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Russland

Barack Obama: Schwacher Präsident in einem geschwächten Land. (Foto: dpa)

Amerika ist geschwächt und kann Zerfall von Staaten nicht verhindern

Die USA verlieren ihre dominante Rolle in der Welt. Sogar die renommierte Carnegie-Stiftung beobachtet, dass sich immer weniger regionale Mächte an die Spielregeln der Amerikaner halten. Sie können sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln den US-Interessen widersetzen. Daher erscheint es den Experten auch unwahrscheinlich, dass die Russen in der Ukraine einmarschieren werden: Sie könne ihre langfristigen Ziele dort anders erreichen. Das Bild der USA als Weltpolizist hat ausgedient.

Die Türkei legt sich bei den Waffenlieferungen an die Kurden quer. Am Mittwoch wurde drei Transall-Maschinen (hier im Archiv-Bild) die Zwischenlandung auf einem türkischen Nato-Stützpunkt vorübergehend verweigert. Erst nachdem die Bundeswehr weitere Dokumente nachgereicht hatte, wurden die Flüge genehmigt. (Foto: dpa)

Waffen für Kurden: Türkei stoppt Transall-Flugzeuge der Bundeswehr

Die Türkei ist irritiert über die geplanten deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: Nach Ansicht Ankaras könnten die Waffen in die Hände der immer noch als Terror-Organisation eingestuften PKK gelangen. Die Türkei stoppte am Mittwoch vorübergehend drei Transall-Flugzeuge auf ihrem Flug in den Nordirak. Die Türken wollten die Maschinen nicht auf dem Nato-Stützpunkt in Incirlik haben. Die Türkei vollzieht seit einiger Zeit eine Annäherung an Russland.

Das russische Kriegsschiff «Marschall Gelowani» befindet sich in der Arktis, um Russlands energiepolitische Interessen zu verteidigen. (Foto: Defence Russia)

Russische Marine errichtet Stützpunkt nahe Alaska

Die russische Kriegsmarine rückt näher an die USA heran: Die russische Pazifikflotte hat erstmals einen Marinestützpunkt in der Arktis unweit des US-Bundesstaates Alaska gegründet. Die Amerikaner könnten die Aktion als eine Provokation werten.

Auch in der Ukraine geht es um handfeste wirtschaftliche Interessen. Die Profiteure des grausamen Krieges machen sich allerdings die Hände nicht schmutzig. Die Zivilbevölkerung zahlt einen hohen Preis - und ein Ende ist nicht abzusehen.

Ukraine: Globale Kriege treiben die Plünderung der Welt voran

Der Krieg in der Ukraine wirft ein grelles Licht auf den Zustand der hyperglobalisierten Welt: Zerrissen zwischen dem Westen und Russland soll das Land geplündert werden. Die Drahtzieher machen sich die Hände nicht schmutzig und sind doch die wahren Profiteure. Ein ungeheurer Verfall aller moralischen Werte mündet im sinnlosen Morden, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Der deutsche Maschinenbau musste wegen der politischen Sanktionen gegen Russland im ersten Halbjahr massive Verluste hinnehmen. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen werden zum Fiasko für deutsche Unternehmen

Die deutschen Exporteure haben wegen der Sanktionen gegen Russland im ersten Halbjahr bereits 3 Milliarden Euro verloren. Der Umsatz der Autohersteller und Ersatzteil-Lieferanten brach um fast 25 Prozent ein. Grund für die Sanktionen ist der Abschuss von MH17 über der Ukraine. Ein Beweis für die Urheberschaft der Russen an der Tragödie ist bis zum heutigen Tage nicht erbracht worden.

Norwegens Ölkonzern Statoil, hier eine seiner Bohrinseln in der Nordsee, will künftig mit dem russischen Rosneft-Konzern gemeinsam nach Öl bohren. (Foto: dpa)

Sanktionen wirkungslos: Norwegische Statoil und Rosneft bohren in der Arktis

Norwegen treibt ungeachtet der Sanktionen die Zusammenarbeit mit Russland voran: Der russische Ölkonzern Rosneft bohrt gemeinsam mit Exxon Mobil und Statoil nach Öl in der Barentsee. Auch die Italiener arbeiten weiter eng mit Rosneft zusammen.

Die Volksbefreiungsarmee Chinas möchte die gemeinsame Militär-Übung mit Russland nutzen, um die Kampfbereitschaft zu steigern. Insbesondere zwischen China und Japan brodelt es. (Foto: dpa)

Russland und China starten größtes Militär-Manöver in Zentralasien

Russland und China werden in der Inneren Mongolei eine gemeinsame Militärübung durchführen. Vier weitere Staaten aus Zentralasien nehmen daran teil. Tausende Soldaten, Kampfpanzer und Kampfjets werden zum Einsatz kommen. Es soll die Terror-Bekämpfung geübt werden. Doch Militär-Analysten finden den Einsatz von schweren Waffen bei einer Anti-Terror-Übung ungewöhnlich.

Russland-Sanktionen kosten Niederlande 300 Millionen Euro

Die niederländische Landwirtschaft muss wegen der Russland-Sanktionen herbe Verluste einstecken. Es ist zu erwarten, dass die Steuerzahler in Europa für den Schaden aufzukommen haben. Auch Polen verlangt Ersatz für 400 Millionen Euro Schaden bei den Apfel-Exporten. Die EU hat bereits 125 Millionen Euro an Steuergeldern für die Folgekosten des Handelskriegs mit Russland lockergemacht.

Der Rechte Sektor unter Dimitri Jarosch haben personelle Veränderung im Innenministerium in Kiew erzwungen. Die ukrainische Armee kämpft gemeinsam mit Milizen der Rechtsextremisten gegen die Rebellen in der Ost-Ukraine. (Foto: dpa)

Ukraine: Regierung in Kiew beugt sich dem Druck der Rechtsextremen

Die Regierung in Kiew hat die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem extremen Rechten Sektor vereinbart. Die Regierung will der Forderung der Rechtsextremen nachkommen und den stellvertretenden Innenminister feuern. Kiew braucht die rechten Milizen im Kampf gegen die Rebellen in der Ost-Ukraine. Die Bundesregierung sieht vorerst von der von Kiew gewünschten Militärhilfe ab. Die Ukraine behauptet, dass Putin eine Gefahr für die ganze Welt sei.

Russlands Präsident Wladimir Putin und VW-Chef Martin Winterkorn verstehen sich normalerweise gut. Zwischen 2006 und 2013  investierte VW rund 1,3 Milliarden Euro in Russland. (Foto: dpa)

Russland erwägt Import-Verbot für Autos aus der EU

Russland will in der Sanktions-Spirale den Druck auf die EU verstärken: Beschließt der Westen weitere Straf-Aktionen, will Moskau den Import europäischer Autos stoppen. Dies würde vor allem die deutsche Industrie schwer treffen.