Alle Artikel zu:

Israel

Die italienische EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zeigte bei den Verhandlungen zwischen John Kerry und dem iranischen Außenminister Javad Sarif erhebliches Geschick. (Foto: dpa)

Atom-Mächte einigen sich mit dem Iran auf Rahmen-Abkommen

Die Atommächte haben sich mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Ende Juni soll ein endgültiges Abkommen unterzeichnet werden. Alle Beteiligten sprechen von einem historischen Durchbruch.

Der Alibab-Gründer Jack Ma (hier auf der CeBIT mit Sigmar Gabriel) investiert inTechnolgien für Cyber-Sicherheit. (Foto: dpa)

Alibaba investiert in Startups für Cyber-Sicherheit

Der chinesische Online-Händler Alibaba investiert in israelische Startups für Cyber-Sicherheit. Der Zugang zu Sicherheitstechnologie soll Alibabs Wachstum bei Datenmagement und Finanzdienstleistungen absichern.

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu gilt in seiner Heimat als einflussreicher Oligarch. (Foto: dpa)

Israel: Die soziale Kluft gefährdet die einzige Demokratie im Nahen Osten

Unter den Industriestaaten ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel besonders groß. Fast ein Viertel der Israelis leben mittlerweile in Armut. Die Regierung tut nichts, um die soziale Ungleichheit einzudämmen. Oligarchen und einige wenige einflussreiche Clans dominieren Politik und Wirtschaft. Das sind keine guten Vorzeichen für einen baldigen Frieden im Nahen Osten.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Wahlen in Israel gewonnen. (Foto: dpa)

Israel: Netanjahu gewinnt Wahlen überraschend klar

Die Ergebnisse der Parlamentswahl in Israel sehen die Likud-Partei als klaren Sieger. Entgegen den Wahlumfragen hat sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine vierte Amtszeit gesichert.

US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammed Javad Zarif in Genf. (Foto: dpa)

Russland und USA im Wettlauf um die Gunst des Iran

Russland und die USA buhlen um die Gunst des Iran: Die Amerikaner sagen, ein Atom-Vertrag mit Teheran sei in greifbarer Nähe und werde der Region langfristig Frieden bringen. Moskau verhandelt mit dem Iran dagegen über den Ankauf von Flugabwehrraketen, mit denen die Verteidigung des Landes deutlich verbessert würde.

Der Druck aus dem Westen gegen Russland und den Iran wächst. Wladimir Putin und Hassan Rohani vertiefen die Beziehungen. (Foto: dpa)

Russland will Iran Luftabwehr-Raketen verkaufen

Der russische Rüstungskonzern Rostec will dem Iran Boden-Luft-Raketen des Typs Antey-2500 verkaufen. Rostec-Chef Sergej Tschemessow sagt, dass ein derartiger Deal das zuvor gescheiterte Geschäft über Raketen des Typs S-300 ersetzen soll.

Die Chefin der Israelischen Notenbank, Karnit Flug, mit ihrem Vorgänger Stanley Fischer. (Foto: dpa)

Israelische Zentralbank senkt überraschend den Leitzins

Die israelische Notenbank hat am Montag den Leitzins auf 0,1 Prozent gesenkt. Damit folgten die Währungshüter aus Israel einem weltweiten Trend. Seit Beginn des Jahres haben insgesamt 17 Notenbanken ihre Leitzinsen gesenkt.

Die dänische Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt bei der Pressekonferenz nach den Mord-Anschlägen von Kopenhagen. (Foto: dpa)

Nach Dänemark: Netanjahu fordert Juden zu Auswanderung aus Europa auf

Nach einem Mord vor einer Synagoge in Kopenhagen fordert Israels Premier Benjamin Netanjahu alle Juden Europas auf, nach Israel auszuwandern. Die dänischen Behörden halten es für denkbar, dass der Täter auch für den Mord in einem Kultur-Café verantwortlich ist. Über die Hintermänner der Anschläge ist nichts bekannt.

Argentinien: Enthüllungs-Journalist fürchtet um sein Leben und flieht

Der argentinische Journalist Damian Pachter ist nach dem mysteriösen Tod des Staatsanwalts Alberto Nisman nach Israel geflohen. Er hatte als Erster von dem Vorfall berichtet und fühlte sich in seiner Heimat nicht mehr sicher.

Argentinien: Staatsanwalt nach Anklage gegen Präsidentin Kirchner tot aufgefunden

Ein ermittelnder Staatsanwalt ist in Argentinien tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm wurde eine Schusswaffe gefunden. Alberto Nisman hatte erst vor wenigen Tagen Anklage gegen Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner erhoben. Es geht um einen Anschlag gegen ein jüdisches Zentrum, in den angeblich auch der Iran verwickelt sein soll.

