Energiewende

Allein für die Erzeugung von ausreichend Strom für die geplanten Elektroautos müssten zusätzliche Kohle-Kraftwerke gebaut werden. Die Energiewende scheint nicht erfolgreich zu sein. (Foto: dpa)

Windenergie kann die Energiewende allein nicht bewältigen. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung will die deutschen Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zum Jahr 1990 um 40 Prozent mindern.  „Wir werden Wege finden, wie wir bis 2020 unser 40-Prozent-Ziel einhalten. Das verspreche ich Ihnen!”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Jahr zur Energiewende.

Angesichts der Atomkatastrophe von Fukushima vollzogen Merkel und die CDU eine beispiellose Kehrtwende in der Energiepolitik und setzten sich vehement für den Atomausstieg ein. Die Bundeskanzlerin betonte bereits 2012, dass der Schritt zum Atomausstieg eine „richtige” Entscheidung gewesen sei. Atomenergie sollte fortan hauptsächlich durch Windenergie ersetzt werden, die durch das Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG) gefördert wird.

Doch Windstrom hat sich als teurere Alternative zum Atomstrom erwiesen. Denn der Strompreis setzt sich aus Netzentgelten, der EEG-Umlage, der Stromsteuer, den Kosten der Stromerzeugung, der Umsatzsteuer, der Konzessionsabgabe und weiteren Abgaben zusammen. Die hohen Kosten, die aus der Windstrom-Produktion entstehen, werden ausschließlich auf die Stromkunden abgewälzt. Die Netzentgelte sollen in den kommenden Jahren weiter ansteigen, da Investitionen in die Übertragungsnetze erfolgen sollen.

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