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Euro

Langsam verschwinden auch die Euros der einfachen Griechen im Dunkel der Staatskassen. (Foto: dpa)

Griechenland konfisziert Bankguthaben von kleinen Schuldnern

Die griechischen Finanzbehörden haben offenbar damit begonnen, die Konten von Steuer-Schuldnern zu konfiszieren. Doch es trifft nicht die reichen Reeder: Unter anderem soll einem Griechen das Konto gesperrt worden sein, weil der 200 Euro Steuerschulden hatte. Die Maßnahme ist höchst riskant, weil sie einen Bank-Run auslösen könnte.

Der schweizerische Notenbank-Chef Thomas Jordan will aufgrund der Überbewertung des Frankens eine Devisenmarkt-Intervention vornehmen. (Foto: dpa)

Starker Franken: Schweizer Unternehmen drohen mit Abwanderung ins Ausland

Zahlreiche schweizerische Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Geschäfte ins Ausland. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat zu einer Kosten-Explosion innerhalb der Exportwirtschaft geführt. Nach einer Umfrage ist jede dritte Firma betroffen. SNB-Chef Thomas Jordan sieht eine Überwertung des Franken und plant daher eine Devisenmarkt-Intervention.

Beim Gipfel in Riga ist den Euro-Rettern nicht mehr viel eingefallen. Also beschimpften sie den griechischen Finanzminister, in der Hoffnung, den Außenseiter aus ihrer illustren Runde zu beißen. (Foto: dpa)

Euro-Retter verlieren die Nerven: Unflätige Attacken, weil Griechen nicht spuren

Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank: In Riga gaben die Finanzminister jede diplomatische Zurückhaltung auf und sind über ihren griechischen Kollegen hergefallen. Sie nannten Yanis Varoufakis einen „Amateur“ und einen „Spieler“. Der Zwischenfall zeigt: Die Berufspolitiker in der EU haben massive Probleme mit abweichenden Positionen. Der Realitätsverlust könnte den Euro-Crash auslösen – mit Milliarden-Verlusten für die europäischen Steuerzahler.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis will einer Rückzahlung an die EZB umgehen. (Foto: dpa)

Griechenland will im Sommer fällige Rückzahlung an die EZB vermeiden

Griechenland will den ESM dazu bewegen, griechische Staatsanleihen bei der EZB zu kaufen. Damit plant die Regierung in Athen, fällige Tilgungszahlungen an Gläubiger auf den ESM abzuwälzen. Diese hätte dann die Möglichkeit, die Rückzahlungen auf unabsehbare Zeit zu verschieben.

Fed-Chefin Janet Yellen und US-Finanzminister Jack Lew auf einer Dezember-Konferenz im US-Schatzamt. Lew unterstützt einen starken Dollar und möglichst niedrige Öl-Preise. (Foto: dpa)

Dollar-Schulden sind größtes Risiko für Schwellenländer

Die Schwellenländer können aufgrund des starken Dollars und des Ölpreis-Verfalls ihre Schulden, die wiederum meistens in Dollar notiert sind, nicht begleichen. Es geht um einen weltweiten Schuldenberg von zehn Billionen Dollar.

Aus Sorge um die Stabilität der Südost-Flanke der NATO wollen Präsident Obama und Kanzlerin Merkel offenbar vermeiden, dass Griechenland die Eurozone verlässt. (Foto: dpa)

Wegen Nato: USA bestehen auf Griechenland im Euro

Die US-Regierung will Griechenland wegen der Nato-Südflanke nicht aus dem Euro ausscheiden lassen. Offiziell begründet US-Prasident Obama seine Forderung mit Gefahren für die Weltwirtschaft.

Fischstäbchen-Produktion bei Iglo in Bremerhaven. Der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern Unilever verkaufte Iglo 2006 an den Finanzinvestor Permira. Dieser wiederum will Iglo an den US-Investor Nomad Foods weiterverkaufen. (Foto: dpa)

Weicher Euro macht’s möglich: US-Konzern Nomad Foods übernimmt Iglo

Der US-Investor Nomad Foods will Europas größten Tiefkühlkost-Hersteller Iglo für 2,6 Milliarden Euro übernehmen. Die Übernahme gestaltet sich aufgrund des starken Dollars und des schwachen Euros besonders profitabel.

Weil Griechenland die Zeit davonläuft, wird der britische Buchmacher William Hill keine Grexit-Wetten mehr annehmen. (Foto: dpa)

Britische Wettbüros nehmen keine Wetten mehr für Grexit an

Der britische Buchmacher William Hill ist überzeugt, dass der Grexit kurz bevorsteht. Daher habe man alle Wetten auf einen Ausstieg Griechenlands aus dem Programm genommen.

Nächste Woche trifft Yanis Varoufakis seine Amtskollegen aus der Eurozone. Diese Woche steht ein Treffen mit einem der bekanntesten Insolvenz-Spezialisten für Staatsschulden an. (Foto: dpa)

Griechischer Finanzminister konsultiert amerikanische Insolvenz-Anwälte

Griechenland konsultiert eine auf Staatspleiten spezialisierte US-Anwaltskanzlei. Vor seinen Beratungen mit einem Partner von Cleary Gottlieb trifft der griechische Finanzminister Varoufakis US-Präsident Obama. Die Amerikaner bestehen wegen der Nato auf einem Verbleib Griechenlands im Euro.

