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Griechenland

Nicht nur in Südeuropa ist Jugendarbeitslosigkeit ein Problem. In Nordeuropa verstecken Statistiken diesen Umstand nur besser (Foto: Flickr/Wrote).

EU gesteht: Wir können Arbeitslosigkeit nicht stoppen

Sechs Milliarden Euro will die EU zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa einsetzen. Doch es gibt zwei Probleme: Noch ist nicht klar, woher das Geld kommt. Und auch im Norden ist die Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen bedrohlicher, als bisher angenommen.

Jean-Claude Juncker: Wäre es nach mir gegangen, hätte weder Lagarde am Verhandlungstisch zu den Bailouts gesessen, noch hätte Griechenland so strenge Vorgaben erhalten. (Foto: EU Commission)

Juncker: Protestanten in Nord-Europa wollten Griechenland bestrafen

Der ehemalige Eurogruppen-Chef Juncker sieht die Schuld für den Ausbruch der Eurokrise nicht bei Griechenland. Das Land sei von den Märkten einfach als schwächstes Glied angegriffen worden. Deshalb kritisiert er aber auch die nordeuropäischen Länder. Diese sehen sich als besonders tugendhaft an und wollten Griechenland bestrafen, so Juncker.

Schon nach wenigen Monaten beschwert sich Anastasiades bei der EU über das Bailout-Programm für Zypern (Foto: EU-Commission).

Zu harte Lasten: Zypern will Bailout-Bedingungen ändern

Zyperns Präsident hat die EU in einem Brief aufgefordert, das Bailout für Zypern noch einmal zu überarbeiten. Die Forderungen der internationalen Gläubiger hätten der Wirtschaft und dem Banken des Landes mehr geschadet als erwartet, so Anastasiades. Das bedeutet jedoch, dass das Land mehr Geld brauchen wird.

Die Deutsche Bahn International ist in einen handfesten Korruptions-Skandal verwickelt. (Foto: Flickr/mattbuck4950)

Korruption: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn soll in Griechenland in Schmiergeld-Zahlungen verwickelt gewesen sein. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main, ob es auch in anderen Ländern zu Korruptionsfällen gekommen ist.

Nach Protesten gegen die Schließung des staatlichen Senders ERT müssen die Regierungsparteien nun einen Kompromiss herbeiführen. (Foto: Flickr/linmtheu)

Griechenland: Gericht verfügt Wieder-Eröffnung des staatlichen Rundfunks

Ein griechisches Gericht entschied am Montag, dass der staatliche Sender ERT wieder geöffnet werden muss. Das Urteil beinhaltet eine Umstrukturierung der öffentlichen Anstalt und könnte die Basis für einen Kompromiss liefern. Die Regierungskrise geht Mittwoch in die nächste Runde.

Vor der Schlange haben sich schon viele Völker gefürchtet, meist zu Recht. Hier: Sébastien Bouron: Moses und die eherne Schlange, Öl auf Leinwand, 105x89 cm, aus dem Jahr 1653; Museo des Prado Madrid) (Foto: Prado)

Obama bei Merkel: Die Angst der Politik vor dem Biss der Finanz-Eliten

US-Präsident Barack Obama gilt längst nicht mehr als der neue John F. Kennedy. Er ist im Netz der Finanz-Eliten gefangen. Diese erwarten Ergebnisse und folgen einem Plan, den der Ökonom Joseph Stiglitz in bemerkenswerter Offenheit enthüllt hatte: Es geht um die Unterwerfung der Nationen unter ein feudalistisches System. Mit der neuen Freihandels-Zone soll Angela Merkel bewegt werden, Europa für die US-Interessen zu öffnen.

Regierungschef Antonis Samaras könnte über die Schließung des Staatssenders ERT stürzen. (Foto: Consilium)

Regierung in Athen wankt: Krisentreffen anberaumt

Der Streit um die Schließung des staatlichen Rundfunks ERT treibt die Regierung in Athen an ihre Grenzen. Antonis Samaras beschimpft die Verteidiger des Senders als Heuchler. Ein Krisentreffen am Montag soll eine Einigung herbeiführen.

Neue Einwanderungswelle von Spaniern und Griechen

Die Flucht vor Rezession und Arbeitslosigkeit treibt Spanier und Griechen nach Deutschland. Die Einwanderung ist so stark wie seit 17 Jahren nicht mehr. Der Auszug von Fachkräften kann der Wirtschaft der Krisenländer zusätzlich schaden.

Griechenland: Gewerkschaften rufen zu Generalstreik auf

In Griechenland wird es am Donnerstag zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens kommen. Die Gewerkschaften solidarisieren sich mit den Mitarbeitern des geschlossenen staatlichen Rundfunks ERT. Premier Samaras will nicht nachgeben.

Griechisches Staats-TV geschlossen: Nun drohen Neuwahlen

Seit Mittwoch ist der staatliche TV-Sender geschlossen. Die Kritik an dem Vorgehen nimmt zu. Die Koalitionspartner Samaras wollen die Schließung rückgängig machen und drohen notfalls mit Neuwahlen. Eine neue Regierungskrise droht in Griechenland. Außerdem sind alle Journalisten des Landes in den Streik getreten.