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Russland

Russland ist der Feind: Martin Dempsey, Chef der Streitkräfte, mit Verteidigungsminister Ash Carter und US Präsident Barack Obama. (Foto: dpa)

Neue US-Militär-Doktrin: Krieg gegen Russland ist eine Variante

Erstmals seit 2011 hat die US-Regierung eine neue Militärdoktrin veröffentlicht. Darin werden China und Russland als große Gefahren und Bedrohung der USA bezeichnet. General Dempsey hält einen Krieg zwischen den Supermächten zunehmend für denkbar.

Russen mit Privatschulden können während ihres Urlaubs nach Moskau reisen und sich den Kreml anschauen. Auslandsreisen können schwieriger werden. (Foto: dpa)

Ab 160 Euro: Moskau verhängt Ausreise-Verbot für Russen mit Schulden

Über russische Bürger, die umgerechnet mehr als 160 Euro Schulden haben, kann ein Ausreiseverbot verhängt werden. Die Regierung in Moskau will mit dieser drakonischen Strafe die Privatschulden eindämmen, die in Russland seit Jahresbeginn explodiert sind.

Skeptischer Blick nach Europa: Die Amerikaner trauen den Finanz-Künsten der EU nicht. (Foto: dpa)

Wegen Nato: USA wollen Crash des griechischen Finanzsystems verhindern

Die USA stützen offenbar das griechische Finanzsystem, um einen Banken-Crash zu verhindern. Die Amerikaner können einen „failed-state“ an der Nato-Südflanke nicht gebrauchen.

Diese Annäherung wird in Brüssel mit Missfallen gesehen: Italiens Premier Matteo Renzi bei seinem Besuch in Moskau mit Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Gegen die EU: Italien fordert Ende der Ausgrenzung Russlands

Italiens Premier Matteo Renzi hat am Mittwoch die Russlandpolitik der EU kritisiert. „Es ist ein Fehler, Europa als Anti-Russland zu definieren“, so Renzi. Doch genau dies sei der Fall in Osteuropa.

Die Gespräche zwischen der Gasgesellschaft Naftogaz of Ukraine und dem russischen Energie-Riesen Gazprom sind gescheitert. (Foto: dpa)

Ukraine: Naftogaz stoppt Importe von russischem Gas

Die Ukraine hat am Mittwoch den Import von russischen Gas gestoppt. Zuvor waren Preisverhandlungen zwischen dem ukrainischen Energiekonzern Naftogaz und Gazprom gescheitert.

Am 23. März 2015 besuchte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg den kanadischen Regierungs-Chef Stephen Harper in Ottawa. Kanada bekennt sich eindeutig zur Nato und gegen Russland. (Foto: dpa)

Irritiert von Zurückweisung: Russland sieht sich als Teil Europas

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Duma, Alexej Puschkow, plädiert für eine Allianz Russlands mit Frankreich und Deutschland. Russland sei immer europäisch orientiert gewesen und sei nun irritiert, weil Europa Russland zurückweise.

Auch wenn sich Putin und Tsipras ideologisch nahestehen: Russland hat kein Interesse an einem Grexit, weil die Russen immer Stabilität haben wollen. (Foto: dpa)

Russland hat kein Interesse an einem Crash in Griechenland

Entgegen den landläufigen Behauptungen ist Russland nicht an einem Crash in Griechenland interessiert. Russland hat im Unterschied zu EU erkannt, dass man mit großen Partnern leichter große Geschäfte machen kann. Daher erfolgen die Grexit-Vorbereitungen der russischen Zentralbank äußerst widerwillig.

Antony Blinken: Raue Töne in Richtung Peking. (Foto: dpa)

Gefährlich: USA gehen auf Konfrontation mit China

Der stellvertretende US-Außenminister Antony Blinken stellt einen gefährlichen Vergleich an: China agiere im Südchinesischen Meer wie Russland in der Ukraine. Die USA würden dies nicht hinnehmen. Die Parallele deutet darauf hin, dass sich die Konfrontation zwischen den USA und China verschärfen könnte.

Die deutsche Wirtschaft schlägt Alarm: Die EU-Sanktionen haben Deutschland wesentlich mehr geschadet als dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen der EU fügen Deutschland schweren Schaden zu

Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft fordert das sofortige Ende der Sanktionen gegen Russland, Die Folgen übertreffen „selbst die schlimmsten Befürchtungen“. Damit stellt sich erstmals ein Verband explizit gegen die Russland-Politik von Angela Merkel. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, kündigte seinen Rücktritt an.

Die Sanktionen gegen Russland sorgen für einen deutlichen Einbruch der Exporte. Die Auswirkungen überträfen alle Befürchtungen, so der Ost-Ausschuss. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschaft fordert sofortigen Stopp der Russland-Sanktionen

Für den Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft „übertreffen die aktuellen Entwicklungen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen“. Die Exporte dürften 2015 um neun Milliarden Euro einbrechen. Daher fordere man einen sofortigen Stopp der Strafmaßnahmen.

Kreml-Chef Wladimir Putin will die russischen Streitkräfte mit neuen Systemen ausstatten, um sie für die elektronische Kriegsführung zu wappnen. (Foto: dpa)

Russland: Neue Technologie soll US-Spionage-Satelliten lahmlegen

Russland ist dabei, ein neues System für den Bereich der elektronischen Kriegsführung zu entwickeln. Das System richte sich gegen Präzisionswaffen und satellitengestützte Funkortungssysteme.

