Politik

Italiens Wirtschaft verharrt in der Rezession

Lesezeit: 1 min
02.04.2013 10:05
Die italienische Wirtschaft ging im März weiter massiv zurück. So viele Italiener verloren ihren Job wie seit sieben Monaten nicht mehr.
Italiens Wirtschaft verharrt in der Rezession

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das erste Quartal 2013 endete mit einem noch schnelleren Rückgang der Industrieproduktion. Auch die Beschäftigung brach ein. Die schwache Nachfrage wirkt auf den güterproduzierenden Sektor durch, der in der Rezession verbleibt.

Der saisonal angepasste Einkaufsmanager-Index (PMI) des Finanzdienstleisters Markit für den Monat März liegt mit 44,5 Punkten auf einem Sieben-Monats-Tief. Im Februar lag der Index noch bei 45,8 Punkten.

Der Rückgang der Industrieproduktion ist teilweise auf einen massiven Einbruch der Neuaufträge zurückzuführen. Seit inzwischen 22 Monaten gehen die Neuaufträge stetig zurück und im März war der Rückgang so stark wie seit Mai letzten Jahres nicht mehr. Die Unternehmen berichten vor allem von einem Einbruch der Binnennachfrage.

Die Beschäftigung in der Industrie ging den 20. Monat in Folge zurück, da die Unternehmen sich auf die geringere Produktion und die geringeren Neuaufträge einstellen müssen. So viele Italiener verloren im März ihren Job wie seit August nicht mehr.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Dringend: Deutschlands Wirtschaft fordert Steuerreform
24.02.2024

Führende Industrieverbände fordern steuerpolitische Reformen: Sie präsentieren ein Spektrum an Maßnahmen, von der Senkung der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Regeln für den Onlinehandel in der EU - was jetzt zu beachten ist!
24.02.2024

Wer Onlinehandel betreibt, läuft Gefahr, in eine Abmahnfalle zu geraten. Dies kann aus Unwissenheit passieren oder wenn Fehler...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Vermögensregister und Bargeldbeschränkungen: Risiko für Anleger
23.02.2024

Das EU-Vermögensregister gehört derzeit zu den größten Risiken für Anleger. Daher ist es wichtig, sich jetzt zu überlegen, wie man...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Können Kasachstan und Aserbaidschan russische Energie ersetzen?
23.02.2024

Aserbaidschan und Kasachstan sollen als Folge des Ukrainekrieges zu wichtigen Energieversorgern Deutschlands und der EU werden. Doch wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Wunderwaffen gibt es nicht
23.02.2024

Im Ukraine-Krieg treffen russische auf westliche Waffensysteme. Inwieweit lässt sich deren Effektivität vergleichen, sind ausgebrannte...

DWN
Finanzen
Finanzen Bund geht wieder leer aus: Erneut kein Bundesbank-Gewinn
23.02.2024

In der Bundesbank-Bilanz steht zum vierten Mal in Folge unter dem Strich eine Null, dabei könnte der Bundesfinanzminister einen Geldsegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Solarhersteller unter Druck: Meyer Burger plant Werksschließung in Sachsen
23.02.2024

Die Solarindustrie hierzulande steht unter Druck: Annähernd 90 Prozent der nach Deutschland importierten Photovoltaikanlagen stammen laut...

DWN
Finanzen
Finanzen Allzeithochs bei DAX, MSCI World und Co.: Jetzt besser nicht investieren?
23.02.2024

Zahlreiche Aktienindizes sind kürzlich auf Rekordhochs gestiegen, der deutsche DAX beispielsweise kletterte im gestrigen Donnerstagshandel...