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Europa

Die europäischen Politiker (hier aus Frankreich, den Niederlanden und Finnland) bringen ihre Anliegen Mario Draghi vor, der dann, je nach Bedarf, die Druckerpresse der EZB anwirft. (Foto: dpa)

Die Über-Regierung in Europa: Draghi baut EZB um

Mario Draghi ist ein Medien-Fuchs: Er kündigt die Veröffentlichung von Sitzungs-Protokollen an. Im Gegenzug soll es weniger Ratssitzungen geben. Tatsächlich müssen die Aufgaben der EZB wieder auf das notwendige Minimum reduziert werden. Die Zentralbank ist keine Über-Regierung für Europa in der Krise.

Die Sozialdemokraten haben die besten Karten für die EU-Wahl. Im Bild Sigmar Gabriel, der französische Premier Manuel Valls und Martin Schulz. Schulz hofft, dass er Präsident der EU-Kommission wird. (Foto: dpa)

Offizielle Umfrage: Euro-Skeptiker sind bei der EU-Wahl chancenlos

Die Sozialdemokraten werden bei der Wahl zum EU-Parlament als die Sieger hervorgehen - wenn eine Umfrage im Aufrag des EU-Parlaments zutrifft. Interessant: Die oft beschworene Machtübernahme der Euro-Skeptiker wird es nicht geben. Sie bleiben eine kleine Minderheit in dem 751 Sitze umfassenden Parlament.

Kündigungsschutz lockern: IWF fordert neue Maßnahmen in Portugal

Der IWF verlangt von Portugal eine weitere Liberalisierung auf dem Arbeitsmarkt: Den Unternehmern sollen Kündigungen und Neueinstellungen erleichtert werden. Die Arbeitslosigkeit liegt trotz der milliardenschweren "Rettung" bei 15 Prozent.

Der türkische Premierminister Tayyip Erdoğan lässt sich von den Einwohnern der Stadt Bursa feiern. Doch gegen die Monsanto-Pläne in der „grünen Stadt“ hat er bisher nichts unternommen. (Foto: dpa)

Neuer Trick: Monsanto will über die Türkei Europa erobern

Monsanto hat offenbar einen Weg gefunden, den europäischen Markt vom Osten her aufzurollen. Der US-Konzern möchte seine Produktionsstätte in der Stadt Bursa ausbauen, um den europäischen Markt mit genmanipulierten Saatgut zu versorgen.

Die griechische Linkspartei Syriza begrüßt Angela Merkel in Athen mit einem "Nein danke!". Die Kanzlerin wird heute im Rahmen des EU-Wahlkampfs die Griechen besuchen, allerdings unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Denn die bisherige "Rettung" hat der griechischen Bevölkerung keinerlei Vorteile gebracht. (Foto: dpa)

Griechenland-Rettung: Der teuerste Stillstand der Weltgeschichte

Der EU-Beauftragte für Griechenland, Horst Reichenbach sagt: Die erfolgreiche Arbeit der griechischen Regierung habe "die Wettbewerbsfähigkeit wieder auf das Niveau vor dem Euro-Eintritt gebracht". Dieser Stillstand hat den europäischen Steuerzahler bisher 240 Milliarden Euro gekostet. Damit ist klar: Die Schulden-Staaten der Eurozone haben die Banken gerettet, damit sie weiter Schulden machen können.

Martin Schulz will unbedingt der nächste Kommissions-Präsident werden. Dafür zensiert er auch unangenehme Passagen in offiziellen EU-Berichten. (Foto: dpa)

Manipulation: Martin Schulz zensiert EU-Haushaltsbericht

EU-Parlamentspräsident Schulz hat den Bericht des Haushaltsausschusses zensiert. Er ließ eigenmächtig einen Absatz streichen, in dem über eine Vorladung von Schulz vor einem belgischen Gericht berichtet worden war. Schulz begründete den Eingriff mit Vertraulichkeit.

Das Abkommen, das am Rande des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping am Freitag besiegelt wurde, gilt als Meilenstein für den Finanzplatz Frankfurt. (Foto: dpa)

Attacke gegen den Dollar: Yuan soll Europa erobern

Beim Besuch des chinesischen Präsidenten in Deutschland haben die Zentralbanken der beiden Länder eine Kooperation beschlossen. Der Zahlungsverkehr zwischen China und Deutschland wird wesentlich erleichtert. Dies wertet den Handelsplatz Frankfurt deutlich auf.

Wolfgang Schäuble, der Baumeister von nebenan: Er hat einen Plan für eine stärkere Integration der Euro-Zone. (Foto: dpa)

Schäuble will EU in Vereinigte Euro-Staaten umwandeln

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will nach der EU-Wahl die Integration in der Euro-Zone vorantreiben: Europa brauche eine gemeinsame Finanzpolitik, dann könne es auch eine gemeinsame Schulden-Haftung gebe. Damit lässt Schäuble erstmals durchklingen, dass sich Deutschland nicht mehr gegen Eurobonds sperren könnte.

Deutsche Banken: 17 Milliarden Risiko in Russland

Die deutschen Banken haben Forderungen in Höhe von knapp 17 Milliarden Euro gegen Russland. Sie setzen darauf, dass der Konflikt um die Ukraine beigelegt werden kann.

Francois Hollande wird die Botschaft gerne hören: Jean-Claude Juncker und Martin Schulz wollen eine gemeinsame Haftung für Schulden in der Euro-Zone. Die Eurobonds sind zurück. (Foto: dpa)

Große Koalition tritt erstmals geschlossen für Euro-Bonds ein

Die Große Koalition lässt einen bemerkenswerten Testballon steigen: Auf EU-Ebene haben sich die Kandidaten Martin Schulz von den Sozialdemokraten und jean-Claude Juncker von den Konservativen gemeinsam für die Einführung der Gemeinschafts-Schulden in Form von Euro-Bonds plädiert.