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Europa

Angela Merkel und Alexis Tsipras: Die EU bleibt eine kostspielige Angelegenheit. (Foto: dpa)

Merkel: Die EU ist eine „kostbare Sache“

Bundeskanzlerin Merkel und der griechische Premier Tsipras haben in Berlin das gemeinsame Interesse am Fortbestand der Euro-Zone betont. Die Spannungen zwischen Griechenland und Deutschland sollen überwunden werden. Tsipras nutzte seinen Berlin-Besuch auch, um eine linke Allianz in Europa zu schmieden. Die EZB zeigt sich in der Zwischenzeit wieder offen für Not-Kredite an griechische Banken.

Der Bau der Pipeline South Stream wurde aufgekündigt. Doch es kommen insgesamt sechs weitere Optionen für die europäische Energieversorgung in Betracht. (Grafik: Stratfor)

Amerikaner wollen Russland aus dem Energie-Markt in Europa drängen

Washington will die europäischen Staaten von der Energieabhängigkeit Moskaus lösen. Stattdessen sollen US-Konzerne die Energie-Sicherheit Europas garantieren. Doch die Russen kontern mit dem Bau der Pipeline Turkish Stream, die die EU-Staaten als Kunden an Russland binden soll.

Die lettischen Parlamentarier Dzintars Rasnacs und Raivis Dzintars führen einen Gedenkmarsch für die Waffen-SS durch Riga an. (Foto: dpa)

Die EU schaut weg: Im Baltikum werden SS-Veteranen als Helden gefeiert

In den EU-Staaten im Baltikum findet ein neuer Kult um die Veteranen der Waffen-SS statt. Die rechtsextremen Umtriebe werden von der EU-Politik ebenso ignoriert wie die Aktivitäten der rechtsextremen Milizen in der Ukraine. Efraim Zuroff vom Simon Wiesenthal Center warnt vor einer gefährlichen Melange aus anti-russischen und antisemitischen Vorurteilen.

Der Römerberg in Frankfurt. Blockupy-Anhänger protestieren gegen die Geldpolitik der EZB. (Screenshot via Twitter)

Frankfurt: Blockupy-Kundgebung verläuft friedlich

Die offizielle Blockupy-Kundgebung in Frankfurt hat begonnen. Im Vorfeld der Veranstaltung ist es zu massiven Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten gekommen.

Die Geldpolitik im Hochsicherheitstrakt: Mario Draghi auf dem Weg zur Eröffnung der neuen EZB-Zentrale. (Foto: dpa)

Draghi zeigt Verständnis für Blockupy, Linke sieht den Maidan in Frankfurt

EZB-Chef Mario Draghi hat die Blockupy-Proteste geschickt genutzt, um zwischen den Zeilen die weitere Integration der Euro-Zone voranzutreiben: „Noch“ sei die Euro-Zone allerdings keine „politische Union“, in der es dauerhafte Transferzahlungen zwischen den Staaten gäbe. Eine Rückkehr von geldpolitischen Kompetenzen in die Nationalstaaten schloss Draghi kategorisch aus. Die Linken sprachen, etwas hilflos, vom Maidan in Frankfurt.

Der US-Diplomatin Viktoria Nuland wurde im Zuge der Ukraine-Krise Unterstützung für den Janukowitsch-Umsturz vorgeworfen. (Foto: dpa)

Ukraine: USA wollen Allianz Deutschlands mit Russland verhindern

Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor, George Friedman, räumt ein, dass die Intervention der Amerikaner in der Ukraine den Zweck verfolgt habe, eine Allianz zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. An einem Sturz Putins hätten die Amerikaner dagegen kein Interesse.

Ryanair bietet New York One Way für 15 Euro

Die irische Flug-Gesellschaft will in vier bis fünf Jahren Billig-Flüge von Europa in die USA anbieten. Die Tickets sollen teilweise umgerechnet 15 Euro kosten. Angeflogen werden nach vorläufigen Plänen 14 US-Städte.

Die internationalen Staats- und Regierungs-Chefs im September 2014 auf dem Nato-Gipfel in Wales. (Foto: dpa)

US-Militärs müssen sparen: EU soll mehr Waffen kaufen

Die US-Regierung muss im Rahmen des Budget Control Acts Einschnitte beim Militär-Etat vornehmen. Daher fordert Washington erhöhte Verteidigungs-Ausgaben von den europäischen Nato-Staaten. Wie im Fall von Rumänien, können die Militär-Ausgaben auch mit IWF- und EU-Krediten finanziert werden. Die Amerikaner warnen vor der Aufrüstung in China.

Unternehmen mit Hauptsitz in China haben dieses Jahr bereits 2,7 Milliarden Euro an Anleihen an den Börsen Europas ausgegeben, fast so viel wie im gesamten Jahr 2014. (Foto: dpa)

Chinesische Unternehmen kaufen in Europa Schulden

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Anleihenmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf.

