Krieg

Seit 2001 steigen nach Angaben der bpb die Militärausgaben für den Krieg weltweit an und erreichen seitdem fast jährlich einen neuesten Höchststand.

Wahrscheinlich gab es in der Geschichte noch keinen einzigen Krieg, der sich auf nur eine einzige Ursache zurückführen ließ. (Foto: dpa)

Zurzeit gibt es auf fünf von sieben Kontinenten bewaffnete Konflikte. Allein im Jahr 2014 sind weltweit 164.000 bis 220.000 Menschen direkt an Kampfhandlungen gestorben, so viele wie seit 26 Jahren nicht mehr. 2015 starben in den Gebieten, in denen Krieg herrscht, mindestens 167.000 Menschen.

Seit 2011 toben etwa in Syrien Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Gruppierungen. Die Denkfabrik des Pentagon will Syrien nach dem Vorbild Bosniens aufteilen. Doch die Pläne sind höchst problematisch: Die Folge könnten ethnische Säuberungen und neue, massive Fluchtbewegungen sein. Bereits seit 1978 herrscht Krieg in Afghanistan. Die Kämpfe zwischen Taliban und afghanischen Sicherheitskräften halten in Teilen des Landes nach wie vor an.

Die USA dürften unter Donald Trump ihre Militärmacht ausbauen. Friedlicher dürfte die Welt daher nicht werden, auch wenn Donald Trump verbal dem Interventionismus abgeschworen hat. Eine atomare Aufrüstung hat der neue US-Präsident bereits gefordert. Entsprechendes Regierungspersonal wurde mit der Berufung von diversen Generälen schon installiert.

Weltweiter Krieg: Kalaschnikow kommt mit Produktion kaum nach

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow fährt seine Produktion herauf. Der Konzern reagiert damit auf eine heftige Zunahme der Aufträge durch den Krieg. Die Mitarbeiterzahl soll um ein Drittel erhöht werden.

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Sanktionen helfen Russland im globalen Währungs-Krieg

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Die USA haben bestätigt, dass Ramstein eine entscheidende Rolle im US-Drohnenkrieg spielt. Damit macht sich Deutschland der Mitwirkung a völkerrechtswidrigen Krieg schuldig, meint die Links-Partei.

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