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EZB

Wenn die Men in Black in einer Bank auftauchen, ist es für Anleger meist schon zu spät: Banken sollen übers Wochenende abgewickelt werden, die Amerikaner trainieren die EU bereits. (Foto: dpa)

Gegen Panik: USA trainieren mit EU-Kommission rasche Banken-Schließungen

Die US-Finanzbehörden haben in einem geheimen Workshop Vertretern der EU erklärt, wie man eine Bank über Nacht schließen kann, wenn diese pleite ist. Vor Bekanntgabe des EZB-Stresstests steigt die Nervosität in der EU und den Mitgliedsstaaten: Offenbar sind mehrere Banken aus Sicht der EZB nicht überlebensfähig. Wenn sie nicht rasch von einem Konkurrenten übernommen werden können, drohen Bank-Runs.

Der Eurokurs fiel auf 1,26 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Börse: Euro verliert nach Stresstest, Dax schließt im Plus

Die Märkte fordern von der EZB immer mehr Liquidität. Dabei geht fast unter, dass elf Banken durch den Stresstest der EZB fallen. Dax und Eurokurs brachen nach der Nachricht ein, der Dax erholte sich jedoch im Tagesverlauf und schloss im Plus.

Der Euro fiel im Vergleich zum Dollar nach Bekanntgabe, dass mindestens elf Banken den Stresstest nicht geschafft haben. (Grafik: ariva.de)

Euro unter Druck: Elf Banken fallen bei EZB-Stresstest durch

Mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern haben den EZB-Fitness-Check laut spanischen Medienberichten nicht bestanden. Das sind knapp zehn Prozent der untersuchten Institute. Der Euro brach nach der Bekanntgabe gegenüber dem Dollar ein.

Börse: Dax schließt 1,9 Prozent im Plus

Das Gerücht, dass die EZB auch Unternehmensanleihen kaufen will, treibt den Dax nach oben. Dadurch bekommt das Schneeballsystem der EZB noch eine weitere Dimension.

Pfeil 1 zeigt die Reaktion des Dax auf die Reuters-Meldung, dass die EZB Unternehmensanleihen kauft. Pfeil 2 die Reaktion nach dem Dementi der Financial Times. (Grafik: ariva.de)

Reuters: EZB will Unternehmensanleihen kaufen, FT dementiert

Reuters will erfahren haben, dass die EZB den Ankauf von Unternehmensanleihen plant. Die FT dementiert den Plan. Die Börsen reagierten unmittelbar auf beide Meldungen.

Dreimal krähte der Hahn, bevor Petrus klar war, was er getan hatte. Die Warnrufe der BIZ erreichen langsam biblische Ausmaße. Hier der Hahn mit Petrus in einer eindrucksvollen Darstellung nach Entwürfen von Otto Dix in der Petruskirche in Kattenhorn bei Öhningen. (Foto: Petruskirche Kattenhorn)

Mächtigste Bank der Welt warnt zum dritten Mal vor einem Crash

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit vor einem Crash an den Finanzmärkten. Beobachter sind sich nicht ganz klar, was das bedeutet: Entweder der Crash kommt nun mit biblischer Sicherheit („und abermals krähete der Hahn“), oder die BIZ liegt falsch. Auch das wäre keine vertrauenerweckende Erkenntnis.

Studie: Europas Banken trotz Stresstest mit Eigenkapital-Lücken

Der bevorstehende EZB-Stresstest hat bei einigen Banken zu verstärkter Kapitalaufnahme geführt. Die meisten warten jedoch ab. Eine von der EZB unabhängige Schätzung sieht einen realistischen Kapitalbedarf von 300 Milliarden Euro bei den europäischen Banken.

Die EZB beginnt mit ihren Wertpapierkäufen, die die Bilanzen der Banken entlasten sollen. Mario Draghi hatte zuvor erklärt, die Zentralbank könne theoretisch für bis zu eine Billion Euro Verbriefungen und Pfandbriefe kaufen. (Foto: dpa)

Risiko geht an die Steuerzahler: EZB startet Ankauf von Wertpapieren

Die EZB hat am Montag mit dem umstrittenen Ankauf von Wertpapieren begonnen. Offenbar standen französische Pfandbriefe ganz oben auf der Einkaufsliste. Interessant: Die EZB entlastet die Banken damit bereits vor dem Ende des Stresstests. Das deutet darauf hin, dass einige Institute die Hilfe dringend nötig haben.

Regieren kann so einfach sein: Steuern rauf, Zinsen runter. Schäuble und Merkel profitieren, die Sparer zahlen die Zeche. (Foto: dpa)

Niedrige Zinsen, hohe Steuern: Schäuble kassiert doppelt auf Kosten der Bürger

Die höheren Steuern und die härtere Gangart bei der Steuereintreibung helfen Bundesfinanzminister Schäuble mit seinem Haushalt. Durch die niedrigen Zinsen kann der Staat seinen Schuldendienst weiter finanzieren. Die Rechnung zahlen die einfachen Sparer, die für ihre Ersparnisse mit realen Verlusten bestraft werden.

In Griechenland können nur reiche Stars aus dem Ausland die Schätze des Landes genießen: Hier besucht Amal Alamuddin Clooney das Akropolis Museum in Athen, begleitet vom Präsidenten des Museums und dem griechischen Kulturminister Constantinos Tassoulas (links). (Foto: dpa)

„In Griechenland hat jeder bei jedem Schulden – und keiner kann zahlen“

Die Lage in Griechenlands ist schlimmer denn je, sagt der Ökonom Yanis Varoufakis. Investitionen und Kreditvergabe sind abgestürzt. Alle sind verschuldet, keiner kann mehr bezahlen. Nun fürchtet die Regierung, dass die Situation vor den bevorstehenden Wahlen eskalieren könnte. Dies könnte zu einem regelrechten Umsturz in Griechenland führen.