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Europa

Heineken sieht sich auch in Asien großer Beliebtheit gegenüber: hier bei der Eröffnung einer Brauerei in Myanmar. (Foto: dpa)

Heineken steigert Umsätze in Asien und USA

Heineken hat aufgrund gute Geschäfte in den USA und Asien im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,4 Prozent mehr verdient. Der Gewinn des Unternehmens stieg auf 1,55 Milliarden Euro.

Auch wenn ihn viele nicht verstehen wollen: Wolfgang Schäuble weiß, dass ein Staatenbund wie die Euro-Zone nur mit Regeln funktionieren kann. (Foto: dpa)

Euro-Krise: Deutschlands Pochen auf Regeln ist pro-europäisch

Der Wirtschaftshistoriker Harold James sieht im Beharren Deutschlands auf Regeln keinen neuen Nationalismus, sondern das Gegenteil: Ein Staatenbund wie die Euro-Zone könne nur mit Regeln funktionieren. Deutschland habe in seiner Geschichte mehrfach die Erfahrung gemacht, wohin das fiskalpolitische Chaos führt.

Teure Geopolitik: EU-Präsident Tusk als Staatsmann in Georgien, doch zu Hause müssen die Steuerzahler wegen der Russland-Sanktionen die Bauern finanzieren. (Foto: dpa)

EU verspricht Bauern neue Millionen für Ausfälle wegen Russland-Sanktionen

Die EU muss den Bauern erneut Millionen-Beträge aus Steuergeldern überweisen. Die Bauern verlangen Entschädigung für den Schaden, der ihnen aus den Russland-Sanktionen entstanden ist.

Nach der Metropole London sind vor allem deutsche Städte gefragt. (Foto: dpa)

Investoren aus Asien entdecken europäische Immobilien

Durch die chinesische und taiwanische Deregulierung von Auslandsinvestitionen wird der europäische Markt attraktiver für asiatische Investoren. Bevorzugt wird in Einzelhandelsimmobilien investiert. Nicht nur Hype-Städte stehen auf den Listen der Investoren.

Belehrungen vom Tsipras-Freund Juncker kann Wolfgang Schäuble nicht ertragen. (Foto: dpa)

Schäuble gegen Juncker: EU-Kommission soll entmachtet werden

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist offenbar sehr verärgert über die Rolle von Jean-Claude Juncker in der Griechenland-Krise: Juncker hatte direkt mit Alexis Tsipras verhandelt. Dies steht ihm nach Schäubles Ansicht nicht zu. Nun will Schäuble die EU-Kommission entmachten.

Die gemeinsame Währung hat die Ungleichgewichte in der Euro-Zone nicht behoben. (Foto: dpa)

EZB räumt ein: Euro-Zone funktioniert nicht wie geplant

Die EZB gesteht ein, dass die Unterschiede zwischen den Staaten der Währungsunion durch den Euro nicht geringer geworden sind. Der Grund liegt nicht in der Krise, sondern in den schwachen Institutionen. Der Fortschritt sei „enttäuschend“, schreibt die EZB. Interessant: Die gemeinsame Währung hat den Problem-Staaten nicht geholfen, ihre politischen und wirtschaftlichen Strukturen effizienter zu machen oder von der Korruption zu befreien.

Ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von der neuen EU: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sei französischer Kollege Michel Sapin. (Foto: dpa)

Schäuble bremst Frankreichs Drängen auf politische Union in Europa

Wolfgang Schäuble kann den Wünschen Frankreichs und Italiens auf eine schnelle Umverteilung der Steuermittel in der Euro-Zone wenig abgewinnen: Geschickt hat er zu diesem Zwecke die Idee einer Euro-Steuer in Umlauf gebracht– wohl wissend, dass eine Finanzierung der gemeinsamen Währung über neue Steuern aktuell weder in Deutschland noch in einem anderen Euro-Staat durchsetzbar ist.

Fahnen mit der Aufschrift „Partizan“ wehen am 25.07.2015 in Berlin bei einer Solidaritäts-Demonstration kurdischer und deutscher Organisationen für die PKK. (Foto: dpa)

Türkei geht trotz Kritik massiv gegen PKK vor

Die Türkei setzt ihre Luftschläge gegen die PKK im Nordirak trotz der scharfen Kritik aus Deutschland und Europa fort. Während Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die Türkei zur „Besonnenheit“ aufruft, unterstützen die USA die Luftschläge gegen die militante Organisation.

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.

Flüchtlinge an Bord der Fregatte Hessen. (Foto: Bundeswehr/Gottschalk/dpa)

Italienischer General: Militär-Einsatz der EU gegen Flüchtlinge wird scheitern

Der Militäreinsatz der EU gegen Flüchtlinge im Mittelmeer bewirkt offenbar das Gegenteil der beabsichtigten Abschreckung: Der ehemalige italienische Generalstabschef Vincenzo Camporini stellt fest, dass sich die Schlepper ermuntert sehen, weil die Kriegsschiffe verpflichtet sind, in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten. Dadurch würden mehr und nicht weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa geschickt.

