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Russland

Da die Ukraine selbst keine Kredite mehr aufnehmen kann, übernimmt diese Aufgabe nun Brüssel. (Foto: dpa)

EU beschließt 1,8 Milliarden Euro Kredit für die Ukraine

Die Ukraine erhält von den europäischen Steuerzahlern einen neuen Kredit über 1,8 Milliarden Euro. Die EU leiht sich das Geld extern und gibt es ohne Zinsaufschlag an Kiew weiter. Der Kredit müsse innerhalb von 15 Jahren zurückgezahlt werden.

Der Chef der russischen Eisenbahn, Vladimir Yakunin (hier im Dezember 2014 auf einem Verkehrsforum in Moskau), hat Pläne für eine transkontinental-Verbindung zwischen Russland um Amerika vorgestellt. (Foto: dpa)

Russland plant Bau einer Autobahn von Sibirien in die USA

Russland plant den Bau einer Transport-Route zwischen Sibirien und Alaska. Sowohl eine Zug als auch eine Autostrecke sollten künftig die Meerenge zwischen beiden Ländern überbrücken. Die geschätzten Billionen-Kosten des Projekts würden durch die Entstehung neuer Städte und Industrien entlang der neuen Wege aufgewogen, so der Chef der russischen Bahn, Vladimir Jakunin.

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit der Militärführung am Dienstag im Kreml. (Foto: dpa)

Putin deutet erstmals Rückzug aus der Politik an

Wladimir Putin hat erstmals die Möglichkeit angedeutet, er könne nach der Wahl 2018 nicht mehr Präsident Russlands sein. Der Nationale Sicherheitsrat veröffentlichte eine Analyse, wonach die USA einen Machtwechsel in Moskau unterstützen könnten. Es ist unklar, ob Putins Andeutung taktischer Natur ist oder ob der Präsident tatsächlich amtsmüde ist.

Der IWF-Plan für die Ukraine sieht einen Schuldenschnitt vor, er selbst werde sich daran aber sicher nicht beteiligen. (Foto: dpa)

IWF: Ukraine soll seine Schulden an Russland nicht zurückzahlen

Im Dezember wird ein Milliarden-Kredit fällig, den die Ukraine von Russland erhalten hatte. Ein neuer Schuldenplan der IWF sieht allerdings vor, dass die auslaufenden Kredite der Ukraine einem Schuldenschnitt unterzogen werden sollen. Damit soll die Finanzlücke des Landes in Höhe von 40 Milliarden Dollar verringert werden.

In diesem Sommer bleiben die russischen Gäste an der bulgarischen Schwarzmeer-Küste wohl aus. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen fügen Bulgarien schweren Schaden zu

Bulgarien fürchtet eine schlechte Sommer-Saison, da Buchungen aus Russland ausbleiben. Aufgrund der Rubelschwäche ist der Urlaub für viele Russen zu teuer geworden. Bereits mehr als die Hälfte aller EU-Länder wollen mittlerweile eine Lockerung der Sanktionen, muss EU-Ratspräsident Donald Tusk einräumen.

Im vergangenen Jahr mussten RBI-Anleger deutliche Verluste hinnehmen. (Grafik: ariva.de)

Raiffeisen International mit Verlusten in Russland und der Ukraine

Die österreichische Raiffeisen International gerät wegen ihres Engagements in Osteuropa unter Druck. Nun will sich das Institut seine Engagements in Russland und der Ukraine reduzieren und hofft, die Verluste „verdauen“ zu können. Raiffeisen hofft auf die Europäische Entwicklungsbank EBRD als Retter.

Volkswagen fährt Produktion in Russland zurück

Volkswagen drosselt die lokale Produktion in seinem Werk im russischen Kaluga. Im Februar brach der Automarkt in Russland um 40 Prozent ein. Auch für die nächsten Monate erwarte man keine Verbesserungen, so der Autobauer.

Der italienische Reifenhersteller bekommt chinesische Eigentümer. (Foto: dpa)

Chinesen übernehmen Russen-Anteil an Pirelli

Der italienische Reifenhersteller Pirelli wird in einem 7,1 Milliarden Euro schweren Geschäft von einem chinesischen Unternehmen übernommen. China National Chemical Corporation (ChemCorp) übernimmt zunächst den vom russischen Rosneft-Konzern gehaltenen Anteil und danach Pirelli komplett.

Die Ausweitung der Nato-Aktivitäten - hier ein Militärmanöver vergangene Woche im Schwarzen Meer - haben die Russen veranlasst, den Dänen die Konsequenzen über einen Beitritt zum Nato-Raketenschutzschild in Erinnerung zu rufen. (Foto: dpa)

Nato-Schutzschild: Moskau warnt Dänemark vor russischen Atomraketen

Russland hat Dänemark gewarnt, sich an dem Nato-Raketenabwehrsystem zu beteiligen. Dadurch könnten dänische Kriegsschiffe zu Zielen von russischen Atomraketen werden. Russland kritisiert das System seit langem, weil entgegen den Vereinbarungen mit den Amerikanern für die Russen nicht ersichtlich sei, welche Ziele von den Raketen angesteuert werden.

Angela Merkel und Francois Hollande ratlos: Die EU zeigt bei den Sanktionen mehr Wirkung. (Foto: dpa)

Falsche Strategie: Sanktionen treffen EU härter als Russland

Die gegenseitigen Sanktionen treffen die EU offenbar stärker als Russland. Die Russen kaufen wegen des Import-Stopps vermehrt heimische Produkte. Die EU-Staaten dagegen spüren die Folgen eines signifikanten Einbruchs bei den Exporten, können die Verluste aber wegen der Euro-Krise nicht wettmachen.

