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Bildung

Premier Jazenjuk und Präsident Poroschenko wollen die Ukraine mit einem radikalen Kürzungsprogramm in allen Sozial-Bereichen vor dem Kollaps retten. (Foto: dpa)

Ukraine kämpft gegen Pleite: Drastische Einschnitte für Rentner, Kranke und Kinder

Der erste Haushalt der neuen Regierung in der Ukraine sieht dramatische Einschnitte im Sozialsystem vor. Premier Jazenjuk will auf diese Weise mehr Mittel für den Schuldendienst freischlagen. Das Land dürfte vor einer massiven Welle der Privatisierung stehen.

Einkommens-Ungleichheit führt nach Angaben der OECD zu weniger Wirtschafts-Wachstum. Die internationale Organisation empfiehlt deshalb eine umfassende Umverteilung. (Foto: dpa)

Ungleichheit bei Einkommen schadet dem Wirtschafts-Wachstum

Die OECD berichtet in einer Studie, dass eine ungleiche Einkommensverteilung das Wirtschaftswachstum behindere. Denn je ungleicher die Einkommensverteilung ist, desto weniger investieren die unteren 40 Prozent in die Bildung ihrer Kinder. Die Organisation plädiert für eine Umverteilung.

Kinder und Jugendliche bleiben deutlich hinter ihren Möglichkeiten, wenn es um die Nutzung der neuen Technologien geht (Foto: dpa)

Nur spielen und chatten: Jugendliche haben wenig Ahnung vom Internet

Chatten, Videos schauen und Online-Spiele spielen, das können Kinder und Jugendliche. Doch geht es darum, Computer und Internet zu nutzen, um zu recherchieren und die gesammelten Informationen für andere aufzubereiten, stehen die meisten Jugendlichen auf der Leitung. Es mangelt ihnen an der Kompetenz im Umgang mit den neuen Technologien.

Weltweit arbeiten mehr als die Hälfte aller Kinderarbeiter in der Landwirtschaft. (Foto: dpa)

168 Millionen Kinder ernähren weltweit ihre Familien

Weltweit gibt es 168 Millionen Kinderarbeiter. Ihre Familien sind darauf angewiesen, dass die Kinder Geld verdienen. In zahlreichen Staaten ist Kinderarbeit zudem ein treibender Wirtschaftsfaktor.

„Eine Million Erasmus-Babys“: EU lobt das steuerfinanzierte Liebesleben

Wer nach Liebe sucht, sollte am Studentenaustauschprogramm Erasmus teilnehmen. Denn das verspricht das Auslandssemester auf Steuerzahler-Kosten. Eine Millionen Erasmus-Babys sollen seit dem Start des Programmes im Jahr 1987 geboren worden sein, so eine neue Studie der EU-Kommission.

Deutschland betreibt eine völlig falsche Einwanderungs-Politik

Der neue Bildungsbericht zeigt: Die Einwanderungspolitik Deutschlands geht an der Realität vorbei. Das staatliche Betreuungsgeld ist besonders für Familien mit geringer Erwerbsbeteiligung attraktiv. Das deutsche Schulsystem kann die Kinder solcher Familien nicht auffangen. Der Arbeitsmarkt für geringfügig Qualifizierte ist schon so gesättigt, dass Migranten-Kinder ohne Ausbildung keine Chance haben. Ein Fiasko zeichnet sich ab.

Große Koalition beschließt Bafög-Erhöhung

Ab dem Wintersemester 2016 wird das Bafög erhöht. Der Bund übernimmt die alleinigen Kosten. Die Länder werden so um jährlich 1,17 Milliarden Euro entlastet. Diese Gelder sollen in die Bildung investiert werden.

Geheim-Verhandlungen: Wasser soll weltweit privatisiert werden

Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben 2012 weltweite, geheime Verhandlungen zur weitgehenden Deregulierung der Wasserversorgung, der Energieversorgung, des Finanz-, Gesundheits- und Bildungswesens begonnen. Sollten sie erfolgreich sein, wird es zu weitreichenden Privatisierungen kommen. Der Protest der Bürger, etwa gegen die Privatisierung von Wasser würde ins Leere laufen.

Österreich kippt Spar-Paket für Schulen: Mehr Verwaltung statt Lehrer

Die österreichische Bildungsministerin hat dem Druck der Öffentlichkeit nachgegeben. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird alle bisherigen Verordnungen zum Sparen an Schulen widerrufen. Statt dessen will die Regierung nun 600 neue Stellen in der Verwaltung schaffen.

Brandenburg: Tausende Schüler erhalten keine Zeugnis-Noten

An 31 Brandenburger Schulen standen auf den Halbjahres-Zeugnissen in manchen Fächern keine Noten. Grund dafür ist der massive Unterrichtsausfall. Das Bildungsministerium sagt, die Situation in anderen Bundesländern sei ähnlich.