Die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem konkreten Plan, wie der Austritt aus der EU möglich werden soll. Ob Angela Merkel und Wolfgang Schäuble in diese Überlegungen eingebunden sind, ist nicht bekannt. (Foto: dpa)

Geheim-Plan: Brüssel bereitet Verfahren zum geordneten EU-Austritt vor

Die EU-Kommission arbeitet offenbar hinter den Kulissen an einem Plan, der es unwilligen Mitgliedern ermöglichen soll, die Gemeinschaft geordnet zu verlassen. Nachdem ein Rauswurf rechtlich kaum möglich ist, plant die EU eine Art „Scheidungsverfahren“. Wie der Beitritt, soll auch der Austritt von den Steuerzahlern finanziert werden.

BASF: Skeptischer Blick auf die Weltwirtschaft. (Foto: dpa)

BASF warnt vor globalem Rückgang des Wachstums

BASF äußert sich zur Lage der weltweiten Konjunktur skeptisch: Die USA, China, Brasilien und Russland bleiben hinter den Erwartungen zurück. Der niedrige Ölpreis drückt die Preise. Noch hält das Unternehmen an seinen Zielen für das laufende Jahr fest.

Keine gemeinsame Sprache: Italiens Premier Matteo Renzi und Angela Merkel. (Foto: dpa)

Die Zeichen auf Sturm: Italien attackiert die EU und Deutschland

Der italienische Premier Renzi verlangt von Europa Taten bei der Unterstützung der Schulden-Staaten. Die italienische Wirtschaft meldet dramatische Export-Einbrüche wegen der Russland-Sanktionen. Beppe Grillo fordert, dass Italien seine hohen Schulden als „Drohung“ gegen die EU einsetzen solle und spricht von „Adolf Schäuble“. Der nächste Euro-Konflikt zeichnet sich ab. Er wird härter als jener mit Griechenland.

Francois Hollande und Angela Merkel: Frankreich hat die Initiative ergriffen und will die Euro-Zone neu ordnen. (Foto: dpa)

Frankreich kündigt radikale Vorschläge zur Neuordnung des Euro an

Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren. Die Pläne dürften in Berlin für einige Irritation sorgen.

Finanzminister aus unterschiedlichen Welten. Wolfgang Schäuble und sein italienischer Kollege Pier Carlo Padoan. (Foto: dpa)

Disziplin als höchstes Gut: Italien passt nicht in Schäubles Kern-Europa

Ein wichtiger Masterplan von Wolfgang Schäuble für die Euro-Zone datiert aus dem Jahr 1994. Anders als aktuell von Frankreich vorgeschlagen, ist Italien nicht Teil des Kern-Europas, wie Schäuble es für funktionsfähig hält. Es wird sich zeigen, wer bei der Neudefinition der EU die Oberhand gewinnt.

Sikorsky stellt neben Drohnen und Flugzeugen auch den Black-Hawk-Militärhubschrauber her. (Foto: dpa)

Lockheed kauft Airbus-Rivalen Sikorsky

Lockheed Martin will Black-Hawk-Hersteller Sikorsky kaufen und sticht dabei unter anderem Flugzeugbauer Airbus und Boeing aus. Der Übernahmewert soll sich nach Informationen von Insidern auf mehr als acht Milliarden Dollar belaufen.

Ein Mitarbeiter von Villeroy & Boch kontrolliert im Villeroy & Boch Sanitärwerk in Mettlach frisch produzierte Toiletten. (Foto: dpa)

Russland-Geschäft von Villeroy & Boch geht zurück

Das Russland-Geschäft des Keramikherstellers Villeroy & Boch ging im zweiten Quartal zurück. In den USA und dem überwiegenden Teil der Euroländer werde sich der private Konsum jedoch auf einem hohen Niveau stabilisieren.

Die EU-Präsidenten Juncker und Tusk. (Foto: dpa)

EU-Präsident Tusk fürchtet Revolution in Europa

Dem EU-Präsidenten Donald Tusk ist die Heftigkeit des Streits über die Zukunft Griechenlands im Euro in die Knochen gefahren: Er spricht offen davon, dass die erbitterten Auseinandersetzungen als Boten einer Revolution in Europa gedeutet werden könnten.

Die D-Mark beflügelt wegen der Euro-Krise die Fantasie von Ökonomen. (Foto: DWN)

US-Ökonomen fordern den Austritt Deutschlands aus dem Euro

Prominente US-Ökonomen sehen im Austritt Deutschlands die einzige Chance für die nachhaltige Lösung der Euro-Krise. Sie glauben, dass die Rückkehr zu D-Mark Deutschland und der Rest-Eurozone nützen würde. Mit Ben Bernanke hat sich auch der frühere Chef der US-Notenbank in diese Richtung geäußert. Die letzten Tabus in der Euro-Debatte fallen.

Italien attackiert die EU: „Sparpolitik ist ein Desaster“

Italiens Premier Matteo Renzi hat die in der EU eigentlich vorgesehene Haushaltsdisziplin attackiert und die Sparpolitik Europas als Desaster beizeichnet. Daher will Renzi nun gegensteuern, die Steuern senken und die Maastricht-Ziele vorerst nicht umsetzen.