Alle Artikel zu:

Europa

Angela Merkel und Petro Poroschenko: In der Ukraine stehen die Zeichen auf Schrecken ohne Ende. (Foto: dpa)

EU vor dem Scherbenhaufen: Die Ukraine versinkt im Chaos

In der Ukraine steht die von der EU und den USA gesponserte Regierung vor dem Zerfall. Das ist ein Fiasko. Denn obwohl die EU in den vergangenen Monaten Milliarden in das ukrainische Schulden-Karussell gepumpt hat, steht das Land wirtschaftlich schlechter da denn je. Ein Frieden mit Russland rückt in immer weitere Ferne - und es wird schwer, dafür Wladimir Putin allein dafür verantwortlich zu machen.

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Börsen im Plus: Investoren auf Schnäppchenjagd

Der Dax startet zu Handelsbeginn durch. Nach den dramatischen Kursverlusten in den vergangenen Tagen hatten zuvor die Börsen in China wieder zugelegt. Unerwartet gute Konjunkturdaten und Schnäppchenjäger hatten bereits dem Dow-Jones-Index in New York ein Plus von vier Prozent beschert.

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

EU-Staaten wollen Flüchtlinge mit Militär-Einsatz zurückdrängen

Tschechien will seine Armee an die Landesgrenzen schicken, um Flüchtlinge abzuwehren. Bulgarien und Ungarn setzten das Militär bereits gegen Flüchtlinge ein. Zudem schlägt der tschechische Präsident eine gemeinsame EU-Armee vor, um die Schengen-Grenzen mithilfe der Nato dicht zu machen.

Pier Giuseppe Dellavalle trotzt der italienischen Staatsmacht und hat auf einem Kreisverkehr sein eigenes Fürstentum errichtet. (Foto: Luciano Capone/dpa)

Rache an der Bürokratie: Italiener gründet erfolgreich eigenen Staat

In Norditalien hat ein Italiener einen eigenen Staat gegründet: Die italienische Bürokratie hatte bei der Enteignung des Mannes geschlampt. Ein Gericht hat dem Mann das Land zugesprochen. Nun kann Italien das „Fürstentum von Dellavalle“ nicht mehr von der Landkarte tilgen. An ein militärisches Eingreifen denkt Rom offenbar nicht.

Es scheint etwas außer Kontrolle geraten zu sein an den Märkten am 24. August 2015. (Foto: dpa)

Chaos an den Märkten: Ein monumentaler Crash deutet sich an

Der Börsen-Crash am „Schwarzen Montag“ dürfte erst der Anfang sein: Von China ausgehend erwischt der Absturz viele Anleger auf dem falschen Fuß. Fast alle Sektoren weltweit werden betroffen sein. Die Zentralbanken sind machtlos, sie haben ihr Pulver verschossen. Ein monumentaler Crash deutet sich an.

Beim Euro nicht auf einer Wellenlänge: Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi. (Foto: dpa)

Euro-Kritik unerwünscht: Links-Partei pfeift Sahra Wagenknecht zurück

Die Führung der Links-Partei hat mit scharfen Worten auf die Kritik von Sahra Wagenknecht am Euro und an der EU reagiert: Gregor Gysi sagte, ein Zurück zu den alten Nationalstaaten in Europa dürfe es mit der Linken nicht geben. Parteichef Riexinger ist kategorisch gegen die Infragestellung des Euro.

Der norwegische Staatsfonds ist der größte weltweit. Er investiert vor allem in Aktien. (Foto: dpa)

Weltgrößter Staatsfonds macht erstmals seit drei Jahren Verlust

Der norwegische Staatsfonds musste im zweiten Quartal Verluste einstecken. Grund dafür seien gestiegene Renditen in den USA, Europa und Japan. Das Minus bei dem weltgrößten Staatsfonds betrug umgerechnet knapp acht Milliarden Euro.

