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Russland

Fifa-Chef Sepp Blatter am Freitag beim 65. Kongress in Zürich. (Foto: dpa)

Fifa-Chef Blatter: Ohne WM in Russland und Katar hätten wir keine Probleme

Fifa-Chef Josef Blatter vermutet politische Motive hinter der Razzia gegen die Fifa: Hätte die Fifa die WM nicht an Russland und Katar vergeben, so hätte es die aktuellen Probleme nicht gegeben. Zuvor hatte schon Russlands Präsident Putin politische Gründe als Grund für das Vorgehen der US-Behörden genannt.

Es ist unklar, ob Angela Merkel noch kontrollieren kann, welche Schritte die ukrainische Regierung von Petro Poroschenko plant. (Foto: dpa)

Ukraine: Poroschenko droht mit Ausrufung des Kriegsrechts

In der Ukraine stehen die Zeichen wieder auf Eskalation: Präsident Poroschenko droht mit dem Kriegsrecht, weil Journalisten eine russische Armee-Konzentration beobachtet haben sollen. Die OSZE hat neue Umtriebe der Rechtsextremen in Odessa beobachtet. Die Russen sagen, die ukrainische Armee formiere sich zu einem Angriff.

Während zwischen dem jetzigen kanadischen Premier und Wladimir Putin Spannungen auftreten, besuchte der ehemalige Premier Jean Chretien den russischen Präsidenten im April, um über das aktuelle Weltgeschehen zu diskutieren. (Foto: dpa)

Kanada schließt Russland von Abrüstungs-Konferenz aus

Kanada hat der russischen Delegation die Einreise zu einer Konferenz gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verweigert. Moskau ist verärgert. Immerhin geht die Konferenz auf eine Initiative Russlands zurück.

Fifa-Chef Sepp Blatter wurde 2005 mit einem Bambi in der Sparte Kommunikation ausgezeichnet. Die Korruption in der Fifa wird durch die hohen Summen begünstigt, die von den Zwangsgebühren der Deutschen an den kommerziellen Fußball weitergeleitet werden. (Foto: dpa)

Fifa-Korruption blüht dank sagenhafter Summen aus GEZ-Geldern

Die FIFA ist für Korruption so anfällig, weil sie enorme Summen für die Fernsehrechte bei Fußball-Weltmeisterschaften einstreift. Ein wesentlicher Teil dieser Gelder wird über staatliche Zwangsgebühren generiert. Die deutschen Haushalte müssen, ohne jemals gefragt worden zu sein, für Russland und Katar etwa 430 Millionen Euro berappen. ARD und ZDF sollten aus diesem Spiel aussteigen. Es hat nicht das Geringste mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu tun.

Sepp Blatter, Gazprom-Chef Alexei Miller und Präsident Putin bei der Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens in Sotschi im Sepetmber 2013. Gazprom wurde damals offizieller Sponsor der Fußball-WM in Russland 2018. (Foto: dpa)

Russland: Putin wirft den USA Putsch gegen Fifa-Chef Blatter vor

Der russische Präsident Putin hat die USA im Zusammenhang mit der Razzia gegen führende FIFA Funktionäre scharf kritisiert. Putin sagte, die Amerikaner hätten kein Recht, Verhaftungen außerhalb ihres Territoriums vorzunehmen. Putin fürchtet, dass Russland die WM 2018 verlieren könnte. US-Senator John McCain hatte dies bereits einen Tag vor der Razzia in Zürich gefordert.

Ist der Mond ein Ami? (Foto: dpa)

Gegen Russland: USA wollen sich Eigentums-Rechte für den Mond sichern

Stephan Hobe vom Institut für Luft- und Weltraumrecht der Universität Köln warnt vor einem neuen Eroberungszug im Weltall. Im Zentrum des Konflikt steht der Mond und seine Ressourcen. Hobe sagt, dass die Amerikaner sich die Eigentumsrechte sichern wollen - obwohl dies nach internationalen Verträgen nicht möglich ist. Offenbar als Reaktion haben Russland und China angekündigt, selbst zum Mond fliegen zu wollen.

