Alle Artikel zu:

Israel

Der Chef der Fraktion der israelischen Araber, Ayman Odeh, in der Knesset. (Foto: dpa)

Ökologie und Frieden: Knesset-Sprecher lädt arabische Führer nach Israel ein

Der israelischen Parlamentssprecher Edelstein hat arabische Politiker zu Gesprächen in die Knesset eingeladen. Dort könne man eine Zusammenarbeit in grenzübergreifenden Umweltfragen besprechen. Statt auf Friedensverträge zu warten sollten die Parlamentarier durch den persönlichen Austausch selbst das Fundament für Frieden und Vertrauen legen, so Edelstein.

Russlands Präsident Wladimir Putin traf vergangene Woche den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sissi in Moskau. (Foto: dpa)

Blamage für Obama: Russland greift in Syrien ein

Russland startet überraschend eine Offensive in Syrien, um den IS zu bekämpfen. Die Russen operieren gezielt militärisch und politisch. Gelingt die Initiative, wäre dies eine schwere Niederlage für die USA: Sie würden im Nahen Osten und in der Weltpolitik an Einfluss verlieren.

So kurz vor dem Ende seiner Amtszeit kann Obama noch einmal viel anstoßen, ohne groß auf fremde Zehen zu achten. (Foto: dpa)

Keine „Lahme Ente“: Obama legt sich mit Republikanern an

Als scheidender Präsident hat Barack Obama kurz vor Ende seiner Amtszeit zahlreich Tabu-Themen angesprochen. Er ist einen Schritt auf Kuba und den Iran zugegangen. Zudem hat er sich mit dem Aufruf zum Umweltschutz mit der Kohlelobby angelegt. Doch noch muss sich zeigen, ob seine Last-Minute-Vorlagen weitreichend und stark genug waren.

Elektrischer Einkaufswagen für Großeinkäufe

Ein israelischen Erfinder hat einen Einkaufswagen entworfen, der selbst bei großen Vorratskäufen leicht zu bewegen ist. Dazu wird der Wagen mit einem Elektromotor ausgestattet. So sollen gerade älteren Menschen im Supermarkt entlastet werden.

Merkel bei Berliner Schülern: Drehverbot für die Tagesschau. Die indirekte Rede als Stilmittel der fortgeschrittenen Manipulation. (Screenshot: ARD)

Manipulation: Merkel verhängt Zensur über die ARD-Tagesschau

Bundeskanzlerin Merkel hat über einen Bericht der ARD offenbar ganz klassisch die Zensur verhängt. Die Antworten der Kanzlerin bei einem Gespräch mit Schülern in Berlin durften nicht gefilmt werden. Kritiker fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert. Besonders ärgerlich: Die Deutschen müssen für die Willkür der die Sender kontrollierenden Politiker acht Milliarden Euro jährlich aus einer Zwangsgebühr entrichten.

Atom-Mächte einigen sich mit dem Iran auf Rahmen-Abkommen

Die Atommächte haben sich mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Ende Juni soll ein endgültiges Abkommen unterzeichnet werden. Alle Beteiligten sprechen von einem historischen Durchbruch.

Alibaba investiert in Startups für Cyber-Sicherheit

Der chinesische Online-Händler Alibaba investiert in israelische Startups für Cyber-Sicherheit. Der Zugang zu Sicherheitstechnologie soll Alibabs Wachstum bei Datenmagement und Finanzdienstleistungen absichern.

Israel: Die soziale Kluft gefährdet die einzige Demokratie im Nahen Osten

Unter den Industriestaaten ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel besonders groß. Fast ein Viertel der Israelis leben mittlerweile in Armut. Die Regierung tut nichts, um die soziale Ungleichheit einzudämmen. Oligarchen und einige wenige einflussreiche Clans dominieren Politik und Wirtschaft. Das sind keine guten Vorzeichen für einen baldigen Frieden im Nahen Osten.

Israel: Netanjahu gewinnt Wahlen überraschend klar

Die Ergebnisse der Parlamentswahl in Israel sehen die Likud-Partei als klaren Sieger. Entgegen den Wahlumfragen hat sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine vierte Amtszeit gesichert.

Russland und USA im Wettlauf um die Gunst des Iran

Russland und die USA buhlen um die Gunst des Iran: Die Amerikaner sagen, ein Atom-Vertrag mit Teheran sei in greifbarer Nähe und werde der Region langfristig Frieden bringen. Moskau verhandelt mit dem Iran dagegen über den Ankauf von Flugabwehrraketen, mit denen die Verteidigung des Landes deutlich verbessert würde.

