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Zensur

Martin Schulz will unbedingt der nächste Kommissions-Präsident werden. Dafür zensiert er auch unangenehme Passagen in offiziellen EU-Berichten. (Foto: dpa)

Manipulation: Martin Schulz zensiert EU-Haushaltsbericht

EU-Parlamentspräsident Schulz hat den Bericht des Haushaltsausschusses zensiert. Er ließ eigenmächtig einen Absatz streichen, in dem über eine Vorladung von Schulz vor einem belgischen Gericht berichtet worden war. Schulz begründete den Eingriff mit Vertraulichkeit.

Premier Erdogan will verhindern, dass soziale Netzwerke in seinem Land „falsche Informationen“ verbreiten. (Foto: dpa)

Türkei blockiert YouTube

Die türkische Telekommunikations-Behörde hat YouTube in der Türkei gesperrt. Zuvor war dort ein Mitschnitt aufgetaucht, in dem türkische Beamte die Lage in Syrien diskutieren. Premier Erdogan wirft den sozialen Medien vor, sie verbreiteten falsche Informationen.

In Birma erfolgt die Zensur händisch, in Europa werden künftig Telekoms und Kabelbetreiber im staatlichen Auftrag entscheiden, welche Inhalte im Internet auftauchen dürfen und welche nicht. (Foto: dpa)

EuGH führt offiziell die Zensur im europäischen Internet ein

Mit einem richtungweisenden Urteil hat der EuGH die Telekoms und Kabelbetreiber in Europa zu obersten Zensoren im Internet ernannt. Sie müssen illegale Inhalte sperren. Was illegal ist, bestimmen die Staaten per Gesetz oder die EU per Richtlinie. Außerdem kann jeder Denunziant die Sperrung einer Seite erzwingen. Damit ist das freie Internet in Europa Geschichte.

Es handle sich um Konten, über die sich die Regierung beschwert habe, sagte ein Vertreter Erdogans. (Foto: dpa)

Gericht in Ankara: Erdogan muss Twitter-Sperre aufheben

Ein Gericht in Ankara hat die von Premier Erdoğan verhängte Twitter-Sperre aufgehoben. Die zuständige Telekommunikationsbehörde könnte allerdings noch Widerspruch einlegen. Viele Türken befürchten, dass Erdoğan die Blockade auch auf YouTube und Facebook ausweitet.

Am Montag hat die türkische Regierung ihren Zensurmechanismus auf Twitter noch einmal verschärft. (Foto: dpa)

Türkische Regierung nimmt YouTube ins Visier

Die Türkei will die Internet-Zensur ausweiten. Die Blockade von Twitter wurde verschärft. Als nächstes könnte das Videoportal YouTube dran sein.

Kampf dem Hashtag: Der türkische Premier Erdoğan lässt den Kurznachrichtendienst Twitter abschalten. (Foto: dpa)

Erdoğan macht ernst: Türkei blockiert Twitter

Die Türkei hat am späten Donnerstagabend den Kurznachrichtendienst Twitter blockiert. Premier Erdoğan sagte, es sei ihm egal, was die internationale Gemeinschaft über ihn denke. Originell: Erdoğan selbst hat 3,4 Millionen Follower auf Twitter.

Die Netzneutralität soll eine Gleichberechtigung von Datenpaketen gewährleisten. Doch damit ist nun Schluss. (Foto: Flickr/My Melting Brain)

EU schafft Zwei-Klassen-Internet

In der EU können sich große Konzerne künftig schnellere Datenleitungen reservieren. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde vom Industrie-Ausschuss der EU-Parlaments gebilligt. Telekom-Firmen könnten durch die Neuregelung den Datenfluss drosseln oder Seiten ganz blockieren.

Garri Kasparow, hier bei seinem Kampf gegen IBMs Deep Blue, wurde von den russischen Behörden zensiert - seine Website wurde wegen kritischer Kommentare abgeschaltet. (Foto: dpa)

Russland schaltet Websites von Putin-Kritikern ab

Die Generalstaatsanwaltschaft in Moskau hat regierungskritische Websites abgeschaltet. Angeblich wurde auf den Seiten zu illegalen Handlungen aufgerufen.

Google-Chef Eric Schmidt kämpft gegen staatliche Zensur in China, unterwirft sich aber der Selbstzensur in Europa. (Foto: dpa)

Google gibt Regierung in London oberstes Zensur-Recht für YouTube

Google erteilt der Regierung in London umfassende Zensur-Rechte beim Videoportal YouTube. Inhalte, welche „die nationale Sicherheit gefährden“, können sofort gelöscht werden. In China will Google die Suchanfragen dagegen verschlüsseln: Dort muss sich der Internet-Gigant den Markt erst erobern.

Ärzte untersuchen ein Kind am 14. März 2011, wenige Tage nach der Katastrophe, auf Radioaktivität. (Foto: dpa)

Fukushima: Dramatischer Anstieg von Krebs bei Kindern

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.