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Bildung

Das Einkommen der Eltern wirkt sich auch auf die Hirnstruktur der Kinder aus, so die Forscher. (Foto: dpa)

Studie: Besserverdiener haben klügere Kinder

US-Forscher haben einen Zusammenhang zwischen den Denk-Leistungen von Kindern und dem Einkommen ihrer Eltern belegt. Schüler mit gut verdienenden Eltern haben demnach nicht nur eine bessere Allgemeinbildung: Die Forscher fanden auch strukturelle Unterschiede in den Gehirnen der Kinder.

Von Helmut Kohl wissen wir: Auch der Umgang mit Messer und Gabel will gelernt sein. (Foto: dpa)

Umfrage: Deutsche Schüler sollen gutes Benehmen lernen

Den älteren Deutschen ist ein Unterrichtsfach „Gutes Benehmen“ deutlich wichtiger als eine profunde Ausbildung in Computer-Programmierung oder Wirtschaft. Die Jungen setzten dagegen auf IT, Gesundheit und Kunst. Auch die Begeisterung für Schönschrift ist noch nicht erloschen.

Griechenland steht vor einer sozialen Zerreißprobe. Armut und soziale Ausgrenzung werden zu großen Unruhen führen. (Foto: dpa)

Armut in EU-Südstaaten erhöht Gefahr von sozialen Unruhen

In Griechenland liegt der Anteil der Armen und sozial Ausgegrenzten bei 38 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Arbeitslosigkeit bei den Menschen unter 25 Jahren liegt bei 52,3 Prozent. Doch auch in anderen EU-Staaten gibt es dramatische Armuts- und Arbeitslosenzahlen. Die Gefahr von sozialen Unruhen wächst.

Studie: Deutschland hat zuwenig Lehrer für Mathematik und Physik

Deutschland will bei Innovationen aufholen und muss nun feststellen: Es gibt zuwenig Lehrer in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern. Eine gravierende Fehlplanung in der Bildungspolitik tritt zutage.

Ukraine kämpft gegen Pleite: Drastische Einschnitte für Rentner, Kranke und Kinder

Der erste Haushalt der neuen Regierung in der Ukraine sieht dramatische Einschnitte im Sozialsystem vor. Premier Jazenjuk will auf diese Weise mehr Mittel für den Schuldendienst freischlagen. Das Land dürfte vor einer massiven Welle der Privatisierung stehen.

Ungleichheit bei Einkommen schadet dem Wirtschafts-Wachstum

Die OECD berichtet in einer Studie, dass eine ungleiche Einkommensverteilung das Wirtschaftswachstum behindere. Denn je ungleicher die Einkommensverteilung ist, desto weniger investieren die unteren 40 Prozent in die Bildung ihrer Kinder. Die Organisation plädiert für eine Umverteilung.

Nur spielen und chatten: Jugendliche haben wenig Ahnung vom Internet

Chatten, Videos schauen und Online-Spiele spielen, das können Kinder und Jugendliche. Doch geht es darum, Computer und Internet zu nutzen, um zu recherchieren und die gesammelten Informationen für andere aufzubereiten, stehen die meisten Jugendlichen auf der Leitung. Es mangelt ihnen an der Kompetenz im Umgang mit den neuen Technologien.

168 Millionen Kinder ernähren weltweit ihre Familien

Weltweit gibt es 168 Millionen Kinderarbeiter. Ihre Familien sind darauf angewiesen, dass die Kinder Geld verdienen. In zahlreichen Staaten ist Kinderarbeit zudem ein treibender Wirtschaftsfaktor.

„Eine Million Erasmus-Babys“: EU lobt das steuerfinanzierte Liebesleben

Wer nach Liebe sucht, sollte am Studentenaustauschprogramm Erasmus teilnehmen. Denn das verspricht das Auslandssemester auf Steuerzahler-Kosten. Eine Millionen Erasmus-Babys sollen seit dem Start des Programmes im Jahr 1987 geboren worden sein, so eine neue Studie der EU-Kommission.

Deutschland betreibt eine völlig falsche Einwanderungs-Politik

Der neue Bildungsbericht zeigt: Die Einwanderungspolitik Deutschlands geht an der Realität vorbei. Das staatliche Betreuungsgeld ist besonders für Familien mit geringer Erwerbsbeteiligung attraktiv. Das deutsche Schulsystem kann die Kinder solcher Familien nicht auffangen. Der Arbeitsmarkt für geringfügig Qualifizierte ist schon so gesättigt, dass Migranten-Kinder ohne Ausbildung keine Chance haben. Ein Fiasko zeichnet sich ab.