Der Bau der Pipeline South Stream wurde aufgekündigt. Doch es kommen insgesamt sechs weitere Optionen für die europäische Energieversorgung in Betracht. (Grafik: Stratfor)

Amerikaner wollen Russland aus dem Energie-Markt in Europa drängen

Washington will die europäischen Staaten von der Energieabhängigkeit Moskaus lösen. Stattdessen sollen US-Konzerne die Energie-Sicherheit Europas garantieren. Doch die Russen kontern mit dem Bau der Pipeline Turkish Stream, die die EU-Staaten als Kunden an Russland binden soll.

Die Preise für Agrarprodukte sinken infolge der Sanktionen gegen Russland. (Foto: Christian Hager dpa )

Österreich: Agrar-Exporte brechen wegen Russland-Sanktionen ein

Die Sanktionen gegen Russland senken die Exporte der österreichischen Landwirtschaft in die Region um 50 Millionen Euro. Doch auch die Importe sind um ein Viertel eingebrochen. Von den Handelsbeziehungen zu Russland sind 50.000 Arbeitsplätze in Österreich betroffen.

Ein US-Soldat mit einer Patriot-Rampe im polnischen Sochaczew. Die polnische Regierung will neben den amerikanischen Freunden auch Bürgerwehren in die Landesverteidigung einbinden. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Polen mobilisiert Bürgerwehren und freiwillige Milizen

Polens Regierung will die Zusammenarbeit mit Freiwilligen-Milizen und Bürgerwehren verstärken. Die seltsamen Gruppen sollen der polnischen Armee gegen die Bedrohung helfen, die Polen in Russland sieht. Noch ist unklar, ob auch Rechtsradikale unter diesen paramilitärischen Truppen sind.

US-Senator John McCain ist in Kiew ein gern gesehener Gast. Im Dezember 2014 besuchte er den ukrainischen Premier Arseni Jazenjuk und den Chef der rechtsnationalen Swoboda-Partei, Oleh Tjahnybok. (Foto: dpa)

Russland erwägt Einreise-Verbot für US-Senator John McCain

Der Kreml hat eine neue Liste mit Namen von 200 Personen erstellt, denen künftig die Einreise nach Russland verweigert werden soll. Unter den unerwünschten Personen befindet sich unter anderem der US-Senator John McCain. Überraschenderweise wird auch 15 ungarischen Politikern die Einreise verweigert.

Die lettischen Parlamentarier Dzintars Rasnacs und Raivis Dzintars führen einen Gedenkmarsch für die Waffen-SS durch Riga an. (Foto: dpa)

Die EU schaut weg: Im Baltikum werden SS-Veteranen als Helden gefeiert

In den EU-Staaten im Baltikum findet ein neuer Kult um die Veteranen der Waffen-SS statt. Die rechtsextremen Umtriebe werden von der EU-Politik ebenso ignoriert wie die Aktivitäten der rechtsextremen Milizen in der Ukraine. Efraim Zuroff vom Simon Wiesenthal Center warnt vor einer gefährlichen Melange aus anti-russischen und antisemitischen Vorurteilen.

Im Januar besuchte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (li.) den bulgarischen Präsidenten Rossen Plewneliew in Sofia. (Foto: dpa)

Nato eröffnet neues Kommando-Zentrum in Bulgarien

Bulgarien ermöglicht der Nato die Einrichtung eines Koordinierungszentrums in dem Land. Die Regierung musste dafür das bulgarische Streitkräfte-Gesetz ändern. Mit dem Zentrum soll die neue schnelle Nato-Eingreiftruppe koordiniert werden.

Ratlos in Brüssel: Die EU fürchtet ein Veto Griechenlands und verzichtet vorerst auf eine offizielle Verlängerung der Russland-Sanktionen. (Foto: dpa)

EU verschiebt Entscheidung über Russland-Sanktionen

Niederlage für die Hardliner in der EU: Ein endgültiger Beschluss über die Verlängerungen der Sanktionen gegen Russland soll erst im Juni gefasst werden. Die EU will offenbar zuerst das Griechenland-Problem lösen, um ein Veto aus Athen zu verhindern.

Noch in diesem Jahr wird die Produktion von Opel in St. Petersburg eingestellt (Foto: dpa)

General Motors schließt Opel-Produktion in Russland

Noch in diesem Jahr wird die Produktion im Werk in St. Petersburg endgültig eingestellt. General Motors zieht sich mit Opel vom russischen Markt zurück. Die Verkäufe waren zuletzt aufgrund der Sanktionen, des fallenden Ölpreises und der Wirtschaftskrise in Russland eingebrochen.

Patriot-Raketen kommen weltweit bei zahlreichen Militär-Übungen zum Einsatz. (Foto: dpa)

Gegen Russland: USA stationiert Patriot-Raketen in Polen

Die USA werden in Polen Patriot-Raketen stationieren, die bei einem Nato-Großmanöver zum Einsatz kommen sollen. Zuvor hatte Russland die Stationierung von Kurzstrecken-Raketen in Kaliningrad angekündigt.

Noch ist unklar, in welche Richtung die Russland-Sanktionen der EU gehen werden. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen: Kleine Staaten mucken gegen EU auf

Die EU ist wegen der Sanktionen gegen Russland gespalten. Nun hat Brüssel angeregt, die Entscheidung über das weitere Vorgehen an Angela Merkel und Francois Hollande zu delegieren. Die Kritiker der Sanktionen hoffen, dass Frankreich wegen der bevorstehenden Wahlen gegen eine harte Linie stimmen könnte. Die Position Deutschlands ist unklar, die Amerikaner behaupten, Merkel stehe hinter dem von Washington geforderten Kurs.