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Steuern

Verkehrspolitiker fordern Maut für Reisebusse

Busse sollen auf deutschen Straßen künftig eine Maut-Abgabe zahlen. Die parteiübergreifende Forderung richtet sich besonders an Fernbusse.

SAF-Holland beliefert Fahrzeugbauer in der Nutzfahrzeug-Sparte. Besonders der europäische und nordamerikanische Markt sind bedeutend für SAF Holland. (Foto: dpa)

SAF-Holland senkt Kosten mit Sparprogramm

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland setzt auf bessere Geschäfte und unterstützende Währungseffekte, um den operativen Gewinn möglicherweise zu erhöhen. Auch sinkende Kosten durch ein Sparprogramm sollen helfen.

Trübe Aussichten: Barclays Übergangschef treibt die radikalen Umbaumaßnahmen für die englische Großbank voran. Auch Skandale machen dem Finanzinstitut immer wieder zu schaffen. (Foto: dpa)

Barclays stellt Unternehmens-Teile zum Verkauf

Barclays-Übergangschef John McFarlane kündigt weitere Kostensenkungen an, welche vor allem die Beendigung von Projekten vorsehen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. McFarlane hatte im Zuge des Umbaus Bankchef Anthony Jenkins aufgrund mangelnder Eignung abgesetzt.

Ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von der neuen EU: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sei französischer Kollege Michel Sapin. (Foto: dpa)

Schäuble bremst Frankreichs Drängen auf politische Union in Europa

Wolfgang Schäuble kann den Wünschen Frankreichs und Italiens auf eine schnelle Umverteilung der Steuermittel in der Euro-Zone wenig abgewinnen: Geschickt hat er zu diesem Zwecke die Idee einer Euro-Steuer in Umlauf gebracht– wohl wissend, dass eine Finanzierung der gemeinsamen Währung über neue Steuern aktuell weder in Deutschland noch in einem anderen Euro-Staat durchsetzbar ist.

Der griechische Premier Alexis Tsipras gemeinsam mit seinem Finanzminister Euclid Tsakalotos im griechischen Parlament. Am Mittwoch wird das Parlament in Athen weitere von der Troika geforderte Gesetze beschließen. (Foto: dpa)

Griechenland vor Steuer-Abkommen mit der Schweiz

Griechenland wird in Kürze ein Steuerabkommen mit der Schweiz unterzeichnen. Hätten die Syriza-Vorgänger diesen Schritt früher getan, wäre dem Land der Absturz erspart geblieben.

In Griechenland droht eine verschärfte Depression

Was als Reform und Rettungspaket für Griechenland angedacht war, wirkt als Programm zur massiven Verschärfung der Depression. Alle Beteiligten sind in falschen Konzepten gefangen und scheinen frei von Kenntnissen der Geld- und Finanzpolitik und ihrer Interaktion zu agieren. Wir erleben in Griechenland die größte Fehlleistung der Wirtschaftsgeschichte seit den 1930er Jahren.

Deutsche Bahn verfehlt Gewinnziel um zwanzig Prozent

Die Deutsche Bahn hat zum dritten Mal in Folge ihre Gewinnziele verfehlt. Bis Mitte Mai erzielte der Konzern einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 625 Millionen Euro. Geplant war ein Gewinn von 780 Millionen Euro. Dies entspricht einer Abweichung von zwanzig Prozent.

Griechische „Reformen“: Steuern sollen massiv erhöht werden

Die Vorschläge der griechischen Regierung an die Troika sehen die Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 7,3 Milliarden vor. Es ist äußerst zweifelhaft, dass die Syriza-Koalition im griechischen Parlament diesem Programm zustimmen kann.

Deutschland: Steuereinnahmen um 13,6 Prozent gestiegen

Bund, Länder und Kommunen vermelden im Mai einen ungewöhnlichen Zuwachs bei den Steuereinnahmen. Neben Sondereffekten profitiert der deutsche Staat vor allem von Zuwächsen bei Lohn- und Umsatzsteuer.

Fiskus verlangt von Mittelstandsbank IKB 120 Millionen Euro

Der Fiskus verlangt von der Mittelstandsbank IKB einen Steuerbetrag von 120 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr ging die Bilanzsumme der Bank um 2,3 Milliarden auf 22,4 Milliarden Euro zurück.

