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EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ist sich mit der Bundesbank einig: Die Löhne in Deutschland sollen steigen. (Foto: dpa)

Angst vor Deflation: EZB fordert höhere Löhne in Deutschland

Die niedrigste Inflationsrate seit fünf Jahren lässt die Angst vor einer Deflation in der EU wachsen. Die Teuerungsrate liegt derzeit noch bei 0,4 Prozent. Als Rezept gegen den Trend fordert die EZB nun, die Löhne in Deutschland zu erhöhen.

Jean-Claude Juncker soll die EU weiter in Richtung Super-Staat entwickeln. Ein erster Schritt könnte ein eigener EU-Finanzminister sein, der die EZB unter die Kuratel der Kommission stellt und den Euro-Kurs politisch festlegt. Die Franzosen fordern dies seit langem. Im Bild Juncker beim Empfang des Bundesverdienstkreuzes durch Angela Merkel und Wolfgang Schäuble auf Schloss Meseburg bei Berlin. (Foto: dpa)

Mehr Macht für Brüssel: Juncker soll zentralen EU-Finanzminister installieren

Der neue EU-Kommissar Jean-Claude Juncker will die Umformung der EU zu einem Super-Staat vorantreiben. Er plant die Einrichtung eines eigenen Finanzministers. Dieser heißt zwar formal noch "Kommissar für Finanzmärkte", soll aber langfristig Aufgaben übernehmen, die früher Finanzminister in den Nationalstaaten zustanden. Vor allem soll dieser politische Kommissar die EZB kontrollieren.

Den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan und Russlands Präsident Wladimir Putin verbindet eine Männerfreundschaft. Der bilaterale Handel zwischen Russland und der Türkei soll massiv ausgebaut werden. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Erdoğan will eine Allianz mit Putin schließen

Die Türkei möchte den US-Dollar als Leitwährung beim Handel mit Russland ablösen. Stattdessen sollen der Rubel und die Türkische Lira als Zahlungsmittel dienen. Damit möchte das Land künftige Sanktionen gegen Russland umgehen. Denn Russland ist der zweitgrößte Handelspartner der Türkei. Für die Nato könnte die Kehrtwende zum Problem werden.

Bei der Espirito Santo besteht akute Ansteckungsgefahr. Die Schweiz hat es bereits getroffen. Die EU sieht dennoch keine Gefahr und beruhigt. Europas Banken sind hingegen nervös. (Foto: dpa)

Portugal-Schock erreicht die Schweiz: Notverkauf der Espírito Santo

Die Banken-Krise in Portugal erreicht nun auch die Schweiz. Die Finanzmarktaufsicht leitete den Notverkauf der Schweizer Tochter der Espirito Santo ein. Die Folgen eines möglichen Konkurses der Espirito-Mutter seien nicht absehbar. Kunden, Vermögen und Berater gehen an ein anderes Geldhaus, die Bank selber bleibt bei den Portugiesen.

Der Euro ist in den letzten fünf Tagen im Vergleich zum Dollar stark gefallen. (Quelle: Ariva)

Euro-Kurs sinkt auf 1,345 US-Dollar

Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar auf den tiefsten Stand seit acht Monaten. Die Anleger spekulieren auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik. In den USA und Großbritannien rechnen die Investoren hingegen mit steigenden Leitzinsen. Die Aussicht auf eine wachsende Zinsdifferenz zwischen den Währungen setzt den Euro weiter unter Druck.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva weiß, was sein Landsmann an der Spitze der EU, Barroso, nicht wahrhaben will: In Portugal droht ein veritabler Finanz-Crash - mit Folgen auch für die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Nächste Pleite in Portugal: Goldman Sachs muss Espírito Santo retten

Die Banken-Krise in Portugal sendet schneller als erwartet Schockwellen durch das Land. Nach der Holding der Banco Espírito Santo (BES) hat am Dienstag mit RioForte das nächste Unternehmen aus der Gruppe Insolvenz anmelden. Die Investment-Bank Goldman Sachs versucht, durch einen Einstieg die Bank zu retten. Der portugiesischen Telekom droht ein Milliarden-Verlust.

Kleine im Nachteil: Georg Fahrenschon (li.) kritisiert die EU für ihren Vorschlag zur Bankenabgabe und sieht kleine Institute benachteiligt, hier mit Jürgen Fitschen, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Co-Chef der Deutschen Bank, Bundespräsident Joachim Gauck und Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Banken (v. li. n. re.). (Foto: dpa)

Banken-Abgabe: Sparkassen wollen nicht für Großbanken haften

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband will nicht den Ausputzer für die Großbanken spielen. Die europäische Bankenabgabe begünstige große Institute, klagt der Präsident des Verbandes, Georg Fahrenschon. Die kleinen und risikoarmen Institute müssten für die „Gefahrguttransporter unter den Banken“ zahlen.

EU-Kommission beruhigt: Banken-Krise in Portugal keine Gefahr für Europa

Der aus Portugal stammende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hält den Konkurs der Mutter-Holding der Espirito Santo Bank für ein isoliertes Ereignis, von dem keine Ansteckungsgefahr für die Banken in Europa ausgehe.

Bulgarien muss Finanz-System mit Milliarden-Schulden retten

Die bulgarische Regierung verschuldet sich massiv, um das angeschlagene Banken-System zu retten. Zugleich nutzen die Sozialisten in Sofia die Banken-Krise, um noch mehr Schulden für den laufenden Haushalt zu machen. Weil im Herbst Neuwahlen stattfinden, ist die Jahreszeit der Wahlgeschenke angebrochen.

US-Generalstaatsanwalt Eric Holder ermittelt gegen internationale Banken, die Geschäfte mit dem Sudan, Iran, Syrien, Kuba oder Myanmar in US-Dollar abwickeln. (Foto: dpa)

Banken-Strafen werden zur Gefahr für den Dollar

Die von der US-Justiz ausgesprochenen Banken-Strafen werden zur Gefahr für den Dollar. Er könnte seine Rolle als weltweite Leitwährung einbüßen. Denn Firmen und Banken planen, den US-Dollar als Handelswährung zu ersetzen. Sie fürchten sich vor künftigen Zugriffen der US-Behörden.