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Russland

Merkel: Sanktionen gegen Russland müssen in Kraft bleiben

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält Sanktionen gegen Russland weiter für nötig. Der Grund: Russland verletzte die territoriale Integrität der Ukraine. Italien hatte zuletzt auf eine Aufhebung der Sanktionen gedrängt.

Wladimir Putin und der abchasische Präsident Raul Khadzhimba haben ein umfassendes Abkommen unterzeichnet. Der nächste Konflikt mit der EU ist programmiert. (Foto: dpa)

Russland schließt Militär-Bündnis mit Abchasien

Der russische Präsident Putin hat ein weitreichendes Abkommen mit der Region Abchasien geschlossen. Georgien, dessen EU-Beitritt von Brüssel betrieben wird, beansprucht die Region ebenfalls. Die Region könnte zum nächsten Konfliktherd zwischen Russland und der Nato werden.

Ein Nato-Kampfjet vom Typ F-16 steigt vom Luftwaffenstützpunkt Jagel in Deutschland auf. (Foto: dpa)

Kampf-Jets in Bereitschaft: Nato rüstet Europas Osten auf

Seit Beginn der Ukraine-Krise rüstet die Nato den Osten Europas auf. Die Zahl der einsatzbereiten Kampfjets stieg von vier auf 18 Maschinen. Der Grund: Die Nato meldet, dass sich die Anzahl der Luftraumverletzungen durch Russland verdreifacht habe.

Während die Ehefrauen Emine Erdogan und Jill Biden den Bosporus betrachten, beschließen ihre Männer Joe Biden und Recep Tayyip Erdogan, syrische Rebellen zu trainieren, um in Syrien gegen den IS zu kämpfen. (Foto: dpa)

Geopolitik: USA und Türkei trainieren 2.000 syrische Rebellen

Die USA haben die Türkei dazu bewegt, gemeinsam 2.000 syrische Rebellen für den Kampfeinsatz gegen den IS auszubilden. Ob der syrische Präsident Assad von der Aktion informiert ist, ist unbekannt. Immerhin sollen die Kämpfer auf dem Territorium seines Landes tätig werden.

Die Kohle-Mine in Makeevka in der Region Donezk. Wegen des Bürgerkriegs ist die Versorgung der Ukraine aus dem Kriegsgebiet gefährdet. (Foto: dpa)

Zu Winter-Einbruch: Russische Kohle-Lieferungen in die Ukraine gestoppt

Russland und die Ukraine streiten über die Kohle-Lieferungen für die Ukraine. Kiew sagt: Russland hat den Export ohne Angabe von Gründen eingestellt. Moskau sagt, Kiew habe den Import ohne Angabe von Gründen gestoppt. Das Land würde ohne Kohle-Lieferungen aus Russland substantielle Probleme im Winter bekommen.

Kalter Krieg 2.0: Nicht umsonst wird Obama auch als Präsident der Cyber-Attacken bezeichnet. Die Malware Regin stammt vermutlichen von einem westlichen Nationalstaat (Foto: dpa)

Westliche Geheimdienste führen Cyber-Krieg gegen Russland

Im Zuge des Kalten Krieges weitet sich der Kampf im Internet aus. Die Cyberangriffe auf russische Unternehmen und Regierungs-Organisationen mehren sich. Sicherheitsfirmen warnen vor einer hoch komplexen Spionage-Software namens Regin. Hinter dem Trojaner sollen westliche Geheimdienste stecken.

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Rubel-Absturz: Russische Unternehmen flüchten in den Dollar

Der Verfall des Ölpreises steigert den Druck auf die russische Wirtschaft. Der Preis für das wichtige russische Exportgut ist innerhalb eines halben Jahres um rund 30 Prozent eingebrochen. Die Unternehmen flüchten daher in den Dollar.

