Deutschland

EU will ältere Autos in deutschen Städten verbieten

Lesezeit: 1 min
01.03.2013 01:48
Die EU-Kommission ist der Auffassung, dass Autos mit älterem Baujahr in den deutschen Städten nichts verloren haben. Sie fordert die Kommunen auf, diese Fahrzeuge mit einem Fahrverbot zu belegen. Gehorchen die Städte nicht, kann es heftige Strafgelder setzen.
EU will ältere Autos in deutschen Städten verbieten

Mehr zum Thema:  
EU >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
EU  

Aktuell:

Ausgeliefert: Die ARD als Ankläger, Richter und Henker im Fall Amazon

Die Qualität der Luft, die die EU-Bürger einatmen, liegt der EU am Herzen. Und ausgerechnet Deutschland kommt den Verpflichtungen, bis 2015 die Luftqualität deutlich zu verbessern, nicht nach. Deshalb würden die Fristen zur Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte für 33 von 57 deutschen Regionen nicht verlängert. Die EU-Kommission bemängelt, dass 33 deutsche Städte zu hohe Schadstoffbelastungen aufweisen würden. Deshalb müssten sie nun schnell handeln, heißt es in einem Beschluss der EU-Kommission vom 20. Februar.

So sollen Städte wie Berlin, Hamburg, Kiel, Dresden und Köln höhere Parkgebühren verlangen, strengere Umweltzonen einrichten, Tempolimits einführen oder beispielsweise über zehn Jahre alte Autos aus dem Verkehr ziehen, schlägt die EU-Kommission vor. Unmittelbare Fahrverbote würden dem Sprecher von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik zufolge noch nicht drohen, so die Zeit. Ein Verfahren gegen Deutschland aufgrund der Verletzung  von EU-Recht sei auch noch nicht eingeleitet, aber auch nicht ausgeschlossen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
EU >

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
DWN
Technologie
Technologie „Die Debatte um die Atomkraft wird nahezu faktenfrei geführt“

Fluch oder Segen? Der Analyst für Energie- und Atom-Politik, Mycle Schneider, empfiehlt einen nüchternen Blick auf die Kernenergie. Und...

DWN
Finanzen
Finanzen Die USA brechen die Regeln des internationalen Finanzsystems

Wegen kurzfristiger Vorteile verspielt Amerika seinen guten Ruf.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Einflussreicher US-Stratege sagt, der Westen trage Mitschuld am Krieg: Hat er Recht?

Stellt der Ukraine-Krieg nur die logische Folge eines erneut aufkeimenden russischen Imperialismus dar? Nein, so der berühmte US-Stratege...

DWN
Technologie
Technologie Energiewende führt zu Strommangel-Wirtschaft, De-Industrialisierung und Verarmung

So, wie die Energiewende derzeit geplant ist, gefährdet sie den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Sozialstaat. DWN-Autor Henrik...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...