Finanzen

Krisen-Profite: JP Morgan mit Gewinn-Sprung

Lesezeit: 1 min
12.07.2013 15:08
JP Morgan hat im zweiten Quartal des Jahres einen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar gemacht. Auch die Einnahmen konnten erneut gesteigert werden. Vor allem die Investmentbanking-Abteilung trug zu dem guten Ergebnis bei.
Krisen-Profite: JP Morgan mit Gewinn-Sprung

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Trotz der anhaltenden Krise in der Weltwirtschaft konnte die Großbank JP Morgan am Freitag einen großen Gewinn-Sprung vorweisen. Im zweiten Quartal dieses Jahres lag der Überschuss bei 6,5 Milliarden Dollar – ein Plus von 35 Prozent. Die Konzerneinnahmen steigen von 23 auf 26 Milliarden Dollar.

Damit konnte die Bank den Erfolg des ersten Quartals fortsetzen. „Unser Ergebnis zeigt ein starke Performance all unserer Geschäftsbereiche“, sagte JP Morgan-Chef Jamie Dimon bei der Vorstellung des Berichts. „Ich bin so stolz auf das Unternehmen und das, was unsere Angestellten für unsere Kunden (...) leisten“. Doch vor allem im Investmentbanking lief es sehr gut. Hier wurde ein Nettogewinn von 2,8 Milliarden Dollar erreicht. Die Bank profitierte aber auch davon, dass ein Teil der Risikovorsorge für faule Kredite im Immobiliengeschäft aufgelöst werden konnte.

Aufgrund der Die Fehlspekulationen des Whale of London im Vorjahr hatte JP Morgan Verluste in Höhe von 4,4 Milliarden Dollar hinnehmen müssen (hier). Allerdings ist die Bank grundsätzlich nicht ganz koscher, wenn es um ihre Investmentbanking-Abteilung geht. Vor allem auf dem Derivate-Markt hatte JP Morgan schon vor dem Whale of London die Aufsichtsbehörden und die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Europa nach Corona: Werden die hohen Schulden eine nachhaltige Erholung bremsen?

Kann Europas Wirtschaft trotz der hohen Schuldenbelastung nach Corona wieder durchstarten? Der Chefvolkswirt der IKB Bank, Klaus Bauknecht,...

DWN
Politik
Politik Von Diktatoren umzingelt: Wann zerbricht in Europa die Demokratie?

In Europas Peripherie herrschen Diktatoren: Aber auch auf unserem so stabil scheinenden Kontinent steht die Demokratie im Feuer, schreibt...

DWN
Politik
Politik Die Feinde von Byzanz: Putin vergleicht NATO und USA mit Kreuzfahrern

Russlands Präsident Putin hat angesichts der jüngsten Spannungen mit der NATO einen historischen Vergleich gezogen. Es dürfe niemals...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Finanzen
Finanzen Erster Euro-Zentralbankchef fordert offen noch stärkere Anleihekäufe durch die EZB

Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras wagt sich aus der Deckung. Er fordert von der EZB ein noch stärkeres Gelddrucken, um den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Großkonzerne verdrängen mit E-Autos und Vernetzung die kleinen Werkstätten

Zu den Verlierern von E-Mobilität und Digitalisierung gehören auch die freien Werkstätten. Die Autohersteller und ihre...

DWN
Politik
Politik Bundestagswahl 2021: Jetzt werden auch noch Kritiker von Briefwahlen als Verschwörungstheoretiker diffamiert

Nun werden alle Menschen als Verschwörungstheoretiker diffamiert, die angesichts der anstehenden Bundestagswahl darauf hinweisen, dass...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das Ringen um die wichtigste Region der Welt - Teil 1

In Südostasien treffen geopolitische, wirtschaftliche und militärische Strategien von Amerikanern und Chinesen direkt aufeinander. Die...

DWN
Deutschland
Deutschland Reiseveranstalter sehen nur eine Rettung: Den digitalen Impfpass

Die deutsche Reisebranche will im Sommer endlich wieder höhere Umsätze machen. Sie setzt dabei auf den digitalen Impfpass, den alle...

DWN
Finanzen
Finanzen In der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter rasant an

Die in der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter stark an. Offenbar decken sich die Bürger insbesondere mit Bargeld und schnell...

DWN
Politik
Politik Great Reset: Ansichten von SPD-Chefin Esken decken sich mit der Agenda des Weltwirtschaftsforums

Fleischverzicht, eine drastische Reduzierung von Flügen und weitere Maßnahmen sollen laut SPD-Chefin Saskia Esken gut sein, um das Klima...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung schwört Bevölkerung auf fortgesetzten Lockdown ein

Die Mehrheit der Deutschen plädiert für Lockerungen, doch die Bundesregierung und ihre Experten halten dagegen und schließen ein...

DWN
Politik
Politik Sky-Moderator: „Globalisten“ verhelfen mit dem Great Reset China und Big Tech zur Weltmacht

Der Sky-Moderator Rowan Dean berichtet, dass die „Globalisten“ des Weltwirtschaftsforums den Niedergang der USA bis 2030 propagieren....

DWN
Politik
Politik In ihrem Klimawahn zerstört die EU Europas Auto-Industrie: „Wir werden eine Arbeitslosigkeit erleben, wie wir sie noch nie gehabt haben“

Neue Pläne der EU-Kommission bedeuteten faktisch ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Mehrere gewichtige Stimmen aus der Autobranche warnen...