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Spanien

Staatsanwaltschaft: Co-Pilot war am Flugtag krankgeschrieben

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten eine zerrissene Krankschreibung für den Absturztag gefunden. Einen Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben gab es in der Wohnung offenbar nicht. Die Düsseldorfer Universitätsklinik teilt mit, dass der Mann bei ihr nicht wegen Depressionen in Behandlung war. Ob die Krankengeschichte des Mannes in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit dem Absturz steht, ist unbekannt.

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Er nennt ein anderes mögliches Szenario, etwa Kohlenmonoxid und eine Ohnmacht des Co-Piloten. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.

Trauerfeier der Angehörigen mit Rettungskräften in Le Vernet. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Protokoll der Ereignisse an Bord

Der Start von Flug 4U9525 verlief routinemäßig. Doch kurz danach kam es zu dem größten Unglück in der Geschichte der Lufthansa. Eine Verkettung von Zufällen machten den Plan des Co-Piloten erst möglich. Als er allein im Cockpit saß, steuerte er den Airbus minutenlang in die Tiefe, bis dieser in den französischen Alpen zerschellte.

Die französischen Alpen am 26. März2 015 bei Le Vernet, nahe der Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings. (Foto: dpa)

Staatsanwalt: Co-Pilot brachte Germanwings bewusst zum Absturz

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat das Flugzeug bewusst abstürzen lassen. Er unterbrach seine Ausbildung nach Angaben von Lufthansa-Chef Spohr für mehrere Monate. Vor der Wiederaufnahme habe er aber alle medizinischen Tests bestanden.

Eine Sondermaschine fliegt am 26.03.2015 vom Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) nach Frankreich, um die Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle des Airbus A320 von Germanwings zu bringen. (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ermittler untersuchen Rolle der Piloten

Die französischen Behörden untersuchen im Fall des Germanwings-Fluges nun offenbar auch, ob die Piloten sich während des Sinkfluges bewusst nicht über Funk bei der Flugkontrolle gemeldet hätten. Germanwings hat sich entschlossen, die Namen der Piloten nicht bekanntzugeben.

Rätsel um das Verhalten der Piloten auf dem Unglücksflug: Warum konnte ein Pilot nicht mehr zurück ins Cockpit? (Foto: dpa)

Germanwings Absturz: Ein Pilot soll aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein

Während des Absturzes soll einer der beiden Piloten der Germanwings aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein. Er soll das Cockpit verlassen haben und danach versucht haben, die Tür einzutreten, um an seinen Platz zurückzugelangen. Zum Zeitpunkt des Absturzes war demnach nur ein Pilot im Cockpit. Ob dies der relativ unerfahrene Co-Pilot war, ist unklar.

In Paris wird die beschädigte Black Box untersucht. (Foto: BEA)

Germanwings: Ermittler schließen Explosion an Bord aus

Die erste Beurteilung der Inhalte der Black Box der Germanwings bringt die Erkenntnis, dass die Maschine bis zum Schluss geflogen ist. Eine Explosion an Bord soll es demnach nicht gegeben haben. Die Bundesregierung schließt die Beteiligung von Dritten aus, für den französischen Innenminister sind immer noch alle Hypothesen denkbar.

Germanwings: Staatsanwalt steht vor einem Rätsel

Die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf und in Frankreich ermitteln im Fall des Germanwings-Absturzes wegen fahrlässiger Tötung. Man habe keine Erklärung, was in der Phase des Gleitflugs im Cockpit vor sich gegangen sei.

Europaweit wurden zahlreiche Germanwings-Flüge abgesagt. (Foto: dpa)

Piloten verweigern Dienst: Germanwings sagt zahlreiche Flüge ab

Nach dem Absturz einer Maschine aus Barcelona hat Germanwings europaweit zahlreiche Flüge gestrichen. Besatzungsmitglieder seien wegen des Absturzes nicht zum Dienst angetreten, so Airline-Chef Winkelmann. Zuvor gab es Berichte, dass die Unglücksmaschine am Montag aufgrund technischer Probleme stundenweise am Boden bleiben musste.

16 Schüler aus NRW stürzten mit Germanwings ab

16 Schüler und zwei Lehrerinnen sind offenbar an Bord des in Frankreich abgestürzten Germanwings-Fliegers gestorben. Sie waren auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch.

An diesem Berghang in den französischen Alpen bei Seyne ist die Maschine der Germanwings abgestürzt. Rauch und Wrackteile sind aus der Luft zu sehen. (Foto: MAXPPP/©PHOTOPQR/LA PROVENCE/Duclet Stephane, via dpa)

Airbus Germanwings: Chronologie eines mysteriösen Absturzes

Die bisher bekannten Details über den Absturz eines Airbus der Germanwings geben den Experten Rätsel auf: Zwar wird ein Terror-Anschlag ausgeschlossen. Mysteriös ist vor allem der relativ lange Gleitflug der Maschine, bevor sie in den französischen Alpen zerschellte. Le Monde berichtet, dass ein Kampfjet aufgestiegen sei, um etwaige terroristische Absichten zu verhindern. Die erste Auswertung der Black Box ergibt, dass es keine Explosion an Bord gegeben haben soll.

