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Griechenland

Der Preis für das gelbe Edelmetall trudelt immer weiter abwärts. (Foto: dpa)

Platow-Experten: Gold trudelt auf 1.000 Dollar zu

Der Goldpreis nimmt kritische Werte an und lässt das Edelmetall nicht unbedingt als lohnenswerte Anlage erscheinen. Doch Gold ist keine Anlage wie jede andere, was auch damit zu tun hat, dass sich sein eigentlicher Wert nicht einfach feststellen lässt und mehr davon abhängt, was Anleger ihm zugestehen.

Yanis Vaoufaiks: Der Minister als Hacker? (Foto: dpa)

Griechenland: Staatsanwalt prüft Ermittlungen gegen Varoufakis wegen Hochverrat

Die griechische Staatsanwaltschaft prüft, ob der frühere Finanzminister Varoufakis mit seinem Versuch, die Datenbank der Steuerbehörden zu hacken, Hochverrat begangen hat. Varoufakis war wegen des Vorfalls angezeigt worden. Sollte es zu Ermittlungen kommen, müsste das Parlament seine Immunität aufheben.

Deal abgelehnt: IWF-Chefin Christine Lagarde darf vorerst keine neuen Kredite an Griechenland vergeben. Damit wird es eng für die Euro-Retter. (Foto: dpa)

Merkel in der Klemme: IWF steigt aus Griechenland-„Rettung“ aus

Das Board des IWF hat beschlossen, sich nicht an der nächsten Kredit-Runde für Griechenland zu beteiligen. Die Schulden seien zu hoch, die Implementierung der „Reformen“ erfolge nicht ausreichend. Damit steht die auf dem Krisen-Gipfel beschlossene „Rettung“ auf der Kippe.

Nicht in Urlaubslaune: Kunden des Reiseveranstalter Thomas Cook sind durch die kritische Situation in ihren Urlaubszielen verunsichert. (Foto: dpa)

Tunesien-Anschlag und Griechenland-Krise belasten Thomas Cook

Der Reiseveranstalter Thomas Cook rechnet mit weiteren Stornierungen in der Hauptsaison. Grund dafür sind vor allem die auch für Touristen gefährliche Situation in Tunesien, sowie Verunsicherung durch die anhaltende Krise in Griechenland.

Griechenlands Premier Alexis Tsipras kämpft innerhalb seiner Partei um die Unterstützung für die Reformpakete. Diese sind parteiintern heftig umstritten. (Foto: dpa)

Griechische Regierung wankt: Tsipras kämpft um die Mehrheit

Der griechische Premier Alexis Tsipras hat für den September einen Sonderparteitag vorgeschlagen. Dort soll eine verbindliche Strategie für alle Parteimitglieder festgelegt werden. Tsipras will mit diesem Schritt eine Mehrheit für die Reformpakete schaffen.

Insgesamt soll der Finanzbedarf Griechenlands laut Berechnungen der Eurogruppe zwischen 82 bis 86 Milliarden Euro liegen. (Foto: dpa)

Griechenland: Steuerzahler oder Sparer werden Banken retten müssen

Kapitalspritzen für die griechischen Banken sollen noch in diesem Sommer erfolgen. Da der ESM nach seinen Statuen die Banken nicht direkt rekapitalisieren darf, bevor die Bankenaufsicht den genauen Kapitalbedarf ermittelt, ist ein Umweg über den griechischen Stabilitätsfonds möglich. Bis zu 25 Milliarden Euro sind hierfür vorgesehen.

Belehrungen vom Tsipras-Freund Juncker kann Wolfgang Schäuble nicht ertragen. (Foto: dpa)

Schäuble gegen Juncker: EU-Kommission soll entmachtet werden

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist offenbar sehr verärgert über die Rolle von Jean-Claude Juncker in der Griechenland-Krise: Juncker hatte direkt mit Alexis Tsipras verhandelt. Dies steht ihm nach Schäubles Ansicht nicht zu. Nun will Schäuble die EU-Kommission entmachten.

Die gemeinsame Währung hat die Ungleichgewichte in der Euro-Zone nicht behoben. (Foto: dpa)

EZB räumt ein: Euro-Zone funktioniert nicht wie geplant

Die EZB gesteht ein, dass die Unterschiede zwischen den Staaten der Währungsunion durch den Euro nicht geringer geworden sind. Der Grund liegt nicht in der Krise, sondern in den schwachen Institutionen. Der Fortschritt sei „enttäuschend“, schreibt die EZB. Interessant: Die gemeinsame Währung hat den Problem-Staaten nicht geholfen, ihre politischen und wirtschaftlichen Strukturen effizienter zu machen oder von der Korruption zu befreien.

Die griechische Börse ist seit Ende Juni geschlossen. (Foto: dpa)

Insider: Börse in Athen bleibt Mittwoch geschlossen

Die Börse in Athen wird nach Informationen von Insidern auch am Mittwoch geschlossen bleiben. Griechische Banken hatten nach einer dreiwöchigen Zwangspause bereits am 20. Juli wieder ihre Schalter geöffnet.

Die Börse in Athen wird am 29. Oder 30. Juli wiedereröffnen. (Foto: dpa)

Börse in Athen steht vor Wiedereröffnung

Die Börse in Athen wird voraussichtlich am Mittwoch oder am Donnerstag wieder öffnen. Doch genaue Angaben zur Wiedereröffnung wird die Börsenaufsicht am Mittwochmorgen machen. Die Börse ist seit Ende Juni geschlossen.