Radikaler Kurswechsel bei der Links-Partei: Sarah Wagenknecht hält das aktuelle Modell der EU für gescheitert. (Foto: dpa)

Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionsvorsitzende der Links-Partei, Sarah Wagenknecht, stellt den Euro und die weitere europäische Integration offen in Frage: Sie sagt, an Griechenland zeige sich, dass der Euro nicht funktioniert. Sie ist gegen die weitere Abgabe von nationaler Souveränität an die EU. Bisher hat sich noch keine im Bundestag vertretene PolitikerIn so klar gegen den Euro und die EU positioniert.

Der ehemalige SPD-Politiker Egon Bahr ist verstorben. (Foto: dpa)

Politiker, der Russland noch verstand: Egon Bahr ist tot

Der SPD-Politiker Egon Bahr ist tot. Er war einer der letzten Russland-Experten seiner Partei. Erst vor wenigen Monaten warnte er die Bundesregierung vor dem Kurs des Kalten Krieges, der das deutsch-russische Verhältnis zu zerstören droht.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will die vorgeschriebenen Eigenkapitalsätze für die Wertpapier-Verbriefung lockern. Er hofft die Investitionen anzukurbeln, die trotz der niedrigen Zinsen durch die Geldschwemme von EZB-Chef Draghi bisher nicht anspringen. (Foto: dpa)

EU will Banken mehr Risiko bei öffentlichen Projekten erlauben

Die EU-Komission will die Regeln für die Verbriefung von Wertpapieren lockern. Der Grund: Die Banken vergeben wegen geringen Eigenkapitals kaum große Kredite. Doch die EU will durch Infrastruktur-Projekte die Arbeitslosigkeit senken - und braucht nun plötzlich wieder die Banken, die sie jahrelang verteufelt hat.

Es wird kommen, wie es kommen muss: Die europäischen Steuerzahler müssen für die Kredit-Orgie an Griechenland zahlen. (Foto: dpa)

Wirtschafts-Institut bereitet Steuerzahler auf Übernahme der Griechen-Schulden vor

Das einflussreiche Institut der Deutschen Wirtschaft bereitet die deutsche Öffentlichkeit behutsam auf eine radikale Umschuldung in Griechenland vor: Der ESM solle 300 Milliarden Euro der griechischen Staatsschulden übernehmen. Der arbeitgebernahe Think Tank hofft, dass das Austeritätsprogramm funktioniert. Sollte dieses jedoch wie bisher scheitern, müssten die europäischen Steuerzahler die Rechnung für die gigantischen Kredit-Programme endgültig übernehmen.

Lieber kein Risiko: Die US-Investment-Banken profitieren von der Zurückhaltung ihrer europäischen Konkurrenz. (Foto: Flickr/dupo-x-y)

Investment-Banking: Europas Banken verlieren gegen US-Konkurrenten

Beim Investment-Banking vergrößern die USA ihren Vorsprung vor den europäischen Rivalen. Die Lücke zwischen den Marktanteilen der großen Investmenbanken in den USA und Europa ist so groß wie seit 2009 nicht mehr. Die US-Banken nutzen die europäischen Bedenken im Bezug auf die Kapitalmärkte, um ihre Anteile auszubauen.

Ifo: Weltwirtschaft hat sich deutlich verschlechtert

Die Weltwirtschaftslage hat sich im dritten Quartal weitaus mehr verschlechtert, als zuvor angenommen. Während Europa und Nordamerika das Niveau noch hielten, sind Asien und Afrika unter die langjährigen Durchschnittswerte gefallen. Vor allem China bereite Sorgen, so das Institut für Wirtschaftsforschung.

Die Polizei trieb die Flüchtlinge mit Feuerlöschern und Schlagstöcken auseinander. (Foto: twitter)

Griechenland: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Flüchtlinge vor

Auf Kos ging die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Feuerlöschern gegen Flüchtlinge vor. Täglich kommen hunderte Migranten auf die griechische Ferieninsel. Die Situation droht zu eskalieren. Der Bürgermeister von Kos warnt Athen vor einem Blutvergießen.

