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Euro

Die Blockupy-Demonstration am Samstag vor dem EZB-Neubau. (Foto: dpa)

Blockupy in Frankfurt: Verletzte bei Demonstration vor EZB-Neubau

Bei einer Demo gegen die Euro-Politik und die EZB ist es am Samstag in Frankfurt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hatten die Bauzäune für das neue EZB-Hauptquartier überwunden, wurden von der Polizei jedoch wieder zurückgedrängt. Der Neubau kostet die Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro und wird damit wesentlich teurer als geplant.

Nach Mario Draghis Worten stürzte der Euro innerhalb von Minuten ab. (Grafik: ariva.de)

Draghi: Geldschwemme angekündigt, Euro stürzt ab

Die EZB will ihre Bilanz um rund eine Billion aufblähen. Um dies zu erreichen, könnten die Notenbanker demnächst Unternehmensanleihen und Staatsanleihen aufkaufen. Letzteres ist in Deutschland heftig umstritten, ebenso im EZB-Rat. Mit seiner Ankündigung schickte Draghi den Euro auf Talfahrt.

Rückkehr zur Mark: Italienische Medien berichten über einen zeitnahen Ausstieg Deutschlands aus dem Euro. (Foto: dpa)

Italienische Medien spekulieren über Rückkehr Deutschlands zur D-Mark

Italienische Medien berichten über einen Geheimplan von Angela Merkel. Sie soll bereits Brüssel darüber informiert haben, dass Deutschland zur Mark zurückkehren wolle. Der Ausstieg aus dem Euro sei im finalen Stadium. Sie untermauern die Spekulationen mit Argumenten von US-Ökonomen.

Börse: Dax rettet sich aufgrund starker US-Daten

Schwache Einkaufsmanagerindizes aus China und der Eurozone, der Dax aber kommt nach starken Daten aus den USA nach oben. Trotzdem kann der Dollar seine Rally nicht fortsetzen.

Beppe Grillo will Italiens Ausstieg aus dem Euro. Er sammelt ab sofort Unterschriften, um ein entsprechendes Referendum auf den Weg zu bringen. (Foto: dpa)

Beppe Grillo: „Wir sind nicht im Krieg mit Russland, sondern mit der EZB“

Beppe Grillo startet eine Kampagne, um den Euro-Austritt Italiens zu erreichen. Seit der Einführung des Euro haben sich alle wirtschaftlichen Parameter verschlechtert, so der Gründer der Fünf-Sterne-Bewegung. Der Feind sei nicht Russland, sondern die EZB.

Gier oder Gerechtigkeit: Video von der ersten DWN-Veranstaltung

Bei der ersten DWN-Veranstaltung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin wurde über die Frage diskutiert, ob die Gier einzelner Player das Verlangen nach einer gerechten Gesellschaftsordnung verdrängen könne.

Midterm Elections: Den Demokraten werden laut Prognosen bei den Wahlen schlecht abschneiden. (Foto: dpa)

Wahlen in den USA: Obama auf dem Weg zur „lame duck“

Die Zentralbanken in aller Welt liefern sich einen Währungskrieg, in dem die USA nicht mehr lange mithalten können. Wie sich die Fed verhalten wird, hängt von den Dienstag stattfindenden Midterm-Elections ab. Die Prognosen sagen einen Sieg der Republikaner voraus. Die Folge dürfte sein, dass das wirtschaftlich geschwächte Land sein Heil in einer aggressiveren Außenpolitik suchen dürfte.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker besuchte kurz vor seiner Bestellung Helmut Kohl in Oggersheim. (Foto: dpa)

Erfindung des Euro: Kohl ignorierte die deutlichen Warnungen der Bundesbank

Helmut Kohl beschreibt sich in seinem neuen Buch als weiser Staatsmann, dessen unfähige Erben Fehler in der Euro-Politik gemacht hätten. Doch die Fakten zeigen: Kohl ignorierte fahrlässig die unmissverständlichen Warnungen der Bundesbank. Bis zum heutigen Tag haben CDU und SPD die fatalen Fehler nicht korrigiert. So wird die Geschichtsklitterung zur Grundlage für eine Politik, die auf die Analyse verzichtet und auf den blanken Machterhalt setzt.

Der Euro fiel mit 1,2585 Dollar zeitweise auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Wochen. (Grafik: ariva.de)

Dollarkurs steigt nach Fed-Entscheidung

Die optimistischen Töne der US-Notenbank Fed haben dem Dollar am Donnerstag zu einem Kurssprung verholfen. Der Euro fiel mit 1,2585 Dollar zeitweise auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Wochen.

JP Morgan fordert von kurdischen Ölproduzenten im Nordirak, dass sie Treuhand-Konten bei der US-Bank anlegen. (Foto: dpa)

Irakische Kurden wollen Erdöl direkt in die Türkei liefern

Die Kurden des Nordirak wollen ihre Erdöl-Exporte in die Türkei aufstocken. Die Einnahmen hinterlegen sie auf einem Treuhand-Konto der türkischen Halkbank. Doch JP Morgan möchte, dass die Kurden Treuhand-Konten in New York eröffnen, damit die Einnahmen aus dem Öl-Export dorthin fließen.

Der Euro-Kritiker Frank Schäffler wurde von seiner Partei und schließlich von den anderen Abgeordneten im Bundestag geschnitten. Sein Fehler: Er vertrat seine eigene Meinung und beugte sich nicht dem Fraktions-Zwang. (Foto: dpa)

Schäffler: Wer im Bundestag eine abweichende Meinung vertritt, gilt als Verräter

Der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler berichtet, wie es ihm mit seiner abweichenden Meinung zur Euro-Rettung erging. Er musste sich nach dem Bekanntwerden seiner kritischen Haltung sein Rederecht jedesmal erstreiten. Mit allen Tricks versuchte die Parteiführung, ihn zu isolieren. Seine Erfahrungen zeigen, dass das im Grundgesetz verankerte freie Mandat, in dem ein Abgeordneter nur seinem Gewissen zu folgen hat, längst Makulatur im politischen Alltag geworden ist.

