Alle Artikel zu:

Israel

Nach dem Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman kam es in Argentinien zu Protesten gegen die Regierung. (Foto: dpa)

Argentinien: Enthüllungs-Journalist fürchtet um sein Leben und flieht

Der argentinische Journalist Damian Pachter ist nach dem mysteriösen Tod des Staatsanwalts Alberto Nisman nach Israel geflohen. Er hatte als Erster von dem Vorfall berichtet und fühlte sich in seiner Heimat nicht mehr sicher.

Die jüdische Amia-Gemeinde in Buenos trauert um Staatsanwalt Alberto Nisman, der während der Ermittlungen zum Anschlag auf das Zentrum auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen ist. (Foto: dpa)

Argentinien: Staatsanwalt nach Anklage gegen Präsidentin Kirchner tot aufgefunden

Ein ermittelnder Staatsanwalt ist in Argentinien tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm wurde eine Schusswaffe gefunden. Alberto Nisman hatte erst vor wenigen Tagen Anklage gegen Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner erhoben. Es geht um einen Anschlag gegen ein jüdisches Zentrum, in den angeblich auch der Iran verwickelt sein soll.

Besucher betrachten die Gemälde "The Jewish Cemetery" und "Salisbury Cathedral from the Meadows" von John Constable im Victoria and Albert Museum in London. (Foto: dpa)

Antisemitismus: Juden sehen keine Zukunft in Großbritannien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen 58 Prozent aller Juden in Großbritannien keine „langfristige Zukunft“ in ihrer Heimat. Im vergangenen Jahr gab es die meisten antisemitischen Übergriffe seit 30 Jahren. Viele der britischen Juden denken - ähnlich wie die französischen Juden - an die Auswanderung nach Israel.

Vertreter der französischen jüdischen Gemeinde beim Gedenken für Charlie Hebdo. (Foto: dpa)

Antisemitismus: Französische Juden wollen nach Israel auswandern

Wegen des grassierenden Antisemitismus erwägen zahlreiche französische Juden, nach Israel auszuwandern. Die Jewish Agency erwartet für das aktuelle Jahr eine Auswanderungswelle von über 10.000 Personen. Der Präsident der jüdischen Studenten-Union, Sacha Reingewirtz, sagt, dass Frankreich nicht nur einen Sicherheitsplan, sondern einen Bildungsplan zur Bekämpfung von Stereotypen brauche.

Israel will seine erste Magnetschwebeeier namens skyTran bauen. (Foto: skytran.us)

Israel baut Magnet-Schwebebahn in Tel Aviv

In Tel Aviv soll das erste magnetische Schienensystem Israels gebaut werden. Transportiert werden die Fahrgäste in eiförmigen Kapseln mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Via App können Fahrgäste die Bahn an jedem beliebigen Punkt anhalten um zuzusteigen.

Durch den Inhalator hofft Syqe, die Akzeptanz von Cannabis als Medizin zu erhöhen. (Screenshot)

Inhalator ermöglicht Cannabis-Therapie ohne Rausch

Ein israelisches Startup hat einen medizinischen THC-Inhalator entwickelt. Das Gerät kann die Konzentration der Wirkstoffe so steuern, dass die rauschhafte Wirkung ausbleibt, die schmerz-therapeutische Wirkung jedoch bleibt. Damit wird eine Marihuana-Behandlung beispielsweise auch für Kinder denkbar.

EU-Steuerzahler müssen 450 Millionen Euro für den Wiederaufbau von Gaza bezahlen

Die Zerstörung des Gaza-Streifens durch die Kriegsführung der Hamas und Israel kostet die EU-Steuerzahler 450 Millionen Euro. Deutschland legt zu seinem Anteil noch einmal 50 Millionen drauf. Eine wirksame Kontrolle der Verwendung der Gelder ist nicht möglich. Die EU hat auch keine Bedingungen an die Zahlung geknüpft. Es ist unmöglich zu kontrollieren, ob die Hamas das Geld zu neuerlichen Aufrüstung verwendet.

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht kontrollieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Sehr starke Rede: Gregor Gysi demontiert hilflose deutsche Außenpolitik

Im Bundestag hat Gregor Gysi die Außenpolitik von Union und SPD in einer analytischen, scharfsinnigen und kühlen Analyse in der Luft zerrissen. Gysis Plädoyer: 75 Jahre nachdem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, sollte sich Deutschland nicht willenlos an die US-Interessen ankoppeln, sondern sich als Anwalt des Friedens in der Welt verstehen. Dokumentation einer schonungslosen Abrechnung.

Präsident Abbas: Hamas ist für 2.000 tote Palästinenser verantwortlich

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat die Terror-Gruppe Hamas für die im Gaza-Krieg getöteten Menschen verantwortlich gemacht. Die Verluste seien vermeidbar gewesen, wenn es die Hamas nicht auf eine Eskalation mit Israel abgesehen hätte. Sie habe den Krieg unnötig verlängert.