Auch die verschlafenen Straßen von Lissabon locken immer mehr Investoren. Die portugiesische Hauptstadt ist einer der aufstrebenden Immobilienmärkte Europas. (Foto: dpa)

Investoren werben für die Attraktivität von Immobilien

Immobilien bleiben eine der beliebtesten Investitionen weltweit. Man müsse Demografie, Technologie und Urbanisierung in jegliche Überlegung einbeziehen, wenn man auf das Asset Immobilie setzt, so LaSalle Investment Management. Das Institut gab auch bekannt, dass das Mietpreiswachstum in Europa weitaus größer ist, als bisher angenommen.

Die Dominanz des Dollars als Weltwährung sieht die US-Regierung als Legitimation, überall in der Welt einzugreifen. Die Kriege werden nicht nur mit Waffen geführt. (Foto: dpa)

Der Dollar als Waffe: Finanz-Krieg der USA gegen Russland und Europa

Die Ermittlungen der US-Behörden gegen die Deutsche Bank verfolgen einen doppelten Zweck: Es ist der erste Fall, in dem die Amerikaner die Befolgung der Russland-Sanktionen mit äußerster Härte durchsetzen wollen. Zugleich wird der Finanz-Sektor in Europa geschwächt. Als Legitimation für das Eingreifen reicht der US-Regierung die Tatsache, dass in Dollar gehandelt wurde. Die globale Jurisdiktion ist aus Sicht Washingtons das Privileg einer Weltwährung.

Die deutsche Industrie-Produktion muss im Juni einen herben Rückschlag zur Kenntnis nehmen. (Grafik: destatis)

Deutsche Industrie-Produktion bricht im Juni ein

Die deutsche Industrie-Produktion ist im Juni rückläufig gewesen. Auffällig sind die Rückgänge im Bau und bei den Investitionsgütern. Diese Werte lassen Rückschlüsse auf die Konjunktur-Entwicklung zu. Ihr deutliches Absinken deutet auf schwaches Wachstum hin.

Coca-Cola fusioniert seine deutsche Abfüllfirma mit zwei anderen europäischen Partnern. Der neue Konzern werde einen Umsatz von 12,6 Milliarden Dollar haben. (Foto: dpa)

Coca-Cola: Deutsche Tochter fusioniert mit europäischen Partnern

Die deutsche Abfüllfirma von Coca-Cola wird mit Coca-Cola Enterprises und Coca-Cola Iberian Partners fusionieren. Die drei Unternehmen sollen im neuen Konzern Coca-Cola European Partners aufgehen.

Die niederländische Großbank habe von der wirtschaftlichen Erholung Europas profitiert und will das Geschäft nun weiter wachsen lassen. (Foto: dpa)

Großbank ING steigert Gewinn um ein Fünftel

Kundenneuzugänge und die wachsende Zahl vergebener Kredite konnten der niederländischen Großbank ING im zweiten Quartal zu einem Gewinnzuwachs verhelfen. Nun peilt die Bank vor allem in Schwellenländern Zukäufe an, um das Wachstum weiter anzukurbeln.

Sie passen nicht zueinander: Angela Merkel, Mariano Rajoy, Francois Hollande und Alexis Tsipras beim historischen Streit-Gipfel in Brüssel am 12. Juli. (Foto: dpa)

Empfehlung aus Frankreich: Deutschland soll aus dem Euro austreten

Die Verwerfungen wegen der Griechenland-Krise haben in Frankreich tiefe Spuren hinterlassen. Nun werden erste Stimmen in den französischen Eliten laut, die sagen, es gäbe nur zwei Möglichkeiten: Den geordneten Austritt Deutschlands aus dem Euro oder das wirtschaftliche Chaos. Dieses werde sich einstellen, wenn Frankreich oder ein anderer Süd-Staat gezwungen würden, den Euro-Raum zu verlassen.