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Griechenland

Durch die Hilfspakete für Griechenland wurden die europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen. Dennoch muss Premier Antonis Samaras eingestehen, dass die Verschuldung auf einem Rekordhoch ist. (Foto: dpa)

Deutsche Sparer müssen griechische Regierung retten

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer. Durch die Rettungspakete und die Geldpolitik der EZB zahlen die Bürger gleich doppelt. ESM-Chef Klaus Regling teilt mit, dass die griechische Regierung 8,5 Milliarden Euro wegen Mario Draghis Politik gespart habe. Das Geld fehlt den deutschen Sparern. Die griechischen Bürger registrieren keine Besserung der Lage.

Mist: Es sah alles so schön aus. Jetzt gibt die griechische Regierung zu, sich verzählt zu haben. (Foto: dpa)

Griechische Regierung gesteht: Wir haben uns wieder bei den Zahlen geirrt

Das griechischen Finanzministerium hat eingeräumt, im September falsche Zahlen ausgewiesen zu haben: Der in der EU und von Angela Merkel gefeierte Primärüberschuss beruht zu zwei Dritteln auf einem Rechenfehler.

Frankreich rennt ins sichere Verderben, dennoch feiert sich die Grande Nation. Präsident François Hollande gefährdet so ganz Europa. (Foto: dpa)

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Der Nato-Gipfel hat sich für die Ukraine schon gelohnt: Petro Poroschenko, hier mit Angela Merkel, erhält Waffen aus Nato-Staaten. Bezahlt werden diese vermutlich über die "Rettungsprogramme" von IWF und EU. (Foto: dpa)

Ukraine meldet: Kiew erhält Waffen von fünf Nato-Staaten

Die französische und italienische Regierungen versuchen offenbar, ihre lahmende Wirtschaft durch Waffenlieferungen in die Ukraine zu stützen. Das meldet zumindest die Ukraine. Auch Polen ist mit von der Partie. Bezahlt werden können die Waffen eigentlich nur von den europäischen Steuergeldern, die die Ukraine als sogenannte "Hilfszahlungen" bekommt. Weil die Ukraine pleite ist, sind die Kredite von IWF und EU nichts anderes als eine Exportförderung für die Rüstungsindustrie mit Steuergeldern.

Der Patriarch der ukrainisch-orthodoxen Kirche, Filaret II., hier mit US-Außenminister John Kerry, beim Gedenken an die Maidan-Opfer, im März 2014. (Foto: Getty Images)

Orthodoxer Patriarch von Kiew: „Putin ist vom Satan erfasst worden“

Der orthodoxe Patriarch von Kiew hat Wladimir Putin als „Lügner und Mörder“ bezeichnet. Im theologischen Sinne sei der „Teufel“ der „Vater“ Putins. Der Brief wirft ein grelles Licht auf den Krieg der Religionen – in diesem Fall einen Bruderkrieg innerhalb der orthodoxen Staatskirchen der Ukraine und Russlands.

Günther Oettinger soll EU-Kommissar für Handel werden. Dadurch wird er auch Chefunterhändler bei den Verhandlungen um das Transatlantische Freihandelsabkommen. (Foto: dpa)

Juncker-Kommission: Top-Jobs für Ex-Politiker

Die Ressorts der neuen EU-Kommissare stehen fest. Günther Oettinger übernimmt das Handelsportfolio und wird als Chefunterhändler beim TTIP-Abkommen agieren. Der Posten des Erweiterungs-Kommissars wird abgeschafft. Zudem wurden einige neue Posten geschaffen.

Die EU-Steuerzahler müssen mehr als 400 Millionen Euro hergeben, damit die baltischen Staaten ohne russisches Gas auskommen. (Foto: dpa)

Kein Gas aus Russland: EU entwickelt Notfall-Plan für den Winter

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

SPD-Superminister Sigmar Gabriel ließ sich von seinem Parteifreund Manuel Valls noch vor wenigen Wochen die Schönheiten von Paris zeigen. Nun ist der Premier in großen Schwierigkeiten, und die EU schlittert in eine neue Legitimations-Krise. (Foto: dpa)

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.

Griechenlands Finanzminister Gikas Hardouvelis und Premier Antonis Samaras wehren sich gegen Forderungen des IWF, ausstehende Sozialbeiträge von einer privaten Inkasso-Firma eintreiben zu lassen. (Foto: dpa)

Griechische Unternehmen können sich Sozialbeiträge nicht mehr leisten

Griechenland widersetzt sich einer Forderung des IWF, wonach eine private Inkasso-Firma ausstehende Sozialbeiträge eintreiben soll. Die Schulden der Griechen gegenüber den Sozialkassen sind auf 18 Milliarden Euro angestiegen. Doch die Regierung will das Eintreiben der Gelder nicht aus der Hand geben.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso beim Staatsbesuch in Albanien: Von niemandem gewählt, und keinem verantwortlich - und alle nur erdenklichen Privilegien. Die EU muss zu einem Europa der Bürger werden, in dem die Politiker rechenschaftspflichtig sind. (Foto: dpa)

Ökonom Crusius: Europa gehört den Bürgern, nicht den Eliten

Der Ökonom Reinhard Crusius glaubt, dass Europa nur vor einer Katastrophe bewahrt werden kann, wenn die Bürger selbst das Heft in die Hand nehmen. Er plädiert dafür, das bequeme Wegducken und Lamentieren zu beenden und die Politiker zu zwingen, transparent und verantwortlich zu handeln. Europa sei, so Crusius, ein großartiger Kontinent - zu wertvoll, um ihn den Finanz-Eliten zu überlassen, die die Menschen auf "Lohnstückkosten" reduzieren.