Bundesregierung erwartet 200 Millionen Klima-Flüchtlinge

In der Bundesregierung gibt es offenbar Berechnungen der Folgen des Klimawandels: Entwicklungsminister warnt vor gewaltigen Flüchtlingsströmen, vor allem aus Afrika. Offenbar will Angela Merkel eine neue Klima-Offensive vorbereiten.

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Die Bundesregierung warnt vor katastrophalen Folgen der Erderwärmung. Entwicklungsminister Gerd Müller sagte der Rheinischen Post, die wichtigsten sieben Industriestaaten müssten sich auf verbindliche Klimaschutz-Ziele verständigen. „Wenn wir das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen, müssen wir mit 200 Millionen Klimaflüchtlingen rechnen, weil sich beispielsweise in Afrika Dürrezonen ausbreiten und Hitzeperioden ungeahnten Ausmaßes entstehen“, so der CSU-Politiker.

Die Erderwärmung soll auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit gehalten werden. Die Folgen eines solchen Anstiegs – Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürren – gelten als gerade noch beherrschbar. Das rasante Wachstum in China und anderen asiatischen Ländern, das mit einem stärkerem Ausstoß von Treibhausgasen einhergeht, gefährdet Forschern zufolge das Ziel aber.

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