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Euro

Griechenland soll auf Nato- und Euro-Kurs bleiben, auch wenn das auf den ersten Blick nicht ganz zusammenpasst. Im Bild die Quantum of the Seas vor dem Hafen von Piräus. (Foto: dpa)

USA drängen EU auf rasches Ende der Griechenland-Krise

Die Amerikaner drängen die EU, die Griechenland-Krise zu beenden. Aus Deutschland kommen erstmals positive Signale über Fortschritte in Athen. Die europäischen Investoren erwarten keinen Grexit.

Podemos-Generalsekretär Pablo Iglesias kann sich über das überraschend gute Abschneiden seiner neuen Partei bei den spanischen Regionalwahlen freuen. (Foto: dpa)

Regionalwahlen in Spanien: Protest-Partei Podemos auf dem Vormarsch

Die neue linke Protestpartei Podemos hat bei Wahlen in Madrid und Barcelona nach ersten Prognosen offenbar die Erwartungen übertroffen. Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Spanien musste die konservative Volkspartei (PP) des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy Verluste hinnehmen.

Zu viele Meinungen an einem Tisch: EZB-Chef Mario Draghi ist in Sorge um die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Draghi in Sorge um den Euro: Existenz der Währungsunion ist bedroht

EZB-Chef Mario Draghi sieht die Existenz des Euro-Raums durch strukturelle Unterschiede in den Mitgliedsstaaten bedroht. Diese könnten explosiv werden

US-Präsident Barack Obama traf im vergangenen Jahr seinen chinesischen Amtskollege Xi Jinping bei einem Treffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in Peking. (Foto:dpa)

USA gegen China: George Soros sieht Gefahr eines Dritten Weltkriegs

Der US-amerikanische Investor George Soros fordert von Washington eine rasche Aufnahme des Yuan in den IWF-Währungskorb. Das sei der einzige Weg, „um einen Weltkrieg zu verhindern“. Doch der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, glaubt, dass eine Aufnahme des Yuan unumgänglich sei, weil China längst zu einem bedeutenden Player in der Weltwirtschaft aufgestiegen sei.

Passend gemacht: Griechenland muss im Euro bleiben, obwohl der Beitritt und die Kredit-Orgie die Wirtschaft des Landes ruiniert haben. Foto: dpa)

Milliarden-Kredite ohne Wirkung: Der Euro hat Griechenland ruiniert

Der Euro hat Griechenland nicht den erwarteten Aufschwung gebracht, im Gegenteil: Trotz 240 Milliarden Euro an neuen Krediten ist das Land Schlusslicht im OECD-Vergleich. Doch wegen seiner geopolitischen Bedeutung muss das Land im Euro bleiben - whatever it takes.

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass der Dollar zum Euro weiter an Wert gewinnt. (Foto: dpa)

Anleihe in US-Dollar: Sachsen-Anhalt macht Profit mit neuen Schulden

Das Land Sachsen-Anhalt hat am Mittwoch erstmals eine Dollar-Anleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer negativen Rendite begeben. Dadurch verspricht sich die Regierung in Magdeburg einen Gewinn von umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble am Donnerstag im Bundestag: Der Druck auf Griechenland wird erhöht, um am Ende den Steuerzahlern einen Erfolg verkaufen zu können. (Foto: dpa)

Poker: Schäuble denkt laut über neue Währung für Griechenland nach

Wolfgang Schäuble kann sich die Einführung einer Parallel-Währung in Griechenland vorstellen. Diese Drohung soll vermutlich den Druck auf die Regierung in Athen erhöhen. Sie könnte auch einen Bank-Run auslösen, wodurch eine Einigung vermutlich sehr beschleunigt wurde.