In diese Berge bei Seyne in der französischen Alpen ist die Maschine der Gemanwings gestürzt. Ein Terror-Anschlag wird bisher ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Sicherheitskreise: Keine Hinweise auf Terror-Anschlag bei Germanwings-Absturz

Nach dem Absturz des Flugs 4U9525 liegen deutschen Behörden bisher keine Hinweise auf einen möglichen terroristischen Hintergrund vor. Die Lufthansa kann noch keine Angaben zum Unglück machen. Die Pilotenvereinigung Cockpit vermutet einen kontrollierten Gleitflug vor dem Absturz.

Merkel und Hollande reisen zur Absturzstelle

Bundeskanzlerin Merkel kündigt an, dass sie am Mittwoch zur Absturzstelle reisen wird. Frankreichs Präsident Hollande will ebenfalls die Unglücksstelle besuchen. Der spanische König brach seinen Frankreich-Besuch ab.

Ein Helikopter fliegt am Dienstagnachmittag über eine Stelle bei Seyne in den Bergen der Provence, an der Helfer neben Wrackteilen arbeiten. (Foto: dpa)

Airbus A320 von Germanwings stürzt in Süd-Frankreich ab

In Südfrankreich ist ein Airbus von Germanwings mit 150 Personen an Bord abgestürzt. Es gibt keine Überlebenden. Unter den Opfern ist offenbar eine Gruppe von Schülern aus NRW. Die Hintergründe für den Absturz sind völlig unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass der Pilot eine Notlandung versucht hat.

Die Präsidentin des andalusischen Regionalparlaments, Susana Diaz von den Sozialisten, gewann die Wahl, muss sich aber einen Koalitionspartner suchen. (Foto: dpa)

Spanien: Protest-Partei Podemos bei Regionalwahl auf Platz drei

Die Protest-Partei Podemos ist in Andalusien auf Anhieb drittstärkste Partei geworden - ein deutliches Signal an die etablierten Parteien in der bevölkerungsreichsten Region Spaniens. Die Sozialisten gewannen die Wahl, die Konservativen von Premier Mariano Rajoy verloren die Wahl klar.

Angela Merkel und Francois Hollande ratlos: Die EU zeigt bei den Sanktionen mehr Wirkung. (Foto: dpa)

Falsche Strategie: Sanktionen treffen EU härter als Russland

Die gegenseitigen Sanktionen treffen die EU offenbar stärker als Russland. Die Russen kaufen wegen des Import-Stopps vermehrt heimische Produkte. Die EU-Staaten dagegen spüren die Folgen eines signifikanten Einbruchs bei den Exporten, können die Verluste aber wegen der Euro-Krise nicht wettmachen.

Protestmarsch gegen die Regierung Rajoy am Samstag in Madrid. (Foto: dpa)

Tausende Spanier demonstrieren für Brot und Würde

In Spanien haben tausende Menschen an einem Protestmarsch gegen die Regierung teilgenommen. Ihr Slogan: «Für Brot, Arbeit, Wohnung und Würde».

Noch ist unklar, in welche Richtung die Russland-Sanktionen der EU gehen werden. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen: Kleine Staaten mucken gegen EU auf

Die EU ist wegen der Sanktionen gegen Russland gespalten. Nun hat Brüssel angeregt, die Entscheidung über das weitere Vorgehen an Angela Merkel und Francois Hollande zu delegieren. Die Kritiker der Sanktionen hoffen, dass Frankreich wegen der bevorstehenden Wahlen gegen eine harte Linie stimmen könnte. Die Position Deutschlands ist unklar, die Amerikaner behaupten, Merkel stehe hinter dem von Washington geforderten Kurs.

Euro-Land wird zum Albtraum für seine politischen Verteidiger. (Foto: dpa)

Euro-Streit: Belgier attackieren Frankreich, Schäuble frontal gegen Griechenland

In der Euro-Zone werden immer neue Gräben sichtbar - und die bekannten werden immer tiefer: Der belgische Finanzminister kritisiert die Bevorzugung Frankreichs beim Defizit. Wolfgang Schäuble rechnet mit der griechischen Regierung ab. Alexis Tsipras garantiert den Griechen, dass die Sparguthaben sicher sind.

Spanische Banco Madrid meldet Insolvenz an

Die Banco Madrid, eine Tochter des wegen Geldwäsche beschuldigten andorranischen Geldhauses BPA, ist Pleite. Das gab die spanische Notenbank bekannt, die zuletzt die Kontrolle über Banco Madrid übernommen hatte. Kunden hätten zuvor massenhaft Gelder abgezogen.