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Demografie

Citi-Ökonom Matt King: Geringes Wachstum ist besser als neue Blasen

Es war vor allem das billige Geld der Zentralbanken, das die globalen Märkte auf Allzeithochs getrieben hat, sagt der Ökonom Matt King. Sollten die Zentralbanken Liquidität zurückziehen, würden die Märkte abstürzen. Daher erwartet King, dass die Zentralbanken das massive Gelddrucken fortsetzen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass sich neue Blasen bilden und dass der nötige Schuldenabbau weiter aufgeschoben wird.

Asylbewerber in Deutschland: Von einem Ansturm kann keine Rede sein

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland steigt zwar, liegt jedoch noch weit von den einstigen Höchstwerten aus den neunziger Jahren zurück. Von einer Flut kann auch bei den aktuellen Zahlen keine Rede sein. Ein Problem haben die Asylämter, die offenbar für die Entwicklung nicht ausreichend ausgestattet wurden. Würden die Steuergelder in Deutschland effizienter eingesetzt, dürfte es für das reiche Land eigentlich kein Problem sein, die Asylberechtigten angemessen zu versorgen und in der Folge auch zu integrieren.

Weidmann gibt Diplomatie auf und attackiert den IWF direkt

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann legt die Glacé-Handschuhe ab und attackiert den IWF frontal: Die Forderung, Deutschland solle mehr Schulden machen, bringe den Südeuropäern nichts und schade dem von Überalterung geplagten Deutschland massiv. Schade, dass Weidmann seine Positionen in der EZB nicht durchsetzen kann: Die Bundesbank ist in den vergangenen Jahren bei zentralen Fragen oft überstimmt worden.