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Europa

Ein Mitarbeiter der griechischen National Bank of Greece verteilt in Athen Warte-Numnmern an die ungeduldigen Rentner. (Foto: dpa)

Griechen-Premier Tsipras: Die Renten und Gehälter sind sicher

Der griechische Premier Alexis Tsipras hat den Griechen im öffentlichen Dienst versichert, dass ihre Renten und Gehälter sicher seien. Wir lange das noch der Fall sein wird, konnte Tsipras nicht sagen.

Angela Merkel am 1. Juli im Bundestag: Ordnung muss sein. (Foto: dpa)

Technokratisch, pastoral, hohl: Angela Merkels Rede zur Zukunft Europas

Angela Merkel hat im Bundestag zu Euro-Krise gesprochen. Die Rede war eine Mischung aus pastoralen Arabesken und technokratischem Ziegenkäse. Mit der Realität hat das alles wenig zu tun.

Alexis Tsipras ist angezählt: Es gibt kaum noch eine List, mit der er sich der finalen Punch der Troika entziehen wird können. (Foto: dpa)

Troika wartet auf den Knock-Out: Tsipras wankt, aber er fällt noch nicht

Die griechische Regierung scheint unter dem Druck der EU einzuknicken: Premier Tsipras hat einen Brief geschrieben, in dem er fast alle Anordnungen der Troika erfüllt. Doch Wolfgang Schäuble reicht das noch nicht. Tsipras wankt. Er ruft das Volk zu Hilfe. Die Troika bereitet ihn auf den finalen Punch vor. Wir erleben das Schauspiel einer politischen Demontage.

Dem Verkauf der Osteuropatöchter der österreichischen Krisenbank Heta muss Mario Draghi noch seine Zustimmung geben. (Foto: dpa)

Hypo Bad Bank: Verkauf der Osteuropatöchter fast abgeschlossen

Der Verkauf der Heta-Osteuropatöchter steht vor dem Abschluss. Die Verkaufssumme soll 200 Millionen Euro betragen. Die EZB und die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA müssen dem Verkauf noch zustimmen. Käufer sind der US-Finanzinvestor Advent und die Entwicklungsbank EBRD.

Marine Le Pen dürfte von der Griechen-Krise profitieren. (Foto: dpa)

Euroskeptiker in Europa wollen „Ketten des Euro sprengen“

Die euroskeptischen Parteien erwarten sich vom Konflikt zwischen der EU und Griechenland Auftrieb: Man sehe, dass die gemeinsame Währung nicht funktioniere. Sie hoffen auf das baldige Ende des Euro und der Austerität.

Angela Merkel arbeitet hinter den Kulissen an der Euro-Rettung. Sie dürfte für viele schmerzhaft werden. (Foto: dpa)

EU könnte Griechenland mit „Panik-Paragraph“ zu Gehorsam zwingen

Alexis Tsipras hat den letzten Troika-Vorschlag abgelehnt. Die jüngste Wortmeldung von Angela Merkel lässt nichts Gutes erahnen: Die EU könnte nun den sogenannten „Panik-Paragraphen“ aus den EU-Verträgen aktivieren. Dieser erlaubt auch Zwangsmaßnahmen außerhalb der Rechtsordnung der EU.

Tsipras will weitere Geschenke, obwohl es bereits einen Schuldenschnitt für Athen in Höhe von 100 Milliarden Euro gab. (Foto: dpa)

Top-Banker: USA werden Euro-Austritt Griechenlands nicht zulassen

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hält einen Austritt Griechenlands aus dem Euro für konsequent. Es werde jedoch trotz all des Getöses nicht dazu kommen. Griechenland sei für die Amerikaner geopolitisch zu wichtig. Die politisch schwachen EU-Retter werden einlenken, glaubt Hellmeyer.

Die EZB führt sei dem 9. März 2015 ein Anleihen-Kaufprogramm durch. (Foto: dpa)

EZB kauft wieder in großem Stil Staatsanleihen

Die EZB hat in der vergangenen Woche ihr Kaufprogramm von Staatsanleihen ausgeweitet. Seit Beginn des OMT-Programms am 9. März wurden Staatsanleihen im Wert von insgesamt fast 200 Milliarden Euro gekauft. Doch intern wächst die Kritik an diesem Vorgehen.

Deutschland ist bei der Unterzeichnung der AIIB-Gründungsakte in Peking als viertgrößter Geldgeber dabei. (Foto: dpa)

Europa in der Krise: China im Vormarsch

China will die Euro-Krise nützen, um bei europäischen Unternehmen einzusteigen. Zugleich lockt die am Montag in Peking gegründete Entwicklungsbank AIIB Investoren aus aller Welt. China sieht gute Chancen, zu echten globalen Player zu werden.

Gewitter über der Akropolis: Der Anfang vom Ende der EU, wie wir sie kennen. (Foto: dpa)

Die EU auf der Kippe: Chronik einer angekündigten Katastrophe

Der Streit um Griechenland wird wohl durch einen per Unfall ausgelösten Austritt Griechenlands aus dem Euro gelöst. Die monatelange Blockade weicht einer immensen Beschleunigung der Ereignisse. Alle Akteure sind überfordert und taumeln in eine nicht mehr steuerbare Sequenz, mit Risiken und Nebeneffekten. Jetzt genügt der kleinste Fehler der Euro-Retter und die Auflösung der EU wird tatsächlich denkbar.