Rache für Volksentscheid: EU schließt Schweiz von Erasmus aus

Die Schweiz darf in diesem Jahr nicht am Austausch-Programm Erasmus teilnehmen. Brüssel behandelt das Land wie ein Drittland und nicht mehr wie ein Mitgliedsstaat. Nach der Volksabstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung setzte die EU die Gespräche aus.

IWF fordert höhere Steuern zum Abbau der Staats-Schulden

Der IWF sieht in Steuererhöhungen die beste Maßnahme, um die Staaten von ihren Schulden zu befreien. Vordergründig sollen die "Reichen" getroffen werden. Diese setzen sich jedoch immer noch ungehindert in Steuer-Oasen ab. Daher treffen Steuererhöhungen - etwa in Deutschland - immer die Mittelschicht.

EU-Freizügigkeit: Nur wenige Europäer wechseln in ein anderes Land

Nur 14 Millionen EU-Bürger haben seit der Einführung der Freizügigkeit das Land gewechselt, in dem sie leben – Rentner, Schüler und Studenten eingerechnet. Die Zahl der Wander-Arbeiter dürfte unter 3 Prozent liegen. Die Idee des Arbeitsmarktes ohne Grenzen ist gescheitert - zum Schaden der Wirtschaft und der Arbeitnehmer.

CDU-Wirtschaftsflügel lehnt Koalitions-Vertrag ab

Der Wirtschaftsflügel der CDU macht gegen den Koalitions-Vertrag mobil: Sie wollen die Sozialleistungen nicht weiter ausbauen sondern statt dessen Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Im Hinblick auf die Rente sprechen die Politiker sogar von einem "Verbrechen an der nächsten Generation". Das ist unangenehm für Angela Merkel, wird jedoch an der Zustimmung der CDU insgesamt nichts ändern.

Revolte der Jungsozialisten: Große Koalition ablehnen!

Die Jusos nehmen die Pläne der SPD zu einer Koalition auseinander: Einer Regierung Merkel-Gabriel fehle die „Zukunfts-Perspektiven für junge Menschen“. Den Jusos geht es um Jobs - aber in einem anderen Sinn als den SPD-Granden unter der Führung von Sigmar Gabriel.

Gysi liest Merkel und Gabriel die Leviten: „Lobbyhörig und unsozial“

Gregor Gysi rechnet mit der Großen Koalition ab: Angela Merkel und Sigmar Gabriel hätten eine Vereinbarung vorgelegt, die nur der Unternehmer-Lobby diene und die soziale Spaltung im Lande vertiefe. Er sei gespannt, ob die SPD-Basis erkennt, was das Programm wirklich bedeutet.

Die neue Weltordnung: Reiche leben länger, Arme sterben früher

Weniger Geld bedeutet ein kürzeres Leben. Die Differenz beträgt mehrere Jahre. Die Schere wird wegen der immer stärkeren Kluft zwischen Arm und Reich größer. Am besten haben es reiche Männer - sie überleben ihre Frauen um sechs Jahre.

Familienpolitik gescheitert: Deutsche Kinder sind ärmer als britische

1,2 Millionen Kinder in Deutschland wachsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Es fehlt ihnen an notwendigen Dingen wie warmen Mahlzeiten, Kleidung und Bücher. Armut ist nicht nur in der dritten Welt vorhanden, sondern auch in Industriestaaten wie Deutschland.

Mit diesem Plakat sorgte der CDU-Spitzenkandidat Karl-Georg Wellmann für Furore bei den Schulkindern im Bezirk Steglitz-Zehlendorf: Ihnen fiel der Stinkefinger sofort auf, Eltern und Lehrer hatte einige Mühe, den Kindern diese Nachricht des CDU-Mannes zu entschlüsseln. (Foto: DWN)

„Stinkefinger“ eines CDU-Abgeordneten verunsichert Kinder in Berlin

Der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann von der CDU hat im Berliner Bezirk-Zehlendorf für Aufregung gesorgt: Die Kinder haben entdeckt, dass der Merkel-Mann den Stinkefinger unter dem Tisch zeigt. Man staunt über so schlechte Wahlplakate auf Steuerkosten. Oder gibt es hier gar eine versteckte Botschaft an die nächste Generation der Steuerzahler?

Steinbrück erklärt Stinkefinger: „Wollte alle in der SPD ansprechen“

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat erklärt, warum er im SZ-Magazin den Stinkefinger gezeigt hat: Es sei ihm um ein Symbol gegangen, dass alle in der SPD verstehen. Er wollte den Wirtschaftsflügel ebenso ansprechen wie die Chaoten - beide verwenden den Stinkefinger gerne zur politischen Selbstdarstellung.