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Deutschland

Lebensmittel im Müll: In Deutschland werden jährlich 11 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. (Foto: dpa)

Frankreich: Supermärkte dürfen keine Lebensmittel mehr wegwerfen

Französische Supermärkte dürfen ab sofort keine Lebensmittel mehr wegwerfen oder mutwillig zerstören. Deutschland will dem Beispiel nicht folgen. Doch auch Deutschland praktiziert eine gewaltige Verschwendung: Jährlich landen hierzulande 11 Tonnen Lebensmittel im Müll.

Der russische Präsident Wladimir Putin gemeinsam mit dem Sberbank-Chef German Gref bei einem Treffen auf Jalta. (Foto: dpa)

Keine Angst vor Putin: Deutsche legen Millionen bei russischer Sberbank ein

Wenn es ums Geld geht, sind die Deutschen unideologisch: Die Die russische Sberbank Direct bietet ihren Kunden vor allem mit hohen Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten. Die Bank verzeichnet seit der Eröffnung ihrer Deutschland-Filiale Einlagen in Höhe von 500 Millionen Euro.

Der IWF fordert das Ende staatlicher Zuschüsse für Strom. (Foto: dpa)

IWF fordert weltweite Steuererhöhung für Energie

Mit staatlichen Geldern halten Länder weltweit ihre Energiepreise künstlich niedrig. Laut IWF machen die staatlichen Energie-Förderungen rund 6,5 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung aus. Der IWF fordert ein Ende dieser Politik. Aber ohne Bezuschussung würde Energie gerade für die ärmere Bevölkerung zum Luxusgut.

Kampf ums Ackerland: Großinvestoren machen Bauern in der Uckermark Konkurrenz. (Foto: dpa)

Preis-Explosion: Großkonzerne kaufen Bauern das Ackerland weg

Die Ackerpreise in der Uckermark erleben derzeit eine Preis-Explosion. Während Kleinbauern nicht mehr für die Pacht aufkommen können, kaufen Großkonzerne Ackerflächen auf. Durch den Einsatz von alternativen Technologien erhalten sie staatliche Fördergelder.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der saudi-arabische König Salman. Steinmeier ist in Riad ein gern gesehener Gast. (Foto: dpa)

Deutschland liefert Saudi-Arabien Waffen für Jemen-Krieg

Deutschland hat Saudi-Arabien vor und während des Militäreinsatzes im Jemen mit Rüstungsgütern versorgt. Alles deutet darauf hin, dass die Bundesregierung auch künftig Waffen-Lieferungen an das Königreich genehmigen wird. Schließlich werden deutsche Regierungsmitglieder bei ihren Staatsbesuchen in Saudi-Arabien regelmäßig von Vertretern der deutschen Rüstungsbranche begleitet.

Die Fregatte „Hessen“ ist derzeit im Mittelmeer im Einsatz. (Foto: dpa)

Bundeswehr: Marine-Einsatz im Mittelmeer durch UN-Seerecht gedeckt

Die deutsche Marine hat bei ihrem Einsatz im Mittelmeer bisher sechs Schlepper-Boote versenkt. Korvettenkapitän Bastian Fischborn sagt, dass der Einsatz in internationalen Gewässern stattfand und keinen militärischen Charakter hatte. Die Boots-Insassen wurden evakuiert und den italienischen Behörden übergeben.

US-Sonderbeauftragte Victoria Nuland reist von Kiew nach Moskau. Die EU ist auf dem eigenen Kontinent zum Zusehen verurteilt, Russland nimmt die Vorlage dankbar an. (Foto: dpa)

USA gegen Russland: Europäer verlieren die Kontrolle über ihren Kontinent

Europa gerät zwischen die Fronten. Die USA und Russland dehnen ihre Einfluss-Sphären auf dem Kontinent aus. Das Prinzip: Zuerst lässt man kämpfen, dann teilt man auf. Nach der Ukraine versinkt Mazedonien im Chaos. Die EU ist machtlos, weil ihr die Nato die Außenpolitik diktiert. „Fuck the EU“ wird zum gemeinsamen Motto der Großmächte.

