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Steuern

Griechenlands Finanzminister Gikas Hardouvelis und Premier Antonis Samaras wehren sich gegen Forderungen des IWF, ausstehende Sozialbeiträge von einer privaten Inkasso-Firma eintreiben zu lassen. (Foto: dpa)

Griechische Unternehmen können sich Sozialbeiträge nicht mehr leisten

Griechenland widersetzt sich einer Forderung des IWF, wonach eine private Inkasso-Firma ausstehende Sozialbeiträge eintreiben soll. Die Schulden der Griechen gegenüber den Sozialkassen sind auf 18 Milliarden Euro angestiegen. Doch die Regierung will das Eintreiben der Gelder nicht aus der Hand geben.

Aus Sicht eines Börsianers gibt es einen klaren Trend: Der zeigt nach unten - und wird noch lange anhalten. Nur wenige werden zu den Gewinnern zählen. (Foto: dpa)

Es wird keinen Crash geben: Wir werden trotzdem viel verlieren

Der Börsenhändler Michael P. Seiter hält einen Dritten Weltkrieg oder einen Börsen-Crash für unwahrscheinlich. Statt dessen erwartet er einen schleichenden Prozess: Weniger Geld für mehr Arbeit, weniger Freiheit, mehr Überwachung. Dieser Trend werde auch die Reichen erfassen: Niemand kann sich sicher sein, dass er zu den Profiteuren der Krise zählen wird.

Der russische Staat wird die Kosten für die Sanktionen auf die einfachen Leute abwälzen. Hier Frauen beim Gemüse-Verkauf in Moskau. (Foto: dpa)

Putin ordnet neue Steuer an: Russen müssen für Sanktionen zahlen

Russlands Präsident Putin hat eine neue Steuer verordnet. Mit einer "Verkaufssteuer" soll dem Staat jene Einnahmen zufließen, die er wegen der Sanktionen verliert. Mit der Steuer sollen die Regionen die Verluste wettmachen, die ihnen Moskau durch Zahlungsausfälle beschert. Die Maßnahme wird das Wachstum bremsen und die Inflation anheizen.

Die Steuermoral in Deutschland ist so gut wie nie. Die Bürger stehen sehr verantwortungsvoll zu ihrer Steuerpflicht, obwohl sie ihre persönliche Steuerbelastung als zu hoch empfinden, so eine Studie. (Foto: dpa)

Deutsche finden das Steuer-System ungerecht

Die Steuerzahler erwarten mehr Fairness: 95 Prozent der Bürger sind der der Ansicht, dass der Staat viel zu verschwenderisch mit ihrem Geld umgeht. 85 Prozent finden ihre persönliche Steuerbelastung zu hoch. Zudem sei das Steuersystem zu kompliziert und ungerecht.

Ende der CO2-Steuer: Die hohen Energiekosten in Deutschland dienen in Australien als abschreckendes Beispiel. (Foto: dpa)

CO2-Steuer abgeschafft: Australien senkt Energie-Preise

Der australische Senat hat die seit 2012 bestehende Steuer auf CO2-Emissionen abgeschafft. Nach Ansicht von Premier Abbott treibt die Steuer die Energiekosten in die Höhe. Doch die Opposition warnt, dass es in Australien nun keine wirksamen Maßnahmen mehr gegen den Klimawandel gibt.

Die beiden größten Reformer der EU-Geschichte: Jean-Claude Juncker will die Bürokratie mit eigenen Bürokraten bekämpfen. Edmund Stoiber hat die Bürokratiereform so effizient betrieben, dass kein einziges Ergebnis sichtbar wurde. (Foto: dpa)

Juncker will Behörde für Bürokratie-Abbau errichten

Der neu gewählte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wartet mit einer brillanten Idee auf: Er will eine neue Behörde errichten, um die Bürokratie in der EU abzubauen. Zuletzt war in Brüssel Edmund Stoiber als Reformer gescheitert. Seine Rekord-Bilanz: Er konnte kein einziges Ergebnis vorlegen.

Finanzminister Wolfgang Schäuble nimmt den deutschen Arbeitern mehr als die Hälfte ihrer Einkommen. (Foto. dpa)

Deutschland: Jeder Arbeiter muss die Hälfte des Jahres für den Staat arbeiten

Die Deutschen müssen mehr als die Hälfte ihrer Einkommen an den Staat abgeben. Rein rechnerisch arbeiten sie dieses Jahr erst seit dem 8. Juli für das eigene Portemonnaie, so der Bund der Steuerzahler. Er fordert daher unter anderem die Abschaffung der kalten Progression.

Die Steuerregeln, die Juncker als Luxemburger Premier schuf, muss er als Kommissions-Chef untersuchen. (Foto: dpa)

Steuer-Oase Luxemburg: Juncker muss gegen sich selbst ermitteln

Juncker muss als EU-Kommissions-Präsident wegen fragwürdiger Steuerregeln gegen Luxemburg ermitteln. Danach erhalten internationale Konzerne massive Steuervorteile, wenn sie sich im Großherzogtum niederlassen. Diese Regeln hatte Juncker als Luxemburger Premier einst selbst geschaffen.

Karlsruhe kritisiert die aktuelle Regelung zur Erbschaftsteuer. Danach sind Unternehmen unter bestimmten Bedingungen von der Steuer ausgenommen, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben und besteuert werden können. (Foto: dpa)

Karlsruhe fordert stärkere Besteuerung von Firmen-Erbschaften

Das Verfassungsgericht kritisiert die geltenden Steuer-Privilegien bei Firmen-Erbschaften. Bisher bekommen Erben die Steuer komplett erlassen, wenn sie die geerbte Firma weiterführen. Erben von Privatvermögen hingegen müssen einen großen Teil an den Staat abgeben.

Pkw-Maut für alle Autofahrer auf allen deutschen Straßen

Für die neue Pkw-Maut müssen alle Autofahrer künftig eine Vignette kaufen. Das Versprechen, die Maut von der Kfz-Steuer abzuziehen, gilt höchstens für diese Gesetzgebungs-Periode. Eine Bemerkung im staatlichen Radiosender DLF lässt aufhorchen: Die Zuhörer wurden darüber aufgeklärt, dass die nächste Regierung nicht an die Versprechen der schwarz-roten Koalition gebunden sei - und die Steuer-Befreiung wieder kassieren könnte.