Keine guten Nachrichten für Francois Hollande: Die wichtigsten Wirtschaftsberater von Angela Merkel fordern Disziplin bei den Defiziten und die strenge Einhaltung des Fiskalpakts. (Foto: dpa)

Merkel-Berater verlangen harten Kurs gegen Schulden-Staaten

Die Wirtschaftsweisen von Wolfgang Schäuble wollen nicht über eine Schulden-Union diskutieren. Die Neuordnung der Euro-Zone müsse auf Disziplin achten und statt der gemeinsamen Haftung Regeln aufstellen, wie unkooperative Staaten aus dem Euro geworfen werden können. Dies ist ein fundamental anderes Konzept für den Euro, als es Frankreich und Italien wollen.

Frankreichs Präsident knüpft seine erneute Kandidatur an ein Sinken der Arbeitslosigkeit. (Foto: dpa)

Euro-Krise: Frankreich meldet erneut Rekord-Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist in Frankreich erneut angestiegen. Präsident Francois Hollande will dieser Entwicklung entgegenwirken. Es ist zu erwarten, dass er das Defizit erneut deutlich überschreiten will, um die EU davon zu überzeugen, dass nur auf diesem Weg der Vormarsch des Front National gestoppt werden könne.

Immer mit der Ruhe: Draghi will die kritische Staatsanleihen-Situation nur mittelfristig angehen. (Foto: dpa)

EZB muss handeln: Staatsanleihen sind keine risikolosen Papiere

Griechenland hat die Gefahren der Abhängigkeit von Staat und Banken nur zu deutlich gemacht. Die EZB gerät unter Handlungsdruck: Die Erklärung von Staatsanleihen als risikolose Investments ist spätestens seit der Griechenland-Krise nicht mehr tragbar.

Yanis Varoufakis und sein Nachfolger als griechischer Finanzminister, Euklid Tsakalotos. (Foto: dpa)

Varoufakis bestätigt Hacker-Plan zur Einführung der Drachme

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wollte die Daten der Steuerverwaltung hacken, um im Notfall eine Parallelwährung in Griechenland einführen zu können. Die Steuerverwaltung untersteht laut Varoufakis nicht der Regierung, sondern der Troika. Diese hatte die Kontrolle über die Steuerverwaltung den Syriza-Vorgängern entzogen, weil diese permanent Einfluss zugunsten ihrer jeweiligen Netzwerke genommen hatten.

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.

In Griechenland ist eine gewisse Müdigkeit bei der Umsetzung der geforderten Austeritäts-Programme zu erkennen. (Foto: dpa)

Griechenland braucht neuen Kredit, um EZB und IWF zu bezahlen

Griechenland braucht vermutlich in den kommenden Wochen einen weiteren Brücken-Kredit von den europäischen Steuerzahlern, um fällige Zahlungen an die EZB und den IWF zu leisten. Die griechische Regierung will keine weiteren Vorleistungen erbringen, die Euro-Retter sind verstört.

Die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem konkreten Plan, wie der Austritt aus der EU möglich werden soll. Ob Angela Merkel und Wolfgang Schäuble in diese Überlegungen eingebunden sind, ist nicht bekannt. (Foto: dpa)

Geheim-Plan: Brüssel bereitet Verfahren zum geordneten EU-Austritt vor

Die EU-Kommission arbeitet offenbar hinter den Kulissen an einem Plan, der es unwilligen Mitgliedern ermöglichen soll, die Gemeinschaft geordnet zu verlassen. Nachdem ein Rauswurf rechtlich kaum möglich ist, plant die EU eine Art „Scheidungsverfahren“. Wie der Beitritt, soll auch der Austritt von den Steuerzahlern finanziert werden.

Noch ist völlig unklar, was auf die Sparer bei der Sanierung der griechischen Banken zukommt. (Foto: dpa)

Griechenland: Sparer und Unternehmen bangen um ihre Einlagen

Die Franzosen in der EZB sind gegen eine Beteiligung der Bankkunden an der Sanierung der griechischen Banken. Deutschland will zwar einen Teil der neuen Kredite für die Banken-Rettung verwenden. Doch es ist äußert fraglich, ob die Summe reichen wird. Bundesbank-Mann Dombret lehnt es jedoch ab, dass andere Euro-Länder für Verluste der griechischen Sparer einspringen.

Die griechische Flagge weht zwischen zwei Europafahnen in Athen. Die Griechen nutzen die EU-Binnenmigration, um in ihrer eigenen Heimat nicht in die Armut zu stürzen. (Foto: dpa)

Griechen wollen nach Großbritannien auswandern

Seit Einführung der Kapitalverkehrskontrollen und der Bargeldbeschränkung in Griechenland steigt die Anzahl der griechischen Auswanderer an. Besonders begehrt ist Großbritannien. Die britischen Job-Webseiten verzeichnen vor allem Zugriffe aus Griechenland.

Angela Merkel vertraut in der Euro-Krise weiter auf den Rat von IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: dpa)

Troika stimmt Deutschland auf Schulden-Schnitt in Griechenland ein

Die Troika bereitet Deutschland auf einen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vorläufig nur unter bestimmten Bedingungen zu einem solchen bereit, nachdem sie Verluste für die deutschen Steuerzahler zuvor für inakzeptabel erklärt hatte. Beobachter rechnen jedoch mit der Möglichkeit der weiteren Aufweichung der deutschen Position.