Die Osteuropäer wollen sich beim Klimaschutz Russland anschließen. (Foto: dpa)

Ost-Europäer laufen bei Klimaschutz zu Russland über

Der EU droht beim Klimaschutz eine Blamage: Mehrere Staaten aus Osteuropa wollen sich Russland anschließen. Die Russen wenden eine Berechnung an, die den Osteuropäern entgegenkommt, weil sie weniger streng ist.

Von Helmut Kohl wissen wir: Auch der Umgang mit Messer und Gabel will gelernt sein. (Foto: dpa)

Umfrage: Deutsche Schüler sollen gutes Benehmen lernen

Den älteren Deutschen ist ein Unterrichtsfach „Gutes Benehmen“ deutlich wichtiger als eine profunde Ausbildung in Computer-Programmierung oder Wirtschaft. Die Jungen setzten dagegen auf IT, Gesundheit und Kunst. Auch die Begeisterung für Schönschrift ist noch nicht erloschen.

Bargeld könnte für BaDie aufgeflammte Diskussion um das Bargeld deutet auf Verwerfungen im Finanz-System hin. (Foto: dpa)nk-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Drohung des Bargeld-Verbots: Eine Warnung an die Sparer

Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld soll die Sparer zwingen, ihr Geld in den Konsum zu stecken. Die Forderung belegt, dass die bisherige Politik des Gelddruckens durch die Zentralbanken grandios gescheitert ist. Anleger dürften gewarnt sein und sich nach Alternativen umsehen: Offenbar brodelt es gewaltig hinter den Kulissen des künstlichen Geld-Systems.

Der künftige Kurs Griechenlands ist keine rein europäische Frage: Die US-Regierung hat konkrete Vorstellungen, die Euro-Chefs müssen sich abstimmen. (Foto: dpa)

Vorposten der Nato: USA bestehen auf Verbleib Griechenlands im Euro

Die USA bestehen auf den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Der mehrheitlich von den USA beherrschte Internationale Währungsfonds (IWF) versucht daher, seine Kreditrisiken an die EU abzuwälzen. Der IWF schielt auf den Rettungs-Mechanismus ESM, der zu diesem Zweck geschaffen wurde. Die europäischen Steuerzahler scheinen schlechte Karten zu haben.

Frankreichs Premier Manuel Valls, hier mit Ehefrau Anne Gravoin, lehnt eine europäische Flüchtlingsquote ab. (Foto: dpa)

EU-Plan vor dem Scheitern: Frankreich lehnt Quote für Flüchtlinge ab

Der EU-Plan, die Flüchtlinge in Europa nach Quoten aufteilen zu wollen, droht bereits kurz nach seiner Bekanntgabe zu scheitern: Frankreich lehnt die Quote ab, zuvor hatte bereits Polen mitgeteilt, keinesfalls mehr Flüchtlinge aufnehmen zu wollen.

Die freiheitlichen Bürgerrechte werden beschnitten: David Cameron, hier mit Angela Merkel, beim EU-Gipfel in Brüssel im Februar. (Foto: dpa)

Ende der Freiheit: Polizei-Staat in Europa nimmt gespenstische Form an

Die englische Königin wird in Kürze die Einführung drakonischer Gesetze verkünden. In Großbritannien sollen Bürger nicht mehr danach beurteilt werden, ob sie sich an die Gesetze halten, sondern ob sie einem bestimmten Wertekanon entsprechen. Presseerzeugnisse sollen demnach künftig nur nach Genehmigung durch die Polizei erlaubt werden. Mit den neuen Gesetzen setzt sich eine gefährliche Entwicklung in der EU fort.

