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Spanien

Die EZB-Geldschwemme sorgt dafür, dass Kunden Zinsen auf Kredite erhalten, anstatt welche zu zahlen. (Foto: dpa)

Banken zahlen Kunden Prämien fürs Schulden-Machen

Wegen der Niedrigzins-Politik der EZB kommt es zu einer grotesken Situation: Die Banken zahlen ihren Kunden Geld für die Aufnahme von Krediten. Vor allem in Südeuropa haben viele Schuldner variable Zinssätze vereinbart. Sie verlangen nun, dass die Banken ihnen entsprechende Angebote unterbreiten. In Deutschland dominieren dagegen feste Zinssätze - weil die Deutschen Risiken vermeiden wollten. Das rächt sich nun.

Griechenland steht vor einer sozialen Zerreißprobe. Armut und soziale Ausgrenzung werden zu großen Unruhen führen. (Foto: dpa)

Armut in EU-Südstaaten erhöht Gefahr von sozialen Unruhen

In Griechenland liegt der Anteil der Armen und sozial Ausgegrenzten bei 38 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Arbeitslosigkeit bei den Menschen unter 25 Jahren liegt bei 52,3 Prozent. Doch auch in anderen EU-Staaten gibt es dramatische Armuts- und Arbeitslosenzahlen. Die Gefahr von sozialen Unruhen wächst.

Virtuell gegen die Regierung: Die erste Holgramm-Demo fand in Madrid statt.

Spanien: Erste Massen-Demo gegen Regierung als Hologramm

Eine spanische Protestbewegung hat erstmals eine Demonstration als Hologramme durchgeführt. Damit wollen die Veranstalter gegen ein neues Gesetz protestieren, dass de facto alle legitimen Demonstrationen kriminalisiert. Die Demonstranten wollen sich in der virtuellen Welt ihr Recht auf Meinungsfreiheit erhalten.

EZB-Chef Mario Draghi gemeinsam mit dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Brüssel. Die EZB hat bisher spanische Staatsanleihen im Volumen von 5,4 Milliarden Euro erworben. (Foto: dpa)

Spanien gibt Anleihen mit Negativ-Rendite aus

Spanien hat am Dienstag erstmals Staatsanleihen mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einer negativen Rendite ausgegeben. Die Käufer dieser Anleihen würde somit weniger Geld zurückbekommen, als sie zuvor eingezahlt haben.

Luftfahrtbundesamt wurde von Lufthansa nicht über frühere Krankheit des Co-Piloten informiert

Das Luftfahrtbundesamt hat nach eigener Aussage von der Lufthansa keine Informationen über eine Vorerkrankung des Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine erhalten. Ob sich daraus ein Versäumnis der Lufthansa ergibt, ist unklar. Die kausalen Ursachen für den Absturz sind bis heute unbekannt.

Das Cockpit des verunglückten Airbus A320 mit der Kennung D-AIPX der Fluggesellschaft Germanwings, aufgenommen am 22.03.2015, auf dem Flughafen in Düsseldorf. (Foto: dpa)

Flugschreiber: Germanwings wurde bewusst in den Sinkflug gebracht

Nach Aussage der französischen Ermittler hat eine erste Auswertung des Germanwings-Flugschreibers ergeben, dass der Sinkflug bewusst eingeleitet wurde. Über die Motive für die Verstellung kann der Flugschreiber naturgemäß keine Auskunft geben.

Germanwings: Suchbegriffe nach Selbsttötung auf Computer gefunden

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf teilt mit, dass ein Nutzer in den Tagen vor dem Absturz auf einem bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Germanwings-Co-Piloten gefundenen Tablet Suchbegriffe eingegeben habe, die sich einerseits mit Selbsttötung, andererseits mit Behandlungsmethoden beschäftigt haben sollen.

Die Lufthansa hat ihre Feiern zum 60-Jahr-Jubiläum abgesagt. (Foto: dpa)

Lufthansa: Co-Pilot informierte Airline über „abgeklungene schwere depressive Episode“

Die Lufthansa teilt mit, dass sie von dem Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine im Jahr 2009 über eine „abgeklungene schwere depressive Episode“ informiert worden ist.

Olivenhaine (hier eine Anlage im spanischen Extremadura) gehören zu den Kulturlandschaften in Europa. In Apulien möchte die EU nun einen Pilz mit brachialer Gewalt beseitigen. (Foto: dpa)

Umwelt-Desaster: EU will in Apulien eine Million Oliven-Bäume fällen

Die EU-Kommission will in der italienischen Region Apulien insgesamt eine Million Oliven-Bäume fällen lassen. Die Bäume sollen von einem ansteckenden Bakterium befallen sein und müssen daher komplett verschwinden. Umwelt-Experten laufen gegen den brachialen Ansatz Sturm: Die Bäume hätten lediglich eine Pilzinfektion. Man könne sie mit einer konservativen Behandlung nachweislich retten.

