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Euro

Kleine im Nachteil: Georg Fahrenschon (li.) kritisiert die EU für ihren Vorschlag zur Bankenabgabe und sieht kleine Institute benachteiligt, hier mit Jürgen Fitschen, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Co-Chef der Deutschen Bank, Bundespräsident Joachim Gauck und Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Banken (v. li. n. re.). (Foto: dpa)

Banken-Abgabe: Sparkassen wollen nicht für Großbanken haften

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband will nicht den Ausputzer für die Großbanken spielen. Die europäische Bankenabgabe begünstige große Institute, klagt der Präsident des Verbandes, Georg Fahrenschon. Die kleinen und risikoarmen Institute müssten für die „Gefahrguttransporter unter den Banken“ zahlen.

EU-Kommission beruhigt: Banken-Krise in Portugal keine Gefahr für Europa

Der aus Portugal stammende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hält den Konkurs der Mutter-Holding der Espirito Santo Bank für ein isoliertes Ereignis, von dem keine Ansteckungsgefahr für die Banken in Europa ausgehe.

Bulgarien muss Finanz-System mit Milliarden-Schulden retten

Die bulgarische Regierung verschuldet sich massiv, um das angeschlagene Banken-System zu retten. Zugleich nutzen die Sozialisten in Sofia die Banken-Krise, um noch mehr Schulden für den laufenden Haushalt zu machen. Weil im Herbst Neuwahlen stattfinden, ist die Jahreszeit der Wahlgeschenke angebrochen.

US-Generalstaatsanwalt Eric Holder ermittelt gegen internationale Banken, die Geschäfte mit dem Sudan, Iran, Syrien, Kuba oder Myanmar in US-Dollar abwickeln. (Foto: dpa)

Banken-Strafen werden zur Gefahr für den Dollar

Die von der US-Justiz ausgesprochenen Banken-Strafen werden zur Gefahr für den Dollar. Er könnte seine Rolle als weltweite Leitwährung einbüßen. Denn Firmen und Banken planen, den US-Dollar als Handelswährung zu ersetzen. Sie fürchten sich vor künftigen Zugriffen der US-Behörden.

Während der Fussball-WM wurde die Bankenunion auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung will Aktienhalter und Sparer im Falle einer Bankpleite zur Kasse bitten. (Foto: dpa)

Zum WM-Finale: Sparer und Steuerzahler haften offiziell für Pleite-Banken

Die Bundesregierung hat ein Gesetzespaket zur Bankenunion beschlossen. Im Fall einer Bankpleite werden Aktienhalter und Sparer zur Kasse gebeten. Danach werden die Steuergelder aus dem Rettungsschirm ESM für die Bankenrettung eingesetzt. Die Einlagensicherungen sind völlig unzureichend. Die Sparer müssen sich ihr Geld bei einer GmbH der Banken-Lobby holen. Deutschland bleibt Zahlmeister und hofft nun darauf, dass es wenigstens Weltmeister wird.

Draghi fordert Einheits-Regierung für Europa

Mario Draghi ist der Auffassung, dass die einzelnen europäischen Staaten zu schwach seien, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Daher fordert er, dass die Staaten gemeinsam regiert werden müssten. Draghi geht von einem sehr zentralistischen Ansatz aus: Aufgabe der Staaten sei es, Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Finanz-Eliten haben offenkundig das Vertrauen in die von ihnen manipulierten Märkte verloren und wollen nun Zugriff auf die politische Steuerung in Europa.

Die faulen Kredite bei den angeschlagenen EU-Banken werden zum Problem. (Foto: dpa)

Europas Banken werden ihre faulen Kredite nicht los

Wegen des Drucks der EZB und der EBA auf die Banken, ihre Bilanzen zu bereinigen, beginnen die Geldhäuser damit, ihre Kredit-Portfolios abzustoßen. Dies dürfte jedoch kaum gelingen. Sie sitzen auf „notleidenden Krediten“ im Umfang von 1,2 Billionen Euro.

Die Eurozone dürfe nicht das einzige Wirtschaftsgebiet sein, das seine Währung nicht als Waffe einsetzt, so Airbus-Chef Bregier. (Foto: dpa)

Frankreich: Industrie fordert Ende des „verrückten Euro“

Die EZB soll den Kurs des Euro durch massives Gelddrucken auf 1,20 Dollar absenken, fordert der Airbus-Chefmanager für Passagierflugzeuge. Wie andere Staaten müsse auch die Eurozone die Währung als Waffe einsetzen. Der Airbus-Konzern würde von einem schwächeren Euro profitieren, denn er verkauft seine Flugzeuge in Dollar.

„Niemand hat mir ein Fehlverhalten vorgeworfen oder Zweifel an meiner Kompetenz vorgetragen“, so AfD-Chef Lucke. (Foto: dpa)

Wirtschafts-Ausschuss: EU-Parteien lassen AfD-Chef Lucke auflaufen

Der Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments hat AfD-Chef Bernd Lucke für den Posten des dritten Ausschussvorsitzenden abgelehnt. Offenbar will der Ausschuss abweichende Meinungen aus dem Präsidium heraushalten. Denn niemand habe Zweifel an seiner Kompetenz geäußert, sagte der enttäuschte AfD-Vorsitzende.

Die Pläne des französischen Finanzministers Michel Sapin, den Euro im Kampf gegen den Dollar weichzuspülen, dürften bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble einige Besorgnis auslösen. (Foto: dpa)

Franzosen wollen weichen Euro: Total-Chef fordert Ende des Petro-Dollars

Die Franzosen machen gegen den Dollar mobil: Sie fordern einen stärkeren globalen Einsatz des Euro. Was auf den ersten Blick als eine Revanche gegen die Amerikaner wegen der Milliarden-Strafe gegen die BNP Paribas erscheint, ist in Wahrheit ein weiterer Versuch, den Euro abzuwerten. Damit hofft Paris, die marode Wirtschaft im eigenen Land in Schwung zu bringen. Finanzminister Sapin will die neue Strategie auf die Tagesordnung der Euro-Finanzminister setzen.