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Spanien

130 Banken aus der Eurozone mussten sich dem Stesstest der Europäischen Zentralbank unterwerfen. (Foto: dpa)

EZB-Stresstest: 879 Milliarden Euro faule Kredite entdeckt

Die EZB gibt bekannt, dass 25 Großbanken den Stresstest nicht bestanden haben. Unter ihnen befindet sich auch die Münchener Hypothekenbank. Aus Italien sind insgesamt neun Banken durch den Stresstest gefallen. Die Summe der entdeckten faulen Kredite ist bemerkenswert, weil die EZB bei der Prüfung wesentliche Risiken aus der Betrachtung genommen hatte.

Mit dem ESM sei eine Situation entstanden, in der das Parlament erst hinterher über konkrete Handlungsweisen informiert wird, so Gesine Lötzsch. (Foto: dpa)

Gesine Lötzsch: „Über deutsche Steuergelder wird in Luxemburg entschieden“

Mit einer Gesetzesänderung zum ESM sollen künftig marode Banken direkt mit Steuergeldern rekapitalisiert werden. So soll die Verschuldung der öffentlichen Haushalte nicht mit Krisenbanken noch weiter erhöht werden. Das führe zu einer Auslagerung der Verantwortung aus dem Parlament, warnt die Vorsitzende im Haushaltsausschuss des Bundestags, Gesine Lötzsch.

Nach Angaben des Vorsitzenden der spanischen Notenbank, Miguel Angel Fernandez, beträgt das Volumen der faulen Kredite inzwischen 184,3 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Marode spanische Banken hoffen auf Schonung durch die EZB

Beim Stresstest der EZB dürfte vor allem Banken kleinere Länder durchfallen. Für größere Staaten gilt: Die Banken müssen überleben, um das Finanzsystem nicht zu gefährden. Darauf hoffen vor allem die spanischen Banken, die ja erst vor zwei Jahren aus dem ESM gerettet wurden.

Trotz Absage des Referendums demonstrierte die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien am Sonntag erneut ihre Stärke: Mehr als hunderttausend Menschen versammelten sich auf der Plaza de Cataluna in Barcelona. (Foto: dpa)

Hunderttausend Katalanen demonstrieren für einen unabhängigen Staat

In Barcelona demonstrierten erneut mehr als hunderttausend Katalanen für die Unabhängigkeit ihrer Region. Regionalpräsident Mas will nach einem Verbot des offiziellen Referendums am 9. November eine symbolische „Volksbefragung“ durchführen. Die Bürgerbewegung fordert Neuwahlen.

Angela Merkel am Donnerstag im Bundestag: Zuversicht sieht anders aus. (Foto: dpa)

Neue Krise in Athen: Merkel warnt vor neuer Euro-Krise

In Griechenland sind die Zinssätze für Staatsanleihen auf 9 Prozent gestiegen. Auch Spanien muss plötzlich höhere Zinssätze für seine Schulden bezahlen.Die Investoren fürchten Neuwahlen und glauben offenbar der EZB nicht mehr, dass sie alle Euro-Staaten retten kann. Die EU kündigt an, dass sie den griechischen Banken weitere Steuergelder aus Europa zur Verfügung stellen könnte. Angela Merkel klingt indes ungewöhnlich düster.

Die Architekten der Währungsreform namens Euro, Angela Merkel und Helmut Kohl: Durch das politische Projekt werden die deutschen Sparer um Milliarden geprellt. (Foto: dpa)

Enteignung der Sparer: Der Euro ist längst eine heimliche Währungsreform

Mit der Einführung des Euro sind die Deutschen hinters Licht geführt worden: Sie mussten auf eine Steigerung ihrer Ersparnisse von 36 Prozent verzichten. Nun müssen sie die fortgesetzten Staatsschulden im Euro-Raum aus ihren Ersparnissen und eisernen Reserven finanzieren, ohne sich wehren zu können. Das ist nichts anderes als eine heimliche Währungsreform, deren verheerende Auswirkungen niemand so gut kennt wie die Deutschen.

Söldner und Freiwillige aus Westeuropa schließen sich der ukrainischen Bataillon Asow an, um gegen die Rebellen zu kämpfen. (Foto: dpa)

Ukraine: Söldner aus Europa kämpfen gegen Rebellen

In der Ukraine befinden sich eine Reihe von Söldnern aus Europa und anderen Staaten. Sie kämpfen auf Seiten Kiews gegen die Rebellen im Osten. Sie sind oft Tschetschenen, sind jedoch Staatsbürger von Frankreich, Polen, Spanien, Italien, Dänemark oder der baltischen Staaten. Wer ihren Einsatz finanziert, ist unklar.

Am Samstag hatte Kataloniens Premier Artur Mas in Barcelona noch den Kampf für ein Referendum angekündigt - nun muss er seinen Anhängern die Kehrtwende verkaufen. (Foto: dpa)

Spanien: Katalonien sagt Referendum zu Unabhängigkeit ab

Der katalanische Premier Artur Mas macht einen Rückzieher und sagt das von Madrid bekämpfte Referendum zur Unabhängigkeit ab. Mas will am 9. November dafür sorgen, dass die Katalanen ihren Willen auf andere Art artikulieren.

Isolierstation im Klinikum St. Georg : Vorbereitet auf den Ernstfall. (Foto: dpa)

Mediziner: Es wird keine Ebola-Epidemie in Europa geben

Mit jedem neuen Fall in Europa und den USA wächst die Angst vor einer Ebola-Epidemie in Europa. Panikmache und die Einsicht der hochzivilisierten Gesellschaft, dass man sich nicht jede Sicherheit kaufen kann, sind die Triebfeder dieser Angst. In Europa ist „eine Verbreitung quasi ausgeschlossen“, so Martin Sprenger von der Uni Graz. Selbst, wenn eine Epidemie Europa bedrohen würde, wäre es wohl nicht Ebola.

Eine Frau fiel am Donnerstag in Alcorcon bei Madrid in Ohnmacht: Sie hatte sich einer Demonstration angeschlossen, mit der gegen die Tötung des Hundes Excalibur der an Ebola verstorbenen Krankenschwester Teresa Romero protestiert werden sollte. (Foto: dpa)

US-Behörden messen Körpertemperatur bei Einreise aus Ebola-Staaten

Das Ebola-Virus führt zu neuen verschärften Einreise-Modalitäten in die USA: Bei Reisenden aus Ländern, in denen Ebola aufgetreten ist, wird die Körpertemperatur gemessen. Die Reisenden müssen sich einer intimen Befragung unterziehen. Vorerst dürften nur drei afrikanische Staaten betroffen sein. Doch schon bald könnten Deutschland und Spanien folgen, weil es auch in diesen Ländern Ebola-Fälle gegeben hat.