Der Euro fiel im Vergleich zum Dollar nach Bekanntgabe, dass mindestens elf Banken den Stresstest nicht geschafft haben. (Grafik: ariva.de)

Euro unter Druck: Elf Banken fallen bei EZB-Stresstest durch

Mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern haben den EZB-Fitness-Check laut spanischen Medienberichten nicht bestanden. Das sind knapp zehn Prozent der untersuchten Institute. Der Euro brach nach der Bekanntgabe gegenüber dem Dollar ein.

Angela Merkel im Kreis der EU-Kollegen. Die Geldpolitik in der Euro-Zone führt zu einer neuen Form der Planwirtschaft, kritisiert der Ökonom Thomas Mayer. (Foto: dpa)

Ex-Deutsche Banker: Entweder Griechenland oder Deutschland müssen aus dem Euro

Der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, erwartet eine Zunahme des Zentralismus und der Planwirtschaft in Europa. Einen Kurswechsel der Geldpolitik werde es erst geben, wenn der Bürger dies politisch erzwingt oder eine neue Krisenwelle das System endgültig zerstört.

Der russische Premierminister Dmitri Medwedew (li.) hatte ein gutes persönliches Verhältnis zum Ex-Chef des französischen Energie-Konzerns Total, Christophe de Margerie. (Foto: dpa)

Total-Chef Margerie: US-Kritiker und Freund Russlands

Der verstorbene Chef des französischen Energie-Riesen Total war ein Gegner der Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland und den Iran. Europa könne nicht ohne russisches Gas leben und dafür gebe es auch keinen Grund, so de Margerie. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt sagte er, es dürfe keine neue Berliner Mauer geben.

Griechenlands Premierminister Antonis Samaras (hier links) möchte den EU-Rettungsschirm alsbald verlassen. EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen (hier rechts) stellt den Griechen weitere Finanzhilfen in Aussicht. (Foto: dpa)

EU-Kommission stellt Griechenland „Hilfe“ in Aussicht

Die EU will eine Staatspleite Griechenlands auf keinen Fall zulassen. Seit Tagen kommt es an den griechischen Börsen- und Anleihemärkten zu Turbulenzen. Griechenlands Finanzminister Gikas Hardouvelis sagt, dass die Märkte zu Unrecht überreagieren würden.

Angela Merkel am Donnerstag im Bundestag: Zuversicht sieht anders aus. (Foto: dpa)

Neue Krise in Athen: Merkel warnt vor neuer Euro-Krise

In Griechenland sind die Zinssätze für Staatsanleihen auf 9 Prozent gestiegen. Auch Spanien muss plötzlich höhere Zinssätze für seine Schulden bezahlen.Die Investoren fürchten Neuwahlen und glauben offenbar der EZB nicht mehr, dass sie alle Euro-Staaten retten kann. Die EU kündigt an, dass sie den griechischen Banken weitere Steuergelder aus Europa zur Verfügung stellen könnte. Angela Merkel klingt indes ungewöhnlich düster.

Die Architekten der Währungsreform namens Euro, Angela Merkel und Helmut Kohl: Durch das politische Projekt werden die deutschen Sparer um Milliarden geprellt. (Foto: dpa)

Enteignung der Sparer: Der Euro ist längst eine heimliche Währungsreform

Mit der Einführung des Euro sind die Deutschen hinters Licht geführt worden: Sie mussten auf eine Steigerung ihrer Ersparnisse von 36 Prozent verzichten. Nun müssen sie die fortgesetzten Staatsschulden im Euro-Raum aus ihren Ersparnissen und eisernen Reserven finanzieren, ohne sich wehren zu können. Das ist nichts anderes als eine heimliche Währungsreform, deren verheerende Auswirkungen niemand so gut kennt wie die Deutschen.

Der Rubel verliert im Verhältnis zum Dollar und zum Euro immer mehr an Wert. Die Notenbank in Moskau steuert mit Devisenmarktinterventionen gegen diesen Negativ-Trend. (Grafik: ariva.de)

Russische Notenbank muss Rubel massiv stützen

Die russische Notenbank hat binnen zehn Tagen sechs Milliarden Dollar eingesetzt, um den Rubel zu stützen. Diese hat in den vergangenen Monaten massiv an Wert verloren. Die Devisenreserven des Landes schrumpfen.

Eigentlich wollten Angela Merkel und Sigmar Gabriel dem chinesischen Premier Li Keqiang vergangene Woche zeigen, wie solide die Zustände in Deutschland sind. Doch tatsächlich gibt es den vielbeschworenen Aufschwung nicht. (Foto: dpa)

Deutschland: Gabriel muss Wachstums-Prognose deutlich nach unten korrigieren

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eingeräumt, dass die optimistischen Prognosen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft nicht haltbar sind - obwohl erst vor wenigen Monaten alle offiziellen Prognosen einen Aufschwung vorhergesagt hatten. Auch der IWF musste seine nur wenige Monate alten Daten korrigieren - und fordert nun weltweit eine "Reform" der Sozial-Systeme. Solche Reformen bedeuten in der Regel den Abbau von Sozialleistungen.

Wegen Russland-Sanktionen: Finnland verliert Triple A

Die Ratingagentur Standard& Poor's hat Finnland die Bestnote entzogen. Die Sanktionen gegen Russland sowie neue Unsicherheiten in der Euro-Zone haben Finnland das Triple A gekostet.