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Russland

US-Präsident Barack Obama, hier bei seinem Besuch in Kenia: Die nackten Zahlen sprechen gegen die USA. (Foto: dpa)

Top-Ökonom: Die USA sind der kranke Mann der Weltwirtschaft

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, fordert die Emanzipation Europas von den USA. Die US-Regierung versuche, die Euro-Zone nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ zu destabilisieren. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Konsum auf Pump in den USA sei nicht nachhaltig und habe die USA schon wieder auf Crash-Kurs gebracht. Die viel gescholtene Euro-Zone habe die viel bessere Wirtschaft. Europa sollte sich daher in Richtung Chinas und Russlands orientieren.

Russlands Präsident Wladimir Putin und Fifa-Chef Sepp Blatter. (Foto: dpa)

Putin: Menschen wie Fifa-Chef Blatter verdienen den Nobelpreis

Russlands Präsident Wladimir Putin ist der Meinung, Fifa-Chef Sepp Blatter habe einen Nobelpreis verdient, weil er und andere Sportfunktionäre die Gesellschaft geleitet hätten. Das Lob war durchaus auch als Seitenhieb auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama zu verstehen.

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.

Die USA unterstützen die Öl-Politik, um Russlands Präsident Wladimir Putin in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist gefährlich - weil der anhaltend niedrige Ölpreis gravierende Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Agrarland in der Ukraine ist für China besonders attraktiv. (Foto: Agronomy Ukraine)

China überlistet die EU und kauft sich in der Ukraine ein

Während sich die EU im Gefolge der USA mit der ukrainischen Politik herumschlägt, hat China still und leise begonnen, in dem Krisen-Land zu investieren: Peking interessiert sich vor allem für den Agrar-Sektor, intensiviert aber auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Immobilien und Wissenschaft. China könnte so zum großen Gewinner des Kalten Krieges zwischen den USA und Russland werden – und die Europäer in der Ukraine ausstechen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und Fifa-Chef Sepp Blatter bei der Auslosung in St. Petersburg. (Foto: dpa)

Fußball-WM in Russland: Leichtes Los für Deutschland

Deutschland hat bei der Auslosung zur Qualifikation für die Fußball-WM in Russland ein dankbares Los gezogen. Der schwerste Gegner ist Tschechien. Fifa-Präsident Blatter verteidigte die Vergabe der WM an Russland

BASF: Skeptischer Blick auf die Weltwirtschaft. (Foto: dpa)

BASF warnt vor globalem Rückgang des Wachstums

BASF äußert sich zur Lage der weltweiten Konjunktur skeptisch: Die USA, China, Brasilien und Russland bleiben hinter den Erwartungen zurück. Der niedrige Ölpreis drückt die Preise. Noch hält das Unternehmen an seinen Zielen für das laufende Jahr fest.

Gegenwind für US-Präsident Barack Obama: Die Fakten sprechen für Asien. (Foto: dpa)

Top-Banker: USA werden gegen Achse Moskau – Peking den Kürzeren ziehen

Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, hat keine Zweifel über die Zukunft des Weltwirtschaftssystems: Die Achse Moskau - Peking wird sich gegen den alten Hegemon USA durchsetzen. Diese Länder suchen eine langfristige Strategie und nicht den kurzfristigen Profit. Die EU könnte wegen ihres blinden Gehorsams zu den Verlierern gehören. Schon jetzt fügen die Sanktionen Deutschland und den anderen EU-Staaten enormen Schaden zu.

US-Finanzminister Jack Lew und seine ukrainische Kollegin Natalie Jaresko. (Foto: dpa)

Am Freitag droht die Staats-Pleite in der Ukraine

Die Ukraine muss am Freitag Zinse in Höhe von 120 Millionen Dollar für eine Anleihe bezahlen. Die Regierung in Kiew hat das Geld dafür nicht. Sie könnte daher ein kürzlich beschlossenes Schulden-Moratorium aktivieren. Die USA und der IWF unterstützen den harten Kurs gegen die privaten Gläubiger. Die Pleite würde auch Russland treffen.

Russlands Präsident Wladimir Putin orientiert sich in Richtung Asien. Deutschland droht der Verlust eines wichtigen Absatzmarktes. (Foto: dpa)

Sanktionen gegen Russland: Schwerer Schaden für deutsche Wirtschaft

Die Sanktionen gegen Russland nehmen für die deutsche Wirtschaft verheerende Ausmaße an. Nun brechen auch die Exporte in die Nachbarländer Russlands ein. Die deutsche Wirtschaft fürchtet um „in Jahrzehnten aufgebaute Geschäftsbeziehungen und gemeinsame Perspektiven“.

Der saudische Prinz Mohammed bin Salman und Russlands Präsident Putin diskutierten im Juni 2015 auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg die letzten Details der Partnerschaft. (Foto: dpa)

Abkehr von den USA: Saudi-Arabien will in Russland Milliarden investieren

Saudi-Arabien will in den kommenden Jahren zehn Milliarden US-Dollar in Russland investieren. Das Abkommen zwischen dem engen US-Verbündeten Saudi-Arabien und Russland ist ein empfindlicher geopolitischer Rückschlag für die USA.

