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Russland

Eine Markthalle in St. Petersburg. Die russischen Bürger können sich immer weniger Fleisch leisten. Die Sanktionen des Westens haben die Preise in die Höhe getrieben. (Foto: dpa)

Russland: Zoll entdeckt 600 Tonnen Schmuggel-Fleisch aus EU-Staaten

Russische Zollfahnder haben Hunderte Tonnen an Schmuggel-Fleisch aus der EU sichergestellt. Das Fleisch soll aus Deutschland, den Niederlanden, Polen und Belgien stammen. Im August hatte Russland ein Einfuhrverbot für europäische Agrar-Erzeugnisse verhängt.

Die russische Währung verlor seit Jahresbeginn ein Viertel ihres Wertes gegenüber dem Dollar. (Grafik: ariva.de)

Leitzins erhöht: Russische Zentralbank kämpft gegen den Verfall des Rubel

Die russische Zentralbank hat den Leitzins überraschend deutlich angehoben. Die Sanktionen der USA und der EU wirken sich vor allem in einem Verfall des Rubel und einem Anstieg der Inflation aus. Die russische Staatsbank VTB muss von der Zentralbank mit fast vier Milliarden Euro gestützt werden.

Der legendäre Nürburgring wandert in russische Hände. (Foto: dpa)

Russischer Milliardär steigt beim Nürburgring ein

Ein Freund des Fußball-Oligarchen Roman Abramowitsch übernimmt trotz der Sanktionen gegen Russland die Mehrheit beim Nürburgring. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz dort Millionen an Steuergeldern versenkt hat, soll statt eines Freizeitparks wieder Motorsport betrieben werden.

Arseni Jazenjuk inspiziert eine Baustelle an der ukrainisch-russischen Grenze. Kiew will eine Mauer zu Russland bauen. (Foto: dpa)

Ukraine: EU finanziert Stacheldraht an der Grenze zu Russland

Die ukrainische Regierung will eine Stahl-Mauer entlang der Grenze zu Russland bauen. Außerdem sollen Stacheldraht und andere Sicherheitsvorkehrungen errichtet werden. Aus dem EU-Haushalt kommen 60 Millionen Euro für eine „integrierte Grenzverwaltung“.

Russland, die EU und die Ukraine bei der Unterzeichnung des Abkommens. (Screenshot: EU)

Ukraine, Russland und die EU einigen sich auf Gas-Lieferungen

Die Ukraine, Russland und die EU haben ein Übereinkommen über Gaslieferungen unterzeichnet. Damit soll die Gasversorgung für die Ukraine bis zum 15. März 2015 gesichert werden. Die EU wird auch für 2015 Kredite für die Gaszahlungen bereitstellen. Günther Oettinger nannte diese Kredite "Hilfsprogramme".

Lettland meldet russisches Kriegsschiff, Estland warnt vor Hysterie

Nach den Nato-Meldungen über russische Flugzeuge im internationalen Luftraum meldet Lettland, dass man ein russisches Kriegsschiff gesehen habe. Estland warnt dagegen vor einer unbegründeten Hysterie: Es sei nicht ungewöhnlich, dass sich russische Flugzeuge nahe des baltischen Luftraums bewegen.

Russland, die EU und die Ukraine bei der Unterzeichnung des Abkommens. (Screenshot: EU)

Ukraine, Russland und EU einigen sich im Gasstreit

Die Ukraine, Russland und die EU haben sich auf die Bezahlung der Gasschulden der Ukraine geeinigt. Offenbar werden 3,1 Milliarden Euro aus europäischen Steuergeldern und dem IWF auf ein Sperrkonto überwiesen, das für die Bezahlung der Schulden der Ukraine bei Gazprom verwendet wird.

Noch ist nicht genau bekannt, was EU-Kommissar Oettinger der Ukraine und den Russen im Namen der europäischen Steuerzahler versprochen hat. Es dürfte aber ein Milliarden-Betrag sein. (Foto: dpa)

Jazenjuk: EU-Steuerzahler übernehmen Milliarden-Garantien für Ukraine

Die ukrainische Regierung meldet, die EU habe umfassende Garantien für die Bezahlungen der offenen Gas-Schulden übernommen. Sollten die Zahlen Jazenjuks stimmen, müssen die EU-Steuerzahler für ein deutlich höheres Risiko geradestehen als bisher bekannt.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel beschert den deutschen Mittelständlern mit den Russland-Sanktionen schwere Einbussen beim Export. (Foto: dpa)

Minus 26,3 Prozent: Deutsche Exporte nach Russland brechen ein

Deutsche Unternehmen bekommen die Sanktionen gegen Russland massiv zu spüren. Die Exporte sind massiv eingebrochen, die mittelständischen Unternehmen im Maschinenbau halten sogar einen Rückgang von 35 Prozent für möglich.

Unter anderem hat die Nato einen Tupolew Tu-95 Bomber identifiziert. (Foto: acesflyinghigh)

Russische Bomber gesichtet: Nato löst Alarm aus

Die Nato hat einen Alarm ausgelöst, weil nach Angabe des Militärbündnisses ungewöhnlich viele russische Bomber im internationalen Luftraum über der Nord- und der Ostsee identifiziert wurden. Der von der Nato beanspruchte Luftraum wurde allerdings nicht verletzt.