Alle Artikel zu:

Russland

Die EU versteht sich als eine große Familie, weshalb es Angela Merkel ein Gebot der Solidarität erscheint, dass die europäischen Steuerzahler die Gasrechnungen der Ukraine bezahlt. (Foto: dpa)

Merkel: EU-Steuerzahler sollen Gas-Schulden der Ukraine finanzieren

Die EU-Steuerzahler befinden sich nach Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer „Solidaitärsgemeinschaft“ mit der Ukraine. Weil Russland „aus guten Gründen“ die Bezahlung seiner Rechnungen erwarte, müsse die EU eine „Brückenfinanzierung“ übernehmen. Später könne der IWF die Rechnungen übernehmen.

Petro Poroschenko und Angela Merkel beim Gipfel in Mailand: Die Europäer dürften nach einem Wahlsieg von Poroschenkos Partei am Sonntag die Finanzierung der ukrainischen Gasschulden übernehmen. (Foto: dpa)

Ukraine: Poroschenko liegt bei Umfragen klar vorne

Meinungsforscher in Kiew sehen die neu gegründete Partei des Präsidenten Petro Poroschenko bei den Wahlen am Sonntag vorn. Poroschenko laviert bisher geschickt zwischen Russland und der EU. Er braucht beide: Von den Russen bekommt die bankrotte Ukraine das Gas, die Rechnungen dafür werden voraussichtlich bei den EU-Steuerzahlern landen.

Der Fahrer des Schneepflugs am Flughafen von Moskau, Wladimir Martinenko, soll Schuld am Tod des Ex-Total-Chefs Christophe de Margerie sein. (Foto: dpa)

Nach Total-Crash: Fünf Flughafen-Mitarbeiter in Moskau festgenommen

Im Laufe der Untersuchungen zum Tod des Ex-Total-Chefs Christophe de Margerie wurden vier weitere Flughafen-Mitarbeiter festgenommen. Beim Bluttest des bereits inhaftierten Schneepflug-Fahrers fanden sich geringe Mengen Alkohol.

Die Parlamentswahlen in der Ukraine werden von den Kämpfen im Osten des Landes beeinflusst. Premier Arseni Jazenjuk warnt vor russischen Störversuchen am Sonntag. (Foto: dpa)

Wahlen in der Ukraine: Jazenjuk warnt vor russischer Sabotage

Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in der Ukraine warnt Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk vor russischen Störungen. Moskau wolle die Lage im Land destabilisieren, so der Vorwurf. Die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft, um „terroristische Akte“ zu verhindern.

Eine Maschine vom Typ Il 20 - hier begleitet von einer französischen Mirage und einem schwedischen Gripen - soll den Nato-Luftraum über Estland verletzt haben. (Foto: wisemanswisdoms.blogspot.com)

Russisches Aufklärungsflugzeug soll Nato-Luftraum verletzt haben

Die Nato meldet, dass zwei portugiesische F-16 ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen haben sollen. Moskau dementiert und behauptet, die Maschine habe sich im internationalen Luftraum befunden.

Die russische Marine hält an der Küste von Zypern eine Machtdemonstration ab. (Foto: dpa)

Russland und Zypern führen Militärmanöver im Mittelmeer durch

Russland und Zypern führen ein militärisches Seemanöver im Mittelmeer durch. Zypern brüskiert damit Brüssel, ist aber wegen seiner hohen Schulden bei Russland gezwungen, mit Moskau zu kooperieren.

Russische Marine-Soldaten sollen in der Arktis zum Einsatz kommen. (Foto: dpa)

Wettlauf mit dem Westen: Russland stationiert Truppen in der Arktis

Moskau entsendet Truppen in die Arktis. Sie sollen an der gesamten arktischen Küste stationiert werden. Das russische Verteidigungs-Ministerium meldet, dass die Soldaten die Region vom Müll befreien sollen. Es sei lediglich eine Naturschutz-Aktion. Doch ein russischer Forscher sagt, dass auch Unterwasser-Kampfroboter zum Einsatz kommen werden. Die Bodenschätze in der Arktis seien hochbegehrt. Die gilt es zu sichern.

Der ukrainische Energieminister Yuriy Prodan und Günther Oettinger bei den Gas-Verhandlungen in Brüssel am Dienstag. (Foto: Europäische Kommission)

Gas-Rechnungen der Ukraine: EU will zwei Milliarden Euro zahlen

Die EU ist offenbar bereit, die offenen Gas-Rechnungen der Ukraine mit Steuergeldern zu begleichen: Kiew hat um Kredite in der Höhe von 2 Milliarden Euro angesucht. Die EU-Kommission hat ihre Bereitschaft signalisiert. Russland traut den Worten jedoch nicht und will nur gegen Vorkasse liefern.

Der russische Premierminister Dmitri Medwedew (li.) hatte ein gutes persönliches Verhältnis zum Ex-Chef des französischen Energie-Konzerns Total, Christophe de Margerie. (Foto: dpa)

Total-Chef Margerie: US-Kritiker und Freund Russlands

Der verstorbene Chef des französischen Energie-Riesen Total war ein Gegner der Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland und den Iran. Europa könne nicht ohne russisches Gas leben und dafür gebe es auch keinen Grund, so de Margerie. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt sagte er, es dürfe keine neue Berliner Mauer geben.

Total-Chef Christophe de Margerie nahm vor dem Unfall an einer Regierungskonferenz in der Nähe von Moskau teil, auf der es um ausländische Investitionen ging. Seine Maschine sollte nach Paris fliegen. (Foto: dpa)

Mysteriöser Unfall: Total-Chef stirbt bei Flugzeug-Absturz

Nach dem Flugzeug-Unglück von Total-Chef Christophe de Margerie tun sich Widersprüche auf. Sein Firmen-Jet kollidierte beim Start mit einem Schneepflug. Dessen Fahrer soll alkoholisiert gewesen sein. Der Anwalt des Mannes bestreitet dies. Frankreich hat bereits Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet.