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Angela Merkels Handy ist für die US-Geheimdienste zwar interessant. Doch viel wichtiger sind sensible Daten aus deutschen Unternehmen, weil sie die Grundlage für gezielte Geheimdienst-Operationen liefern. (Foto: dpa)

NSA in Europa: Gezielte Operationen zur Durchsetzung von US-Interessen

Die Wirtschafts-Spionage der US-Geheimdienste in Europa folgt einer umfassenden Strategie: Zunächst werden Daten gesammelt. Dann werden politische Verknüpfungen hergestellt. So sind die Dienste in der Lage, Operationen durchzuführen, dien den nationalen Interessen der Amerikaner dienen. Aus diesem Grund sind die Banken und die EZB besonders im Visier der Geheimdienste.

Deal abgelehnt: IWF-Chefin Christine Lagarde darf vorerst keine neuen Kredite an Griechenland vergeben. Damit wird es eng für die Euro-Retter. (Foto: dpa)

Merkel in der Klemme: IWF steigt aus Griechenland-„Rettung“ aus

Das Board des IWF hat beschlossen, sich nicht an der nächsten Kredit-Runde für Griechenland zu beteiligen. Die Schulden seien zu hoch, die Implementierung der „Reformen“ erfolge nicht ausreichend. Damit steht die auf dem Krisen-Gipfel beschlossene „Rettung“ auf der Kippe.

Griechenlands Premier Alexis Tsipras kämpft innerhalb seiner Partei um die Unterstützung für die Reformpakete. Diese sind parteiintern heftig umstritten. (Foto: dpa)

Griechische Regierung wankt: Tsipras kämpft um die Mehrheit

Der griechische Premier Alexis Tsipras hat für den September einen Sonderparteitag vorgeschlagen. Dort soll eine verbindliche Strategie für alle Parteimitglieder festgelegt werden. Tsipras will mit diesem Schritt eine Mehrheit für die Reformpakete schaffen.

Die Aussicht auf eine baldige Zinswende in den USA hat am Donnerstag dem Euro etwas zu schaffen gemacht. (Grafik: ariva.de)

Euro fällt in Erwartung von US-Zinswende

Der Euro rutschte am Donnerstag in Erwartung einer Zinswende in den USA auf 1,0970 Dollar. Schon im US-Spätgeschäft am Mittwochabend hatte der Euro den EZB-Referenzwert von 1,1030 Dollar nicht behaupten können und war knapp unter die 1,10-Dollar-Marke gerutscht.

Die gemeinsame Währung hat die Ungleichgewichte in der Euro-Zone nicht behoben. (Foto: dpa)

EZB räumt ein: Euro-Zone funktioniert nicht wie geplant

Die EZB gesteht ein, dass die Unterschiede zwischen den Staaten der Währungsunion durch den Euro nicht geringer geworden sind. Der Grund liegt nicht in der Krise, sondern in den schwachen Institutionen. Der Fortschritt sei „enttäuschend“, schreibt die EZB. Interessant: Die gemeinsame Währung hat den Problem-Staaten nicht geholfen, ihre politischen und wirtschaftlichen Strukturen effizienter zu machen oder von der Korruption zu befreien.

US-Präsident Barack Obama, hier bei seinem Besuch in Kenia: Die nackten Zahlen sprechen gegen die USA. (Foto: dpa)

Top-Ökonom: Die USA sind der kranke Mann der Weltwirtschaft

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, fordert die Emanzipation Europas von den USA. Die US-Regierung versuche, die Euro-Zone nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ zu destabilisieren. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Konsum auf Pump in den USA sei nicht nachhaltig und habe die USA schon wieder auf Crash-Kurs gebracht. Die viel gescholtene Euro-Zone habe die viel bessere Wirtschaft. Europa sollte sich daher in Richtung Chinas und Russlands orientieren.

Keine guten Nachrichten für Francois Hollande: Die wichtigsten Wirtschaftsberater von Angela Merkel fordern Disziplin bei den Defiziten und die strenge Einhaltung des Fiskalpakts. (Foto: dpa)

Merkel-Berater verlangen harten Kurs gegen Schulden-Staaten

Die Wirtschaftsweisen von Wolfgang Schäuble wollen nicht über eine Schulden-Union diskutieren. Die Neuordnung der Euro-Zone müsse auf Disziplin achten und statt der gemeinsamen Haftung Regeln aufstellen, wie unkooperative Staaten aus dem Euro geworfen werden können. Dies ist ein fundamental anderes Konzept für den Euro, als es Frankreich und Italien wollen.

Die Wirtschaftsweisen sind ein wichtiges Beratungsgremium für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Wirtschaftsweise lehnen Euro-Finanzminister ab, fordern Regeln für Euro-Austritt

Die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung erteilen der Idee eines eigenen Finanzministers für die Euro-Zone eine Absage: Sie sprechen von „übereilten Integrationsschritten“ und fordern eine Insolvenz-Ordnung für Euro-Staaten und die Möglichkeit des Austritts aus dem Euro.

Wird der Franken durch Interventionen der SNB geschwächt? (Foto: dpa)

Sichtguthaben bei der Schweizer Nationalbank nehmen zu

Der Anstieg der Sichtguthaben bei der Schweizer Nationalbank könnte ein Indikator für Interventionen am Devisenmarkt sein, die dazu dienen den starken Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Sichtguthaben stiegen in der Woche zum 24. Juli auf 461,9 Milliarden Franken.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: dpa)

Griechenland beantragt offiziell neue Kredite bei IWF

Die griechische Regierung hat eine neue Kreditlinie beim IWF beantragt. Alexis Tsipras will offenbar sicherstellen, dass der IWF bei der Durchsetzung eines Schuldenschnitts hilft.

