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Russland

Premier Dmitri Medwedew bei einem Besuch beim weltgrößten Aluminium-Hersteller Rusal. (Foto: dpa)

Rubel-Verfall: Russischer Aluminium-Hersteller Rusal erreicht Rekordgewinn

Die russischen Export-Unternehmen profitieren von der Rubel-Abwertung. Der weltgrößte Aluminium-Hersteller Rusal erreichte mit einem Plus von 158 Prozent einen Rekordgewinn.

Russland ist nicht bereit, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Ukraine: Russland macht beim Schuldenschnitt nicht mit

Die Ukraine hat sich mit ihren Gläubigern auf einen Schuldenschnitt geeinigt. Die größten Gläubiger verzichten auf 20 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Dollar an Forderungen. Doch während der IWF bereits ein neues Kreditpaket für das insolvente Land ankündigt, weigert sich Russland, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen.

Präsident Putin besucht die MAKS, die diese Woche in Moskau stattfindet. (Foto: dpa)

Russische Luftfahrtmesse: Putin sucht Militärpartner in Asien

Als Antwort auf die Sanktionen aus dem Westen soll die russische Luft-und Raumfahrtsmesse MAKS dieses Jahr besonders beeindrucken. Russland selbst hoffe auf den Ausbau der Militär- und Handelspartnerschaft mit China. Zudem sollen Raketengeschäft mit dem Iran Verluste ausgleichen.

Barack Obama hat zum unwiderruflichen Ende seiner Amtszeit die Chance, sich des Friedensnobelpreises als würdig zu erweisen. (Foto: dpa)

Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.

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Deutsche Wirtschaft in Russland fordert Ende der Sanktions-Spirale

Die deutsche Wirtschaft in Russland hält die EU-Sanktionen gegen Russland für wirkungslos und fordert das Ende des Straf-Wettlaufs. Die Sanktionen würden die schwierige Lage der deutsche Unternehmen in Russland weiter verschärfen.

Russisches Militär-Gericht verurteilt Krim-Aktivisten zu 20 Jahren Straflager

Der ukrainische Regisseur Oleg Senzow und der Anarchist Alexander Koltschenko sind von einem russischen Militärgericht zu 20 Jahren Straflager verurteilt worden. Die Beweise für das Verfahren stammten vom Geheimdienst. Der Fall zeigt, dass Angeklagte auch in Russland chancenlos sind, wenn sie als Terroristen eingestuft werden.

Bald auch über Europa zu sehen: Ein F-22 Raptor Kampf-Jet, hier von der 43rd Fighter Squadron. (Foto: New York Air National Guard/Senior Airman Christopher Muncy)

Gegen Russland: USA schicken Kampf-Jets Raptor nach Europa

Die USA schicken ihre modernsten Kampf-Jets nach Europa. Washington bezeichnet Russland unverändert als eine Bedrohung für Europa. Tatsächlich wird mit der Aktion die Aufrüstung in Europa beschleunigt. Die US-Steuerzahler müssen für das teure Kriegsgerät mehrere Milliarden berappen.

Der Hang Seng auf einem Terminal in Hong Kong. (Foto: dpa)

China schlägt zurück: Die USA sind schuld an dem Börsen-Crash

Die chinesische Zentralbank weist die landläufige Darstellung zurück, China sei an dem Crash vom Schwarzen Montag schuld: Der Ausverkauf sei wegen den geplanten Zins-Erhöhung erfolgt und nicht wegen der Yuan-Abwertung. Die G-20 wollen China in die Mangel nehmen. Offenbar hat die Suche nach einem Schuldigen vor dem möglichen nächsten Crash begonnen.

Russland verbannt westliche Waschmittel aus Supermärkten

Russland reagiert weiter auf die US-Sanktionen und verbannt zahlreiche Waschmittel westlicher Hersteller aus den Supermärkten. Betroffen sind unter anderem die Konzerne Procter&Gamble und Colgate-Palmolive. Auch Produkte des deutschen Henkel-Konzerns sollen auf der Liste stehen.

Angela Merkel und Francois Hollande - hier beim Treffen mit Petro Poroschenko am Montag in Berlin - müssen die Regierung in Kiew endlich zur Vernunft bringen. (Foto: dpa)

Neue Flüchtlings-Welle droht: Europa muss die Ukraine befrieden

Die EU und allen voran Deutschland sollten aus der Flüchtlings-Katastrophe die Konsequenzen ziehen: Die Ukraine darf nicht in einen neuen militärischen Konflikt schlittern. Es muss eine gemeinsame Lösung mit Russland gefunden werden – und zwar bald. Sonst ist das Land wirtschaftlich zerstört. Dies würde zu massiven Vertreibungen führen, mit einer neuen Flüchtlingswelle in Richtung Deutschland.

Henry Kissinger bei einem Besuch bei Wladimir Putin im Juni 2008 in Moskau. (Foto: ERGEY SUBBOTIN / RIA NOVOSTI POOL / dpa)

Kissinger entzaubert Obama: Putin wollte Freund des Westens sein

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger hat der US-Regierung von Barack Obama vorgeworfen, Russland in die Hände Chinas zu treiben. Wladimir Putin habe keine Kriegsabsichten gegen die Ukraine verfolgt. Durch die Unfähigkeit der EU und den Dilettantismus der USA sei aus einem Politiker, der eigentlich zum Westen gehören will, ein neuer russischer Zar geworden.