Die russische FCRB-Bank hat den Front National von Marine Le Pen vor dem Kollaps gerettet. (Foto: dpa)

Frankreich: Front National erhält Millionen-Kredit von russischer Bank

Russland mischt nun auch in der französischen Innenpolitik mit: Nachdem der Front National von französischen Banken keine Kredite erhalten hatte, kann sich die Partei von Marine Le Pen nun mit einem Kredit über 9 Millionen Euro von der russischen FCRB-BAnk über Wasser halten. Die Partei kämpft seit geraumer Zeit mit erheblichen finanziellen Problemen.

Russland, hier Premier Dmitri Medwedew und Präsident Wladimir Putin, verstaatlichen Unternehmen auf der Krim, die sich Kiew zugehörig fühlen. (Foto: dpa)

Wirtschaft bricht ein: Russland verstaatlicht Unternehmen auf der Krim

Die Unternehmen auf der Krim haben ihre Lieferanten und Kunden auf dem ukrainischen Festland verloren. Zudem ist der Tourismus eingebrochen. Als Konsequenz werden nun Unternehmen verstaatlicht – von Bäckereien bis hin zu Schiffswerften.

Im Sommer trafen sich die Außenminister der Ukraine, Pawel Klimkin, Russlands, Sergej Lawrow, Frankreichs, Laurent Fabius, und Deutschlands, Frank-Walter Steinmeier, in der Villa Borsig in Berlin. Nach Lawrows Einschätzung geht es längst nicht mehr um eine gepflegte Unterhaltung im historischen Ambiente, sondern um einen handfesten Versuch, seine Regierung zu stürzen. (Foto: Foto: Thomas Koehler/photothek/Auswärtiges Amt/dpa)

Lawrow: Der Westen will mit den Sanktionen Putin stürzen

Der russische Außenminister Lawrow sieht hinter den Sanktionen der USA und der EU das Bestreben des Westens, einen „Regimewechsel“ in Moskau herbeizuführen. Lawrow sieht Parallelen zum Vorgehen gegen den Iran und Nordkorea. Russland fürchtet eine von den westlichen Geheimdiensten gesteuerte Destabilisierung des Landes.

Der Direktor des Energie-Binnenmarkts der EU, Klaus-Dieter Borchardt (li.) mit dem slowakischen Premierminister Robert Fico (re.) und dem ukrainischen Premierminister Arseni Jazenjuk. In der EU soll mit Einbindung der Ukraine ein gemeinsamer Energiemarkt entstehen. Russisches Erdgas soll aus der EU in die Ukraine umgeleitet werden. (Foto: dpa)

EU will russisches Gas systematisch in die Ukraine umleiten

Die EU will Russland bei den Gaslieferungen an die Ukraine ins Abseits stellen - allerdings mit genau jenem Trick, der den Zorn der Russen bereits im Gas-Streit mit der Ukraine erregt hatte. Russisches Erdgas, das für die EU bestimmt ist, soll in die Ukraine zurückgeleitet werden. Moskau dürfte dies als Provokation werten, die Russland mit einer Drosselung der Gaslieferungen kontern könnte.

US-Vizepräsident Joe Biden bei seinem jüngsten Kiew-Besuch mit dem ukrainischen Premier Arseni "Jaz" Jazenjuk. (Foto: dpa)

US-Vize Biden in Kiew: „Russland wird einen hohen Preis zahlen“

US-Vizepräsident Joe Biden droht Russland mit der Isolation in der Weltgemeinschaft. Die Russen müssten endlich die Lage in der Ukraine stabilisieren, sonst müssten sie eine hohen Preis zahlen. Über eine Aufklärung der zivilen Opfer der Schüsse am Maidan oder der Absturzopfer von Flug MH17 sprach Biden nicht. Mit seinen Attacken gegen Moskau ist Biden der unumstrittene Cheerleader des neuen Kalten Krieges.

US-Präsident Barack Obama setzt auf antiquierte Methoden, um die Weltmachtstellung des Dollars zu verteidigen. (Foto: dpa)

Britische Ex-Spionin: Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.

