AfD

Die Umfragewerte der AfD liegen in ihrem Wahlprogramm begründet, das sich offensiv gegen Angela Merkel und die Union richtet. Die nationalkonservative Partei hat unter Frauke Petry und Beatrix von Storch stark an Zuspruch und PR für die Bundestagswahl gewonnen. (Foto: dpa)

Frank Meuthen und AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry. Die hat Partei hat hohe Umfragewerte. (Foto: dpa)

Die AfD konnte in den vergangenen Monaten bei der Wählergunst punkten – ganz im Gegensatz zu Angela Merkel. Derzeit liegen die AfD-Umfragewerte bundesweit im zweistelligen Bereich und würde somit in den Bundestag einziehen können. Allerdings wird die Partei von internen Konflikten belastet. Zuletzt war der Chef der baden-württembergischen Landtagsfraktion der AfD, Jörg Meuthen, ausgetreten, um eine neue Fraktion mit dem Namen „Alternative für Baden-Württemberg“ zu gründen.

Auslöser dieser Entscheidung war ein Antisemitismus-Streit zwischen Meuthen und AfD-Chefin Frauke Petry, der als Machtkampf zwischen beiden AfD-Größen gedeutet wurde. Meuthen hatte auch Kritik an Petrys Wahlprogramm und Führungsstil geäußert. Unterstützung erhielt Meuthen von AfD-Vize Alexander Gauland. Petry habe sich auf dem brandenburgischen Landesparteitag in Kremmen ungefragt eingemischt. „Das wollen wir in unserem Landesverband nicht, das wollen die Kollegen in den anderen Landesverbänden nicht und deswegen darf es das nicht geben“, so Gauland. Sollten die Machtkämpfe innerhalb der AfD eskalieren, könnte dies zu einer Spaltung der Partei führen. Der Einzug in den Bundestag wäre dann gefährdet.

Frauke Petry: AfD als Provokation gegen Angela Merkel

Frauke Petry ist Sprecherin und Vorsitzende der AfD. Die national-konservative Partei tut sich durch hohe Umfragewerte und den Rechtsruck hervor.

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Alexander Gauland: Skandal um den AfD-Vize

Bekannt ist Alexander Gauland durch seine Tätigeit bei der national-konservativen Partei AfD und auch durch seine Mitwirkung in der Gauland-Affäre.

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Bundestagswahlen: Angela Merkel muss sich beweisen

Bei den Bundestagswahlen 2017 steht es für Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht gut. Die etablierten Parteien CDU, CSU und SPD treten gegen die AfD an.

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