Große Koalition beschließt Bafög-Erhöhung

Ab dem Wintersemester 2016 wird das Bafög erhöht. Der Bund übernimmt die alleinigen Kosten. Die Länder werden so um jährlich 1,17 Milliarden Euro entlastet. Diese Gelder sollen in die Bildung investiert werden.

Geheim-Verhandlungen: Wasser soll weltweit privatisiert werden

Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben 2012 weltweite, geheime Verhandlungen zur weitgehenden Deregulierung der Wasserversorgung, der Energieversorgung, des Finanz-, Gesundheits- und Bildungswesens begonnen. Sollten sie erfolgreich sein, wird es zu weitreichenden Privatisierungen kommen. Der Protest der Bürger, etwa gegen die Privatisierung von Wasser würde ins Leere laufen.

Österreich kippt Spar-Paket für Schulen: Mehr Verwaltung statt Lehrer

Die österreichische Bildungsministerin hat dem Druck der Öffentlichkeit nachgegeben. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird alle bisherigen Verordnungen zum Sparen an Schulen widerrufen. Statt dessen will die Regierung nun 600 neue Stellen in der Verwaltung schaffen.

Brandenburg: Tausende Schüler erhalten keine Zeugnis-Noten

An 31 Brandenburger Schulen standen auf den Halbjahres-Zeugnissen in manchen Fächern keine Noten. Grund dafür ist der massive Unterrichtsausfall. Das Bildungsministerium sagt, die Situation in anderen Bundesländern sei ähnlich.

Rache für Volksentscheid: EU schließt Schweiz von Erasmus aus

Die Schweiz darf in diesem Jahr nicht am Austausch-Programm Erasmus teilnehmen. Brüssel behandelt das Land wie ein Drittland und nicht mehr wie ein Mitgliedsstaat. Nach der Volksabstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung setzte die EU die Gespräche aus.

IWF fordert höhere Steuern zum Abbau der Staats-Schulden

Der IWF sieht in Steuererhöhungen die beste Maßnahme, um die Staaten von ihren Schulden zu befreien. Vordergründig sollen die "Reichen" getroffen werden. Diese setzen sich jedoch immer noch ungehindert in Steuer-Oasen ab. Daher treffen Steuererhöhungen - etwa in Deutschland - immer die Mittelschicht.

EU-Freizügigkeit: Nur wenige Europäer wechseln in ein anderes Land

Nur 14 Millionen EU-Bürger haben seit der Einführung der Freizügigkeit das Land gewechselt, in dem sie leben – Rentner, Schüler und Studenten eingerechnet. Die Zahl der Wander-Arbeiter dürfte unter 3 Prozent liegen. Die Idee des Arbeitsmarktes ohne Grenzen ist gescheitert - zum Schaden der Wirtschaft und der Arbeitnehmer.

CDU-Wirtschaftsflügel lehnt Koalitions-Vertrag ab

Der Wirtschaftsflügel der CDU macht gegen den Koalitions-Vertrag mobil: Sie wollen die Sozialleistungen nicht weiter ausbauen sondern statt dessen Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Im Hinblick auf die Rente sprechen die Politiker sogar von einem "Verbrechen an der nächsten Generation". Das ist unangenehm für Angela Merkel, wird jedoch an der Zustimmung der CDU insgesamt nichts ändern.

Revolte der Jungsozialisten: Große Koalition ablehnen!

Die Jusos nehmen die Pläne der SPD zu einer Koalition auseinander: Einer Regierung Merkel-Gabriel fehle die „Zukunfts-Perspektiven für junge Menschen“. Den Jusos geht es um Jobs - aber in einem anderen Sinn als den SPD-Granden unter der Führung von Sigmar Gabriel.

Gysi liest Merkel und Gabriel die Leviten: „Lobbyhörig und unsozial“

Gregor Gysi rechnet mit der Großen Koalition ab: Angela Merkel und Sigmar Gabriel hätten eine Vereinbarung vorgelegt, die nur der Unternehmer-Lobby diene und die soziale Spaltung im Lande vertiefe. Er sei gespannt, ob die SPD-Basis erkennt, was das Programm wirklich bedeutet.