Wladimir Putin und Gazprom-Chef Alexej Miller wollen angesichts des Ölpreis-Verfalls Einschränkungen bei Preisabschlägen für Gas-Exporte einführen. (Foto: dpa)

Russland: Preisabschläge für Gas-Exporte in die Ukraine sind zu hoch

Moskau will der Ukraine bei künftigen Gaslieferungen keine großen Preisnachlässe gewähren. „Es ist offensichtlich, dass wir angesichts der deutlichen Preisrückgänge bei Öl und auch bei Gas nicht dieselben Abschläge gewähren können wie bisher“, so Putin.

Weite Wege in der Weltpolitik, aber nicht alle führen nach oben: Angela Merkel am Mittwoch auf dem Weg zur Queen auf Schloss Bellevue in Berlin. (Foto: dpa)

USA erhöhen den Druck: Angela Merkels Schicksal hängt an Griechenland

Washington erhöht den Druck auf Angela Merkel: Sie müsse Griechenland aus politischen Gründen im Euro halten, wenn sie weiter eine Rolle in der Weltpolitik spielen will. Besonders gefährlich für Merkel: Erstmals äußert sich ein hochrangiger Nato-Führer besorgt über die chaotische Lage in der EU.

Am 20. Juni 2015 besuchten die US-Senatoren John McCain (re.) und Tom Cotton den ukrainischen Premier Arseni Jazenjuk in Kiew. (Foto: dpa)

Ukraine will Russland mit „den besten Anwälten der Welt“ bekämpfen

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk bereitet eine international gestützte Massenklage gegen Russland vor. Dazu will Jaz die besten Kanzleien der Welt engagieren. Diese Anwälte werden vom europäischen Steuerzahler finanziert, weil die Ukraine pleite ist und nur mit EU-Krediten überleben kann.

Wladimir Putin verlängert die Strafmaßnahmen gegen die EU. (Foto: dpa)

Russland verlängert Sanktionen gegen EU, Bauern beklagen Verluste

Wladimir Putin hat am Mittwoch die Sanktionen gegen die EU verlängert. Betroffen ist besonders der Lebensmittelsektor. Die deutschen Bauern klagen über schwere Verluste - und hoffen nun auf das TTIP, um die Einbußen im Russland-Geschäft kompensieren zu können.

Die Euro-Retter Juncker, Draghi und Moscovici warten am Mittwoch auf den griechischen Premier Alexis Tsipras. Einigen käme es durchaus gelegen, wenn der Syriza-Chfe stürzt. (Foto: dpa)

Das Spiel mit dem Feuer: Wem nützt der Sturz der Regierung Tsipras?

In Finanzkreisen wird erstmals offen darüber spekuliert, wer in der Troika ein Interesse am Sturz der Regierung Tsipras haben könnte. Die Gläubiger sind offenkundig gespalten. Einige versuchen offenbar, die Krise für einen „regime change“ zu nutzen. Tatsächlich nützt der Sturz niemandem – und doch drängen die Euro-Retter mit schlafwandlerischer Sicherheit an den gemeinsamen Abgrund.

Wegen Sanktionen: Deutsche Exporte nach Russland brechen ein

Die EU-Sanktionen gegen Russland haben der Wirtschaft in Europa in den ersten vier Monaten einen Milliarden- Verlust beschert. Die Sanktionen wurden soeben ohne Angabe von Gründen verlängert, weshalb weitere Verluste in diesem Jahr garantiert sind.

Der russische Premier Dmitri Medwedew und der tschetschenische Staatspräsident Ramzan Kadirov in Grosny – die Hauptstadt Tschetscheniens. Aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland darf Kadirow seine beiden Pferde, die sich in Deutschland befinden, nicht mehr bei Wettrennen laufen lassen. (Foto: dpa)

EU-Sanktionen gegen russische Individuen: Eine Lachnummer

Die EU-Sanktionen gegen russische Einzelpersonen waren offenbar ein besserer PR-Gag. Während die Sanktionen gegen Unternehmen die europäische Wirtschaft schwer treffen, sind die Einfrierungen von russischen Privatkonten nur mit der Lupe zu finden. In Schweden etwa wurden 200 Euro gesperrt, in Deutschland waren es 120.000 Euro.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Polen, mit Ursula von der Leyen und den Verteidigungsministerinnen von Norwegen und der Niederlande. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Nato plant massive Aufstockung der schnellen Eingreiftruppe

Die Nato will ihre schnelle Eingreiftruppe in Europa auf 40.000 Mann verdoppeln. Die Aktion wird als „Abschreckungsmaßnahme gegen Russland“ gesehen. Worin genau die Nato eine neue Bedrohung durch Russland sieht, ist nicht bekannt.

Putin und Tsipras bei ihrem jüngsten Treffen in St. Petersburg. (Foto: dpa)

Vor EU-Deal: Griechenland stellt Pipeline mit Russland in Frage

Auf dem Weg zu einer Annäherung an die Troika-Forderungen verspürt die griechische Regierung offenbar Unbehagen mit dem erst kürzlich in St. Petersburg unterzeichneten Pipeline-Projekt. Ob die sich abzeichnende Kehrtwende Teil des Deals mit der EU ist, ist unklar.