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Euro

Frankreich will EZB-Chef Draghi die Kontrolle über den Euro-Wechselkurs entziehen. (Foto: dpa)

Frankreich will EZB entmachten: EU-Politiker sollen Euro abwerten

Die Franzosen fordern eine umfassende Entmachtung der EZB: Nicht mehr das Direktorium der EZB, sondern die EU-Regierungschefs sollen für den Euro-Kurs zuständig sein. Die EZB solle die politischen Vorgaben umsetzen. Das Ziel ist eine Abwertung des Euro, um die französischen Schulden-Probleme mit deutscher Hilfe zu lösen.

Aufgrund des Krim-Konflikts ist Polens Premier Donald Tusk für einen Euro-Beitritt seines Landes. (Foto: dpa)

Polen: Tusk will wegen Ukraine den Euro einführen

Der polnische Premier Tusk befürwortet aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ den Euro-Beitritt seines Landes. Bereits zuvor hatte sich der Zentralbankchef aufgrund der Krim-Krise für einen beschleunigten Beitritt ausgesprochen.

Angela Merkel und Antonis Samaras beim EU-Wahlkampf am Freitag in Athen: Sieger sehen anders aus. (Foto: dpa)

Merkel sagt Griechenland Sonderkredit von 100 Millionen Euro zu

Eine neue griechische Förderbank bekommt 100 Millionen Euro Kredit vom deutschen Steuerzahler. Das Geld wird vor allem den griechischen Banken helfen. Nur sie haben zu den Mitteln Zugang. Start-Ups kommen über die komplizierten Förder-Modelle auch in Deutschland nicht an das Geld der KfW.

Früher waren die Finnen Italienern und Spaniern immer um Ellen voraus. Nach der jüngste Regierungskrise ist der Vorsprung von Finanzministerin Jutta Urpilainen auf ihre Kollegen Saccomanni (Mitte) und de Guindos deutlich geschrumpft. (Foto: consilium)

Finnland: Regierungskrise gefährdet Triple A

Der finnische Premier hat ein Jahr vor den nächsten Wahlen seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Nun droht dem Land der Verlust seines AAA-Ratings. Finnland ist weltweit eines der letzten Länder, dessen Kreditwürdigkeit alle drei großen Agenturen noch mit der Bestnote beurteilen.

Die griechische Linkspartei Syriza begrüßt Angela Merkel in Athen mit einem "Nein danke!". Die Kanzlerin wird heute im Rahmen des EU-Wahlkampfs die Griechen besuchen, allerdings unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Denn die bisherige "Rettung" hat der griechischen Bevölkerung keinerlei Vorteile gebracht. (Foto: dpa)

Griechenland-Rettung: Der teuerste Stillstand der Weltgeschichte

Der EU-Beauftragte für Griechenland, Horst Reichenbach sagt: Die erfolgreiche Arbeit der griechischen Regierung habe "die Wettbewerbsfähigkeit wieder auf das Niveau vor dem Euro-Eintritt gebracht". Dieser Stillstand hat den europäischen Steuerzahler bisher 240 Milliarden Euro gekostet. Damit ist klar: Die Schulden-Staaten der Eurozone haben die Banken gerettet, damit sie weiter Schulden machen können.

Griechenland kam nur mit einem Betrug in den Euro. Goldman Sachs half Athen, die Zahlen zu frisieren. Nun ist Goldman in Griechenland wieder am Drücker. (Foto: dpa)

Die große Manipulation: Wie Goldman Griechenland in den Euro holte

Die Muppets sind zurück: Goldman Sachs bringt Griechenland zurück an den Bond-Markt. Goldman hatte Griechenland beim Euro-Beitritt geraten, die EU mit einem Buchhaltungstrick hinters Licht zu führen. Der heutige EZB-Chef Mario Draghi war früher Europa-Chef von Goldman Sachs.

Frankreich Ministerpräsident Manuel Valls will die öffentlichen Ausgaben drastisch senken. (Foto: dpa)

Frankreich in Not: „EZB muss schneller Geld drucken“

Frankreichs neuer Ministerpräsident Manuel Valls kritisiert die EZB für ihre zögerliche Geldpolitik. Der starke Euro bremse Frankreichs Wirtschaft. Die EZB solle sich ein Beispiel an der lockeren Geldpolitik der USA und Japans nehmen.

Gazprom will künftig Rechnungen in Euro statt in Dollar kassieren. (Foto: dpa)

Gazprom macht sich unabhängig vom Petro-Dollar

Der staatliche Ölkonzern Gazprom Neft bereitet eine Umstellung der Verträge vom Dollar auf den Euro vor. 95 Prozent seiner Kunden sind nach Angaben des Konzerns dazu bereit. Russlands Rohstoff-Konzerne prüfen zudem die Nutzung von Rubel und Yuan.

Angela Merkel hat noch große Pläne für den Euro. (Foto: dpa)

CDU denkt über Ende der nationalen Staats-Haushalte nach

Die CDU hat am Samstag ihr EU-Wahlprogramm beschlossen. Der Euro ist demnach alternativlos. Eine gemeinsame Schuldenhaftung in Europa ist denkbar, wenn die nationalen Parlamente nicht mehr die Budget-Hoheit haben. Möglicherweise planen CDU und SPD eine entsprechende Grundgesetzänderung.

Die Legitimität der nationalen Parlamente sei größer als die des EU-Parlaments, so Premier Rutte. (Foto: dpa)

Niederlande und Italien schießen sich auf Brüssel ein

Im Vorfeld der EU-Wahl kritisieren führende Politiker Europas den Zustand der EU. Der niederländische Premier Rutte fordert die nationalen Parlamente dazu auf, stärker in Brüssel einzugreifen. Der frühere italienische Premier Letta nennt Brüssel einen „Moloch, ein Symbol der Bürokratie“.