Der griechische Finanzminister Yanis Vaoufakis, hier mit dem Belgier Johan Van Overtveldt, hat seine Minister-Kollegen heimlich auf Tonband aufgenommen. (Foto: dpa)

Finanz-Eliten werden ruppig: Jetzt kämpft jeder gegen jeden

Ein französischer EZB-Direktor plaudert bei einem vertraulichen Dinner mit Spekulanten über die nächsten Schritte der EZB-Politik. Der griechische Finanzminister macht bei den Treffen mit seinen Kollegen heimliche Tonband-Aufnahmen. Wenn man die Verrohung der Sitten zum Maßstab nimmt, erscheint der schöne Elfenbeinturm der globalen Finanz-Eliten als morsches Gemäuer – mit akuter Einsturzgefahr.

Der Rubel gewinnt seit dem 1. April deutlich an Wert. (Grafik: ariva.de)

Rubel wird zu stark: Notenbank in Moskau interveniert

Die Notenbank in Moskau greift zur Devisenmarkt-Intervention zurück. Es sollen Devisen aufkauft werden, um Verbindlichkeiten nachzukommen und die fortschreitende Aufwertung des Rubels zu bremsen. So soll die Exportwirtschaft wettbewerbsfähiger gemacht werden. Die Devisenreserven waren zwischen August 2014 und April 2015 um etwa 144 Milliarden Dollar zurückgegangen.

Eine zuvor angekündigte Dollar-Euro-Parität ist unwahrscheinlich. (Grafik: ariva.de)

Dollar rückt von Vier-Monats-Tief zum Euro ab

Der Euro hat am Montag zum Dollar wieder an Wert verloren. Zuvor war der Dollar auf einem Vier-Monats-Tief zum Euro. Monate zuvor hatten zahlreiche Analysten mit einer Parität zwischen Euro und Dollar gerechnet.

China minimiert seine Devisenreserven und macht damit deutlich, dass der Yuan nicht abgewertet wird. (Foto: dpa)

Aufwertung des Yuan: China will aus Währungskrieg aussteigen

China will einen Währungskrieg mit den USA umgehen. Das Land stockt seine Devisenreserven nicht mehr auf, sondern verringert sie. Der Yuan-Wert wird somit nicht mehr künstlich niedrig gehalten, um den Export anzuheizen. Stattdessen sollen die Verluste der Exportwirtschaft von der Binnennachfrage kompensiert werden.

Der künftige Kurs Griechenlands ist keine rein europäische Frage: Die US-Regierung hat konkrete Vorstellungen, die Euro-Chefs müssen sich abstimmen. (Foto: dpa)

Vorposten der Nato: USA bestehen auf Verbleib Griechenlands im Euro

Die USA bestehen auf den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Der mehrheitlich von den USA beherrschte Internationale Währungsfonds (IWF) versucht daher, seine Kreditrisiken an die EU abzuwälzen. Der IWF schielt auf den Rettungs-Mechanismus ESM, der zu diesem Zweck geschaffen wurde. Die europäischen Steuerzahler scheinen schlechte Karten zu haben.

Warren Buffett ist für viele Investoren ein Vorbild, weil er sich durch keinen Hype aus der Ruhe bringen lässt. (Foto: dpa)

Geldanlage: „Am Ende gewinnen immer die Geduldigen“

Investoren können sich mit ein paar ganz einfachen Grundsätzen auch in Zeiten der Manipulation bewegen. Dazu gehört, niemals gegen die Zentralbanken zu wetten, sie haben zu viel Macht und betreiben die totale Manipulation. Trotzdem gibt es ein paar Regeln, die zeitlos sind. Die wichtigste: Nur wer geduldig ist, auf eine Strategie über Jahre setzt und die vielen Gurus und Einflüsterer ignoriert, kann langfristig seine Ersparnisse sichern.

Ein Pfund der Souveränität: Großbritannien könnte von einem EU-Austritt profitieren. (Foto: dpa)

Ökonom: Die Euro-Zone ist ein wirtschaftliches Desaster

Der britische Ökonom Roger Bootle hält die Eurozone für ein Desaster. Neben Griechenland stelle vor allem Italien eine enorme Gefahr dar. Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät Bootle zum Austritt aus der EU.

