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Deutschland

Ein Kämpfer der Donbass-Rebellen vor den Trümmern des Flughafens von Donezk. (Foto: dpa)

Ukraine: Merkel und Putin sehen Fortschritt bei Waffenstillstand

Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine sehen eine Entspannung der Lage im Donbass. Das Minsker Abkommen soll nun zügig weiter umgesetzt werden.

Italiens Premier Renzi kämpft gegen den Unmut der Italiener und die EU-Außenbeauftragte Mogherini gegen das schlechte Image der EU. (Foto: dpa)

Krise mit Folgen: Italiener verlieren das Vertrauen in die EU

Bei einer Veranstaltung in London wirbt Federica Mogherini für die Vorteile der EU und den Verbleib Großbritanniens in der Union. Doch in Italien selbst wächst der Unmut gegen die EU: Eine neue Umfrage zeigt, dass nur noch ein Viertel der Bürger der EU vertrauen - weniger als in Großbritannien.

Wladimir Putin und Boris Nemzow bei einem Meeting in Moskau im Dezember 2000. (Foto: dpa)

Gegen Putin: Kasparow erwartet gewaltsamen Aufstand in Russland

Der im US-Exil lebende politische Weggefährte des ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow sagte, dass ein friedlicher Wandel in Russland nicht möglich sei. Er erwartet einen gewaltsamen Massenaufstand gegen die „brutale Diktatur Putins“. Je eher „Putin weg ist, desto größer sind die Chancen, dass das Chaos vermieden werden kann“. Auch die deutsche Bundesregierung verschärft den Ton gegenüber Putin - wenngleich sie noch auf eine direkte Schuld-Zuweisung verzichtet.

US-Vizepräsident Joe Biden zeigt dem EU-Präsidenten Donald Tusk, in welche Richtung er gerne die Entwicklung in Europa sehen würde. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Deutschland liefert Kampf-Panzer nach Polen

Die von der Nato als neue Bedrohung ausgegebene Orientierung gegen Russland führt dazu, dass Deutschland Kampfpanzer nach Polen liefern und gleichzeitig seine eigene Truppe aufstocken wird. Die USA erwarten, dass alle Nato-Staaten zwei Prozent des BIP in Waffen investieren - und haben Großbritannien gerüffelt, weil der britische Haushalt von dieser Vorgabe abweicht.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Rande einer Pressekonferenz vor einem Vorhang mit Goldbarren-Motiv. (Foto: dpa)

Gold-Reserven: Bundesbank will Skeptiker beruhigen

Die Deutsche Bundesbank hat einen Image-Film über ihre Goldreserven veröffentlicht. Man wolle damit die Öffentlichkeit auf „leichte und unterhaltsame Art über das Thema Gold“ informieren, so Jens Weidmann. Erst im vergangenen Jahr hatte die Bundesbank 120 Tonnen Gold aus dem Ausland nach Frankfurt geholt.

Zuletzt fand eine ähnlich umfangreiche Sonnenfinsternis im Mai 2003 statt. (Foto: dpa)

EU hält Blackout wegen Sonnen-Finsternis für möglich

Seit einigen Monaten bereiten sich die europäischen Netzbetreiber auf eine Sonnenfinsternis Mitte März vor. Vor allem in Deutschland, Italien und Frankreich kann es aufgrund des hohen Anteils an Solarstrom zu Problemen kommen.

Angela Merkel und der schwedische Ministerpräsidenten Stefan Löfven beim Staatsbesuch in Berlin am Mittwoch. (Foto: dpa)

EU folgt US-Strategie und droht mit neuen Russland-Sanktionen

Die EU-Staaten schwenken auf die amerikanischen Vorgaben ein und fordern übereinstimmend schärfere Sanktionen gegen Russland. Unklar ist noch, welchen Anlass die westliche Allianz wählen wird, um die Verschärfung in Kraft zu setzen. Frankreich sagt, dass der Beschuss von Mariupol durch die Rebellen ein solcher Auslöser sein sollte.

Deutschland braucht Russland, um effektiv gegen „islamistischen Extremismus und Terrorismus“ vorzugehen, so der Verfassungsschutz. (Foto: dpa)

Verfassungsschutz: Westen braucht Russland für Kampf gegen den Terror

Der Konflikt zwischen Russland und dem Westen gefährde den Kampf gegen den Terror in Deutschland, so der Verfassungsschutz. Zahlreiche Konflikte und Bedrohungen machen eine Kooperation mit Moskau dringend erforderlich.

EU-Kommission erlaubt Daimler Kooperation mit Russen

Die Kooperation zwischen dem russischen Konzern Kamaz und Daimler wurde von der EU-Kommission genehmigt. In einem Joint Venture wollen die beiden Unternehmen künftig zusammen Lastwagen bauen. Die Kommission hatte das Projekt wegen kartellrechtlicher Bedenken überprüft.