Die europäischen Stahlhersteller wollen, dass Brüssel die Billigimporte aus China und Russland verhindert. (Foto: dpa)

Preiskampf: EU nimmt Stahl aus China und Russland ins Visier

Die Stahlhersteller Europas führen einen Preiskampf gegen China und Russland. Sie verlangen daher stärker Schutzmaßnahmen gegen Billigimporte. Die EU-Kommission will die Dumping-Vorwürfe gegen beide Länder untersuchen.

Der Kauf physischen Goldes habe sich deutlich verringert, der Markt sei sehr stark gesättigt, so Edelmetall-Experte Philip Klinkmüller. (Foto: dpa)

Goldpreis: „Erst bei völliger Resignation wird der Markt drehen“

Philip Klinkmüller hat als einer von ganz wenigen den Absturz des Goldpreises vorhergesehen. Jetzt glaubt er, dass der Goldpreis seine Talsohle noch nicht erreicht hat - aber in wenigen Jahren wieder deutlich steigen wird. Vor allem China und Russland sind Gold-Käufer: Die Chinesen, weil in Asien Gold eine große Tradition hat; und die Russen, weil Gold von ihnen trotz der Sanktionen erworben werden kann.

Sepp Blatter ist mit den meisten Politikern bestens vernetzt, so auch mit Russlands Präsident Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Fifa-Razzia: Russland fordert USA auf, internationales Recht zu achten

Russland hat die Verhaftungen der Fifa-Funktionäre in der Schweiz scharf verurteilt: Es sei gegen das Völkerrecht, dass Verdächtige außerhalb des Staatsgebiets verhaftet werden. Moskau fordert die USA auf, sich an das internationale Recht zu halten.

Sepp Blatter und sein verhafteter Stellvertreter Jeffrey Webb im May 2012 in Ungarn. (Foto: dpa)

Blatter zur Korruption: „Alle Beteiligten werden aus dem Fußball entfernt“

Fifa-Präsident Chef Blatter hat in der Korruptionsaffäre eine originelle Stellungnahme abgegeben: Es sei die um äußerste Sauberkeit bedachte Fifa selbst gewesen, die die Behörden eingeschaltet habe. Und man werde jeden entfernen, der an dem Skandal beteiligt ist.

Russlands Präsident Putin will mit Chinas Xi Jinping eine Achse bilden, die die US-Außenpolitik in Schach hält. Russland sieht, dass die Interventionen des Westens im Nahen Osten die Welt nicht sicherer gemacht haben. (Foto: dpa/EPA/ALEXEI DRUGINYN / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Putin: US-Politik hat zu Ausbreitung des Terrors in der Welt geführt

Russlands Präsident Wladimir Putin findet ungewöhnlich harsche Worte gegen die US-Außenpolitik. Er will eine Allianz mit China und den BRICS-Staaten, um die Sicherheitslücken zu schließen, die sich durch die US-Außenpolitik ergeben: Die illegale Intervention des Westens im Nahen Osten habe den Islamischen Staat erst stark gemacht. Die BRICS sollen sich gegen solche Entwicklungen gemeinsam schützen.

Ob sie ihn mögen oder nicht: Die Briten brauchen Putin, um in Syrien das völlige Chaos zu verhindern. (Foto: dpa)

Ende der Isolation: Großbritannien bittet Putin um Hilfe in Nah-Ost

Großbritannien hat Russland überraschend eingeladen, sich am Kampf gegen den Terror zu beteiligen. Die Briten haben offenbar eingesehen, dass sie gegen Russland im Nahen Osten auf Granit beißen. Um die Fassade des Konflikts zu wahren, veranstalten Moskau und der Westen große Militär-Manöver. Schließlich möchte keiner den Eindruck der Schwäche erwecken.

Ist der Mond ein Ami? (Foto: dpa)

China und Russland planen gemeinsame Landung auf dem Mond

Moskau und Peking planen eine Allianz in der Weltraumforschung und wollen gemeinsame bemannte Raumfahrt-Missionen durchführen - unter anderem zum Mond. Die Amerikaner trauen den Plänen nicht und fürchten, dass China und Russland an einer Anti-Satelliten-Waffe gegen die USA arbeiten könnten.

