Politik

Syrien: Zahlreiche Tote bei Selbstmord-Anschlag auf Moschee

Lesezeit: 1 min
21.03.2013 22:05
Bei einem Selbstmord-Anschlag in der Al-Imam-Moschee sollen bis zu 20 Menschen getötet worden sein. Von bis zu 40 Verletzten ist die Rede.
Syrien: Zahlreiche Tote bei Selbstmord-Anschlag auf Moschee

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein Selbstmord-Attentäter zündete am Donnerstag in der Al-Imam-Moschee in Damaskus eine Bombe und riss 15 bis 20 Menschen in den Tod. 40 weitere Personen sollen schwer verletzt worden sein, berichtet die Nachrichtenagentur SANA. Genaue Angaben zu der Opferzahl liegen noch nicht vor.

Der Anschlag ereignete sich beim Abendgebet. Die Moschee war also voller Menschen. Unter den getöteten Personen befindet sich auch der regierungstreue sunnitische Geistliche Mohammed Said Ramadan al-Bouti.

In den vergangenen Wochen hatte sich al-Bouti in seinen Reden offen gegen die bewaffneten Rebellen ausgesprochen. Den Berichten der Nachrichten-Agentur Reuters zufolge bedeutet die Tötung des geistlichen einen herben Rückschlag für Assads Politik. Denn al-Bouti war das spirituelle sunnitische Sprachrohr der Regierung. In den vergangenen Monaten häuften sich seine Predigten auf Syrian TV.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik G7-Gipfel verhängt weitere Sanktionen gegen Russland - keine Einigung bei Öl und Gold

Unter der Leitung der US-Regierung wird das Sanktionsregime gegen Russland ausgeweitet. Auf wichtigen Feldern besteht aber weiterhin...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energiekrise: Deutschland muss zittern - aber Russland mindestens genauso

Während Russland den Europäern schrittweise den Gashahn zudreht, ist der Kreml gezwungen, sich neue Absatzmärkte zu eröffnen. Aber das...

DWN
Deutschland
Deutschland Experte: Steigende Corona-Inzidenzen sind irrelevant

Die derzeit steigenden Infektionszahlen sieht ein Gesundheitsexperte gelassen. Minister Lauterbach warnt vor einer „Sommerwelle“.

DWN
Finanzen
Finanzen Sanktionen hindern Russland, Anleihezinsen zu bezahlen - erste Gläubiger betroffen

Den Ausschluss Russlands aus westlichen Finanztransaktionssystemen bekommen die ersten Investoren zu spüren.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Deutschland
Deutschland Südwest-CDU fordert längeren Betrieb von Atomkraftwerken

Die CDU Baden-Württemberg fordert angesichts der Energie-Krise längere Laufzeiten für die letzten verbliebenen Kernkraftwerk in...

DWN
Technologie
DWN
Finanzen
Finanzen Zum ersten Mal seit 1918: Russland im Verzug mit Staatsschulden

Zuletzt sah sich Russland noch unter Lenin mit so einer Situation konfrontiert. Ein düsteres Zeichen für die weitere Entwicklung des...