Zwei Helikopter fliegen oberhalb der Ortschaft La Vernet, Frankreich, nahe der Unglücksstelle des abgestürzten Germanwings-Fluges A320, am Bergmassiv entlang. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ermittler schließen technischen Defekt nicht aus

Die deutsch-französische Ermittlungs-Kommission wendet sich im Fall des Germanwings-Absturzes neuen Hypothesen zu: Auch die eines technischen Defekts können nun nicht mehr ausgeschlossen werden. Man habe im Leben des Co-Piloten bisher kein Motiv dafür gefunden, warum der Mann das Flugzeug hätte zerstören sollen.

Ermittler markieren die Wrackteile der Germanwings-Maschine an der Absturzstelle. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Die bisher sicheren Fakten

Die gesicherten Fakten über den Hergang des Germanwings Absturzes sind begrenzt. Bisher kursieren vor allem Hypothesen und Spekulationen. Der Überblick über die bisherig offiziell bekannten Fakten.

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Piloten-Verbände üben scharfe Kritik an Ermittlungen

Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen im Fall des Germanwings Absturzes. Der Internationale Pilotenverband kritisiert, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Teilergebnissen aus der Auswertung des Stimmenrekorders die Ermittllungen behindere und auf „Sensationalismus und Voyeurismus der übelsten Sorte“ abziele.

Staatsanwaltschaft: Co-Pilot war am Flugtag krankgeschrieben

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten eine zerrissene Krankschreibung für den Absturztag gefunden. Einen Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gab es in der Wohnung offenbar nicht. Die Düsseldorfer Universitätsklinik teilt mit, dass der Mann bei ihr nicht wegen Depressionen in Behandlung war. Ob die Krankengeschichte des Mannes in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit dem Absturz steht, ist unbekannt.

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Der tatsächliche Unfall-Hergang kann erst rekonstruiert, wenn der Flugschreiber gefunden ist. Von ihm fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Die Lufhansa fürchtet, dass der Flugschreiber zerstört sein könnte. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.

Trauerfeier der Angehörigen mit Rettungskräften in Le Vernet. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Protokoll der Ereignisse an Bord

Der Start von Flug 4U9525 verlief routinemäßig. Doch kurz danach kam es zu dem größten Unglück in der Geschichte der Lufthansa. Eine Verkettung von Zufällen machten den Plan des Co-Piloten erst möglich. Als er allein im Cockpit saß, steuerte er den Airbus minutenlang in die Tiefe, bis dieser in den französischen Alpen zerschellte.

Die französischen Alpen am 26. März2 015 bei Le Vernet, nahe der Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings. (Foto: dpa)

Staatsanwalt: Co-Pilot brachte Germanwings bewusst zum Absturz

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat das Flugzeug bewusst abstürzen lassen. Er unterbrach seine Ausbildung nach Angaben von Lufthansa-Chef Spohr für mehrere Monate. Vor der Wiederaufnahme habe er aber alle medizinischen Tests bestanden.

Eine Sondermaschine fliegt am 26.03.2015 vom Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) nach Frankreich, um die Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle des Airbus A320 von Germanwings zu bringen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ermittler untersuchen Rolle der Piloten

Die französischen Behörden untersuchen im Fall des Germanwings-Fluges nun offenbar auch, ob die Piloten sich während des Sinkfluges bewusst nicht über Funk bei der Flugkontrolle gemeldet hätten. Germanwings hat sich entschlossen, die Namen der Piloten nicht bekanntzugeben.

Rätsel um das Verhalten der Piloten auf dem Unglücksflug: Warum konnte ein Pilot nicht mehr zurück ins Cockpit? (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ein Pilot soll aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein

Während des Absturzes soll einer der beiden Piloten der Germanwings aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein. Er soll das Cockpit verlassen haben und danach versucht haben, die Tür einzutreten, um an seinen Platz zurückzugelangen. Zum Zeitpunkt des Absturzes war demnach nur ein Pilot im Cockpit. Ob dies der relativ unerfahrene Co-Pilot war, ist unklar.

In Paris wird die beschädigte Black Box untersucht. (Foto: BEA)

Germanwings: Ermittler schließen Explosion an Bord aus

Die erste Beurteilung der Inhalte der Black Box der Germanwings bringt die Erkenntnis, dass die Maschine bis zum Schluss geflogen ist. Eine Explosion an Bord soll es demnach nicht gegeben haben. Die Bundesregierung schließt die Beteiligung von Dritten aus, für den französischen Innenminister sind immer noch alle Hypothesen denkbar.

Germanwings: Staatsanwalt steht vor einem Rätsel

Die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf und in Frankreich ermitteln im Fall des Germanwings-Absturzes wegen fahrlässiger Tötung. Man habe keine Erklärung, was in der Phase des Gleitflugs im Cockpit vor sich gegangen sei.