Fehlgeleitete Geopolitik mit Folgen für die Welt: US-Präsident Barack Obama mit Vertretern der Golfstaaten in Camp David. (Foto: dpa)

USA haben Entstehung des Islamischen Staats bewusst nicht verhindert

Ein amerikanischer Geheimdienst-Bericht zeigt, dass der Westen bereits 2012 Anzeichen für das Entstehen eines Islamischen Staats hatte. Doch unternommen haben die Amerikaner nichts, im Gegenteil: Sie sahen in einem solchen Gebilde eine Chance, Syrien zu destabilisieren und Assad zu stürzen. Das Dokument gibt Zeugnis für eine komplett fehlgeleitete Politik, die der Grund für die Flüchtlingswelle nach Europa und die weltweite massive Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven in Berlin. (Foto: dpa)

Russland fordert von Schweden Abzug der Söldner aus der Ukraine

Russland fordert von Schweden, alle in der Ukraine kämpfenden Söldner unverzüglich zurückzurufen. Schweden selbst gibt die Anwesenheit der Kämpfer zu. Im Gegensatz zu schwedischen IS-Kämpfern in Syrien würden sie bei der Rückkehr in ihrer Heimat keine direkte Bedrohung darstellen, so Chef der schwedischen Sicherheitspolizei.

Die Russin Polina Gagarina, hier mit Vorjahres-Siegerin Conchita Wurst, erreichte beim Song Contest in Wien überraschend den zweiten Platz. (Foto: dpa)

Eurovision: Deutsche Zuseher geben Russland die höchste Punkteanzahl

Russland verdankt den überraschenden zweiten Platz bei Eurovision Contest auch den Deutschen: Die deutsche Zuseher waren der Meinung, Russland habe den besten Beitrag geliefert und gaben Polina Gagarina 12 Punkte - das Maximum. Sieger des Contests wurde Schweden, der deutsche Beitrag erhielt null Punkte.

Der internationale Flughafen Sheremetyevo in Moskau. (Foto: dpa)

Moskau gibt Reisewarnung aus: Amerikaner jagen Russen

Das russische Außenministerium hat eine Reisewarnung ausgegeben: Russische Bürger würden willkürlich von US-Behörden verschleppt oder festgenommen. Moskau wirft Washington die Missachtung des Völkerrechts vor.

Der russische Präsident Wladimir Putin gemeinsam mit dem Sberbank-Chef German Gref bei einem Treffen auf Jalta. (Foto: dpa)

Keine Angst vor Putin: Deutsche legen Millionen bei russischer Sberbank ein

Wenn es ums Geld geht, sind die Deutschen unideologisch: Die Die russische Sberbank Direct bietet ihren Kunden vor allem mit hohen Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten. Die Bank verzeichnet seit der Eröffnung ihrer Deutschland-Filiale Einlagen in Höhe von 500 Millionen Euro.

Die USA haben die EU gegen ihren Willen zu den Sanktionen gegen Russland gezwungen. Während in Deutschland der bilaterale Handel um 35 Prozent eingebrochen ist, halten sich US-Konzerne offenbar nicht an die Strafmaßnahmen. (Foto: dpa)

US-Geschäfte mit Russland: Nur die EU hält sich an Sanktionen

Der US-amerikanische Konzern Cisco soll sensible Technologie an den russischen Geheimdienst verkauft haben. Cisco hat damit gegen die Russland-Sanktionen verstoßen. Doch die US-Behörden nehmen keine Ermittlungen auf. Unklar bleibt, wie viel US-Firmen noch geheime Geschäfte mit Russland betreiben. Die EU hingegen hält sich weiterhin an die Sanktions-Vorgaben der USA.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko trafen sich vor wenigen Tagen in Berlin. (Foto: dpa)

Ukraine setzt offiziell Teile der Menschenrechte außer Kraft

Das ukrainische Parlament hat Teile der Menschenrechte außer Kraft gesetzt. Dies sei im „Krieg gegen den Terror“ nötig. Aus der EU liegt zu dem beispiellosen Akt keine Stellungnahme vor.