Ein Pfund der Souveränität: Großbritannien könnte von einem EU-Austritt profitieren. (Foto: dpa)

Ökonom: Die Euro-Zone ist ein wirtschaftliches Desaster

Der britische Ökonom Roger Bootle hält die Eurozone für ein Desaster. Neben Griechenland stelle vor allem Italien eine enorme Gefahr dar. Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät Bootle zum Austritt aus der EU.

Der Mann wird verprügelt und danach wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angeklagt. (Screenshot)

Deutschland: Polizei prügelt auf harmlosen Autofahrer ein

Mehrere Polizei-Beamte aus Bielefeld halten einen Autofahrer an. Anschließend prügeln sie grundlos auf den Mann ein. Der Mann wehrt sich nicht und wird dennoch wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angeklagt. Die Richterin spricht ihn frei, nachdem sie ein Video des Vorfalls gesehen hat. Die Beamten sind noch im Dienst.

Die perfekte Doppelmoral: 2010 ließ sich Donald Tusk mit dem Karlspreis als vorbildlicher Europäer feiern. Nach seiner Bestellung zum EU-Präsidenten zeigt sich sein Heimatland besonders schäbig im Hinblick auf die Aufnahme von Flüchtlingen. (Foto: dpa)

Polen brüskiert EU: Mehr Flüchtlinge kategorisch abgelehnt

Das Land des EU-Präsidenten Tusk erweist sich in der Flüchtlingsfrage als besonders schäbig: Polen will keinerlei Zustimmung zu einer EU-Flüchtlingsquote geben. Polen hat im Dezember angekündigt, im Jahr 2016 einhundert (100) Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen zu wollen. Deutschland hat bereits 25.000 Menschen aus Syrien aufgenommen.

Eine Währung, gemeinsame Steuereintreibung: Deutsche Kontoinhaber müssen damit rechnen, dass das Finanzamt direkten Zugriff auf ihre Bank-Konten erhält. (Foto: dpa)

EU-Staaten verschärfen Zugriff auf private Bank-Konten

Die Schulden-Staaten der EU verschärfen den direkten Zugriff auf die Bankkonten der Bürger. In Österreich werden nun in einem zentralen Kontoregister alle Firmenkonten und privaten Konten erfasst. Deutsche Steuerpflichtige mit Konten in Österreich sind ebenfalls betroffen. In Deutschland existiert diese Einrichtung bereits seit 2005 und hat den Finanzbehörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten eröffnet. Die Bankkunden wissen meist nicht, wenn eine Abfrage gestartet wird.

Mitarbeiter der Danske Bank werden von der Nato im Kampf gegen Cyber-Attacken geschult. (Foto: dpa)

Cyber-Krieg: Dänische Bank nimmt an Nato-Manöver teil

Estnische Angestellte der dänischen Danske Bank nehmen derzeit als Reservisten an einem Nato-Manöver in Estland teil. Der Bankvorstand begrüßt die Teilnahme. Die Angestellten müssen sich keine Urlaubstage nehmen und bekommen ihre Gehälter weiter ausgezahlt. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter von Coca-Cola Estland.

Sigmar Gabriel und Angela Merkel: Stichwort-Suche im Drehbuch? (Foto: dpa)

Merkels gefährliches Spiel: Abhängig von den Geheimdiensten und den USA

Angela Merkel hat sich bei ihrer Rechtfertigung im Spionage-Skandal zwei gefährliche Verbündete ausgesucht: Die Geheimdienste und die US-Regierung. Sie hofft offenbar, dass sich die Affäre bis zum Sommer verflüchtigt, um im Herbst völlig in Vergessenheit zu geraten. Doch diesmal könnte sie irren: Für zunehmend größere Teile der deutschen Öffentlichkeit geht Merkels Abhängigkeit von den USA und den Geheimdiensten an die Grenzen des Erträglichen.

Euro-Krise und Russland-Sanktionen schaden der deutschen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Quartal deutlich schwächer entwickelt als prognostiziert. Die Gründe liegen auf der Hand: Deutschland hat den größten Schaden aus den Russland-Sanktionen. Die Euro-Krise verschärft die Lage deutlich.