Alle Artikel zu:

Steuern

Griechenlands Premier Alexis Tsipras und EU-Präsident Jean-Claude Juncker beim Rettungsgipfel in Brüssel. (Foto: dpa)

In Griechenland droht eine verschärfte Depression

Was als Reform und Rettungspaket für Griechenland angedacht war, wirkt als Programm zur massiven Verschärfung der Depression. Alle Beteiligten sind in falschen Konzepten gefangen und scheinen frei von Kenntnissen der Geld- und Finanzpolitik und ihrer Interaktion zu agieren. Wir erleben in Griechenland die größte Fehlleistung der Wirtschaftsgeschichte seit den 1930er Jahren.

Die Tarifverträge bei der Deutschen Bahn sind bereits unterschrieben. (Foto: dpa)

Deutsche Bahn verfehlt Gewinnziel um zwanzig Prozent

Die Deutsche Bahn hat zum dritten Mal in Folge ihre Gewinnziele verfehlt. Bis Mitte Mai erzielte der Konzern einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 625 Millionen Euro. Geplant war ein Gewinn von 780 Millionen Euro. Dies entspricht einer Abweichung von zwanzig Prozent.

Sieger sehen anders aus: Griechenlands Premier Alexis Tsipras verlässt den EU-Gipfel von Brüssel. (Foto: dpa)

Griechische „Reformen“: Steuern sollen massiv erhöht werden

Die Vorschläge der griechischen Regierung an die Troika sehen die Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 7,3 Milliarden vor. Es ist äußerst zweifelhaft, dass die Syriza-Koalition im griechischen Parlament diesem Programm zustimmen kann.

Deutschland: Steuereinnahmen um 13,6 Prozent gestiegen

Bund, Länder und Kommunen vermelden im Mai einen ungewöhnlichen Zuwachs bei den Steuereinnahmen. Neben Sondereffekten profitiert der deutsche Staat vor allem von Zuwächsen bei Lohn- und Umsatzsteuer.

Fiskus verlangt von Mittelstandsbank IKB 120 Millionen Euro

Der Fiskus verlangt von der Mittelstandsbank IKB einen Steuerbetrag von 120 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr ging die Bilanzsumme der Bank um 2,3 Milliarden auf 22,4 Milliarden Euro zurück.

In der Schweiz konnte das Volk über die Erbschaftssteuer abstimmen - und war prompt dagegen. (Foto: dpa)

Schweizer lehnen Erbschaftssteuer per Volksabstimmung ab

In der Schweiz bleiben Millionen-Erbschaften für direkte Nachkommen weitgehend steuerfrei. Die Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer verfehlte bei einer Volksabstimmung am Sonntag klar die Mehrheit. In Deutschland gibt es zu diesem Thema keine Volksbefragung.

US-Präsident Barack Obama: Aggression als Zeichen der Schwäche. (Foto: dpa)

US-Regierung zettelt Kriege an, um den Dollar zu retten

Früher haben die Amerikaner gegen die Chinesen, die Kubaner oder gegen die Russen gekämpft. Heute zeigen sie die volle Härte gegen internationale Organisationen, die über keine Armeen verfügen, wie den Vatikan oder die Fifa. Zugleich zettelt Washington überall unvollendete Krieg an. Der Grund: Sie wollen die globale Vorherrschaft des Dollars retten. Doch die Attacken und das Chaos bewirken das Gegenteil. Das Ende der US-Dominanz im Weltfinanzsystem ist absehbar.

Arroganz des Westens: Die Welt vom Gipfel aus regieren

Die G7-Politiker haben ihren Anspruch angemeldet „die Zukunft unseres Planeten zu gestalten“. Ihr Ziel ist die Plünderung der Welt durch Schulden, Freihandel und hemmungslose Ausbeutung. Sie verkünden „Werte“ und meinen die skrupellose Durchsetzung von elitären Interessen. Sie wollen die Welt vom Gipfel aus regieren – und werden genau deshalb scheitern.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling will in Österreich das Reverse-Charge-Verfahren ausdehnen. Dies hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereits 2011 gemacht. (Foto: dpa)

Schulden-Berg: Österreich mobilisiert pensionierte Steuer-Fahnder

Österreich holt Steuerbeamte aus der Pension, um Nachwuchs auszubilden. Ein Team von 500 Steuerfahndern soll so zusammengestellt werden. Der Finanzminister Hans Jörf Schelling will sie insbesondere bei der Mehrwertsteuer-Betrugsbekämpfung einsetzen.

Der französische Staatschef François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind sich einig. Der Fiskus in Europa muss zentralisiert werden. (Foto: dpa)

Deutschland und Frankreich wollen Steuern gemeinsam eintreiben

Wenn es nach dem Willen von Deutschland und Frankreich geht, soll künftig eine neue zentrale EU-Behörde Steuern erheben und eintreiben. Bisher war das nur den nationalen Regierungen vorbehalten. Durch eine europäische Steuerbehörde soll „ein stärkeres Gefühl der Gemeinschaft“ entstehen.

