Alle Artikel zu:

Euro

2004 trat Polen der EU bei. Die Einführung des Euros wurde damals auch beschlossen. Aber diese Abmachung würde die polnische Bevölkerung gern ignorieren. (Foto: dpa)

Deutliche Mehrheit für den Zloty: Polen wollen den Euro nicht

Noch nie war die Ablehnung der Polen gegenüber dem Euro so stark. Die Menschen fürchten, dass vor allem die sozial nicht so gut Abgesicherten unter der Einführung leiden würden. Die Regierung Polens bräuchte zwar kein Referendum abhalten, um den Euro einzuführen. Aber angesichts der zunehmenden Skepsis wird sie damit auch im Parlament kaum durchkommen.

Die Russen wollen ihre Rubel eintauschen. Sogar bei Ikea wird Schlange gestanden, bevor die Preise erhöht werden. (Foto: dpa)

Sorge wegen Inflation: Russen kaufen die Läden leer

Angesichts der drohenden Staatspleite tauschen die Russen ihre Pensionen und Ersparnisse in Fremdwährungen um. Die Nachfrage danach ist seit Montag um das Drei- bis Vierfache angestiegen. Zudem werden vermehrt Möbel und Schmuck als Wertanlagen gekauft.

Francois Hollande hat Frankreich weiter heruntergewirtschaftet. Das Land entfernt sich immer weiter vom Triple A. (Foto: dpa)

Frankreich rutscht ab: Fitch senkt Rating auf AA+

Frankreich entfernt sich weiter vom Triple A. Die Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit auf AA+. Mit Bulgarien wurde ein weiteres EU-Land herabgestuft: Standard & Poor's stufte das Land auf Ramsch herab.

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk fordert mehr Geld vom Westen, um die finanziellen Defizite seiner Heimat zu bereinigen. (Foto: dpa)

Ukraine: Bürger müssen Energie-Konzern mit höheren Gas-Preisen retten

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk hat angekündigt, dass die inländischen Gaspreise erhöht werden. Beim Energie-Konzern Naftogaz ist ein Defizit von 5,6 Milliarden Euro aufgelaufen. Der Staat kann den von Korruption erschütterten Konzern nicht retten, weil er selbst pleite ist. Also müssen die Bürger der Ukraine die Rechnung bezahlen.

Griechenlands Premier beschwor am Donnerstag das griechische Parlament, einen ehemaligen EU-Kommissar zum Präsidenten zu wählen, um einen Machtwechsel zugunsten der Links-Partei Syriza zu verhindern. (Foto: dpa)

Griechenlands Premier Samaras: „Das Volk will keine Wahlen“

Der griechische Premier Antonis Samaras will um jeden Preis Neuwahlen verhindern. Sein Gegenspieler, der Links-Politiker Alexis Tsipras, werde einen Euro-Austritt des Landes vorantreiben, wodurch Chaos und Pleitegefahr drohen. Doch tatsächlich hat Tsipras seine Positionen gegenüber den internationalen Geldgebern in den vergangenen Wochen deutlich abgemildert.

Angela Merkel gerät aus Sicht von Paris und Rom ins Abseits. Frankreich und Italien wollen Deutschland nicht mehr als Vorbild vorgehalten bekommen. (Foto: dpa)

Frankreich und Italien attackieren Merkel: Deutschland ist das Problem

Italienische und französische Politiker sehen nicht ihre Länder als das größte Problem der Euro-Zone, sondern Deutschland. Die Deutschen seien zu alt und investieren zu wenig. Kritik von Merkel am mangelnden Reformwillen in Südeuropa interpretieren sie als schlichte Partei-Taktik, um die CDU zu beruhigen.

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hält an der Niedrigzinspolitik fest. Doch den Lebensversicherern drohen dadurch finanzielle Schwierigkeiten. (Foto: dpa)

Lebensversicherungen: Das Ende des Traums von der sicheren Geldanlage

Die Niedrigzinspolitik der EZB bringt die Versicherungen in Schwierigkeiten. Einzelne Lebensversicherer könnten nicht mehr im Stande sein, ihre Garantiezinsen zu erfüllen. Der Garantiezins wird 2015 auf 1,25 Prozent sinken. Doch bei Fortführung der Niedrigzinspolitik, könnte der Garantiezins noch weiter sinken.

Griechenland hat seit 2010 insgesamt 240 Milliarden Euro von den EU-Staaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten. (Foto: dpa)

Alternativlos: Griechenland braucht neue Kredite

Griechenland braucht trotz der 240 Milliarden Euro an Krediten auch im kommenden Jahr weitere Kredite, um die offizielle Insolvenz zu vermeiden. Die Troika spricht von einem Übergangsprozess. Trotzdem müssen alle Parlamente der Euro-Zone zustimmen. Es zu erwarten, dass das Programm wegen der bekannten Alternativlosigkeit unmittelbar vor der Weihnachtspause ohne größere Debatten verabschiedet wird.

China entdeckt die schönsten Seiten von Süd-Europa und will beim Club Med einsteigen. (Foto: dpa)

Chinesen wollen beim Club Med einsteigen

Im Zuge der Euro-Krise ist Süd-Europa für chinesische Investoren seit längerem interessant geworden. Doch statt bei Staatsanleihen für Italien oder Griechenland einzusteigen, will der chinesische Mischkonzern Fosun ein Herzstück des Südens erwerben - den echten Club Med.

