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Spanien

Der ehemalige Lehman-Banker und jetzige Wirtschaftsminister Spaniens, Luis de Guindos, entpuppte sich als der schärfste Widersacher von Yanis Varoufakis. Die spanischen Konservativen fürchten einen Erfolg der linken Podemos, wenn die Euro-Zone Griechenland Zugeständnisse macht. (Foto: dpa)

Austerität: Etablierte Parteien und USA fürchten Vormarsch der Euro-Skeptiker

Die spanische Regierung hat bei den Euro-Verhandlungen mit Griechenland offenbar den stärksten Druck auf Athen ausgeübt: Die Regierung fürchtet, dass ein Nachgeben gegenüber Griechenland die Protest-Partei Podemos im eigenen Land stärken würde. Auch in den anderen Euro-Staaten legen die Euro-Skeptiker zu - sehr zum Verdruss der USA, die Europa als geschlossenen Nato-Partner in ihrer geopolitischen Strategie sehen wollen. Die Einigung ist daher Pflicht.

In Madrid protestierten die Spanier gegen ein beschlossenes Sicherheitsgesetz, dass dutzende Maßnahmen gegen Demonstranten vorsieht. (Screenshot)

Spanien: Massenprotest gegen rigides Demonstrations-Verbot

Hunderte Spanier sind am Samstag in Madrid gegen das neue Sicherheitsgesetz auf die Straße gegangen. Das im Dezember 2014 beschlossene Maßnahmen-Paket sieht umfangreiche Geldstrafen für Demonstranten vor.

Schwere Schlappe für Angela Merkel in Hamburg: Die CDU muss sich die Führungsfrage stellen. (Foto: dpa)

CDU in Hamburg zerrieben: Historische Schlappe für Angela Merkel

Die CDU hat mit 15,9 Prozent bei der Hamburger Wahl eine historische Niederlage zu verkraften. Auch wenn die Bundespartei jeden Zusammenhang mit ihrer Politik von sich weist: Es ist auch eine schwere Niederlage für Angela Merkel, mit der die Götterdämmerung der Kanzlerin begonnen haben könnte.

Das ukrainische Militär zieht durchgehend Reservisten ein. Doch die Rebellen konnten bisher jede Offensive zurückschlagen. (Foto: dpa)

Söldner in der Ukraine (II): Spanier kämpfen für Russland

Zwei spanische Söldner haben sich den Rebellen in der Ost-Ukraine angeschlossen, um gegen die ukrainische Armee zu kämpfen. Sie sind aus Madrid angereist, um sich der Bataillon Vostok anzuschließen.

Rocket Internet sammelt frisches Kapital ein

Die Online-Firma Rocket Internet will im Rahmen einer Kapitalerhöhung etwa zwölf Millionen Aktien ausgeben. Der Erlös soll in die Expansion der Firma gesteckt werden. Zuvor hatte Rocket Internet Übernahmen und Käufe in Asien, im arabischen Raum und in Südeuropa getätigt.

Euro-Wirtschaft: Frankreich und Italien stagnieren

Die Wirtschaft im Euro-Raum wuchs im vierten Quartal 2014 nur mäßig: Italien und Frankreich stagnieren, Griechenland schrumpft. Deutschland und Spanien wachsen, allerdings auch nur auf beschiedenem Niveau.

Die grell-orangene Giftwolke entstand durch die versehentliche Vermischung von Salpetersäure und Eisenchlorid. (Screenshot)

Chemie-Explosion: Giftwolke zieht über Katalonien

Bei einer chemischen Explosion in der Nähe von Barcelona ist eine riesige Gift-Wolke entwichen. Drei Fabrik-Arbeiter wurden bei dem Unfall verletzt. Rund 60.000 Anwohner wurden angehalten, wegen ätzender Dämpfe in ihren Häusern zu bleiben.

Aena ist der weltweit größte Flughafenbetreiber. (Foto: dpa)

Privatisierungen: In Spanien boomt trotz Krise die Börse

Innerhalb von nur zwei Monaten hat es in Spanien Neu-Emissionen am Aktienmarkt in Höhe von 12,3 Milliarden Euro gegeben. Ausschlaggebend war der Börsengang des weltgrößten Flughafenbetreibers Aena, der mehr als zehn Milliarden Euro wert ist.