Rumäniens Johannis mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg: Für die USA ist die Nato-Mitgliedschaft Rumäniens wichtig, nicht ihr Streben nach dem Euro. (Foto: presidency.ro)

USA an Rumänien: „Danken Sie Gott, dass Sie nicht im Euro sind!“

Die USA treiben offenbar gezielt einen Keil zwischen die Euro-Staaten und die EU: Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor sagte in Rumänien, dass die Rumänen lieber auf die strategische Partnerschaft mit den USA setzen sollten als auf den Euro.

Stephen Hawking bei der Präsentation seines Projekts am Montag in London. (Foto: dpa)

Russischer Investor sucht mit Stephen Hawking nach Leben im Universum

Der Physiker Stephen Hawking ist überzeugt, dass es im Universum Formen des Lebens geben muss. Er bekommt für die Suche 100 Millionen Dollar vom russischen Investor Yuri Milner.

Ein Mitarbeiter von Villeroy & Boch kontrolliert im Villeroy & Boch Sanitärwerk in Mettlach frisch produzierte Toiletten. (Foto: dpa)

Russland-Geschäft von Villeroy & Boch geht zurück

Das Russland-Geschäft des Keramikherstellers Villeroy & Boch ging im zweiten Quartal zurück. In den USA und dem überwiegenden Teil der Euroländer werde sich der private Konsum jedoch auf einem hohen Niveau stabilisieren.

Geopolitik für Flexible: Die Annäherung zwischen Wladimir Putin und Barack Obama setzt die EU unter Druck. (Foto: dpa)

Deutliche Zeichen der Entspannung zwischen Obama und Putin

Der Atom-Deal mit dem Iran und der Abzug der schweren Waffen seitens der Rebellen in der Ost-Ukraine sind deutliche Zeichen einer Entspannung zwischen Russland und den USA. Die EU muss nun schnellstens eine eigene Strategie entwickeln. Sonst müssen die Europäer für das Chaos in der Ukraine bezahlen.

Angela Merkel, hier mit dem indischen Premier Manmohan Singh auf der Hannover Messe, muss schnellstens eine Wende in der Wirtschaftspolitik vollziehen: Ein globaler Einbruch des Wachstums droht. (Foto: dpa)

Gefahr für Europa: Eine Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Die größte Gefahr für die Wirtschaft in Europa kommt nicht aus Griechenland: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Weltwirtschaft in eine globale Krise treibt. Die EU müsste vor diesem Hintergrund ihre Nabelschau beenden - und mit dem Gegensteuern beginnen. Deutschland könnte schon sehr bald gezwungen sein, sich vom Austeritäts-Kult zu verabschieden - nicht aus Mitleid, sondern im nackten Eigeninteresse.

Wolfgang Schäuble bei der Debatte über Griechenland am 1. Juli 2015. Er wusste schon vor zwanzig Jahren, dass die Euro-Zone in ihrer aktuellen Form nicht funktionieren würde. (Foto: dpa)

Schäubles Vision von Europa: Mehr Russland, weniger Italien

Vor genau 20 Jahren hat Wolfgang Schäuble in bemerkenswerter Klarsicht vorhergesehen, dass eine ungeordnete Euro-Zone zum Scheitern verurteilt ist. Sein Konzept damals ist die Erklärung für sein Verhalten heute: Er wandte sich gegen nationalistische Tendenzen, wollte eine Annäherung an Russland und sah die EU als gleichberechtigten Partner in der Nato. Er sieht heute seine letzte Chance, Deutschland auf diesen Kurs zu bringen.

Die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina (hier noch in ihrer Zeit als Assistentin von Präsident Putin bei einer der vielen Krisen-Sitzungen), hat noch kein Rezept gefunden, um den Kapitalabfluss zu stoppen. (Foto: dpa)

Kapitalabflüsse aus Russland gehen zurück

In Russland gab es von April bis Juni einen Kapitalabfluss 20,0 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal waren es noch 32,5 Milliarden Dollar. Doch das Land steckt nach wie vor aufgrund der gesunkenen Ölpreise in einer Krise.

Daimler, BMW und auch VW müssen auf dem russischen Absatzmarkt mit weiteren Einbußen rechnen. (Foto: dpa)

Sanktionen: Russland-Krise gefährdet Autoindustrie in Europa

Der russische Automarkt wird auch in den kommenden Monaten aufgrund der Sanktionen drastisch schrumpfen. Seit Jahresbeginn ist er bereits um 38 Prozent eingebrochen. Das ist schlimmer, als von Experten befürchtet wurde.

Der serbische Premier Aleksandar Vucic wurde von der Gedenkveranstaltung vertrieben. (Foto: dpa).

Gedenkfeier: Steine gegen Serbiens Regierungschef

In Bosnien kam es während einer Gedenkfeier zum Massaker von Srebrenica zu einem Eklat: Der serbische Premier wurde mit Flaschen und Steinen beworfen. Der Aufritt sollte eigentlich das Zusammenrücken beider Länder demonstrieren.