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Spanien

So sehen die Strände bei Barcelona aus, wenn die Touristen ihre Partys beendet haben. (Foto: dpa)

Aufruhr in Barcelona: Bürger protestieren gegen hemmungslose Touristen

In Barcelona protestieren jede Nacht hunderte Einwohner gegen die Exzesse von Party-Touristen, die alle Hemmungen fallen lassen. Sie verwüsten die Strände, pinkeln die Straßen voll und kommen sich besonders cool vor, wenn sie nackt einen Supermarkt stürmen, um die Fotos dann im Internet zu posten.

In Deutschland haben Bad Banks dazu beigetragen, dass die Schulden der öffentlichen Hand sogar sinken. (Foto: dpa)

Bad Banks: Schäubles Taktik zur Verschleierung der Staats-Schulden

Der Schuldenstand Deutschlands liegt mit rund zwei Billionen Euro noch immer bei 76 Prozent des BIP. Dennoch werden die Schulden nicht abgebaut, sondern lediglich die Neuverschuldung begrenzt. Ein Mittel zur Verschleierung der tatsächlichen Schuldenlast ist der Einsatz von Bad Banks: Mit ihrer Hilfe verteilt Wolfgang Schäuble die Lasten auf kommende Generationen.

Die Politiker in der EU haben im Grunde keine genaue Vorstellung, wie dieser Koloss zu führen ist. Daher verlassen sich auf die Einflüsterungen von Bankern und Zentralbankern. Der dauerhafte Euro-Crash ist solcherart nicht zu abzuwenden. (Foto: dpa)

„Gier, Unfähigkeit, Propaganda“: Ein zorniger Ökonom rechnet mit der EU ab

Der Ökonom Richard Crusius glaubt, dass Europa nur zu ändern ist, wenn die EU radikal umgebaut wird: Nur ein soziales und freies Europa kann ein wirklich liberales Europa sein. Bisher hat sich eine weitgehend ahnungslose Politik von den Playern aus der Finanzwirtschaft gängeln lassen. Große, zentralistische Organisationen haben in der Folge die Macht übernommen. Zu retten sei Europa nur, wenn der giftige Cocktail aus Gier, Dummheit und Propaganda endlich in den Ausguss gekippt wird. Ein zorniges Plädoyer für ein radikal anderes Leben in Europa.

Internationale Organisationen bestimmen das Tempo der Globalisierung. Die klassischen europäischen Werte - Vielfalt, Fairness und Solidarität - sind nur noch historische Reminiszenzen. (Foto: dpa)

Die rücksichtlose Globalisierung wird zum Verhängnis für Europa

Die Globalisierung ist zu einem Wettbewerb um die niedrigsten Löhne und die schlechtesten sozialen Standards verkommen. Es geht nicht mehr um fairen Wettbewerb, sondern die Ausbeutung der Arbeiter. Die traditionellen Werte Europas wurden von einem internationalen Einheitsbrei abgelöst. Nun droht die Globalisierung, Europa selbst in den Abgrund zu reißen.

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos und Wolfgang Schäuble: Die Enteignung der Sparer in Spanien durch eine Steuer auf Sparbücher könnte ein Testlauf für die ganze Euro-Zone sein. (Foto: dpa)

Max Otte: Steuer auf Sparguthaben ist auch in Deutschland denkbar

Mit der Steuer auf Sparguthaben hat in Spanien die direkte Enteignung der Sparer begonnen. Auch in Deutschland ist so eine Zwangsabgabe denkbar, so der Ökonom Max Otte. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe längst vor den Lobbygruppen kapituliert. Die Bundesregierung setze offenbar darauf, dass sich die Sparer alles gefallen lassen.

Anders als bei vielen Blogs und unabhängigen Medien sind die Auftritte in staatlichen Sendern für die Politiker meist sehr angenehm: Hier Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit den Sports-Damen Witt und Mittermaier bei der ZDF-Show "Deutschlands Beste!" Kraft war vom ZDF nach oben manipuliert worden. (Foto: dpa)

EU-Staaten wollen Verlags-Häuser und Staats-Sender im Internet privilegieren

In mehreren EU-Staaten werden Gesetze vorbereitet, die unter dem Vorwand, Google einzudämmen, neue Privilegien für Staats-Sender und Verlags-Häuser schaffen. Spanien wird die Verlinkung künftig mit einer Steuer belegen. Die politische Idee dahinter: Die Bürger sollen unabhängige und alternative Medien wie Blogs oder Aggregatoren nicht mehr so leicht finden wie etablierten Medien-Marken. Das totalitär anmutende Konzept könnte allerdings nach hinten losgehen.

›Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert‹. Diesem Motto von Jean-Claude Juncker folgen auch der IWF, die Zentralbanken und die Schuldenpolitiker. Sie alle blicken nun nach Spanien und beobachten, ob es einen großen Aufschrei wegen der neuen Steuer auf Sparguthaben gibt. (Foto: dpa)

Die finanzielle Repression beginnt: Die Sparbuch-Steuer kommt nach Europa

Als erstes europäisches Land hat Spanien den IWF-Vorschlag einer Sparbuch-Steuer umgesetzt. Der Zweck der Zwangsabgabe: Die Staatsschulden sollen vom Sparer abgetragen werden. Damit werden jene bestraft, die ihr Geld auf die hohe Kante gelegt haben. Mit den niedrigen Zinsen der EZB war die erste Stufe der Enteignung gezündet worden. Jetzt geht es offenbar Schlag auf Schlag.

Spanien machen den Anfang in Europa: Die Regierung besteuert die Sparguthaben – und das sogar rückwirkend. (Foto: dpa)

EU macht ernst: Spanien erhebt Zwangsabgabe auf Spar-Guthaben

Spanien macht in Europa den Anfang und erhebt eine Steuer auf Bankguthaben. Ab sofort müssen alle Sparer eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent ihres Kontoguthabens entrichten. Bemerkenswert: Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.

Der Themenpark Terra Mitica (hier die Eröffnung 2000) hängt nach einer Insolvenz am staatlichen Finanztropf. 100 km weiter entsteht jetzt noch ein Park. (Foto: dpa)

Spanien: Deutsche Steuerzahler müssen Vergnügungspark bauen

Die spanische Regierungspartei Partido Popular hat 17 Millionen Euro Fördergelder für den Bau eines Themenparks beantragt. Das Geld soll aus dem EU-Fond für Regionale Entwicklung kommen. Die Erfolgsaussichten sind getrübt: Der Projekt-Träger ist kürzlich 100 km weiter mit einem ähnlichen Park gescheitert, und der beauftragte Bau-Unternehmer ist in einen handfesten Korruptions-Skandal verwickelt.

Jeder zweite junge Spanier ist noch immer arbeitslos. Viele von ihnen wollen nicht länger auf Maßnahmen der Politik warten und suchen ihr Glück in anderen Teilen Europas - wie diese drei Spanier in Goslar. (Foto: dpa)

EU: Außer Versprechen gab es bisher nichts für arbeitslose Jugendliche

Im Dezember 2012 beschloss die EU-Kommission ein Beschäftigungspaket für junge Menschen. Doch von den 6 Milliarden Euro, mit denen groß die Schaffung neuer Arbeitsplätze angekündigt wurde, ist bis heute kein Cent geflossen. Die EU hatte sich Finnland als Vorbild genommen: Doch dort sieht man, dass eine staatliche Garantie nichts bewirkt.