Ungeduldig: Podemos-Chef Pablo Iglesias (re.) ist Umfragen zufolge auf dem Höhepunkt der Wählergunst und will entsprechend bald wählen lassen. (Foto: dpa)

Spanien: Protest-Partei Podemos fordert Neuwahlen

Die Protestpartei Podemos liegt in Wahlumfragen weiter vorn. Der Anführer Pablo Iglesias hat seine Partei zum offiziellen Oppositionsführer erklärt und Ministerpräident Rajoy gedrängt, die Wahlen vorzuverlegen.

Spaniens Oppositionsführer Pedro Sanchez hat gerade noch den Anti-Terror-Akt mit Premier Rajoy unterzeichnet, jetzt schlägt er sich auf die Seite der Troika-Gegener von Podemos. (Foto: dpa)

Spanische Sozialisten wollen Allianz mit Podemos

Die spanische PSOE fordert das Ende der Troika und deren Austeritätspolitik. Damit schließt sich die derzeit drittstärkste Kraft im Land den Forderungen von Podemos an. Die Protestpartei fordert wie die griechische Syriza eine Neuverhandlung der Schulden.

Massendemonstration in Madrid: Zehntausende Spaniern wollen ihr Land auf Syriza-Kurs sehen. (Foto: dpa)

Zehntausende Spanier protestieren gegen Regierung, für Tsipras

In Spanien haben zehntausende Bürger gegen die Austeritäts-Politik der Regierung protestiert. Sie bejubelten die neue griechische Regierung und forderten eine Wende auch in Spanien.

Mit dem klaren Votum für Syriza haben die Griechen die EU in eine Sinnkrise gestürzt. Es geht um den Konflikt zwischen der Demokratie und zentralen, nicht legitimierten Institutionen. (Foto: dpa)

Syriza-Sieg: Die politische Union in Europa ist gescheitert

Der überraschend klare Wahlsieg des Links-Bündnisses Syriza in Griechenland ist der Anfang vom Ende einer echten politischen Union in Europa. Ein Volk hat seine Elite abgewählt, weil es nicht fremdbestimmt sein will. Andere Staaten werden dem griechischen Beispiel folgen. Doch erst wenn es Alexis Tsipras gelingt, die mächtigen Institutionen EZB und IWF herauszufordern, wird man tatsächlich von einem Sieg der Demokratie für Europa sprechen können.

Der Chef der spanischen Protestpartei Podemos, Pablo Inglesias, könnte wir sein Syriza-Kollege Alexis Tsipras von der hohen Arbeitslosigkeit in seinem Land profitieren und die spanische Regierung damit in Bedrängnis bringen. (Foto: dpa)

Spanien meldet Anstieg bei Arbeitslosen und Billig-Jobs

Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien steigt. Im letzten Quartal waren 30.100 Spanier mehr arbeitslos als im Vorquartal. Im Jahresvergleich wurden zwar wieder mehr neue Stellen geschaffen, allerdings wuchsen vor allem die prekären und unsicheren Beschäftigungsverhältnisse.

Jens Weidmann muss die Werte der Bundesbank verteidigen. Sein Vorteil: Es ist seine einzige Chance. (Foto: dpa)

Bundesbank: Eine deutsche Ikone kämpft ums Überleben

Die Entscheidung der EZB über den Ankauf von Staatsanleihen ist für die Bundesbank ein Frage des Überlebens: Schon heute ist ihr Gründungs-Ideal – eine von der Politik und den Banken unabhängige Geldpolitik – zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Jens Weidmann kann zum Helden oder zur tragischen Figur werden. Aktuell sieht es danach aus, dass er den Kampf verliert. Doch vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn der Ruf der Zentralbanken ist ramponiert – und darin könnte Weidmanns letzter Trumpf liegen. Wenn er clever taktiert, kann er zum Robin Hood der deutschen Sparer werden.

