Deutschland

Pleite-Stadt Berlin verschwendet 80.000 Euro für eine Schein-Fassade

Lesezeit: 1 min
30.06.2013 01:18
Die Gäste im Auswärtigen Amt sollen einen guten Eindruck von Guido Westerwelle und Berlin bekommen. Daher verlängert der Berliner Senat die Groteske eines potjemkinschen Dorfes und zieht dem Steuerzahler 80.000 Euro für einen historischen Fake aus der Tasche - während Schulen steigen und öffentliche Einrichtungen in der Hauptstadt verkommen.
Pleite-Stadt Berlin verschwendet 80.000 Euro für eine Schein-Fassade

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Mit 80.000 Euro finanziert Berlin den Bau einer Scheinfassade. Zwar steckt die deutsche Hauptstadt tief in den roten Zahlen. Doch um eine schönere Umgebung für das Auswärtige Amt zu schaffen, zahlt man gern.

Der Verein „Internationale Bauakademie“ hatte 2004 eine Schein-Fassade für die Schinkelsche Bauakademie errichtet, berichtet der Berliner Kurier. So wollte der Verein zeigen, wie die 1962 abgerissene Akademie wieder aussehen könnte. Denn er wollte Sponsoren für ihren Wiederaufbau finden. Doch bis heute hat der Verein keinen Interessenten gefunden.

Über die Jahre ist Schein-Fassade der Schinkelschen Bauakademie kaputt gegangen. Die derzeitige Attrappe ist jetzt nur noch ein Gerüst. Denn die schäbigen Reste der Planen wurden irgendwann abgenommen.

Die Berliner Senatsbauverwaltung griff jetzt in den Topf „Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt“, um eine neue Schein-Fassade zu errichten. Es wird mit Kosten in Höhe von 80.000 Euro gerechnet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...

DWN
Politik
Politik Drohung aus der EU: „Angriff auf Ukraine heißt: sofortiges Öl/Gasembargo“ gegen Russland

Ein hochrangiger deutscher EU-Vertreter droht Russland bei einem Angriff auf die Ukraine mit einem Gas-Embargo, einem Ausschluss aus dem...

DWN
Politik
Politik Drei Brennpunkte bedrohen den Frieden: Schickt der Westen nur Berater - oder seine Armeen?

In seinem meinungsstarken Artikel analysiert DWN-Kolumnist Roland Barazon die weltweite Sicherheitslage.

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Ernste Lage: Versorgungsengpass bei Lebensmitteln und Rohstoffen droht

In zahlreichen Branchen innerhalb der deutschen Lieferkette droht ein Kollaps bei der Versorgung. „Dann sprechen wir nicht mehr bloß...

DWN
Politik
Politik EU-Direktorin für Impfstoff-Zulassung war Pharma-Lobbyistin – unter anderem für AstraZeneca

Die aktuelle Direktorin der Europäischen Arzneimittelagentur, die für die Impfstoffzulassung verantwortlich ist, war zuvor für den...

DWN
Deutschland
Deutschland Gesetzes-Verschärfung steht bevor: Regierung will deutschlandweite Ausgangsbeschränkungen - Bundestag dürfte zustimmen

Die Bundesregierung will mittel einer Gesetzesverschärfung die Einspruchmöglichkeiten der Länder brechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Banken sprechen von "Verwahrentgelt": In Wahrheit handelt es sich um Strafzinsen

Immer mehr deutsche Banken und Sparkassen berechnen ihren Kunden Strafzinsen.