Alle Artikel zu:

Steuern

Yulia Timoschenko und zahlreiche weitere ukrainische Oligarchen investieren nicht in ihrer Heimat. Stattdessen parken sie Milliarden in internationalen Steuer-Oasen. (Foto: dpa)

Ukrainische Oligarchen bringen ihre Vermögen in Steuer-Oasen

Das Staatliche Statistikamt der Ukraine meldet, dass seit Oktober 90,6 Prozent aller ukrainischen Investitionen nach Zypern geflossen sind. Doch auch zuvor war es gang und gäbe, dass ukrainische Unternehmen ihre Gewinne in Steuer-Oasen parken statt im eigenen Land zu investieren.

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Francois Hollande auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft: Auch seine eigene Partei zweifelt, ob er noch einmal als Präsident kandidieren soll. (Foto: dpa)

Hollande deutet erstmals Verzicht auf neue Kandidatur an

Frankreichs Präsident Francois Hollande deutete erstmals an, dass er 2017 nicht wieder als Präsidentschaftskandidat antreten könnte: Wenn es nicht gelinge, die Arbeitslosigkeit zu senken, werde er sich den Franzosen nicht mehr präsentieren.

In der Regierungszeit von Jean-Claude Juncker wurde Luxemburg zur begehrten Steuer-Oase. (Foto: dpa)

Unter Juncker wurde Luxemburg Steuer-Oase für internationale Konzerne

In der Amtszeit von Jean-Claude Juncker als Premier hat die Regierung von Luxemburg offenbar zahlreichen Konzernen geholfen, Steuern in anderen Ländern zu vermeiden. Teilweise haben einzelne Konzerne weniger als ein Prozent Steuern gezahlt.

Steuerschätzer erwarten geringere Steuer-Einnahmen

Die Steuerschätzer erwarten wegen der schlechteren Konjunktur geringere Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Ob die Löcher durch neue Steuern gestopft werden, ist unklar. Die Bundesregierung will jedenfalls eine höhere Verschuldung vermeiden.

Schlappe für US-Regierung: Gericht spricht Schweizer Banker nach nur einer Stunde frei

Die US-Regierung hat in ihrem Versuch, europäische Banken unter Kontrolle zu bringen, eine Schlappe erlitten: Nach nur einer Stunde wurde ein UBS-Banker freigesprochen, dem die Regierung Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen hatte.

Mit dem ESM sei eine Situation entstanden, in der das Parlament erst hinterher über konkrete Handlungsweisen informiert wird, so Gesine Lötzsch. (Foto: dpa)

Gesine Lötzsch: „Über deutsche Steuergelder wird in Luxemburg entschieden“

Mit einer Gesetzesänderung zum ESM sollen künftig marode Banken direkt mit Steuergeldern rekapitalisiert werden. So soll die Verschuldung der öffentlichen Haushalte nicht mit Krisenbanken noch weiter erhöht werden. Das führe zu einer Auslagerung der Verantwortung aus dem Parlament, warnt die Vorsitzende im Haushaltsausschuss des Bundestags, Gesine Lötzsch.

Regieren kann so einfach sein: Steuern rauf, Zinsen runter. Schäuble und Merkel profitieren, die Sparer zahlen die Zeche. (Foto: dpa)

Niedrige Zinsen, hohe Steuern: Schäuble kassiert doppelt auf Kosten der Bürger

Die höheren Steuern und die härtere Gangart bei der Steuereintreibung helfen Bundesfinanzminister Schäuble mit seinem Haushalt. Durch die niedrigen Zinsen kann der Staat seinen Schuldendienst weiter finanzieren. Die Rechnung zahlen die einfachen Sparer, die für ihre Ersparnisse mit realen Verlusten bestraft werden.

Patentanmeldungen, zum Beispiel bei Möbeln aus Sachalin-Knöterich, könnten bald steuerlich belohnt werden. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Schweiz will Firmen mit Steuersenkungen für Patente anlocken

Die Schweiz will Steuervergünstigungen für erfindungsreiche Firmen schaffen. Durch den Steuer-Rabatt für Patente soll der Standort auch nach der Schließung von Steuerschlupflöchern für Unternehmen attraktiv bleiben. Auch in Deutschland sollen Patente bald mit steuerlichen Anreizen gefördert werden.

US-Präsident Barack Obama unterstützt seinen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko mit Geld und Beratern. (Foto: dpa)

Aufbau nach US-Vorbild: Amerika investiert in Finanz-Berater und Medien in der Ukraine

Die USA stocken ihre Finanzhilfen für die Ukraine auf und stellen der Regierung in Kiew weitere Berater zur Seite. Diese sollen etwa dabei helfen, die ukrainische Landwirtschaft zu regulieren und mittels neuer Technologien die Öl- und Gasförderung zu erhöhen. Außerdem sollen demokratische Einrichtungen gemäß den Vorstellungen der Amerikaner aufgebaut werden - unter anderem ein Nachrichtenprogramm auf Russisch.