Schweizer lehnen Erbschaftssteuer per Volksabstimmung ab

In der Schweiz bleiben Millionen-Erbschaften für direkte Nachkommen weitgehend steuerfrei. Die Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer verfehlte bei einer Volksabstimmung am Sonntag klar die Mehrheit. In Deutschland gibt es zu diesem Thema keine Volksbefragung.

US-Regierung zettelt Kriege an, um den Dollar zu retten

Früher haben die Amerikaner gegen die Chinesen, die Kubaner oder gegen die Russen gekämpft. Heute zeigen sie die volle Härte gegen internationale Organisationen, die über keine Armeen verfügen, wie den Vatikan oder die Fifa. Zugleich zettelt Washington überall unvollendete Krieg an. Der Grund: Sie wollen die globale Vorherrschaft des Dollars retten. Doch die Attacken und das Chaos bewirken das Gegenteil. Das Ende der US-Dominanz im Weltfinanzsystem ist absehbar.

Arroganz des Westens: Die Welt vom Gipfel aus regieren

Die G7-Politiker haben ihren Anspruch angemeldet „die Zukunft unseres Planeten zu gestalten“. Ihr Ziel ist die Plünderung der Welt durch Schulden, Freihandel und hemmungslose Ausbeutung. Sie verkünden „Werte“ und meinen die skrupellose Durchsetzung von elitären Interessen. Sie wollen die Welt vom Gipfel aus regieren – und werden genau deshalb scheitern.

Schulden-Berg: Österreich mobilisiert pensionierte Steuer-Fahnder

Österreich holt Steuerbeamte aus der Pension, um Nachwuchs auszubilden. Ein Team von 500 Steuerfahndern soll so zusammengestellt werden. Der Finanzminister Hans Jörf Schelling will sie insbesondere bei der Mehrwertsteuer-Betrugsbekämpfung einsetzen.

Deutschland und Frankreich wollen Steuern gemeinsam eintreiben

Wenn es nach dem Willen von Deutschland und Frankreich geht, soll künftig eine neue zentrale EU-Behörde Steuern erheben und eintreiben. Bisher war das nur den nationalen Regierungen vorbehalten. Durch eine europäische Steuerbehörde soll „ein stärkeres Gefühl der Gemeinschaft“ entstehen.

FBI ermittelt gegen Fifa in zwei Verfahren

Das FBI und die Schweizer Behörden führen zwei verschiedene Verfahren gegen den internationalen Fußballverband Fifa: Gegen die Funktionäre wird wegen Korruption ermittelt. Zudem wird ein einem gesonderten Fall untersucht, ob die die WM-Vergabe an Russland und Katar rechtmäßig abgelaufen ist oder nicht.

Finanz-Behörden wollen Fingerabdrücke und IP-Adressen der Steuerzahler

In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanzämter herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

EU-Staaten verschärfen Zugriff auf private Bank-Konten

Die Schulden-Staaten der EU verschärfen den direkten Zugriff auf die Bankkonten der Bürger. In Österreich werden nun in einem zentralen Kontoregister alle Firmenkonten und privaten Konten erfasst. Deutsche Steuerpflichtige mit Konten in Österreich sind ebenfalls betroffen. In Deutschland existiert diese Einrichtung bereits seit 2005 und hat den Finanzbehörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten eröffnet. Die Bankkunden wissen meist nicht, wenn eine Abfrage gestartet wird.

Griechenland plant Zwangsabgabe für Abhebungen an Bank-Automaten

Die griechische Regierung plant eine Steuer auf Abhebungen von Bankautomaten zu erheben. Damit soll ein Bank-Run verhindert werden. Die Maßnahme zeigt beispielhaft, zu welchen Mitteln eine Regierung in der Endphase der Schuldenkrise greifen kann.

Nur noch 70 Euro: Griechenland will Nutzung von Bargeld drastisch beschränken

Griechenland kommt der EU weiter entgegen und beschließt, die Nutzung von Bargeld-Nutzung auf 70 Euro einzuschränken. EU-Kommissar Pierre Moscovici erkennt Fortschritte in der Haltung der Syriza-Regierung und schließt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch aus.