Deutschland

Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für Reformen geben

Lesezeit: 1 min
05.02.2013 09:11
Der Kanzlerkandidat schreckt auch vor Mehrausgaben zur Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland nicht zurück. Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen geben.
Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für Reformen geben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Auf einem Vortrag an der London School of Economics sagte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, die Länder der Schuldenkrise sollten ihre Haushalte in Ordnung bringen. Insbesondere im Falle Griechenlands müsse der Zeitraum für diese Maßnahme aber ausgeweitet werden – auch wenn dadurch Mehrkosten für die Bundesregierung und den Steuerzahler entstünden.

Steinbrück warf Bundeskanzlerin Merkel vor, die Bevölkerung nicht ausreichend vor der Möglichkeit weiterer Kosten für Griechenland zu warnen. Außerdem sei sie zu stark auf den Sparkurs in Europa fokussiert. Parallel müsse es aber in der Euro-Zone auch eine funktionsfähige Bankenregulierung und Wachstumsimpulse geben, sagte Steinbrück einem Bericht von Reuters zufolge.

 

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Krieg bremst deutsche Baubranche - "Wir können oft nicht bauen"

Die deutsche Baubranche befürchtet dieses Jahr real bis zu 2 Prozent Umsatzminus. Besserung ist vorerst nicht zu erwarten. Schuld daran...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Mafia-Verdacht: Bahn-Tochter Schenker Italiana unter Sonderverwaltung gestellt

Das Unternehmen Schenker Italiana der Deutschen Bahn ist in Italien unter Sonderverwaltung gestellt worden. Es soll Verbindungen zur...

DWN
Deutschland
Deutschland Ampel-Koalition streicht Gerhard Schröder das Büro

Die Ampel streicht Altkanzler Gerhard Schröder die Ausstattung mit Mitarbeitern und Büro im Bundestag. Hintergrund ist dessen Nähe zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Neustart mit Ansage: Tourismus-Experten erwarten steigende Zahlen

Top-Entscheider der internationalen Reisebranche bescheinigen Deutschland eine hohe Attraktivität und rechnen mit steigenden Zahlen.

DWN
Finanzen
Finanzen Dax hält Marke von 14.000 Punkten

Der Dax kursiert am Mittwoch nach einem starkem Vortag wenig verändert. Kehrt der Risikoappetit der Anleger tatsächlich wieder zurück?

DWN
Deutschland
Deutschland Russland-Sanktionen sind für deutsche Unternehmen ein Rätsel

Deutschen Unternehmen fällt es schwer zu erkennen, welche Geschäfte unter die Russland-Sanktionen fallen, wie eine Umfrage von KPMG...

DWN
Deutschland
Deutschland Zahl der Erwerbstätigen erstmals über Vor-Corona-Niveau

Deutschland arbeitet auf Hochtouren. Die Zahl der Erwerbstätigen ist erstmals wieder höher als vor Ausbruch der Corona-Pandemie.