US-Präsident Barack Obama machte in seiner Rede an die Nation klar, dass der harte Kurs gegen Russland nicht aufgegeben werden dürfe. Damit sind die Bemühungen der EU um die Aufhebung der Sanktionen vorerst gestoppt. Im Hintergrund Joe Biden, der in der Ukraine besondere wirtschaftliche Ziele verfolgt. (Foto: dpa)

USA bringen EU auf Linie und blockieren Annäherung an Russland

Die Amerikaner haben die EU-Bemühungen gestoppt, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. Ein entsprechendes Papier wurde von den EU-Außenministern beerdigt, nachdem es an eine US-Zeitung durchgestochen worden war. Ob US-Präsident Barack Obama bei seinem jüngsten Telefonat Angela Merkel direkt auf Linie gebracht hat, ist nicht bekannt.

Die Rückkehr der Zentralbanken in die Welt der Märchen: An der Komischen Oper Berlin kann man in einer sehenswerten Inszenierung Hans Gröning als Benedikt Wachsam, kaiserlicher Unterhosenwärmer, im Stück "Des Kaisers neue Kleider" bewundern. (Foto: dpa)

Die Zentralbanken verlieren die Kontrolle über den Euro

Die Entkoppelung des Schweizer Franken vom Euro erschüttert die Glaubwürdigkeit der bisher für allmächtig gehaltenen Zentralbanken. Dies ist besonders für den Euro gefährlich: Denn es wird immer klarer, dass Mario Draghis starke Sprüche nicht reichen könnten, um den Euro auf lange Sicht zu erhalten. Schon tuscheln die Märkte: Der Kaiser ist nackt! Den Herren des Geldes droht eine veritable Götterdämmerung.

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos warnt vor der Wirtschaftspolitik der Protest-Partei Podemos. (Foto: dpa)

Spanien: Regierung warnt vor Euro-Austritt bei Podemos-Wahlsieg

Der spanische Finanzminister Luis de Guindos warnte, dass die Wirtschaftspolitik der Protest-Partei Podemos „Spanien aus dem Euro herausführt“. In einem TV-Interview nannte er es gleichzeitig „unverantwortlich“, Zweifel an der Rückzahlung der spanischen Schulden zu säen. Spanien beginnt damit wie Griechenland einen Wahlkampf, in dem die Bürger in Angst versetzt werden sollen, um für die richtige Partei zu stimmen.

Artur Mas (re.) fordert die Unabhängigkeit für Katalonien. Dennoch besteht er auf Finanzhilfen vom spanischen Premier Mariano Rajoy. (Foto: dpa)

Katalonien braucht Milliarden-Kredite von der spanischen Zentralregierung

Die katalonische Regionalregierung stellt Milliardenforderungen an den spanischen Staat. Trotz des geforderten Unabhängigkeitsreferendum wolle man auf die Finanzhilfen aus dem Regionalfonds nicht verzichten.

Die spanische Links-Partei Podemos verteidigt die griechischen Syriza gegen die "Drohungen" aus Berlin. (Foto: dpa)

Protest-Partei Podemos: Spanien darf nicht so enden wie Griechenland

Die spanische Protestpartei Podemos misst der aktuellen Entwicklung in Griechenland eine große Bedeutung für die Zukunft Spaniens bei. Der Podemos-Parteisekretär sieht bei den Wahlen in Griechenland auch die Demokratie auf dem Spiel. Die Äußerungen der Bundesregierung über einen Euro-Austritt Griechenland wird von griechischer und von spanischer Seite gleichermaßen als Drohung zum Rauswurf aufgefasst und heftig kritisiert.

Syriza-Chef Alexis Tsipras (li.) und Podemos-Chef Pablo Iglesias demonstrieren die Einigkeit der europäischen Linken bei einer Veranstaltung in Madrid im November 2014. (Foto: dpa)

Spanien träumt vom Schulden-Schnitt und blickt neidvoll auf Griechenland

Die Forderungen der griechischen Syriza-Partei nach einem umfassenden Schuldenerlass sind in der spanischen Presse auf ein großes Echo gestoßen. Viele Artikel griffen die europäische Bedeutung einer Neuverhandlung der Schulden auf. In Spanien könnte sich die Diskussion wiederholen, die zurzeit Griechenland beherrscht: Die Protest-Partei Podemos bedroht die etablierten Parteien und könnte zu einer Intervention von EU-Politikern in die spanische Innenpolitik führen.