Politik

Merkel: „Euro-Krise tritt in entscheidende Phase ein“

Lesezeit: 1 min
27.08.2012 14:49
Kanzlerin Merkel versichert erneut, dass Deutschland nach wie vor Griechenland in den Bemühungen zur Bekämpfung der Eurokrise unterstütze. Aussagen über den Austritt Griechenlands aus der Eurozone kann sie nicht nachvollziehen. Diese seien derzeit kontraproduktiv.
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Die Forderungen eines Griechenland-Austritts seien derzeit kontraproduktiv, erklärte Bundeskanzlerin Merkel im Sommerinterview mit der ARD. In Bezug auf Griechenland solle jeder „seine Worte wägen“ so Merkel. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte kürzlich erklärt, dass Griechenland 2013 nicht mehr Teil der Eurozone sein werde. Doch solche Aussagen würden derzeit die Bemühungen zur Bekämpfung der Krise, die eine „entscheidende Phase“ erreicht habe, schädigen.

Griechenlands Premierminister unternehme „ernste Bemühungen“ die Schulden des Landes zu verringern. Merkel erinnerte daran, dass es nach wie vor der Wunsch Deutschlands sei, Griechenland beizustehen. Die Eurozone befindet sich derzeit in einer kritischen Phase. In den kommenden Wochen wird die EZB einen Plan zum Kauf von Anleihen von Krisenländern erarbeiten. Zudem steht ein Fortschrittsbericht der internationalen Gläubiger Griechenlands an sowie Mitte September das Urteil zur Eurorettung in Deutschland.

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