Industrie: Schlechte Aussichten für Frankreich und Deutschland

In der Eurozone zeigen die Industrie-Erwartungen von Deutschland, Frankreich und Italien Anzeichen von struktureller Schwäche. Ein Wachstum ist kaum noch zu erkennen. Beobachter sind vom geringen Ausmaß der Investitionen irritiert. Dies deutet auf ein substantielles Problem hin.

Nachdem die Schweizer Gold-Initiative auf mehrheitliche Ablehnung beim Wahlvolk gestoßen ist, sieht die SNB keine Veranlassung mehr, ihre Währungspolitik zu ändern. (Foto: dpa)

Schweizerische Nationalbank: Franken bleibt an den Euro gekoppelt

Die Schweizerische Nationalbank setzt nach der Ablehnung der Gold-Initiative die Bindung des Schweizer Franken an den Euro weiter fort. Man sei bereit, weiter unbegrenzt Devisen zu kaufen, um eine Aufwertung des Franken zu unterbinden.

Mario Draghi erklärt seit Jahren, dass die Preisstabilität unter der Euro-Währung in Deutschland besser sei als während der letzten DM-Jahre. Die These wird nicht belegt, aber schweigend als richtig benutzt. (Foto: dpa)

Deutschland: Draghi befeuert die schleichende Inflation

Die EZB warnt beständig vor einer Deflation. Doch tatsächlich liegt die schleichende Inflation bereits über dem von der EZB ausgegebenen Ziel von 2 Prozent. Eine Zins-Erhöhung wäre also dringend nötig. Tatsächlich sollen die niedrigen Zinsen jedoch die Lage in den Süd-Ländern stabilisieren. Die europäischen Sparer zahlen mit ihrer Enteignung den Preis für eine aberwitzige politische Vision.

EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker will mit einem 315-Milliarden-Programm das Wachstum in der Eurozone fördern. (Foto: dpa)

Junckers Investment Fund: Ein unseriöses Täuschungs-Manöver

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verspricht den Europäern 1,3 Millionen neue Jobs. Dazu will er ein milliardenschweres Investitions-Programm in Gang bringen. Als Hafter tritt die Europäische Investitionsbank auf. Sollte das Programm scheitern, werden erneut die Steuerzahler zur Kasse gebeten.

Die Blockupy-Demonstration am Samstag vor dem EZB-Neubau. (Foto: dpa)

Blockupy in Frankfurt: Verletzte bei Demonstration vor EZB-Neubau

Bei einer Demo gegen die Euro-Politik und die EZB ist es am Samstag in Frankfurt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hatten die Bauzäune für das neue EZB-Hauptquartier überwunden, wurden von der Polizei jedoch wieder zurückgedrängt. Der Neubau kostet die Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro und wird damit wesentlich teurer als geplant.

Nach Mario Draghis Worten stürzte der Euro innerhalb von Minuten ab. (Grafik: ariva.de)

Draghi: Geldschwemme angekündigt, Euro stürzt ab

Die EZB will ihre Bilanz um rund eine Billion aufblähen. Um dies zu erreichen, könnten die Notenbanker demnächst Unternehmensanleihen und Staatsanleihen aufkaufen. Letzteres ist in Deutschland heftig umstritten, ebenso im EZB-Rat. Mit seiner Ankündigung schickte Draghi den Euro auf Talfahrt.

Rückkehr zur Mark: Italienische Medien berichten über einen zeitnahen Ausstieg Deutschlands aus dem Euro. (Foto: dpa)

Italienische Medien spekulieren über Rückkehr Deutschlands zur D-Mark

Italienische Medien berichten über einen Geheimplan von Angela Merkel. Sie soll bereits Brüssel darüber informiert haben, dass Deutschland zur Mark zurückkehren wolle. Der Ausstieg aus dem Euro sei im finalen Stadium. Sie untermauern die Spekulationen mit Argumenten von US-Ökonomen.

Börse: Dax rettet sich aufgrund starker US-Daten

Schwache Einkaufsmanagerindizes aus China und der Eurozone, der Dax aber kommt nach starken Daten aus den USA nach oben. Trotzdem kann der Dollar seine Rally nicht fortsetzen.

Beppe Grillo will Italiens Ausstieg aus dem Euro. Er sammelt ab sofort Unterschriften, um ein entsprechendes Referendum auf den Weg zu bringen. (Foto: dpa)

Beppe Grillo: „Wir sind nicht im Krieg mit Russland, sondern mit der EZB“

Beppe Grillo startet eine Kampagne, um den Euro-Austritt Italiens zu erreichen. Seit der Einführung des Euro haben sich alle wirtschaftlichen Parameter verschlechtert, so der Gründer der Fünf-Sterne-Bewegung. Der Feind sei nicht Russland, sondern die EZB.

Gier oder Gerechtigkeit: Video von der ersten DWN-Veranstaltung

Bei der ersten DWN-Veranstaltung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin wurde über die Frage diskutiert, ob die Gier einzelner Player das Verlangen nach einer gerechten Gesellschaftsordnung verdrängen könne.

Midterm Elections: Den Demokraten werden laut Prognosen bei den Wahlen schlecht abschneiden. (Foto: dpa)

Wahlen in den USA: Obama auf dem Weg zur „lame duck“

Die Zentralbanken in aller Welt liefern sich einen Währungskrieg, in dem die USA nicht mehr lange mithalten können. Wie sich die Fed verhalten wird, hängt von den Dienstag stattfindenden Midterm-Elections ab. Die Prognosen sagen einen Sieg der Republikaner voraus. Die Folge dürfte sein, dass das wirtschaftlich geschwächte Land sein Heil in einer aggressiveren Außenpolitik suchen dürfte.