Bei der Fußball-WM in Russland hat adidas die Nase vor dem US-Rivalen Nike. Hier in Foto vom 3.000 Meter Hindernislauf im Luzhniki Stadion von Moskau. (Foto: dpa)

Deutsche Exporte nach Russland brechen dramatisch ein

Der Rückgang der deutschen Exporte nach Russland hat sich im ersten Halbjahr dramatisch beschleunigt: In den vergangenen drei Jahren haben sich die Exporte halbiert, weil die EU-Sanktionen eine ohnehin fragile Lage weiter verschärft haben. Deutsche Unternehmen wie adidas stellen den russischen Markt trotzdem nicht in Frage.

Kriege sind kein Schicksal: Sie können und müssen verhindert werden, wenn der Welt wirklich am Schicksal der Flüchtlinge gelegen ist. Im Bild der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, mit den Botschaftern Großbritanniens (Mark Lyall Grant) und der USA (Samantha Power). (Foto: dpa)

Flüchtlinge: Stoppt endlich den Wahnsinn der globalen Wirtschafts-Kriege!

Die Flüchtlings-Welle ist nicht mit moralischen Appellen an die Rechtsextremen zu stoppen. Europa muss endlich außenpolitisch erwachen und die verbündeten USA zwingen, ihre willkürlich angezettelten globalen Wirtschafts-Kriege zu beenden. Sonst fällt die Welt in ein finsteres Mittelalter zurück. Krieg ist kein Schicksal. Er wird von Menschen gemacht. Er muss von Menschen verhindert werden.

Der polnische Präsident Andrzej Duda bei seinem Besuch bei Estlands Toomas Hendrik Ilves (rechts). (Foto: dpa)

Gegen Russland: Polen fordert Nato-Stützpunkte in Ost-Europa

Polen sieht in Russland eine ernste Gefahr für Ost-Europa und fordert die Einrichtung von Nato-Stützpunkten. Der polnische Präsident sieht gar „imperiale Tendenzen“ seitens Russlands.

Ein Foto der Royal Air Force zeigt eine Patrouille von Nato-Fliegern, die Ende Juli eine russische MiG-31 begleitet. Das Foto wurde im baltischen Luftraum aufgenommen. Ob es sich um internationalen Luftraum handelt, geht es aus der RAF-Mitteilung nicht hervor. (Foto: epa/British Ministry of Defence)

Studie: Kriegs-Gefahr zwischen der Nato und Russland steigt

Die Nato und Russland bereiten sich offenbar seit Monaten auf einen möglichen militärischen Konflikt vor. Ein britischer Think Tank zeigt in einer Studie auf, dass sich die geopolitischen Rahmenbedingungen verändert haben. Der Politik droht die Kontrolle über das Geschehen zu entgleiten.

Die Währungen der Schwellenländer geraten im Vergleich zum Dollar zunehmend unter Druck. (Foto: dpa)

Währungs-Krieg: Investoren verspüren die ultimative Angst

Investoren haben im Laufe der letzten Monate fast eine Billion Dollar aus den Schwellenländern abgezogen. Sie werden dabei von der Furcht einer Wirtschaftsflaute in China und einer nahenden Zinserhöhung der US-Notenbank getrieben. Aufgrund der anhaltenden Kapitalabflüsse verlieren die Währungen der Schwellenländer relativ zum Dollar drastisch an Wert.

Russland testet atomfähige Interkontinental-Rakete

Russland hat eine mit Atomsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete getestet. Die Russen wollen damit gegenüber der Nato Stärke zeigen.

Das Risiko von Zahlungsausfällen hat sich erhöht. (Foto: dpa)

Österreich: Exporteuren drohen Zahlungausfälle aus Russland

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Ländern wie Russland, der Türkei und China werden zu einem Risiko für österreichische Exporteure. Dabei geht es nicht nur um potentiell sinkende Exporte, sondern vor allem um Zahlungsausfälle für geleistete Exporte.

Die Tatsache, dass die EU und die USA Russlands Präsident Wladimir Putin als neues Feindbild ins Visier genommen haben, ist für die deutsche Rüstungsindustrie ein ausgesprochener Glücksfall. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Deutsche Waffen-Industrie profitiert vom Kalten Krieg

Währen die zivile deutsche Wirtschaft den neuen Kalten Krieg gegen Russland mit schweren Export-Einbrüchen als Desaster erlebt, frohlockt die heimische Rüstungsindustrie. Die Neudefinition von Russland als Feind beschert den Waffen-Herstellern ein Konjunktur-Hoch in Osteuropa.

Russlands Präsident Wladimir Putin inspiziert in einem Hubschrauber die Transport-Anlagen im Schwarzmeer-Hafen Novorossiysk. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Manöver: Nato und Russland üben den Krieg gegeneinander

Die Nato und Russland proben in umfangreichen Manövern den Krieg gegeneinander. Eine Studie warnt vor zu exzessiven Kriegsspielen. Übungen mit scharfer Munition hätten bereits zu zahlreichen gefährlichen Fast-Zusammenstößen geführt haben.