Inflation

Während einer Inflationsphase wären alltägliche Waren und Dienstleistunden nahezu unbezahlbar. Der Währungsraum würde zusammenbrechen.

Die Folgen einer Inflation könnten für das Konsumverhalten verheerend sein. (Foto: dpa)

Inflation beschreibt nach allgemeiner Darstellung die Geschwindigkeit, mit der die Preise für Güter und Dienstleistungen steigen. Als Folge dieser Entwicklung sinkt die Kaufkraft der jeweiligen Währung. Eine inflationäre Entwicklung tritt immer dann auf, wenn in einem bestimmten Währungsraum das in Umlauf befindliche Geld schneller steigt als die Produktion von Waren und Dienstleistungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht, die Inflation im Euroraum bei knapp unter 2 Prozent jährlich zu halten.
In den vergangenen Jahren herrschte in Deutschland offiziell eine sehr geringe Inflation. Auch sehr geringe Leitzinsen der Europäischen Zentralbank EZB konnten daran nichts ändern. Dies könnte sich in den kommenden Jahren wieder ändern, insbesondere wenn die Preise für Rohöl und Benzin deutlich anziehen. Steigende Inflationsraten haben zur Folge, dass die EZB die Leitzinsen erhöhen muss, um den Beginn einer unkontrollierten Geldentwertung zu verhindern. Höhere Leitzinsen jedoch erschweren allen Staaten und Unternehmen die Rückzahlung von auf Euro lautenden Schulden.

Deflation: Kaufkraft einer Währung auf ungesundem Hoch

Im Gegensatz zur Inflation leiden Schuldner an einer Deflation, da der zu zahlende Zins erheblich steigt. Preise sinken jedoch ab.

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EZB zielt auf eine zweiprozentige Inlationsrate ab

Die Europäische Zentralbank versucht die Inflation bewusst bei 2 Prozent zu halten. In den letzten Jahren war diese jedoch viel zu niedrig.

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Geldpolitik dient dem Zweck der Schuldenminimierung

Die aktuell Geldpolitik der EZB soll eine weitere Verschuldung der EU Mitgliedsstaaten verhindern. Besonders Griechenland profitiert davon.

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