechtsextremen und Hooligans nun eine neue Gruppe für Unruhe auf Deutschlands Straßen sorgen könnte.

Er ist immer noch in Athen am Ruder: Der Sozialist Evangelos Venizelos, der Griechenland in die Krise und danach die Pasok-Partei in die Bedeutungslosigkeit führte. Diese Woche wird er in Berlin über jene Reformen sprechen, die die griechische Regierung immer nur in der Zukunft durchzuführen gedenkt. (Foto: dpa)

Griechenland: Politisches Chaos droht, Börse stürzt ab

Kaum haben sich die EU und Griechenland auf weitere Milliarden-Kredite geeinigt, ist in Athen der Wahlkampf ausgebrochen: Die Börse stürzte ab, weil allgemein erwartet wird, dass die Linkspartei Syriza in den kommenden Wochen die Agenda dominieren wird. Der Bundestag soll in der kommenden Woche erneut in aller Eile über eine Ausweitung des Kredit-Programms entscheiden, obwohl die Rahmenbedingungen völlig unklar sind.

Mario Draghi druckt, weiß jedoch nicht, wie er das Geld in den Kreislauf bringen kann. EU-Präsident Jean-Claude Juncker hat einen Weg gefunden: Die EU wird zur Investment-Bank und alles wird gut. (Foto: dpa)

Die EU als Investment-Bank: Erhebliche Risiken für die Steuerzahler

Für die europäische Investitions-Initiative sind bei der EU-Kommission bisher 2.000 Projekt-Vorschläge im Wert von 1,3 Billionen Euro eingegangen. Mit dem Ansinnen, die Steuergelder zu „hebeln“, wird die EU zur staatlichen Investment-Bank. Die EU hofft, dass der private Sektor das billige Geld der EZB nutzen wird, um sich an den Projekten zu beteiligen. Die unvermeidliche Blase wird zu einem erheblichen neuen Risiko für die europäischen Steuerzahler.

Der VW-Jetta kommt bei der US-Kundschaft gut an. Doch die Absatzzahlen sind immer noch zu gering. (Foto: dpa)

VW will US-Absatz mit neuen Geländewagen steigern

Volkswagen will seine Markt-Anteile im US-Markt mit neuen Geländewagen erhöhen. Der US-Absatz des deutschen Autobauers ist in den ersten elf Monaten um elf Prozent auf 333.000 Fahrzeuge geschrumpft.

Angela Merkel gerät aus Sicht von Paris und Rom ins Abseits. Frankreich und Italien wollen Deutschland nicht mehr als Vorbild vorgehalten bekommen. (Foto: dpa)

Frankreich und Italien attackieren Merkel: Deutschland ist das Problem

Italienische und französische Politiker sehen nicht ihre Länder als das größte Problem der Euro-Zone, sondern Deutschland. Die Deutschen seien zu alt und investieren zu wenig. Kritik von Merkel am mangelnden Reformwillen in Südeuropa interpretieren sie als schlichte Partei-Taktik, um die CDU zu beruhigen.