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Bildung

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hatte, noch ehe sie in der Regierung war, vor den Folgen des Betreuungsgelds gewarnt. Nun scheinen sich ihre Befürchtungen schneller als erwartet zu bestätigen. (Foto: dpa)

Deutschland betreibt eine völlig falsche Einwanderungs-Politik

Der neue Bildungsbericht zeigt: Die Einwanderungspolitik Deutschlands geht an der Realität vorbei. Das staatliche Betreuungsgeld ist besonders für Familien mit geringer Erwerbsbeteiligung attraktiv. Das deutsche Schulsystem kann die Kinder solcher Familien nicht auffangen. Der Arbeitsmarkt für geringfügig Qualifizierte ist schon so gesättigt, dass Migranten-Kinder ohne Ausbildung keine Chance haben. Ein Fiasko zeichnet sich ab.

Im Rahmen der Einigung zur Bildungsfinanzierung soll künftig das Bafög komplett vom Bund übernommen werden, so Bildungsministerin Johanna Wanka und Finanzminster Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Große Koalition beschließt Bafög-Erhöhung

Ab dem Wintersemester 2016 wird das Bafög erhöht. Der Bund übernimmt die alleinigen Kosten. Die Länder werden so um jährlich 1,17 Milliarden Euro entlastet. Diese Gelder sollen in die Bildung investiert werden.

Das Menschenrecht auf Wasser ist gefährdet: In einem internationalen Abkommen sollen wichtige Dienstleistungen zur Privatisierung freigegeben werden. (Foto: dpa)

Geheim-Verhandlungen: Wasser soll weltweit privatisiert werden

Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben 2012 weltweite, geheime Verhandlungen zur weitgehenden Deregulierung der Wasserversorgung, der Energieversorgung, des Finanz-, Gesundheits- und Bildungswesens begonnen. Sollten sie erfolgreich sein, wird es zu weitreichenden Privatisierungen kommen. Der Protest der Bürger, etwa gegen die Privatisierung von Wasser würde ins Leere laufen.

Österreich kippt Spar-Paket für Schulen: Mehr Verwaltung statt Lehrer

Die österreichische Bildungsministerin hat dem Druck der Öffentlichkeit nachgegeben. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird alle bisherigen Verordnungen zum Sparen an Schulen widerrufen. Statt dessen will die Regierung nun 600 neue Stellen in der Verwaltung schaffen.

Brandenburg: Tausende Schüler erhalten keine Zeugnis-Noten

An 31 Brandenburger Schulen standen auf den Halbjahres-Zeugnissen in manchen Fächern keine Noten. Grund dafür ist der massive Unterrichtsausfall. Das Bildungsministerium sagt, die Situation in anderen Bundesländern sei ähnlich.

Rache für Volksentscheid: EU schließt Schweiz von Erasmus aus

Die Schweiz darf in diesem Jahr nicht am Austausch-Programm Erasmus teilnehmen. Brüssel behandelt das Land wie ein Drittland und nicht mehr wie ein Mitgliedsstaat. Nach der Volksabstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung setzte die EU die Gespräche aus.

IWF fordert höhere Steuern zum Abbau der Staats-Schulden

Der IWF sieht in Steuererhöhungen die beste Maßnahme, um die Staaten von ihren Schulden zu befreien. Vordergründig sollen die "Reichen" getroffen werden. Diese setzen sich jedoch immer noch ungehindert in Steuer-Oasen ab. Daher treffen Steuererhöhungen - etwa in Deutschland - immer die Mittelschicht.

EU-Freizügigkeit: Nur wenige Europäer wechseln in ein anderes Land

Nur 14 Millionen EU-Bürger haben seit der Einführung der Freizügigkeit das Land gewechselt, in dem sie leben – Rentner, Schüler und Studenten eingerechnet. Die Zahl der Wander-Arbeiter dürfte unter 3 Prozent liegen. Die Idee des Arbeitsmarktes ohne Grenzen ist gescheitert - zum Schaden der Wirtschaft und der Arbeitnehmer.

CDU-Wirtschaftsflügel lehnt Koalitions-Vertrag ab

Der Wirtschaftsflügel der CDU macht gegen den Koalitions-Vertrag mobil: Sie wollen die Sozialleistungen nicht weiter ausbauen sondern statt dessen Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Im Hinblick auf die Rente sprechen die Politiker sogar von einem "Verbrechen an der nächsten Generation". Das ist unangenehm für Angela Merkel, wird jedoch an der Zustimmung der CDU insgesamt nichts ändern.

Revolte der Jungsozialisten: Große Koalition ablehnen!

Die Jusos nehmen die Pläne der SPD zu einer Koalition auseinander: Einer Regierung Merkel-Gabriel fehle die „Zukunfts-Perspektiven für junge Menschen“. Den Jusos geht es um Jobs - aber in einem anderen Sinn als den SPD-Granden unter der Führung von Sigmar Gabriel.