Antisemitismus: Juden sehen keine Zukunft in Großbritannien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen 58 Prozent aller Juden in Großbritannien keine „langfristige Zukunft“ in ihrer Heimat. Im vergangenen Jahr gab es die meisten antisemitischen Übergriffe seit 30 Jahren. Viele der britischen Juden denken - ähnlich wie die französischen Juden - an die Auswanderung nach Israel.

Antisemitismus: Französische Juden wollen nach Israel auswandern

Wegen des grassierenden Antisemitismus erwägen zahlreiche französische Juden, nach Israel auszuwandern. Die Jewish Agency erwartet für das aktuelle Jahr eine Auswanderungswelle von über 10.000 Personen. Der Präsident der jüdischen Studenten-Union, Sacha Reingewirtz, sagt, dass Frankreich nicht nur einen Sicherheitsplan, sondern einen Bildungsplan zur Bekämpfung von Stereotypen brauche.

Israel will seine erste Magnetschwebeeier namens skyTran bauen. (Foto: skytran.us)

Israel baut Magnet-Schwebebahn in Tel Aviv

In Tel Aviv soll das erste magnetische Schienensystem Israels gebaut werden. Transportiert werden die Fahrgäste in eiförmigen Kapseln mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Via App können Fahrgäste die Bahn an jedem beliebigen Punkt anhalten um zuzusteigen.

Durch den Inhalator hofft Syqe, die Akzeptanz von Cannabis als Medizin zu erhöhen. (Screenshot)

Inhalator ermöglicht Cannabis-Therapie ohne Rausch

Ein israelisches Startup hat einen medizinischen THC-Inhalator entwickelt. Das Gerät kann die Konzentration der Wirkstoffe so steuern, dass die rauschhafte Wirkung ausbleibt, die schmerz-therapeutische Wirkung jedoch bleibt. Damit wird eine Marihuana-Behandlung beispielsweise auch für Kinder denkbar.

EU-Steuerzahler müssen 450 Millionen Euro für den Wiederaufbau von Gaza bezahlen

Die Zerstörung des Gaza-Streifens durch die Kriegsführung der Hamas und Israel kostet die EU-Steuerzahler 450 Millionen Euro. Deutschland legt zu seinem Anteil noch einmal 50 Millionen drauf. Eine wirksame Kontrolle der Verwendung der Gelder ist nicht möglich. Die EU hat auch keine Bedingungen an die Zahlung geknüpft. Es ist unmöglich zu kontrollieren, ob die Hamas das Geld zu neuerlichen Aufrüstung verwendet.

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht kontrollieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Sehr starke Rede: Gregor Gysi demontiert hilflose deutsche Außenpolitik

Im Bundestag hat Gregor Gysi die Außenpolitik von Union und SPD in einer analytischen, scharfsinnigen und kühlen Analyse in der Luft zerrissen. Gysis Plädoyer: 75 Jahre nachdem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, sollte sich Deutschland nicht willenlos an die US-Interessen ankoppeln, sondern sich als Anwalt des Friedens in der Welt verstehen. Dokumentation einer schonungslosen Abrechnung.

Präsident Abbas: Hamas ist für 2.000 tote Palästinenser verantwortlich

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat die Terror-Gruppe Hamas für die im Gaza-Krieg getöteten Menschen verantwortlich gemacht. Die Verluste seien vermeidbar gewesen, wenn es die Hamas nicht auf eine Eskalation mit Israel abgesehen hätte. Sie habe den Krieg unnötig verlängert.

Terror aus Syrien: Israel in Alarmbereitschaft

Die Mitglieder des Islamischen Staats liefern sich schwere Gefechte mit der syrischen Armee. Doch der radikal-islamische Terrorismus könnte auch auf Israel überspringen. Das israelische Militär ist in Alarmbereitschaft, um mögliche Angriffe vom syrischen Territorium aus abzuwehren.

USA ändern Strategie: Allianz mit Assad gegen IS-Terror

Die Amerikaner haben offenbar eine Kehrtwende in der Nahost-Politik vollzogen: Im Kampf gegen die IS-Terroristen im Irak setzen die Amerikaner angeblich auf eine Zusammenarbeit mit dem bis vor kurzem noch aufs Äußerste bekämpften syrischen Diktator Baschar Assad. Der BND soll in dem spektakulären Deal eine entscheidende Rolle spielen.