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Spanien

Die Börse in Madrid brach am Freitag ein. (Foto: dpa)

Ansteckung: Börsen in Italien und Spanien stürzen ab

Die Börse in Italien stürzte um 5,5 Prozent, jene in Spanien um 6 Prozent ab. Der Dax fiel am Freitag ebenfalls.

Rajoy und Sarkozy: Die Konservativen in Spanien und Frankreich kämpfen für die Beibehaltung des Status Quo in der Euro-Zone. (Foto: dpa)

Spanien: Wenn einer aus dem Euro austritt, dann wollen es andere auch

Der spanische Premier Mariano Rajoy hält es für unerlässlich, dass die EU an Griechenland ein Exempel statuieren muss: Sonst könnte andere Staaten ebenfalls auf die Idee kommen, aus dem Euro auszutreten. Das wäre das Ende der Euro-Zone.

Podemos-Chef Pablo Iglesias kritisiert das Vorgehen der Institutionen scharf: „Das ist ein Angriff auf die griechische Souveränität und eine mafiöser Akt von Finanzterrorismus gegen eine demokratisch gewählte Regierung“. (Foto: dpa)

Spanische Protest-Partei Podemos: IWF und Deutschland zerstören Europa

Die spanische Protestpartei Podemos wirft der Troika vor, mit deutscher Hilfe eine „mafiöse Operation von Finanzterrorismus“ gegen Griechenland zu führen. Podemos-Chef Iglesias organisierte in Madrid eine Solidaritätskundgebung für das griechische Referendum. Die spanische Regierung unter Rajoy hingegen kritisierte das griechische Vorgehen.

Die Börse in Madrid brach am Freitag ein. (Foto: dpa)

Börsen in Spanien und Italien brechen ein

Die Furcht vor einem Überschwappen der Krise auf andere hoch verschuldete Staaten wie Italien oder Spanien setzte den dortigen Börsen zu. Die Leitindizes in Mailand und Madrid gaben jeweils etwa drei Prozent nach.

Der griechische Premier Alexis Tsipras bei der Ankunft zum nächsten Gipfel in Brüssel. (Foto: dpa)

Griechenland lässt Ultimatum der Euro-Zone verstreichen

Im griechischen Schulden-Poker setzten die Griechen auf eine politische Einigung. Ein Ultimatum der Euro-Retter hat Griechenland verstreichen lassen. Mit Spaniens Rajoy scheint ein erster Anti-Tsipras Hardliner einzuknicken. Österreich bietet eine neue Deadline an. Der Troika-Vorschlag nähert sich dem griechischen Plan an. Wolfgang Schäuble ist stinksauer.

Der russische Premier Dmitri Medwedew und der tschetschenische Staatspräsident Ramzan Kadirov in Grosny – die Hauptstadt Tschetscheniens. Aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland darf Kadirow seine beiden Pferde, die sich in Deutschland befinden, nicht mehr bei Wettrennen laufen lassen. (Foto: dpa)

EU-Sanktionen gegen russische Individuen: Eine Lachnummer

Die EU-Sanktionen gegen russische Einzelpersonen waren offenbar ein besserer PR-Gag. Während die Sanktionen gegen Unternehmen die europäische Wirtschaft schwer treffen, sind die Einfrierungen von russischen Privatkonten nur mit der Lupe zu finden. In Schweden etwa wurden 200 Euro gesperrt, in Deutschland waren es 120.000 Euro.

Wolfgang Schäuble und Angela Merkel: Auf der Suche nach dem Sündenbock für ein Desaster von historischem Ausmass. (Foto: dpa)

Grexit: Die Euro-Retter zittern vor der Stunde der Wahrheit

Die Euro-Retter sind in der Falle: Wenn Griechenland pleitegeht, verlieren die europäischen Steuerzahler etwa 340 Milliarden Euro. Die EZB verliert ihre Autorität. Und Griechenland stürzt ins Chaos. Nur Schlafwandler können bei einer solchen Ausgangslage bis zum Äußersten gehen. Die Euro-Retter zittern vor der Stunde der Wahrheit.

Staatsanleihen in Südeuropa ziehen nur leicht an

Die Kurse der Staatsanleihen in den südeuropäischen Ländern sind gefallen, während die Renditen der Anleihen etwas zulegten. Zehnjährige italienische, spanische und portugiesische Papiere warfen zwischen 2,35 und 3,16 Prozent ab und damit fünf bis sieben Basispunkte mehr als im Schlussgeschäft vom Vortag.

Enormer Schaden: Angela Merkel und Sigmar Gabriel halten dennoch unbeirrt an den Sanktionen gegen Russland fest. (Foto: dpa)

Ein Desaster: Russland-Sanktionen gefährden zwei Millionen Jobs in Europa

Die von der EU verfügten Sanktionen gegen Russland sind für Europa verheerend: Zwei Millionen Job sind akut gefährdet. Der Schaden beträgt 100 Milliarden Euro. Am schlimmsten trifft es Deutschland: Die Sanktionen könnten bis zu einer halben Million Arbeitsplätze vernichten.