Russland will Iran Luftabwehr-Raketen verkaufen

Der russische Rüstungskonzern Rostec will dem Iran Boden-Luft-Raketen des Typs Antey-2500 verkaufen. Rostec-Chef Sergej Tschemessow sagt, dass ein derartiger Deal das zuvor gescheiterte Geschäft über Raketen des Typs S-300 ersetzen soll.

Israelische Zentralbank senkt überraschend den Leitzins

Die israelische Notenbank hat am Montag den Leitzins auf 0,1 Prozent gesenkt. Damit folgten die Währungshüter aus Israel einem weltweiten Trend. Seit Beginn des Jahres haben insgesamt 17 Notenbanken ihre Leitzinsen gesenkt.

Nach Dänemark: Netanjahu fordert Juden zu Auswanderung aus Europa auf

Nach einem Mord vor einer Synagoge in Kopenhagen fordert Israels Premier Benjamin Netanjahu alle Juden Europas auf, nach Israel auszuwandern. Die dänischen Behörden halten es für denkbar, dass der Täter auch für den Mord in einem Kultur-Café verantwortlich ist. Über die Hintermänner der Anschläge ist nichts bekannt.

Argentinien: Enthüllungs-Journalist fürchtet um sein Leben und flieht

Der argentinische Journalist Damian Pachter ist nach dem mysteriösen Tod des Staatsanwalts Alberto Nisman nach Israel geflohen. Er hatte als Erster von dem Vorfall berichtet und fühlte sich in seiner Heimat nicht mehr sicher.

Argentinien: Staatsanwalt nach Anklage gegen Präsidentin Kirchner tot aufgefunden

Ein ermittelnder Staatsanwalt ist in Argentinien tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm wurde eine Schusswaffe gefunden. Alberto Nisman hatte erst vor wenigen Tagen Anklage gegen Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner erhoben. Es geht um einen Anschlag gegen ein jüdisches Zentrum, in den angeblich auch der Iran verwickelt sein soll.

Antisemitismus: Juden sehen keine Zukunft in Großbritannien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen 58 Prozent aller Juden in Großbritannien keine „langfristige Zukunft“ in ihrer Heimat. Im vergangenen Jahr gab es die meisten antisemitischen Übergriffe seit 30 Jahren. Viele der britischen Juden denken - ähnlich wie die französischen Juden - an die Auswanderung nach Israel.

Antisemitismus: Französische Juden wollen nach Israel auswandern

Wegen des grassierenden Antisemitismus erwägen zahlreiche französische Juden, nach Israel auszuwandern. Die Jewish Agency erwartet für das aktuelle Jahr eine Auswanderungswelle von über 10.000 Personen. Der Präsident der jüdischen Studenten-Union, Sacha Reingewirtz, sagt, dass Frankreich nicht nur einen Sicherheitsplan, sondern einen Bildungsplan zur Bekämpfung von Stereotypen brauche.

Israel will seine erste Magnetschwebeeier namens skyTran bauen. (Foto: skytran.us)

Israel baut Magnet-Schwebebahn in Tel Aviv

In Tel Aviv soll das erste magnetische Schienensystem Israels gebaut werden. Transportiert werden die Fahrgäste in eiförmigen Kapseln mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Via App können Fahrgäste die Bahn an jedem beliebigen Punkt anhalten um zuzusteigen.

Durch den Inhalator hofft Syqe, die Akzeptanz von Cannabis als Medizin zu erhöhen. (Screenshot)

Inhalator ermöglicht Cannabis-Therapie ohne Rausch

Ein israelisches Startup hat einen medizinischen THC-Inhalator entwickelt. Das Gerät kann die Konzentration der Wirkstoffe so steuern, dass die rauschhafte Wirkung ausbleibt, die schmerz-therapeutische Wirkung jedoch bleibt. Damit wird eine Marihuana-Behandlung beispielsweise auch für Kinder denkbar.

EU-Steuerzahler müssen 450 Millionen Euro für den Wiederaufbau von Gaza bezahlen

Die Zerstörung des Gaza-Streifens durch die Kriegsführung der Hamas und Israel kostet die EU-Steuerzahler 450 Millionen Euro. Deutschland legt zu seinem Anteil noch einmal 50 Millionen drauf. Eine wirksame Kontrolle der Verwendung der Gelder ist nicht möglich. Die EU hat auch keine Bedingungen an die Zahlung geknüpft. Es ist unmöglich zu kontrollieren, ob die Hamas das Geld zu neuerlichen Aufrüstung verwendet.