Der britische Außenminister Philip Hammond hat am Wochenende von US-Außenminister John Kerry erfahren, welche Maßnahmen die USA als nächste gegen Russland planen. Washington erwartet, dass die EU mitzieht, um die russische Wirtschaft in die Knie zu zwingen. (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: USA wollen Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Derzeit laufen alle internationalen Zahlungsströme über das SWIFT-System. Die Amerikaner wollen Russland von diesem System abschneiden. (Foto: dpa)

Russland plant Alternativen für das SWIFT-System

Russland will angeblich einen eigenes Zahlungssystem aufbauen, der parallel zu zum internationalen SWIFT-System arbeiten könnte. Moskau könnte damit auf die mehrfachen Drohungen des Westens regieren, das russische Bankensystem von SWIFT ausschließen zu wollen. Vor allem die Amerikaner drängen auf den Ausschluss Russlands. Das hätte vor allem für europäische Unternehmen in Russland einschneidende Konsequenzen.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und IWF-Chefin Christine Lagarde beim Treffen der Finanzminister der Euro-Gruppe. (Foto: dpa)

Einigung mit Griechenland: Alte Kredite werden verlängert, bis es neue gibt

Griechenland und die Euro-Staaten haben sich erwartungsgemäß auf eine Verlängerung des EFSF-Kredits geeinigt. Die Griechen können damit die Zinsen für die laufenden Kredite beim IWF bedienen. In vier Monaten wird darüber befunden, wie die nächsten Kredit-Programme aussehen könnten. Die Finanzminister reisten ohne Verzögerung zu ihren Familien ins Wochenende.

Angela Merkel und Francois Hollande wollen Griechenland eine Brücke bauen, um im Euro zu bleiben. (Foto: dpa)

Merkel und Hollande: Griechenland muss im Euro bleiben

Deutschland und Frankreich wollen Griechenland im Euro halten. Angela Merkel deutete in Paris an, dass ein neuer Deal mit Griechenland bereits kommende Woche im Bundestag beschlossen werden könne, wenn der vorliegende Antrag noch verbessert werde. Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich für einen Verbleib Griechenlands im Euro ausgesprochen. Die Euro-Gruppe spricht von Fortschritten in den Verhandlungen.

Überraschung: Warren Buffet übernimmt die Hamburger Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH. (Screenshot: louis.eu)

Warren Buffett kauft Hamburger Detlev Louis Motorradvertrieb

Der Milliardär Warren Buffett kommt als Investor nach Deutschland: Der überraschende Kauf des Hamburger Unternehmens Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH soll seinem Unternehmen Berkshire Hathaway als Türöffner für weiter Akquisitionen in Deutschland dienen. Vor allem der Sektor der Automobilzulieferer dürfte für Buffett interessant sein.

Die EU stellt fest: In Europa herrscht eine regelrechte TTIP-Euphorie. (Foto: dpa)

EU-Umfrage: Europas Bürger sind begeistert von TTIP

Die EU hat eine Umfrage veröffentlicht, derzufolge die Bürger geradezu euphorisiert sind über das Freihandelsabkommen TTIP. In allen 25 Mitgliedsstaaten soll eine wahre Begeisterung über das völlig im Geheimen ausgehandelte Abkommen herrschen. Der Jubel in Brüssel wird nur von einem kleinen Detail getrübt: Die Deutschen sind mehrheitlich gegen das TTIP.

Die Amerikaner kehren nach Spangdahlem zurück: Die A-10 ist mit ihrer Bordkanone vor allem vor den Kampf gegen Bodentruppen ausgerüstet. (Foto: dpa)

Kalter Krieg: USA bauen Präsenz in Deutschland aus

Die neue, gegen Russland gerichtete Militär-Doktrin von Angela Merkel führt auch zu einer ausgeweiteten Präsenz des US-Militärs in Deutschland. Zu diesem Zweck stationieren die USA in Rheinland-Pfalz insgesamt zwölf Kampfflugzeuge.

Moskau veröffentlicht Video: Britische Jets fangen russischen Bomber ab

Die Royal Air Force hat einen russischen Bomber abgedrängt, der im internationalen Luftraum unterwegs war. Die Crew hat das Manöver gefilmt. Das Verteidigungsministerium hat die Aufnahmen freigegeben. Die Russen verweisen darauf, dass die gefilmte Maschine Teil der nuklearen Abwehrkräfte des Landes sei. Diese Woche war die RAF wegen zweier russischer Bomber über Cornwall aufgestiegen.

Griechenland und die Euro-Zone: Pokern um einen Deal

Griechenland und die Euro-Staaten pokern um einen Deal. Die Euro-Zone will eine Verlängerung des Kredit-Programms. Athen will keine neuen Kredite von der EU und dem IWF - weil die Griechen das Geld dazu verwenden müssten, um die alten Kredite an die EU und den IWF zurückzuzahlen.

Der Euro hat bei etlichen Staaten erhöhten Kredit-Bedarf ausgelöst. (Foto: dpa)

Ökonom Flassbeck: Der Euro schafft es nur bis 2017

Der Ökonom Heiner Flassbeck gibt dem Euro nur noch Zeit bis zur französischen Präsidentschaftswahl. Der Grund: In Deutschland sind die Löhne zu niedrig, ein Export des deutschen Kurses würde Frankreich und Italien in den Abgrund führen. 20 Prozent Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone würden das Ende der Gemeinschaftswährung bedeuten.

Der Kampfflieger A-10 Thunderbolt II wird zunächst die US-Airbase Spangdahlem in der Eifel ansteuern. (Foto: dpa)

Nato-Schutz: USA verlegen Bomber nach Deutschland

Zwölf Kampfflugzeuge sollen erst nach Deutschland und später in den Osten Europas geliefert werden. Dem US-Verteidigungsministerium zufolge handelt es sich dabei um eine Routine-Aktion. Weitere „Sicherheitspakete“ im Rahmen des Nato-Paktes sollen folgen.