Anleger warfen südeuropäische Staatsanleihen am Montag aus ihren Depots. (Grafik: DWN)

Spekulanten nervös: Flucht aus Anleihen Südeuropas

Anleger warfen griechische Staatsanleihen am Montag aus ihren Depots. Dies trieb die Rendite der zweijährigen Titel in die Höhe. Auch italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen rentierten deutlich höher.

Börse in Athen stürzt ab

Der Athener Leitindex brach am Montag um 5,6 Prozent ein, der griechische Bankenindex sogar um gut elf Prozent. Anleger warfen daraufhin ihre südeuropäischen Bonds aus ihren Depots.

Die pensionierte Richterin Manuela Carmena ist die neue Bürgermeisterin von Madrid. (Foto: dpa)

Podemos-Kandidatin erobert Bürgermeister-Posten von Madrid

In Madrid wurde die parteilose Juristin Manuela Carmena zur Bürgermeisterin gewählt. Die Hauptstadt Spaniens war seit einem Vierteljahrhundert in konservativer Hand gewesen.

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer: Die europäische Flüchtlingspolitik ist eine Schande. (Foto: dpa)

Ende des Humanismus: EU meldet wegen Flüchtlingen moralischen Bankrott an

Die Flüchtlingsfrage reißt der professionellen Politik in den EU-Staaten die Maske vom Gesicht. Was sich da im Moment abspielt, ist ein Skandal erster Güte. Eine ganze Politiker-Klasse diskreditiert sich im Verrat der europäischen Ideale, zu denen vor langer Zeit einmal die Menschlichkeit ohne Kalkül gehörte. Zum Glück unterscheidet sich die deutsche Politik in dieser Frage grundlegend von allen anderen.

König Felipe VI. (li.) hat seiner Schwester (g. re.) den Titel der Herzogin von Mallorca entzogen. (Foto: dpa)

Spanien: König Felipe VI. entzieht seiner Schwester den Titel

Spaniens König Felipe VI. hat seiner Schwester den Titel entzogen. Gegen Cristina de Borbon läuft ein Verfahren wegen Steuerbetrug. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied der Königsfamilie auf die Anklagebank muss.

Die Absturzstelle des Germanwings-Flugzeugs wurde von den Ermittlern genauestens untersucht. (Foto: dpa)

Germanwings-Absturz: Staatsanwalt will Rolle der Lufthansa klären

Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine, Andreas Lubitz, soll psychisch krank gewesen sein und Augenprobleme gehabt haben. Das meldete am Donnerstag die Staatsanwalt in Paris. Allerdings sind auch die Lufthansa und Germanwings im Visier der Ermittler. Auf sie könnte ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung zukommen.

Die G7-Staaten wollen schärfere Sanktionen gegen Russland, wenn das Minsker Abkommen nicht eingehalten wird. (Foto: dpa)

Anti-Russland-Koalition sucht Gründe für neue Sanktionen

Die Regierung in Kiew beschuldigt die Rebellen für die Explosion auf einem Patrouillen-Boot. Dieses Ereignis könnte zum Anlass genommen werden, die zögernden EU-Staaten auf einen härteren Kurs gegen Russland zu bringen.

Netflix-Chef Reed Hastings sprach am 5. Mai 2015 bei der Internetkonferenz Re:publica in Berlin. (Foto: dpa)

US-Videoanbieter Netflix expandiert nach Italien und Spanien

Der US-Streaminganbieter Netflix will seine Dienste auch in Italien und Spanien anbieten. Ausschlaggebend für die Expansionsbestrebungen von Netflix soll der Rückgang beim Wirtschaftswachstum im Heimatmarkt sein.

Die Fondsgesellschaft Union Investment geht von einer fünfzigprozentigen Wahrscheinlichkeit eines Grexits aus. (Foto: dpa)

Union Investment zieht Geld aus Euro-Krisenländern ab

Der Asset Manager Union Investment stößt europäische Anleihen und Aktien ab. Die Fondsgesellschaft zieht sich insbesondere aus den Krisenländern Portugal, Spanien, Griechenland und Italien zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Grexit kommt, liege bei 50 Prozent, so die Gesellschaft.

Arbeitslosigkeit in Euro-Ländern sinkt auf Drei-Jahres-Tief

Die Arbeitslosigkeit in den EU-Staaten ist von März auf April von 11,3 Prozent auf 11,1 Prozent zurückgegangen. Das entspricht einer aktuellen Arbeitslosenzahl von 17,85 Millionen Menschen. Derzeit rekrutieren Start-Ups ihr Personal mehrheitlich über persönliche Kontakte.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow empfing am 1. Juni 2015 seinen italienischen Amtskollegen Paolo Gentiloni in Moskau. (Foto: dpa)

Italien prescht vor und spricht mit Russland über Ende der Sanktionen

Italien und Russland bereiten sich bereits auf die Zeit nach den Sanktionen vor. Die Italiener sagen den Russen unumwunden, dass die Sanktionen Unsinn seien. Die deutsche Bundesregierung dagegen lässt ihre eigenen Unternehmen weiter im Unklaren, ob die Sanktionen aufgehoben werden oder nicht.