Mario Draghi, der finnische Premier Jyrki Katainen, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bei der Präsentation der neuesten Euro-Rettungspläne in Mailand. ESM-Chef Klaus Regling (ganz rechts) scheint sich nicht ohne Grund etwas unbehaglich zu fühlen. (Foto: dpa)

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Knut Anton Mork von der norwegischen Handelsbanken hat Zweifel, dass die Euro-Zone Bestand haben wird. (Foto: Economic Forum/Piotr Gajek)

Handelsbanken: In der Euro-Zone sind Staatspleiten ein reales Risiko

Knut Anton Mork, Chefökonom der norwegischen Handelsbanken, glaubt, dass die Euro-Zone falsch konstruiert ist: Weil die Staaten ihre nationalen Währungen nicht mehr kontrollieren und umfassend von der EZB gerettet werden, steigt das Risiko von Staats-Pleiten in Europa.

Unter der Leitung von DWN-Herausgeber Michael Maier (Mitte) diskutierten beim Economic Forum in Krynica der ehemalige slowakische Finanzminister Ivan Miklos, der Chefökonom der norwegischen Handelsbanken, Knut Mork, der ehemalige schwedische Finanzminister Bo Lundgren und die Luxemburger Anwältin Anna Sergiel. (Foto: Economic Forum/Piotr Gajek)

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.

Österreich: Neuer Finanzminister Schelling warnt vor Schuldenberg

Der neue österreichische Finanzminister warnt vor einer weiteren Verschuldung Österreichs bei gleichzeitiger Stagnation des Wachstums. Schelling muss versuchen, einen Ausweg aus der Regierungskrise in Wien zu finden: Die SPÖ will eine Vermögenssteuer, der Schellings Vorgänger Michael Spindelegger hatte hingeschmissen, weil er eine solche Steuer ablehnt. Möglicherweise will Schelling die Österreicher einstimmen, dass die neue Steuer nun doch kommen soll.

Regierungs-Krise in Österreich: EU-Musterschüler wankt

Der österreichische Finanzminister Michael Spindelegger ist zurückgetreten, weil er sich einer Steuererhöhung widersetzt. Die Lage ist so verfahren, dass auch bereits über Neuwahlen diskutiert wird. In Brüssel verfolgt man die Entwicklung mit Sorge, weil mit Österreich auch einer der früheren Leistungsträger immer sichtbarer im Schuldensumpf versinkt. Auf dem Horizont taucht der eurokritische HC Strache als kommender starker Mann in Österreich auf.

Griechische Unternehmen können sich Sozialbeiträge nicht mehr leisten

Griechenland widersetzt sich einer Forderung des IWF, wonach eine private Inkasso-Firma ausstehende Sozialbeiträge eintreiben soll. Die Schulden der Griechen gegenüber den Sozialkassen sind auf 18 Milliarden Euro angestiegen. Doch die Regierung will das Eintreiben der Gelder nicht aus der Hand geben.

Es wird keinen Crash geben: Wir werden trotzdem viel verlieren

Der Börsenhändler Michael P. Seiter hält einen Dritten Weltkrieg oder einen Börsen-Crash für unwahrscheinlich. Statt dessen erwartet er einen schleichenden Prozess: Weniger Geld für mehr Arbeit, weniger Freiheit, mehr Überwachung. Dieser Trend werde auch die Reichen erfassen: Niemand kann sich sicher sein, dass er zu den Profiteuren der Krise zählen wird.

Putin ordnet neue Steuer an: Russen müssen für Sanktionen zahlen

Russlands Präsident Putin hat eine neue Steuer verordnet. Mit einer "Verkaufssteuer" soll dem Staat jene Einnahmen zufließen, die er wegen der Sanktionen verliert. Mit der Steuer sollen die Regionen die Verluste wettmachen, die ihnen Moskau durch Zahlungsausfälle beschert. Die Maßnahme wird das Wachstum bremsen und die Inflation anheizen.

Deutsche finden das Steuer-System ungerecht

Die Steuerzahler erwarten mehr Fairness: 95 Prozent der Bürger sind der der Ansicht, dass der Staat viel zu verschwenderisch mit ihrem Geld umgeht. 85 Prozent finden ihre persönliche Steuerbelastung zu hoch. Zudem sei das Steuersystem zu kompliziert und ungerecht.

CO2-Steuer abgeschafft: Australien senkt Energie-Preise

Der australische Senat hat die seit 2012 bestehende Steuer auf CO2-Emissionen abgeschafft. Nach Ansicht von Premier Abbott treibt die Steuer die Energiekosten in die Höhe. Doch die Opposition warnt, dass es in Australien nun keine wirksamen Maßnahmen mehr gegen den Klimawandel gibt.