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Euro

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Frankreichs neuer Kurs: Wahl-Geschenke statt Finanz-Disziplin

Frankreichs Sozialisten bereiten die ersten Wahlgeschenke in Form von niedrigeren Einkommenssteuern vor. Damit dürften sich die Defizite weiter erhöhen. Der Konflikt mit Deutschland über die Finanzdisziplin in der EU erhält dadurch neue Schärfe.

Deutsche Hersteller von Luxusgütern sind auf den abnahmestarken chinesischen Markt angewiesen. Dort ist neben dem Preis auch das Gütesiegel "Made in Germany" ein wichtiges Kaufkriterium. (Foto: dpa)

Die Verlierer der Yuan-Abwertung

Die Auswirkungen der Yuan-Abwertung reichen bis tief in die deutsche Wirtschaft. Einige Branchen und Sektoren sind weitaus schwerer von der chinesischen Börsenkrise betroffen als andere. Es gilt abzuwarten, ob „Made in Germany“ auch trotz der Verschlechterung in der preislichen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Luxusgüter-Markt punkten kann.

Hilflos mussten die Trader am Montag auch an der Wall Street zusehen, wie die Kurse abstürzten. (Foto: dpa)

Schwarzer Montag: Auch die Wall Street stürzt ab

Dow Jones und Nasdaq sind ebenfalls vom Abwärtssog an den internationalen Börsen erfasst worden. Es wird erwartet, dass die Entwicklung noch nicht zu Ende ist. Apple-Chef Tim Cook kämpft mit verzweifelten Methoden um den Kurs des Technologie-Unternehmens.

Beim Euro nicht auf einer Wellenlänge: Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi. (Foto: dpa)

Euro-Kritik unerwünscht: Links-Partei pfeift Sahra Wagenknecht zurück

Die Führung der Links-Partei hat mit scharfen Worten auf die Kritik von Sahra Wagenknecht am Euro und an der EU reagiert: Gregor Gysi sagte, ein Zurück zu den alten Nationalstaaten in Europa dürfe es mit der Linken nicht geben. Parteichef Riexinger ist kategorisch gegen die Infragestellung des Euro.

Der EUR-USD-Kurs vom 17. bis 21. August 2015. (Grafik: ariva.de)

US-Zinserhöhung bleibt aus, Euro steigt

Die Ungewissheit um eine Leitzinserhöhung in den USA hat einen positiven Effekt auf den Euro. Der erreichte nun ein Zwei-Monats-Hoch und kostete am Morgen 1,1295 Dollar.

Radikaler Kurswechsel bei der Links-Partei: Sarah Wagenknecht hält das aktuelle Modell der EU für gescheitert. (Foto: dpa)

Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionsvorsitzende der Links-Partei, Sarah Wagenknecht, stellt den Euro und die weitere europäische Integration offen in Frage: Sie sagt, an Griechenland zeige sich, dass der Euro nicht funktioniert. Sie ist gegen die weitere Abgabe von nationaler Souveränität an die EU. Bisher hat sich noch keine im Bundestag vertretene PolitikerIn so klar gegen den Euro und die EU positioniert.

Die am Mittwoch veröffentlichten Fed-Protokolle diskutieren die bevorstehende Zinswende und Sorgen um die niedrige Inflation, sowie das schwache Wachstum der Weltwirtschaft. Konkrete Angaben gibt es aber kaum.

Keine Aussicht auf Zinswende: Dollarkurs fällt nach Fed-Sitzung

Die US-Notenbank Fed hat in ihrer jüngsten Sitzung keine klaren Hinweise auf eine bevorstehende Zinswende in den USA gegeben. Der Dollarkurs gab nach der Sitzung nach: Der Euro notierte am Donnerstag in der Spitze bei 1,1148 Dollar.

Einsam, aber nicht mehr allein: Rettungs-Gegner Klaus-Peter Willsch hat mit insgesamt 63 Nein-Stimmen schon eine veritable Opposition innerhalb der Union aufgebaut. (Foto: dpa)

Griechenland: Bundestag stimmt neuen Milliarden-Krediten zu

Der Bundestag hat weitere Milliardenkredite für Griechenland beschlossen. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmten in einer Sondersitzung für ein weiteres Darlehen des Euro-Rettungsfonds ESM von bis zu 86 Milliarden Euro. 63 Unions-Abgeordnete stimmten gegen die Bundeskanzlerin - ein neuer Rekord.

Sie hat ihre eigene Agenda: Angela Merkel am Mittwoch bei der Sondersitzung des Deutschen Bundestags, der Milliarden-Verluste für die Steuerzahler auf den Weg bringt. (Foto: dpa)

Rettungs-Wahnsinn: Bundestag beschließt gigantische Geld-Vernichtung

Der Deutsche Bundestag beschließt heute einen Verlust von 41 Milliarden Euro, der für die europäischen Steuerzahler unausweichlich ist. Ein glatter Schuldenschnitt für Griechenland wäre wesentlich billiger. Er wird jedoch verweigert, weil Angela Merkel will, dass die Wahrheit erst nach ihrer Amtszeit ans Licht kommt.

