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Griechenland

EZB-Chef Draghi ist bereit, mit unkonventionellen Maßnahmen gegen niedrige Preise einzuschreiten. (Foto: dpa)

EZB nervös: Im Süden Europas fallen die Preise

Die Konsumenten-Preise in der Eurozone sind innerhalb eines Jahres um 0,5 Prozent angestiegen – so wenig wie seit 2009 nicht mehr. In fünf Euro-Ländern fallen die Preise. Dies könnte von der EZB als Vorwand genutzt werden, das Geld-Drucken auszuweiten.

Angela Merkel und Antonis Samaras beim EU-Wahlkampf am Freitag in Athen: Sieger sehen anders aus. (Foto: dpa)

Merkel sagt Griechenland Sonderkredit von 100 Millionen Euro zu

Eine neue griechische Förderbank bekommt 100 Millionen Euro Kredit vom deutschen Steuerzahler. Das Geld wird vor allem den griechischen Banken helfen. Nur sie haben zu den Mitteln Zugang. Start-Ups kommen über die komplizierten Förder-Modelle auch in Deutschland nicht an das Geld der KfW.

Die griechische Linkspartei Syriza begrüßt Angela Merkel in Athen mit einem "Nein danke!". Die Kanzlerin wird heute im Rahmen des EU-Wahlkampfs die Griechen besuchen, allerdings unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Denn die bisherige "Rettung" hat der griechischen Bevölkerung keinerlei Vorteile gebracht. (Foto: dpa)

Griechenland-Rettung: Der teuerste Stillstand der Weltgeschichte

Der EU-Beauftragte für Griechenland, Horst Reichenbach sagt: Die erfolgreiche Arbeit der griechischen Regierung habe "die Wettbewerbsfähigkeit wieder auf das Niveau vor dem Euro-Eintritt gebracht". Dieser Stillstand hat den europäischen Steuerzahler bisher 240 Milliarden Euro gekostet. Damit ist klar: Die Schulden-Staaten der Eurozone haben die Banken gerettet, damit sie weiter Schulden machen können.

Griechenland kam nur mit einem Betrug in den Euro. Goldman Sachs half Athen, die Zahlen zu frisieren. Nun ist Goldman in Griechenland wieder am Drücker. (Foto: dpa)

Die große Manipulation: Wie Goldman Griechenland in den Euro holte

Die Muppets sind zurück: Goldman Sachs bringt Griechenland zurück an den Bond-Markt. Goldman hatte Griechenland beim Euro-Beitritt geraten, die EU mit einem Buchhaltungstrick hinters Licht zu führen. Der heutige EZB-Chef Mario Draghi war früher Europa-Chef von Goldman Sachs.

Ein Anrufer habe 45 Minuten vor dem Anschlag gewarnt, dass es sich um 70 Kilogramm Sprengstoff handelt, so die Polizei (Foto: dpa)

Vor Merkel-Besuch: Autobombe explodiert in Athen

In der Athener Innenstadt explodierte am Donnerstagmorgen ein Sprengsatz. Der Anschlag vor einem Gebäude der griechischen Zentralbank kommt einen Tag vor dem Besuch der Bundeskanzlerin. Ein anonymer Anrufer hatte die Polizei vorher gewarnt.

Einst unterstützte Goldman Griechenland beim Euro-Beitritt. Nun hilft die Bank von Lloyd Blankfein bei der Rückkehr an die Kapitalmärkte. (Foto: dpa)

Goldman führt Griechenland zurück auf den Kapitalmarkt

Griechenland gibt erstmals seit vier Jahren Staatsanleihen aus. Die Platzierung der Anleihen wird von internationalen Großbanken organisiert, darunter auch Goldman Sachs und die Deutsche Bank. Beim Eintritt Griechenlands in den Euro hatte Goldman den Griechen geholfen, seine Zahlen zu frisieren.

Griechenland plant die Rückkehr an die Kapitalmärkte, um die marode Wirtschaft eigenständig zu sanieren. (Foto: dpa)

Griechenland plant Rückkehr an Kapitalmärkte

Griechenland will 5-jährige Anleihen für insgesamt zwei Milliarden Euro ausgeben. Um Hedgefonds aus den USA anzulocken, ist sogar eine Dollar-Anleihe denkbar. Das Land nutzt die Spekulationen um Anleihekäufe der EZB, um günstig an neues Kapital zu kommen.

Die Aslyantenheime in Griechenland sind katastrophal ausgestattet. Dafür zahlt der Staat Millionen an private Sicherheitsfirmen, um die Einrichtungen zu sichern. (Foto: dpa)

EU: Steuergelder für Privat-Armee in Griechenland

Private Sicherheitsfirmen sollen Asylantenheime in Griechenland überwachen. Die Institutionen sind mit 35 Millionen Euro von der EU finanziert. Allerdings ist ihr Zustand so schlecht, dass sich von dort aus Krankheiten ausbreiten, sagt die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Das Geld der Steuerzahler ist anscheinend nicht an der richtigen Stelle angekommen.

Premier Antonis Samaras soll nichts von den Kontakten zur Goldenen Morgenröte gewusst haben. (Foto: dpa)

Griechische Regierung streckt Fühler zu Rechtsextremen aus

Ein Video beweist geheime Kontakte der griechischen Regierung zur rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“. Staatssekretär Baltakos musste deshalb zurücktreten. Er erklärt die Kontakte damit, dass er sich über die Rechtsextremen informieren wollte, um deren Wähler abzuwerben.

Athen lädt Spekulanten zur Rückkehr nach Griechenland ein

Der größte griechische Energiekonzern PPC will auf dem Kapitalmarkt an frisches Geld kommen. Das Rating des Staatsunternehmen liegt bei CCC, ist also hoch riskant. Dafür gibt es hohe Zinsen. Spekulanten träumen von Investments in einem Staat, der bereits mit 240 Milliarden Euro vom Steuerzahler gerettet wurde. Sie wissen: Diese Party darf man sich nicht entgehen lassen.