Die indische Rupie fiel am Dienstag zum Dollar um 1,2 Prozent. (Foto: dpa)

Asien: Währungen stürzen nach Anleihen-Ausverkauf in EU und USA ab

Der Anleihen-Ausverkauf in den USA und in der EU hat am Dienstag zum Absturz der asiatischen Währungen geführt. Die indische Rupie stürzte auf ein Zwei-Jahres-Tief. Die asiatischen Märkte haben mit Kapitalabflüssen, der Erholung der Öl-Preise und mit hohen Schulden zu kämpfen.

Griechenland und die Euro-Zone - im Bild Yanis Varoufakis und Jeroen Dijsselbloem - dürften sich schon bald auf die Grundsätze für das weitere Vorgehen einigen. (Foto: dpa)

Euro-Gruppe meldet „schnelleren Fortschritt“ in Griechenland-Krise

Griechenland und die Euro-Finanzminister nähern sich weiter an. Es wird erwartet, dass es vor dem Sommer eine Einigung geben könnte. Nachdem aktuell alle Meinungsumfragen zeigen, dass die Mehrheit der Griechen für einen Verbleib im Euro sind, könnte ein neues Mandat der Troika mit einem Referendum legitimiert werden.

Euro-Krise und Ukraine machen es möglich: Erstmals könnten deutsche Staatsanleihen von Spekulanten angegriffen werden. (Foto: dpa)

Deutschen Staatsanleihen drohen erstmals Angriffe von Spekulanten

Der Markt für deutsche Staatsanleihen steht vor einem Novum: Erstmals können auch die Bunds zu Zielen von spekulativen Attacken werden. Deutschland ist geschwächt, weil es sich die Schulden aus der Euro-Zone und indirekt jene aus der Ukraine aufgehalst hat. Das könnte gravierende Folgen für die die Banken haben. Die nächste Krise droht - und sie ist hausgemacht.

Die dänische Notenbank stellt ab 2016 das Drucken der dänischen Krone ein, da die Nachfrage nach Bargeld zu gering sei. (Foto: Danmarks Nationalbank)

Tankstellen und Restaurants nicht mehr zur Annahme von Bargeld verpflichtet

Die dänische Regierung plant einen Vorstoß gegen Bargeld-Zahlungen: Restaurants, Geschäfte und Tankstellen sind künftig nicht mehr verpflichtet, Cash zu akzeptieren. Begründet wird das Vorhaben mit den enormen Kosten, die bei der Bargeld-Zahlung für die Einzelhändler entstehen.

Anleger haben seit Ende April massenweise deutsche und andere europäische Staatsanleihen abgestoßen. (Foto: dpa)

Euro-Staatsanleihen werden zum Ziel von Spekulanten

Innerhalb weniger Tage haben deutsche und europäische Staatsanleihen massiv an Wert verloren. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist damit von fast null auf mittlerweile wieder 0,64 Prozent gestiegen. Investoren stellt dies vor eine Herausforderung, denn die weitere Entwicklung der Bonds kann niemand voraussagen. Doch es gibt Alternativen.

Die Finanzbehörden sollen in Zukunft wissen, was die Bürger auch mit ihren letzten Euros gemacht haben. Die Zuspitzung der Schulden-Krise bringt das Ende der Privatheit des Geldes. (Foto: dpa)

Europa: Steuer-Behörden erhalten Zugang zu den Bank-Konten der Bürger

In der EU zeichnet sich eine weitere Verschärfung der Kontrolle der privaten Finanzen durch die Steuerbehörden ab. Griechenland macht den Anfang und gewährt den Steuereintreibern direkten Zugriff auf die Bank-Konten der Bürger. Die Zuspitzung der Schulden-Krise ist für viele Regierungen der Anlass, den Schutz der Privatsphäre in Geld-Angelegenheiten flächendeckend über Bord zu werfen.