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Spanien

Seit der Schuldenkrise kam es in Spanien immer wieder zu Protesten gegen die hohe Arbeitslosigkeit, hier ein Ausschreitung in Pamplona Ende März. (Foto: dpa)

Spanien: Niedrige Löhne sorgen für Unruhe

Um die Schuldenkrise im Land zu überwinden, erlaubte die Regierung spanischen Firmen per Gesetz, Löhne zu kürzen und Arbeitsverträge zu ändern. In Spanien entstand eine neue Unterschicht, die für den Rest des Lebens darum kämpfen muss, stabile Jobs zu bekommen.

Griechenland bekommt wieder Geld an den Finanzmärkten. Die enorme Schuldenlast wird das Land jedoch noch lange belasten. (Foto: ORESTIS PANAGIOTOU / dpa)

130 Milliarden Euro Zinsen: Schulden-Dienst lähmt Südeuropa

Der Abbau der Schulden in den Krisenstaaten der Eurozone wird auch nach der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte nicht einfacher. Experten erwarten, dass die Krisenländer ihre Budgets für Gesundheit und Bildung weiter zurückfahren müssen. Echtes Wachstum wird es in den nächsten fünf Jahren nicht geben.

Das Finanzsystem in Europa ist noch zu anfällig, so der IWF. (Foto: dpa)

IWF warnt: Unternehmen in Europa sind überschuldet

Hohe Verschuldung, niedrige Inflation und finanzielle Ungleichgewichte gefährden das europäische Finanzsystem. Zudem sind Unternehmen Europas stark überschuldet, warnt der IWF.

EZB-Chef Draghi ist bereit, mit unkonventionellen Maßnahmen gegen niedrige Preise einzuschreiten. (Foto: dpa)

EZB nervös: Im Süden Europas fallen die Preise

Die Konsumenten-Preise in der Eurozone sind innerhalb eines Jahres um 0,5 Prozent angestiegen – so wenig wie seit 2009 nicht mehr. In fünf Euro-Ländern fallen die Preise. Dies könnte von der EZB als Vorwand genutzt werden, das Geld-Drucken auszuweiten.

Kataloniens Präsident Artur Mas will das Unabhängigkeits-Referendum durchführen – trotz Verbot durch Spanien. (Foto: dpa)

Katalonien plant Referendum trotz Verbot durch Spanien

Kataloniens Präsident Artur Mas hält an dem geplanten Unabhängigkeits-Referendum fest. Er widersetzt sich offen dem spanischen Parlament. Dieses hatte den Katalanen untersagt, über die Abspaltung ihrer Region von Spanien abzustimmen.

Deutschland solle in der Euro-Krise nicht als Sündenbock abgestempelt werden, so der ehemalige Chefsvolkswirt Otmar Issing. (Foto: dpa)

Otmar Issing: Erpresser sollen Euro-Zone verlassen

Der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Ottmar Issing, fordert die Rückkehr zu Recht und Gesetz in der Eurozone. Die Deutschen sollten in der Euro-Krise nicht als Sündenböcke abgestempelt werden, nur weil sie die Banken der Südländer nicht retten wollen.

Spaniens Premier Mariano Rajoy hofft, dass das Urteil die katalanische Unabhängigkeits-Bewegung schwächt. (Foto: dpa)

Spanien: Kataloniens Abspaltung wäre Bruch der Verfassung

Das Oberste Gericht Spaniens hat die Unabhängigkeits-Erklärung des katalanischen Parlaments einstimmig für verfassungswidrig erklärt. Für eine Abspaltung Kataloniens von der Zentralregierung müsse die spanische Verfassung geändert werden.

In Spanien haben am Samstag hunderttausende bei einem "Marsch für die Würde" gegen den Sparkurs der Regierung protestiert. (Foto: dpa)

Spanien: Massenproteste gegen Sparpläne der Regierung

Hunderttausende Spanier haben am Samstag gegen die Sparpolitik der Regierung demonstriert. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Die Vize-Chefin der Europäischen Investitionsbank Magdalena Alvarez verlässt das Gericht in Sevilla. Sie musste eine persönliche Bürgschaft über die Schadenssumme hinterlegen. (Foto: dpa)

Spanien: Top-Bankerin der EU unter Korruptions-Verdacht

Die Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank Alvarez ist in einen der größten Korruptionsskandale Spaniens verwickelt. Sie soll aus einem Regionalfonds rund 30 Millionen Euro an andalusische Unternehmen ausgezahlt haben, die ihrer Partei nahestanden. Im Prozess verlangte der Richter von ihr nun eine Bürgschaft über die Schadenssumme.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann auf dem Weg zur Bilanzpressekonferenz der Bundesbank in Frankfurt am Main. (Foto: dpa)

Bundesbank warnt vor Anstieg der Staats-Schulden in Europa

In ihrem März-Monatsbericht geht die Bundesbank davon aus, dass die Staatsschulden im gesamten Euroraum einen Höchstwert von 93,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen werden. Die Bundesbank warnt vor dieser Entwicklung. Italien und Frankreich wollen ihre Wirtschaft mit weiteren Schulden beleben.