Nach dem Crash in Griechenland wird sich bald zeigen, wie sicher das europäische Banken-System ist. (Foto: dpa)

Deutsche Großbanken: Sind auf Kollaps in Griechenland vorbereitet

Die deutschen Großbanken geben an, auf einen Banken-Crash in Griechenland ausreichend vorbereitet zu sein. Allerdings ist noch nicht klar, welche Folgen die Entwicklung wirklich haben wird.

Angela Merkel im Kreise der gescheiterten Euro-Retter: Wortlos vor dem Scherbenhaufen. (Foto: dpa)

Der Abend vor dem Crash: Angela Merkel taucht ab und spricht mit Obama

Angela Merkel ist wenige Stunden vor dem totalen Crash in Griechenland abgetaucht. Das einzige, was duchsickert: Sie habe mit US-Präsident Barack Obama telefoniert. Am Vorabend einer europäischen Katastrophe hören wir nichts von der deutschen Bundeskanzlerin. Es ist beschämend.

Samstag, 27. Juni 2015, Tag der Wahrheit in Brüssel: Möchte man von diesen Leuten regiert werden? (Foto: dpa)

Historisches Fiasko: Die Euro-Zone zerlegt sich selbst

Nach dem Chaos-Samstag bei den Euro-Finanzministern weiß niemand, wie es weitergeht. Die Euro-Zone präsentiert sich als Truppe von Dilettanten, die die Nerven verlieren und nicht verhandeln können – kleine Diktatoren, die zu zittern beginnen, wenn die Kofferträger den Raum verlassen. Man möchte von diesen Leuten nicht regiert werden.

Die EU NAVFOR ist sowohl im Mittelmeer als auch in den Gewässern vor Somalia im Einsatz. (Foto: dpa)

Europas Basisdemokraten: Militäreinsatz gegen Flüchtlinge ist unmenschlich

Bekannte europäische Basisdemokraten stellen sich gegen den Abschuss von Flüchtlings-Booten im Mittelmeer. Sie halten es für unterträglich, dass im Mittelmeer gezielt Boote mit Flüchtlingen abgeschossen werden. Noch werde darüber geschwiegen. Doch mit solchen Aktionen verrate die EU ihre Ideale.

Alexis Tsipras bei seiner Rede für das Referendum im griechischem Parlament. (Foto: dpa)

„Tag der Wahrheit“: Griechisches Parlament beschließt Referendum

Das griechische Parlament hat in der Nacht auf Sonntag für das von Premier Tsipras vorgeschlagene Referendum gestimmt. Tsipras sagte, dass der „Tag der Wahrheit für die Gläubiger“ kommen werde

Der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Finanzen, Pierre Moscovici, schüttelt dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis die Hand. (Foto: dpa)

Euro-Retter rudern zurück: Tür für Griechenland wieder offen

Die Finanzminister der Eurozone haben offenbar Angst vor der eigenen Courage bekommen. Hatten sie am Nachmittag noch erklärt, dass die Tür für Griechenland geschlossen sei, so erklärten sie am Abend feierlich: Die Tür für Griechenland ist weit offen.

Der griechische Finanzminister Varoufakis sprach von einem "historischen Moment". Das Ansehen der Eurogruppe als demokratische Institution sei dauerhaft beschädigt. (Foto: dpa)

Euro-Gruppe schließt Griechenland von Beratungen aus

Die Finanzminister der Eurogruppe haben Griechenland aus ihrem Kreis ausgeschlossen. Sie berieten ohne den griechischen Finanzminister, wie sie die Eurozone retten können. Das ist ein glatter Rechtsbruch.

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras blickt während der Parlamentsdebatte prüfend um sich. (Foto: dpa)

Athen: Oppositions-Parteien wollen Tsipras stürzen

Die von der Syriza besiegten Konservativen und die Pasok wollen das Chaos nützen und Premier Tsipras stürzen. Auf sie setzen auch die Euro-Retter.

IWF-Chefin Christine Lagarde und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis zu Beginn eines speziellen EU-Finanzminister-Treffens am 25. Juni in Brüssel. (Foto: dpa)

Lagarde: IWF will mit Griechenland weiter verhandeln

IWF-Chefin Christine Lagarde will trotz des Referendums mit Griechenland weiter verhandeln. Ihre Position ist wichtig, weil sie den Willen der Amerikaner vertritt. Bundeskanzlerin Merkel verlässt sich ebenfalls voll auf die Expertise des IWFs. Auch die EU-Kommission will weiter eine Einigung. Auch EZB-Chef Draghi versucht zu vermitteln.

Finanzminister Wolfgang Schäuble und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis zu Beginn des EU-Finanzminister-Treffens in Brüssel. (Foto: dpa)

Euro-Retter geben auf: Keine weiteren Kredite für Griechenland

Die Euro-Gruppe erklärt die Verhandlungen mit Griechenland für gescheitert. Nun werde über Plan B verhandelt. Damit ist der Rauswurf Griechenlands aus dem Euro gemeint. Wie das rechtlich funktioniert ist völlig unklar.