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EZB

Frankreich will EZB-Chef Draghi die Kontrolle über den Euro-Wechselkurs entziehen. (Foto: dpa)

Frankreich will EZB entmachten: EU-Politiker sollen Euro abwerten

Die Franzosen fordern eine umfassende Entmachtung der EZB: Nicht mehr das Direktorium der EZB, sondern die EU-Regierungschefs sollen für den Euro-Kurs zuständig sein. Die EZB solle die politischen Vorgaben umsetzen. Das Ziel ist eine Abwertung des Euro, um die französischen Schulden-Probleme mit deutscher Hilfe zu lösen.

Griechenlands „Weg ist noch nicht zu Ende gegangen“ so Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Athen-Besuch in der vergangenen Woche. (Foto: dpa)

Athen verschenkt von Steuerzahlern gerettete Bank an Spekulanten

Die griechische Zentralbank hat für die Eurobank neue Anleihen genehmigt: Diese sind ein Schnäppchen für Spekulanten. Die europäischen Steuerzahler mussten die Bank retten, nun bekommen die internationalen Vermögensverwalter 25 Prozent Rabatt für das Investment.

EZB-Chef Draghi ist bereit, mit unkonventionellen Maßnahmen gegen niedrige Preise einzuschreiten. (Foto: dpa)

EZB nervös: Im Süden Europas fallen die Preise

Die Konsumenten-Preise in der Eurozone sind innerhalb eines Jahres um 0,5 Prozent angestiegen – so wenig wie seit 2009 nicht mehr. In fünf Euro-Ländern fallen die Preise. Dies könnte von der EZB als Vorwand genutzt werden, das Geld-Drucken auszuweiten.

Die älteste Bank der Welt braucht mehr Kapital, um den kommenden EZB-Stresstest zu bestehen. (Foto: dpa)

Skandalbank Monte Paschi kann Staatshilfen nicht zurückzahlen

Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi muss die geplante Kapitalerhöhung aufstocken. Trotz Staatshilfen im Umfang von 4,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, droht die Bank beim EZB-Stresstest durchzufallen. Der italienische Steuerzahler könnte erneut zur Kasse gebeten werden.

Zentralbanken planen großangelegte Banken-Rettung in Europa

Die Zentralbanken wollen die Banken Europas mit hochgiftigen Papieren retten. Nachdem die Geldspritzen der „dicken Bertha“ der EZB von einer Billion Euro nicht zum Wirtschaftswachstum beitrugen, soll es jetzt der Verbriefungs-Markt richten. Das ist das bisher riskanteste Rettungs-Programm der EZB. In den USA hat der Einsatz dieser giftigen Papiere zum Crash geführt. Die Steuerzahler sollten jetzt sehr wachsam sein.

Der Technokrat als Schattenmann: Für die EU-Politiker und die nationalen Regierungen ist bedeutet das Spielen mit dem Krieg potentiellen Machtgewinn. Für die Schäden werden in jedem Fall andere aufkommen. (Foto: dpa)

Ratlos in der Schulden-Krise: Politiker in Ost und West lechzen nach Krieg

Die USA und die EU wollen die russischen Banken, den Energiesektor und den Bergbau mit Sanktionen belegen. Die Politiker lechzen nach Krieg, weil sie von dem träumen, was Putin schon hat: Eine Staatswirtschaft, die springt, wenn im Betonklotz von Brüssel einer pfeift. Einen heißen Krieg können sich die Pleite-Staaten nicht mehr leisten. Daher nehmen sie die Wirtschaft als Geisel.

EZB treibt Ankauf riskanter Schuld-Papiere voran

EZB und Bank of England fordern gemeinsam einen Abbau der Regulierungen für Asset Backed Securities. Die beiden größten Zentralbanken Europas wollen den maroden Banken Europas helfen, indem sie ihnen die riskanten Papiere abkaufen. Dies ist Bankenrettung mit der Notenpresse.

Auch für die Staatsschulden von Wolfgang Schäuble ist billiges Geld gut. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann unterstützt daher das Gelddrucken der EZB. (Foto: dpa)

Weidmann bereitet Deutschland auf Ausweitung des Geld-Druckens vor

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kündigt wegen der niedrigen Inflation eine weitere Geldschwemme der EZB an. Weidmann warnt jedoch, dass diese Maßnahme das Vertrauen der Bürger in die Notenbanken aufs Spiel setzen könnten.

Es gibt Vorbehalte gegen den britischen Vorschlag, eine Hintertür für verschleierte staatliche Rettungsaktionen aufzulassen, wie von Finanzminister George Osborne gewünscht. (Foto: dpa)

EU-Staaten zwingen Steuerzahler durch Hintertür zur Banken-Rettung

Mit technischen Änderungswünschen wollen einzelne Mitgliedsstaaten erreichen, dass die Richtlinie der EU-Kommission bei Bankenabwicklungen aufgeweicht wird. Dies würde erneut staatliche Bankenrettungen auf Kosten der Steuerzahler ermöglichen.

Frankreich Ministerpräsident Manuel Valls will die öffentlichen Ausgaben drastisch senken. (Foto: dpa)

Frankreich in Not: „EZB muss schneller Geld drucken“

Frankreichs neuer Ministerpräsident Manuel Valls kritisiert die EZB für ihre zögerliche Geldpolitik. Der starke Euro bremse Frankreichs Wirtschaft. Die EZB solle sich ein Beispiel an der lockeren Geldpolitik der USA und Japans nehmen.