Terror aus Syrien: Israel in Alarmbereitschaft

Die Mitglieder des Islamischen Staats liefern sich schwere Gefechte mit der syrischen Armee. Doch der radikal-islamische Terrorismus könnte auch auf Israel überspringen. Das israelische Militär ist in Alarmbereitschaft, um mögliche Angriffe vom syrischen Territorium aus abzuwehren.

USA ändern Strategie: Allianz mit Assad gegen IS-Terror

Die Amerikaner haben offenbar eine Kehrtwende in der Nahost-Politik vollzogen: Im Kampf gegen die IS-Terroristen im Irak setzen die Amerikaner angeblich auf eine Zusammenarbeit mit dem bis vor kurzem noch aufs Äußerste bekämpften syrischen Diktator Baschar Assad. Der BND soll in dem spektakulären Deal eine entscheidende Rolle spielen.

Wegen angeblicher Kollaboration: Hamas exekutiert 18 Palästinenser

Die Hamas geht nun auch gegen die eigenen Leute mit äußerster Brutalität vor: Die Terror-Gruppe hat 18 Palästinenser hingerichtet, die angeblich mit Israel kollaboriert haben. 7 Männer wurden in einer öffentlichen Hinrichtung nach dem Freitagsgebet vor einer Moschee erschossen.

Steuerzahler im Risiko: E.ON will Staatsgarantien für Gas-Importe

Den Steuerzahler könnten die Russland-Sanktionen der EU nun auch im Energiebereich teuer zu stehen können. Um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, fordert der Storm-Konzern E.ON staatliche Garantien in Milliardenhöhe. Nur dann will E.ON Gas aus anderen Ländern wie Kanada, Mosambik, Israel, Peru und Kolumbien beziehen.

Bundeswehr bildet Soldaten im Häuser-Kampf aus

Die Bundeswehr wird 250 deutsche Soldaten nach Israel schicken, wo sie im Häuser- und Tunnelkampf geschult werden sollen. Die Bundeswehr sagt, es ginge nur um den Einsatz im Ausland. Doch seit kurzem ist in der EU ist der Einsatz von militärischer Gewalt gegen die Bürger im eigenen Land auch im Inland vorgesehen - und zwar im Fall von „vom Menschen verursachten Katastrophen“.

Russland: Schwellenländer sind die Gewinner von EU-Gemüse-Boykott

Russland will den Import von Lebensmitteln aus Argentinien, Brasilien, Iran, Israel, Marokko, Paraguay, Türkei, Uruguay und ehemaligen Sowjetstaaten massiv steigern. Dadurch soll der Import-Ausfall von Lebensmitteln aus der EU kompensiert werden. Zuvor hatte der Kreml ein Import-Verbot für alle Lebensmittel-Produkte aus der EU ausgesprochen.

Londoner Theater streicht jüdisches Film-Festival

Das Tricycle Theater in London wird das diesjährige jüdische Filmfestival nicht veranstalten. Auslöser der Entscheidung sei der Gaza-Konflikt. Das Festival wird von der israelischen Regierung teilfinanziert. Kritiker werfen dem Theater Antisemitismus vor.

Belgischer Arzt verweigert Jüdin medizinische Hilfe: „Schickt sie nach Gaza!“

Ein belgischer Arzt verweigerte einer 90-jährigen jüdischen Frau die Erstversorgung nach einem Rippenbruch. Um ihre Schmerzen loszuwerden, soll sie für „ein paar Stunden in den Gaza-Streifen geschickt werden“, so der Arzt. Der Fall zeigt, welch krasse Folgen der neue Antisemitismus in Europa zeitigt.

Gaza-Krieg: Hamas benutzt Zivilisten als menschliche Schutzschilde

Die israelischen Angriffe auf zwei Schulen im Gaza-Streifen haben zu heftigen internationalen Protesten geführt. Ein UN-Mitarbeiter brach vor laufender Kamera in Tränen aus. Doch die Hamas provoziert solche Katastrophen offenbar gezielt: Die islamistische Organisation lagert Waffen in Schulen, benutzt Zivilisten als menschliche Schutzschilder und schickt Morddrohungen an unabhängige Journalisten, die über Beweise für diese Taktik berichten. Eine von den UN vermittelte Waffenruhe war nach wenigen Stunden bereits wieder hinfällig.

Israel legt Kraftwerk in Gaza lahm, Hamas feuert auf Tel Aviv

Die Kämpfe in Gaza sind am Dienstag eskaliert. Israel hat das einzige Kraftwerk im Gaza-Streifen bombardiert. Das palästinensischen Angaben könnte das Kraftwerk für bis zu einem Jahr ausfallen. Die Hamas schoss weitere Raketen auf Israel ab. Der iranische Ajatollah Chameinei bezeichnete Israel als einen "tollwütigen Hund". Israel fürchtet, dass die Hisbollah aus dem Südlibanon ebenfalls mit einem Raketenangriff beginnen könnte.