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Europa

Schwedens konservativer Premier Fredrik Reinfeldt erklärte nach seiner Abwahl den Rücktritt. (Foto: dpa)

Schweden: Regierung abgewählt, Nationalisten und Feministen stark

Die konservative Partei von Premier Fredrik Reinfeldt hat bei der Parlamentswahl in Schweden eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Vermutlich ist nun eine rot-grüne Koalition möglich. Sehr erfolgreich: Die nationalistischen Schwedendemokraten und die Feministen.

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, buhlt beim amtierenden EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy um weitere Finanzhilfen für Gaza und das Westjordanland. (Foto: dpa)

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht kontrollieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Die Euro-Krise ist mitnichten vorbei, sagen die Bestseller-Autoren Weik&Friedrich. (Foto: dpa)

Weik und Friedrich: „Die Verursacher der Krise sind die größten Gewinner der Krise“

Die Politik hat sich von den Bürgern entfernt - in Berlin genauso wie in Brüssel. Die Bestseller-Autorn Matthias Weik und Marc Friedrich kritisieren, dass die Krise nicht zu einem Umdenken geführt hat. Banken und Regierungen haben durch die niedrigen Zinsen profitiert, Sparer und Steuerzahler bezahlen die Rechnung wie gehabt.

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Unter der Leitung von DWN-Herausgeber Michael Maier (Mitte) diskutierten beim Economic Forum in Krynica der ehemalige slowakische Finanzminister Ivan Miklos, der Chefökonom der norwegischen Handelsbanken, Knut Mork, der ehemalige schwedische Finanzminister Bo Lundgren und die Luxemburger Anwältin Anna Sergiel. (Foto: Economic Forum/Piotr Gajek)

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.

Wladimir Putin zieht Konsequenzen aus den EU-Sanktionen und orientiert sich in Richtung Asien, hier bei einem Mongolei-Besuch vom 3. September. (Foto: dpa)

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Für Deutschland ist Schottland am Sonntagabend bei der EM-Quali nur eine sportlicher Gegner. Die Engländer dagegen müssen dagegen damit rechnen, dass sich die Separatisten in Schottland durchsetzen. (Foto: dpa)

Umfrage: Erstmals Mehrheit der Schotten für die Abspaltung von Großbritannien

In Schottland bahnt sich eine Überraschung an: Erstmals haben die Befürworter einer Abspaltung von Großbritannien eine Mehrheit bei einer Umfrage erreicht. Die schottischen Separatisten könnten im Erfolgsfall eine Lawine in der EU auslösen. London hat angekündigt, den Schotten weitgehende Souveränitätsrechte einräumen zu wollen - wenn die Schotten nicht austreten. Der Vorstoß könnte zu spät kommen.

Welche Themen bewegen die Europäer wirklich? Die Scheinwerfer richten sich auf eine Gruppe. (Fotos: DWN)

Europas stärkste Lobby: Die Rentner machen mobil

Bei einer der größten Wirtschaftskonferenzen Europas war zu beobachten, dass eine gesellschaftliche Gruppe stärker ist als alle anderen. Es ist daher kein Wunder, dass die Regierungen fast ausschließlich dieser Gruppe gefallen will. Eine Dokumentation in Bildern.

Die Deutschen haben deutlich weniger Angst vor Spannungen durch Ausländer als vor der Möglichkeit, durch die Schulden-Krise massiv belastet zu werden. (Grafik: R+V)

Deutsche haben mehr Angst vor Euro-Krise als vor Ukraine-Krieg

Trotz aller Beteuerungen ist es der Bundesregierung nicht gelungen, die Deutschen in Sachen Euro-Krise zu überzeugen: Die Angst, der deutsche Steuerzahler müsse für die Folgen der Euro-Krise in anderen Staaten haften, ist nach wie vor Spitzenreiter unter den Ängsten. Die Ukraine dagegen scheint weit abgeschlagen: Sie rangiert sogar hinter der Sorge vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone.

Wiederaufbau: EU-Oststaaten wollen 700 Milliarden Euro

Polen fordert von der EU 700 Milliarden Euro für Investitionen in Osteuropa. Die polnische Regierung spielt eine führende Rolle im Kampf gegen Russland. Hintergrund des starken geopolitischen Engagements scheint also die Hoffnung auf zusätzliche Steuergelder aus Brüssel zu sein.