Die Nachfrage nach Bargeld ist seit Ausbruch der Finanzkrise europaweit stark angestiegen. (Foto: dpa)

Bargeld: Kleiner Boom in der Krise

Die Nachfrage für Bargeld steigt europaweit stark an. Hersteller von Banknoten sehen die Gründe im Niedrigzins-Umfeld. Die Fälschungssicherheit von Bargeld und sein Status als legales Zahlungsmittel machen es in Krisenzeiten attraktiv für verunsicherte Sparer.

Asien: Anleger bleiben Vorsicht wegen Yuan-Abwertung

Investoren in Asien sehen die Entwicklung der chinesischen Landeswährung Yuan skeptisch. Die Anleger hielten sich Händlern zufolge zurück, weil sie damit rechnen, dass der Yuan langfristig weiter fällt. Zunächst blieb dieser nach den Abwertungen der Vorwoche stabil.

Premier Alexis Tsipras könnte noch diese Woche die Vertrauensfrage stellen und so den Weg für Neuwahlen ebnen. (Foto: dpa)

Griechenland erwartet Neuwahl bereits im September

In Griechenland dürfte es bereits in wenigen Wochen zu Neuwahlen kommen. Premier Alexis Tsipras hat die Chance, die absolute Mehrheit zu gewinnen. Wie es dann mit dem Austeritäts-Programm weitergeht, ist unklar.

Alexis Tsipras hat die Spar-Auflagen durchgesetzt, allerdings haben 43 Syriza-Abgeordnete gegen das Programm gestimmt. (Foto: dpa)

IWF fordert von Deutschland einen Schulden-Nachlass für Griechenland

Das griechische Parlament hat am Freitag für das Reformpaket und die damit verbundenen Sparauflagen gestimmt. Das abschließende Treffen der Eurogruppe steht noch aus. Der IWF fordert von Europa einen Schulden-Nachlass für Griechenland. Ohne diese will sich der IWF nicht an weiteren Krediten beteiligen.

Es braucht einen europäischen Marshall-Plan, um den Euro zu retten, so die spanische Partei Podemos. (Foto: dpa)

Nach Einigung: Griechische Staatsanleihen steigen deutlich

Nach der Einigung auf ein neues Hilfspaket sind griechische Staatsanleihe wieder stark gestiegen. Die Renditen jedoch fielen und der Zinssatz erreichte einen neuen Tiefstand. Für das Abkommen selbst seien noch einige Details zu klären, so Finanzminister Tsakalatos.

Griechenland kann ohne Transfer-Zahlungen aus dem Norden nicht überleben. (Foto: dpa)

Think Tank: Ein Verbleib Griechenlands im Euro ist billiger als der Crash

Ein Londoner Think Tank räumt mit einer Legende auf: Die Euro-Zone hätte weniger Schaden, wenn Griechenland im Euro bleibt und durch Transfer-Leistungen in den Euro integriert wird. Der Konflikt zwischen Deutschland und Griechenland wäre mit wirtschaftlichem Sachverstand besser zu lösen als mit politischen Manövern.

Alexis Tsipras und Angela Merkel. (Foto: dpa)

Euro-Krise: Einigung über neue Kredite für Griechenland zeichnet sich ab

Die Euro-Retter wollen offenbar den Sommer nutzen, um ein neues Kredit- und Austeritätsprogramm schnell zu beschließen. Auch Angela Merkel scheint ihre Bedenken aufgegeben zu haben.

Angela Merkel mit Georg Kiesinger und Willi Brandt. (Foto: dpa)

Deutschland ist kein Musterschüler: Schulden-Staaten ohne Disziplin

Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sagt, dass das Grundproblem der Euro-Zone der ständige Verstoß gegen die Stabilitätsregeln sei. Fünf Jahre in Folge hatte auch Deutschland gegen jene Regeln verstoßen und wurde dafür nicht abgestraft. Die Griechenland-Krise sei kein Ausnahmefall, sondern der Höhepunkt dieser allgemeinen Disziplinlosigkeit innerhalb der Euro-Zone.

Ein Bild, das Wolfgang Schäuble nicht gefallen dürfte: Frankreichs Francois Hollande sprach mit Alexis Tsipras bei der Eröffnung des Suez-Kanals über die Griechenland-Krise. (Foto: dpa)

Frankreich gegen Deutschland: EU-Giganten auf Crash-Kurs

Zwischen Deutschland und Frankreich dürfte es schon bald zu einer Neuauflage des Konflikts um neue Kredite für Griechenland kommen. Frankreichs Präsident Hollande und EU-Präsident Juncker unterstützen die Syriza-Pläne. Wolfgang Schäuble glaubt nicht an eine schnelle Einigung. Griechenland ist der Katalysator eines grundsätzlichen Richtungsstreits zwischen den beiden EU-Giganten.

Japan: Exporteure begrüßen Yen-Abwertung

Die japanische Währung sank am Donnerstag zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten. Aufgrund der Abwertung profitierten vor allem die Kurse der Exportunternehmen des Landes.

Alexis Tsipras und Angela Merkel. (Foto: dpa)

Bundesregierung stellt sich auf neue Kredite für Griechenland ein

Die Bundesregierung stellt sich auf neue Brückenkredite für Griechenland ein. Diese werden notwendig, damit Griechenland weitere Rückzahlungen an die EZB und den IWF leisten kann. Die Regierungskoalition Syriza kämpft intern, um die Zustimmung für weitere Austeritäts-Maßnahmen zu erhalten.