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Russland

Keine Eile im Gas-Streit: Die Ukraine zögert, ein Abkommen mit Gazprom zu beschließen, obwohl Russland und die EU sich einig sind. (Foto: dpa)

Ukraine gefährdet Deal: „Gazprom finanziert Terroristen“

Im Gasstreit mit Russland will Kiew einer ausgearbeiteten Einigung nicht zustimmen. Man wolle kein Geld an Gazprom zahlen, da der Öl-Konzern die „Terroristen“ in der Ostukraine unterstütze. Die Ukraine kann auf Zeit spielen, da bereits klar ist, dass die EU und der IWF die Rechnungen übernehmen werden.

Russlands wichtigste Ermittlungsbehörde hat wegen der Kämpfe in der Ostukraine ein Verfahren gegen die Ukraine eingeleitet. Die Behörde untersteht direkt Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Völkermord-Vorwurf: Russland leitet Verfahren gegen Ukraine ein

Hochrangige ukrainische Politiker und Militärs hätten die russisch-stämmigen Bürger in der Ostukraine „absichtlich vernichten“ wollen. Deshalb leitet Russlands wichtigste Ermittlungsbehörde ein Verfahren wegen Völkermord ein. Kiew reagiert mit einer Gegenklage.

Die Öl-Plattform Sakhalin-I in Russland. Hier arbeiten ONGC Videsh Ltd., Rosneft Oil Co., Exxon Mobil Corp. und die japanische Sakhalin Oil and Gas Development Co. zusammen. Die Amerikaner müssen aussteigen, die Russen wollen die Bohrungen mit anderen Partnern fortsetzen. (Foto: ONGC Videsh Ltd.)

Russen finden Öl in der Arktis: US-Konzern muss wegen Sanktionen aussteigen

Der Öl-Konzern Rosneft ist in der Arktis auf Öl gestoßen: Die Ölvorkommen sollen nach Einschätzung der Russen größer als die im Golf von Mexiko sein. Wegen der Sanktionen gegen Russland muss sich ExxonMobile aus dem Projekt zurückziehen. Die Russen könnten die Bohrungen nun mit einem asiatischen Partner fortsetzen.

Merkel: Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in weiter Ferne

Bundeskanzlerin Merkel spricht erstmals über die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Wenngleich sie der Meinung ist, dass es noch länger dauern wird, bis diese aufgehoben werden, so ist es doch bemerkenswert, dass sie das Thema überhaupt auf die Tagesordnung hebt.

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder aus Anlass seiner Geburtstagsfeier mit Putin in St. Petersburg. Er war das primäre Ziel der US-Spionage, für Angela Merkel interessierte sich die NSA weniger, weil sie ohnehin die Positionen der USA vertritt. (Foto: dpa)

Amerikaner haben Gerhard Schröder wegen Russland-Politik abgehört

Der ehemalige NSA-Chef Michael Hayden sagt, dass die amerikanischen Geheimdienste in erster Linie Gerhard Schröder ausspionieren wollten. Der Bundeskanzler und nachmalige Gazprom-Mitarbeiter sei wegen seiner Russland-Beziehungen für die Amerikaner eine wichtige Quelle gewesen, die man habe anzapfen müssen. Angela Merkel hätte man nicht abhören müssen, weil sie ohnehin die US-Linie verfolge.

Seit September unterstützt Deutschland mit vier Eurofightern die Luftraumüberwachung im Baltikum. (Foto: dpa)

Baltische Staaten melden Anstieg von Luftraum-Verletzungen durch Russland

Das Baltikum, Schweden und Finnland melden einen massiven Anstieg von Verletzungen des Luftraums. Das russische Militär provoziere so Spannungen zwischen dem Westen und dem Kreml, warnt die Nato. Die Bundeswehr unterstützt die Überwachung aktuell mit sechs Kampfjets.

Malaysia attackiert Ukraine: UN-Blauhelme für MH17-Absturzstelle

Nach Russland greift nun auch die Regierung von Malaysia die Ukraine heftig an. Die Regierung in Kiew verhindere, dass internationale Ermittler Zugang zur Absturzstelle von Flug MH17 erhalten. Malaysia fordert nun den Einsatz von Blauhelmen in dem Gebiet.

Der niederländische EU Parlamentarier Cornelis Hans van Baalen reist gern als außenpolitischer Experte durch die Welt. Seine neueste Mission: Die Schuld Russlands am Abschuss von Flug MH17 zu beweisen. Im Deutschlandfunk und bei der Deutschen Welle darf er seine Weisheiten ohne großen Widerspruch verbreiten. (Foto: dpa)

EU-Abgeordneter behauptet: EU und Nato haben Beweise für russische Truppen in der Ukraine

Der niederländische EU Parlamentarier Cornelis van Baalen behauptet, die die EU und die NATO verfügen über Satellitenbilder, die beweisen, dass russische Truppen in der Ukraine im Einsatz sind. Vorlegen kann der Politiker die Beweise jedoch nicht. Van Baalen ist seit vielen Jahren in der europäischen Außenpolitik tätig. In Nicaragua wurde er einmal des Landes verwiesen, weil er die Bürger zum Putsch gegen die Regierung aufgerufen hatte.

Russlands Präsident Wladimir Putin wird mit Interesse verfolgen, wie die EU für die Schulden und offenen Rechnungen der Ukraine geradestehen wird. Angela Merkel wird dies irgendwann den deutschen Steuerzahlern erklären müssen. (Foto: dpa)

Wladimir Putin bleibt eiskalt: Westen muss für Schulden der Ukraine bürgen

Der EU wird ihr aggressives Engagement für die Ukraine teuer zu stehen kommen. Der Pleite-Staat muss für den Winter von Russland Gas im Wert von etwa drei Milliarden Dollar kaufen. Für eine Staatsanleihe schuldet Kiew Moskau ebenfalls drei Milliarden Dollar. Putin verlangt Haftungen, weil er der Regierung in Kiew nicht mehr über den Weg traut. Das Risiko für die europäischen Steuerzahler liegt somit bei sechs Milliarden Dollar. Angesichts der dilettantischen Interessenpolitik der EU ein durchaus reales Risiko.

EU-Kommissar Günther Oettinger soll zwischen der Ukraine und Russland im Gasstreit vermitteln. Allerdings erweckt die EU bei den Russen den Eindruck des befallenen Schiedsrichters. (Foto: dpa)

Gas von Russland: EU bricht Verträge, Ukraine bezahlt Rechnungen nicht

Im Streit um das russische Erdgas für Europa und die Ukraine haben sich Brüssel und Kiew in eine ungünstige Situation manövriert: einzelne EU-Staaten zweigen illegal Gas aus Russland ab und schicken es in die Ukraine, weil diese ihre Rechnungen nicht bezahlen kann. Moskau ist in der stärkeren Position, und die EU bekommt das jetzt zu spüren: Ungarn ist bereits eingeknickt und hat seine Lieferungen an die Ukraine eingestellt, um im Winter nicht frieren zu müssen.