NSA-Chef Mike Rogers warnt vor chinesischen Hacker-Angriffen auf die US-Infrastruktur. (Foto: dpa)

NSA-Chef warnt von chinesischen Cyber-Angriffen auf US-Stromnetze

Der US-Geheimdienst NSA will in Erfahrung gebracht haben, dass chinesische Hacker in der Lage seien, die amerikanischen Stromnetze lahmzulegen. Bisher galten die Russen als die Hauptverdächtigen für Sabotage-Akte als Teil des globalen Cyber-Kriegs.

Schwedens Premierminister Stefan Löfven steht unter Druck. Er muss die Opposition davon überzeugen, dass sie für den Haushaltsentwurf 2015 stimmt. (Foto: dpa)

Regierungskrise in Schweden: Neuwahlen sind möglich

Die Schweden-Demokraten wollen gegen den Haushaltsentwurf der Regierung stimmen. Doch die schwedische Minderheits-Regierung ist angewiesen auf die Zustimmung der Opposition. Sollten die Schweden-Demokraten ihre Drohung wahr machen, wird es zu vorgezogenen Neuwahlen kommen.

Gefährliches Doppelspiel: Russlands Präsident Putin, hier mit dem neuen US-Botschafter John Tefft im Kreml, wittert revolutionäre Tendenzen auch in seinem Land. (Foto: dpa)

Putin will sich gegen „bunte“ Revolution in Russland wappnen

Russlands Präsident Wladimir Putin will sich gegen mögliche Aufstände wappnen. Er sagte, Extremismus werde als geopolitisches Mittel verwendet, um Staaten zu destabilisieren. Putin fürchtet, ohne das auszusprechen, dass ausländische Geheimdienste die kritische wirtschaftliche Lage der russischen Bevölkerung nutzen könnten, um die Regierung zu stürzen.

Joe Biden wird kommende Woche erneut in die Ukraine reisen, hier ein Besuch im April 2014. Bei dem Treffen soll über mögliche Waffenlieferungen an das ukrainische Militär gesprochen werden, so ein hochrangiger US-Beamte. (Foto: dpa)

USA bereiten Waffen-Lieferung in die Ukraine vor

Waffenlieferungen an das ukrainische Militär könnten abschreckend auf Russland wirken, so ein hochrangiger US-Beamter. Vizepräsident Joe Biden werde diesen Punkt bei seinem Ukraine-Besuch kommende Woche besprechen. Russland warnt die USA vor diesem Kurswechsel.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wurde vom Rebellenführer Igor Plotnizki zu einem Duell herausgefordert, um den Konflikt nach altslawischem Brauch zu beenden. (Foto: dpa)

Ukraine: Rebellenführer fordert Poroschenko zum Duell

Der ostukrainische Rebellenführer Igor Plotnizki hat den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zum Duell aufgefordert. Nach altslawischem Brauch könne so ermittelt werden, wer dem Gegner seine Bedingungen diktieren dürfe. Eine Antwort Poroschenkos auf die Einladung steht noch aus.

Das vorläufig letzte See-Manöver zwischen China und Russland fand im Mai 2014 statt. (Foto mil.cnr.cn)

Gegen die USA: China und Russland vereinbaren Militär-Allianz

China und Russland haben vereinbart, ihre bilaterale militärische Zusammenarbeit zu stärken. Zudem werden künftig gemeinsame Marine-Übungen abgehalten, um den Einfluss der USA in der Region Asien-Pazifik zu begrenzen. Kritiker warnen vor einem „neuen Kalten Krieg“.

Die Nato hofiert ungeachtet des Unbehagens in Moskau weiter die Nachbarn Russlands. Hier der georgische Premier Irakli Garibashvili mit Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag im Nato-Hauptquartier in Brüssel. (Foto: dpa)

Nato will Moskau keine Garantien für Nicht-Beitritt der Ukraine geben

Die Nato will Russland nicht garantieren, dass die Ukraine nicht doch dem Militär-Bündnis beitritt. Russland fordert eine solche Garantie - offenbar aus der schlechten Erfahrung, die Moskau mit der Nato-Osterweiterung gemacht hat.