Die EZB-Geldschwemme sorgt dafür, dass Kunden Zinsen auf Kredite erhalten, anstatt welche zu zahlen. (Foto: dpa)

Banken zahlen Kunden Prämien fürs Schulden-Machen

Wegen der Niedrigzins-Politik der EZB kommt es zu einer grotesken Situation: Die Banken zahlen ihren Kunden Geld für die Aufnahme von Krediten. Vor allem in Südeuropa haben viele Schuldner variable Zinssätze vereinbart. Sie verlangen nun, dass die Banken ihnen entsprechende Angebote unterbreiten. In Deutschland dominieren dagegen feste Zinssätze - weil die Deutschen Risiken vermeiden wollten. Das rächt sich nun.

Der niederländische Premier Mark Rutte und EU-Chef Jean-Claude Juncker haben viele Gegner in den Niederlanden. (Foto: dpa)

Von der eigenen Regierung getäuscht: Niederländer starten Petition gegen den Euro

Mehrere niederländische Akademiker haben eine Petition gegen den Euro gestartet. Das Ansuchen wurde bereits von über 40.000 Personen unterzeichnet und kann somit ins Parlament in Den Haag eingebracht werden. Die Initiatoren fordern die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungs-Kommission gegen die europäische Währung.

Dank Mario Draghis QE-Programm lohnt es sich für US-Unternehmen mehr, Schulden in Euro aufzunehmen anstatt in US-Dollar. (Foto: dpa)

EZB-Politik treibt Anleger in höhere Risiken

Die EZB trägt mit ihrer Geldflut und den immer weiter sinkenden Zinsen zunehmend dazu bei, Junk-Bonds aufzuwerten. Die Anleger strömen in die risikoreichen Papiere, um noch etwas Gewinn herauszuschlagen. Auch US-amerikanische Unternehmen verschulden sich statt in den USA neuerdings in der Eurozone, da sie sich hier lukrativer refinanzieren können.

Die griechische Regierung ist am Dienstag aus den Osterferien zurückgekehrt und verhandelt wieder mit der Troika. Im Bild Premier Tsipras bei seinem Besuch beim russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill in Moskau. (Foto: dpa)

Griechenland erhöht Einsatz bei Schulden-Poker und droht EU mit Staatspleite

Die griechische Regierung soll angeblich die Staatspleite vorbereiten. Das meldet die FT, die in der Regel gut informiert ist. Allerdings dürfte die Information aus Athen Teil des Pokers um die Schulden mit der Eurozone sein.

Börse: Dax schließt 0,3 Prozent im Minus

Die von Staaten und Unternehmen in US-Dollar aufgenommene Verschuldung beträgt global neun Billionen Dollar - und viel davon wird in den nächsten Jahren zur Rückzahlung fällig. Das alles spricht für eine weitere Stärke des US-Dollar - zumal die Notenbanken ihre Dollar-Bestände als Währungsreserve erhöhen.

Der Dollar ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Euro enorm gestiegen. Das schadet der US-Export-Industrie. (Grafik: ariva.de)

Währungskrieg: BlackRock warnt vor Folgen des starken Dollars

Der starke Dollar riskiere das Vertrauen in die US-Wirtschaft, warnt der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock. Das gefährde Wachstum und Investitionen. Devisen-Experten erwarten, dass der Dollar noch weiter aufwerten wird.

2007 konnte die eurokritische Partei der „Wahren Finnen“ bereits sehr gute Erfolge erzielen. Nun könnten sie es in die Regierung schaffen. (Foto: dpa)

Finnland: Euro-Skeptiker mit Chance auf Regierungs-Eintritt

Am 19. April wird in Finnland ein neues Parlament gewählt. In den Umfragen liegt der Zentrumspartei mit Juha Sipilä derzeit vorn. Man könne sich eine Koalition mit der eurokritischen Partei der „Wahren Finnen“ vorstellen, sagte der Oppositionspolitiker.

Der Einkäufer der Aktien der SNB bleibt bislang ungekannt. (Foto: dpa)

Geheimnisvolle Gewinne: Niemand weiß, wer SNB-Aktien kauft

Der Börsendienst Bloomberg hat irrtümlich die Übernahme von zahlreichen Aktien an der Schweizerischen Nationalbank durch einen US-Großinvestor genannt. Bloomberg war bereits in der Vergangenheit durch dubiose Praktiken ins Gerede gekommen. Die SNB geht davon aus, dass die Dividende der Grund für den Kursanstieg ist.

Der Rubel erreichte zum Euro einen halbjährigen Höchststand. (Grafik: ariva.de)

Rubel auf Jahres-Hoch zu Euro und Dollar

Die Stabilisierung am Ölmarkt hat dem Rubel am Freitag zu Kursgewinnen verholfen. Regierungschef Medwedew bezeichnete den Anstieg als Hoffnungszeichen für einen nötigen Aufschwung. Doch eine übermäßige Stärkung der Währung sei nicht erwünscht.

Die Schweiz verdient nun auch mit der zehnjährigen Bundesanleihe beim Schuldenmachen Geld. (Foto: dpa)

Zehnjährige Schweizer Staatsanleihen erstmals mit Negativ-Zinsen

Die Schweiz hat erstmals zehnjährigen Staatsanleihen mit einer negativen Rendite ausgegeben. Die Käufer dieser Anleihen bekommen somit weniger Geld zurück, als sie jetzt eingezahlt haben.

Mario Draghi imitiert mit dem QE der EZB die Geldpolitik der Fed. (Foto: dpa)

EZB hat im März Anleihen für 52,5 Milliarden Euro gekauft

Die EZB hat in den ersten vier Wochen ihres Staatsanleihen-Kaufprogramms für 52,5 Milliarden Euro Schuldtitel gekauft. Pro Monat sieht die Geldschwemme Käufe von rund 60 Milliarden Euro vor. Zentralbank-Chef Mario Draghi will mit dem Schritt nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed die Kreditvergabe der Banken beflügeln. Investoren bezweifeln, dass dieser Plan aufgeht.