Die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem konkreten Plan, wie der Austritt aus der EU möglich werden soll. Ob Angela Merkel und Wolfgang Schäuble in diese Überlegungen eingebunden sind, ist nicht bekannt. (Foto: dpa)

Geheim-Plan: Brüssel bereitet Verfahren zum geordneten EU-Austritt vor

Die EU-Kommission arbeitet offenbar hinter den Kulissen an einem Plan, der es unwilligen Mitgliedern ermöglichen soll, die Gemeinschaft geordnet zu verlassen. Nachdem ein Rauswurf rechtlich kaum möglich ist, plant die EU eine Art „Scheidungsverfahren“. Wie der Beitritt, soll auch der Austritt von den Steuerzahlern finanziert werden.

Trotz Schwankungen im Exportgeschäft hält die deutsche Wirtschaft der Griechenland-Krise stand. (Foto: dpa)

Der Einkaufsmanager-Index in Deutschland ist rückläufig

Die deutsche Industrie muss im Juli ein leichtes Minus bei Exportbestellungen verzeichnen. Das Neugeschäft bei den Dienstleistern lege jedoch zu und trotz der Griechenland-Krise sei kein Wachstumseinbruch fest zu stellen.

Die Puma-Aktie hat nach der Verkündung eines niedrigeren Betriebsgewinns im zweiten Quartal an Wert verloren. (Grafik: ariva.de)

Wegen Währungseffekten: Gewinn bei Puma bricht ein

Der Betriebsgewinn von Puma ist im zweiten Quartal wegen ungünstiger Währungseffekte um 46 Prozent auf 6,8 Millionen Euro eingebrochen. Branchenexperten hatten allerdings einen Rückgang um 62 Prozent auf 4,8 Millionen Euro erwartet.

Keine gemeinsame Sprache: Italiens Premier Matteo Renzi und Angela Merkel. (Foto: dpa)

Die Zeichen auf Sturm: Italien attackiert die EU und Deutschland

Der italienische Premier Renzi verlangt von Europa Taten bei der Unterstützung der Schulden-Staaten. Die italienische Wirtschaft meldet dramatische Export-Einbrüche wegen der Russland-Sanktionen. Beppe Grillo fordert, dass Italien seine hohen Schulden als „Drohung“ gegen die EU einsetzen solle und spricht von „Adolf Schäuble“. Der nächste Euro-Konflikt zeichnet sich ab. Er wird härter als jener mit Griechenland.

Die Gemeinschaftswährung kletterte am Donnerstag bis auf 1,0986 Dollar. (Grafik: ariva.de)

Euro erneut über 1,09 Dollar

Der Euro am Donnerstag bis auf 1,0986 Dollar, nachdem er in den vergangenen viereinhalb Wochen zeitweise mehr als fünf US-Cent auf gut 1,08 Dollar verloren hatte.

Der polnische Präsident Andrzej Duda gilt als Euroskeptiker. (Foto: dpa)

Polen will Euro nicht ohne Referendum einführen

Der polnische Präsident bekommt kalte Füße: Angesichts der Euro-Krise soll das Volk entscheiden, ob es den Euro will.

Es weht ein Wind, aber nicht für Italienische Auftragnehmer. (Foto: dpa)

Italienische Industrie verzeichnet Auftragsflaute

Die Zahl der Aufträge im Mai an die italienische Industrie ist gesunken. Vor allem geringere Mengen an Auslandsaufträgen gefährden die Aussichten auf ein erstes Wachstumsjahr seit 2011.

Die Gemeinschaftswährungkletterte am Mittwochmorgen bis auf 1,0966 Dollar und lag um 9.53 Uhr bei 1,09464 Dollar. (Grafik: ariva.de)

Euro nach jüngsten Verlusten auf Erholungskurs

Der Euro bis kletterte am Mittwoch auf 1,0966 Dollar, nachdem sie in den vergangenen viereinhalb Wochen zeitweise mehr als fünf US-Cent auf gut 1,08 Dollar verloren hatte.

Schlechte Nachrichten für Angela Merkel und Wolfgang Schäuble: Die Citi-Prognose für Griechenland ist verheerend. (Foto: dpa)

Citi-Prognose: Griechenland droht mit Euro Inflation von 22,5 Prozent

Die USA glauben zu erkennen, dass sich Deutschland beim Thema Schuldenschnitt für Griechenland bewegt. Allerdings könnten alle Planspiele bald obsolet sein: Die Citi erwartet für Griechenland einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 29 Prozent - und eine Inflation von 22,5 Prozent, wenn das Land im Euro bleibt. Ökonomen sind daher überzeugt: Spätestens im nächsten Jahr kommt der Grexit.

Frankreichs Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls kommen in Bedrängnis. Zahlreiche französische Kommunen sind überschuldet stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. (Foto: dpa)

Franken-Kredite: Zahlreiche französische Kommunen vor dem Konkurs

Französische Kommunen stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. Sie hatten sich vor Jahren Kredite mit Frankenbindung angeschafft. Die Pleite-Bank Dexia, die die Kredite vergeben hatte, habe ihnen das Risiko verschwiegen, argumentieren die verantwortlichen Bürgermeister - und ziehen vor Gericht.