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Griechenland

Griechenlands Premier Antonis Samaras hat wiederholt gesagt, sein Land brauche keinen weiteren Bailout. (Foto: dpa)

Griechenland ist immer noch pleite und braucht neue Kredite

Der IWF erwartet im griechischen Haushalt für 2015 ein Loch von 12,6 Milliarden Euro. Das Land ist voraussichtlich nicht in der Lage, auf den Finanzmärkten ausreichend Kredite zu erhalten. Daher seidie Troika gefordert, Griechenland mit einem dritten Bailout zu Hilfe zu kommen. Im Hilfsfonds für die Banken des Landes ist noch Geld übrig.

Jeder zweite junge Spanier ist noch immer arbeitslos. Viele von ihnen wollen nicht länger auf Maßnahmen der Politik warten und suchen ihr Glück in anderen Teilen Europas - wie diese drei Spanier in Goslar. (Foto: dpa)

EU: Außer Versprechen gab es bisher nichts für arbeitslose Jugendliche

Im Dezember 2012 beschloss die EU-Kommission ein Beschäftigungspaket für junge Menschen. Doch von den 6 Milliarden Euro, mit denen groß die Schaffung neuer Arbeitsplätze angekündigt wurde, ist bis heute kein Cent geflossen. Die EU hatte sich Finnland als Vorbild genommen: Doch dort sieht man, dass eine staatliche Garantie nichts bewirkt.

Griechenland hat die bürokratischen Hürden der EU-Kommission zum Erhalt von Oliven-Beihilfen verfehlt. (Foto: dpa)

Unsichtbares Olivenöl: Griechen müssen EU-Gelder zurückzahlen

Griechenland muss EU-Agrarbeihilfen die Olivenindustrie des Landes in Höhe von 260 Millionen Euro zurückzahlen. Der Europäische Gerichtshof verurteilte Griechenland wegen der Vergabe von Förderungen an Personen, die kein Olivenöl anbauen. Dieser Missbrauch ist zwar Standard in der EU, die griechische Regierung hat das System allerdings besonders effektvoll ausgenutzt.

Die Griechen protestieren gegen die Privatisierung des größten Stromversorgers des Landes. (Foto: dpa)

Griechenland: Gewerkschaften blockieren Strom-Versorgung

Die griechische Gewerkschafts-Föderation hat am Samstag die Stromversorgung Griechenlands zeitweise lahmgelegt. Sie hatte zum Streik aufgerufen. Die Angestellten des größten staatlichen Stromkonzerns protestieren gegen die Privatisierungs-Pläne der Regierung. Diese muss Griechenland im Gegenzug für die milliardenschweren EU-Hilfspakete leisten.

Für den Fall eines Euro-Crashs hat die Bank of England längst geplant, britische Banken aus der Affäre zu ziehen. (Foto: dpa)

Geheimplan der Bank of England: Was bei einem Euro-Crash passiert

Die britische Zentralbank hat einen Notfall-Plan für den Zusammenbruch der Euro-Zone vorbereitet. Vorgesehen sind Banken-Rettungen und Schulden-Schnitte zu Lasten privater Gläubiger. Auch Notstandsgesetze wurden formuliert. Im Jahr 2011 stand Europa demnach knapp vor dem Inkrafttreten des Ausnahmezustands.

Viele Arbeitsstunden sind kein Indikator für Produktivität. (Foto: dpa)

Rumänen und Griechen arbeiten lang, sind jedoch nicht effizient

Ein Vergleich der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden in den 28 Ländern der EU erbringt überraschenderweise, dass die Rumänen am längsten arbeiten, dicht gefolgt von den Griechen. Entscheidend ist jedoch die Produktivität. Und da sind andere Länder deutlich effizienter.

Die EU-Kommissarin für Innenpolitik, Cecilia Malmstrom, rief die Mitgliedsländer zu größeren Anstrengungen im Kampf gegen Korruption auf. (Foto: dpa)

Kommission warnt: In den EU-Staaten blüht die Korruption

Italien und Griechenland sind berühmt für Korruption vor allem in der Politik. Doch gerade die Baubranche und die öffentliche Auftragsvergabe hat auch in anderen EU-Ländern nicht immer eine saubere Weste. Die EU-Kommission fordert Reformen in allen Mitgliedstaaten.

Das Spielfeld im Stadium Arena Pernambuco in Recife, wenige Stunden vor dem Anpfiff des Spiels Deutschland gegen die USA. (Foto: dpa)

Zentralbank bestätigt: Fußball-WM bringt Brasilien kein Wachstum

Die Notenbank in Brasilien hat ihre Prognosen für Brasilien gekappt. Entgegen den Prognosen der Veranstalter der Fußball-WM bringt das globale Spektakel dem Land wirtschaftlich nichts. Es ist eher zu erwarten, dass die brasilianischen Steuerzahler für die Folgekosten aufkommen müssen.

Wenn IWF-Chefin Lagarde ihre Pläne umsetzt, sind auch deutsche Sparer betroffen. (Foto: dpa)

Während alle Fußball gucken, rollt der IWF eine Bombe unter die Sofas der Sparer

Der IWF schlägt in einem neuen Papier ein globales Vorgehen bei der Lösung der Schuldenkrise vor. Es läuft auf massive Verluste bei Rentnern, Anlegern und Sparern hinaus. Die Betroffenen dürften ihre Enteignung erst bemerken, wenn es zu spät ist. Um den Crash im Finanz-System zu verhindern, will der IWF die Finanzierung von Staatsschulden über die Notenpresse zur Regel machen. Nach diesem Prinzip hatte zuletzt der Ostblock gearbeitet.

Vor allem die verarbeitende Industrie muss in Griechenland Umsatz-Einbrüche verkraften. (Foto: dpa)

Milliarden kommen nicht an: Griechenlands Industrie bricht ein

Die Umsätze der griechischen Industrie brechen ein. Der Rückgang der Produktion und die daraus folgenden sinkenden Exporte belasten das BIP. Die Milliarden zur Griechenland-Rettung haben dem Land offenkundig mehr geschadet als genützt.