US-Präsident Barack Obama gemeinsam mit US-Justizministerin Loretta Lynch. In einem Interview mit der FAZ sagte Lynch: „Wir mussten feststellen, dass die Fifa bis in die höchsten Ebenen korrupt ist“. (Foto: dpa)

FBI ermittelt gegen Fifa in zwei Verfahren

Das FBI und die Schweizer Behörden führen zwei verschiedene Verfahren gegen den internationalen Fußballverband Fifa: Gegen die Funktionäre wird wegen Korruption ermittelt. Zudem wird ein einem gesonderten Fall untersucht, ob die die WM-Vergabe an Russland und Katar rechtmäßig abgelaufen ist oder nicht.

Wenn die Finanzämter den Fingerabdruck der Steuerzahler nehmen dürfen, empfiehlt es sich, Bargeld nur noch mit Handschuhen anzufassen - solange es Bargeld noch gibt. (Foto: dpa)

Finanz-Behörden wollen Fingerabdrücke und IP-Adressen der Steuerzahler

In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanzämter herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

Eine Währung, gemeinsame Steuereintreibung: Deutsche Kontoinhaber müssen damit rechnen, dass das Finanzamt direkten Zugriff auf ihre Bank-Konten erhält. (Foto: dpa)

EU-Staaten verschärfen Zugriff auf private Bank-Konten

Die Schulden-Staaten der EU verschärfen den direkten Zugriff auf die Bankkonten der Bürger. In Österreich werden nun in einem zentralen Kontoregister alle Firmenkonten und privaten Konten erfasst. Deutsche Steuerpflichtige mit Konten in Österreich sind ebenfalls betroffen. In Deutschland existiert diese Einrichtung bereits seit 2005 und hat den Finanzbehörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten eröffnet. Die Bankkunden wissen meist nicht, wenn eine Abfrage gestartet wird.

Für die Griechen könnte es schon bald eine Steuer geben, wenn sie Geld aus dem Bankomaten ziehen. (Foto: dpa)

Griechenland plant Zwangsabgabe für Abhebungen an Bank-Automaten

Die griechische Regierung plant eine Steuer auf Abhebungen von Bankautomaten zu erheben. Damit soll ein Bank-Run verhindert werden. Die Maßnahme zeigt beispielhaft, zu welchen Mitteln eine Regierung in der Endphase der Schuldenkrise greifen kann.

EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici glaubt nicht an einen Ausstiegs Griechenland aus der Eurozone. (Foto: dpa)

Nur noch 70 Euro: Griechenland will Nutzung von Bargeld drastisch beschränken

Griechenland kommt der EU weiter entgegen und beschließt, die Nutzung von Bargeld-Nutzung auf 70 Euro einzuschränken. EU-Kommissar Pierre Moscovici erkennt Fortschritte in der Haltung der Syriza-Regierung und schließt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch aus.

Steuerschulden: Russland beschlagnahmt Poroschenko-Fabrik

Russische Steuerbehörden haben in der Stadt Lipezk ein Werk des ukrainischen Süßwaren-Herstellers Roshen beschlagnahmt. Roshen, dessen Inhaber der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist, habe Steuerschulden in Höhe von 3,5 Millionen Dollar.

SPD-Chef Gabriel zweifelt am TTIP und will es trotzdem

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet keine Effekte des Freihandelsabkommens TTIP für die Konjunktur. Eine unabhängige Studie zeigt, dass das TTIP Europa 600.000 Arbeitsplätze kosten und das Wachstum des Niedriglohn-Sektors beschleunigen wird. Gabriel will trotzdem für das TTIP kämpfen.

Griechenland will Steuer-Eintreibung beschleunigen

Das griechische Parlament hat säumigen Steuerzahlern Bußgelder und Verzugszinsen erlassen, um Geld in die Staatskassen zu bekommen. In der Frage von deutschen Reparations-Zahlungen nimmt die Regierung Abstand von juristischen Schritten und will eine gemeinsame Expertenkommission einsetzen. Die Bundesregierung lehnt eine solche Aufarbeitung erwartungsgemäß ab, weshalb das Thema vermutlich bald wieder in den Schubladen verschwinden dürfte.

Ukraine beschließt Pensions-Kürzungen und Steuer-Erhöhungen

Um die Auflagen internationaler Kreditgeber zu erfüllen, hat das ukrainische Parlament am Montag Kürzungen bei den Pensionen bei gleichzeitiger Erhöhung der Steuern beschlossen. Dadurch verspricht sich das Land weitere Kredite.

Spanien: Finanzpolizei will Bürger auf Facebook wegen Steuern ausforschen

Spanien will die Steuern der Bürger über Facebook und Twitter eintreiben. Im vergangenen Jahr konnten so bereits prominente Sportler der Steuerhinterziehung überführt werden. Neben den sozialen Netzwerken studieren die Finanzbehörden auch Online-Plattformen zum Verkauf von Autos und der Vermietung von Häusern.