Commerzbank muss Milliarden-Strafe an USA zahlen

Die US-Behörden haben die Commerzbank mit einer Geldstrafe von 1,45 Milliarden Dollar belegt. Die zweitgrößte Großbank Deutschlands soll gegen die Iran-Sanktionen verstoßen haben.

US-Stresstest: Deutsche Bank und spanische Santander fallen durch

Die US-Notenbank hat zwei europäischen Banken mangelndes Risiko-Management attestiert. Alle US-Banken bestanden den Test, die Bank of America muss allerdings nachbessern.

Kopf tauscht Körper: Was im Tierversuch bereits klappte, will ein italienischer Mediziner nun an Menschen durchführen. (Screenshot)

Chirurg plant Transplantation von menschlichem Kopf

Der italienische Chirurg Sergio Canavero will spätestens 2017 einen Kopf auf den Körper eines anderen Menschen transplantieren. Die Verbindung des Rückenmarks soll mit Chemikalien oder Stammzellen funktionieren. Ein Jahr nach der OP sollen die Patienten wieder gehen können, so Canavero.

Europa habe enorm an Ansehen verloren, auch außenpolitisch nehme man die Union nicht mehr ganz ernst, so Juncker. Eine europäische Armee soll das ändern. Für die Pläne erhielt Juncker Zustimmung aus der Bundesregierung. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Juncker will eine eigene EU-Armee aufstellen

Um Russland den klaren Eindruck zu vermitteln, „dass wir es ernst meinen“, fordert EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee. Die CDU hält den Juncker-Vorschlag für eine gute Idee.

City of London: Die großen Banken wie HSBC, Barclays oder Citi sehen keine Zukunft mehr im Investmentbanking. (Foto: dpa)

London: Investment-Banken treten den Rückzug an

Die Investment-Banken in der Londoner City bauen tausende Stellen ab. Das Geschäft lohne sich aufgrund der strengeren Regulierungen nicht mehr, so die Institute. Zudem werde das Investmentbanking nie mehr Renditen wie vor der Krise bringen.

Datenschutz, Steuervermeidung, Kartellverfahren: Gegen den Druck der europäischen Regulierungsbehörden bündelt Google in Europa seine Kräfte. (Foto: dpa)

Europa-Geschäft unter einem Dach: Google wappnet sich gegen Regulierungsbehörden

Google will seine Geschäfte in Europa künftig unter einem Dach zusammenführen. Bisher hatte der US-Konzern zwei verschiedene Zentralen für Nord- und Südeuropa. Die Vereinigung soll Google besser für den Kampf gegen die europäischen Regulierungsbehörden aufstellen.

Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag bei einer Gedenkveranstaltung am Grab des Unbekannten Soldaten in Moskau. (Foto: dpa)

Putin hält Krieg zwischen der Ukraine und Russland für unwahrscheinlich

Der russische Präsident Wladimir Putin rechnet nicht mit einem direkten Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Er hoffe, dass sich am Ende doch die Vernunft durchsetze. Die Regierung der Ukraine bereitet sich dagegen nach eigenen Angaben auf einen „umfassenden Krieg“ gegen Russland vor. Der Hintergrund der scharfen Töne aus Kiew: Das Land ist pleite und kann mit möglichst überzogenen Untergangs-Szenarien relativ einfach an westliche Waffen und Gelder der europäischen Steuerzahler gelangen.

Alles gute Zureden hat nicht geholfen: EU-Kommissarin Cecilia Malmström hat Sigmar Gabriel am Montag in Berlin zum zweiten Mal bestätigt, dass das Freihandelsabkommen CETA nicht mehr geändert werden könne. (Foto: dpa)

EU stoppt SPD: Änderungen bei CETA sind nicht mehr möglich

Die EU-Kommission hat den Vorschlag der europäischen Sozialdemokraten zurückgewiesen, das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada noch einmal aufzuschnüren. Damit wird auch das Kapitel Investorenschutz Teil des Abkommens. Das CETA ist die Blaupause für das TTIP.

Nach Sanktionen: Russische Sberbank in Osteuropa auf dem Rückzug

Die russische Sberbank will ihr Osteuropa-Geschäft teilweise aufgeben. Medien berichten vom Rückzug aus Ungarn und der Slowakei. Als Begründung wird die Wirtschaftskrise in Russland genannt. Banken wie die UniCredit haben bereits Interesse an der slowakischen Sparte angemeldet.

Der britische Außenminister Philip Hammond hat am Wochenende von US-Außenminister John Kerry erfahren, welche Maßnahmen die USA als nächste gegen Russland planen. Washington erwartet, dass die EU mitzieht, um die russische Wirtschaft in die Knie zu zwingen. (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: USA wollen Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Rund um das neue Daten-Center in Irland soll ein Wiederaufforstungs-Programm entstehen. (Bild: Apple)

Milliarden-Investition: Apple baut zwei europäische Rechenzentren

Apple baut zwei neue Rechenzentren in Europa. Der US-Konzern plant dafür 1,7 Milliarden Euro auszugeben. Damit zieht Apple den Konkurrenten Microsoft, Google und Amazon nach, die bereits Datenverarbeitung in Europa anbieten.