Finanzen

„Sicherheits-Puffer“: Troika fordert noch mehr Eigen-Beitrag von Zypern

Lesezeit: 1 min
22.03.2013 18:51
900 Millionen Euro mehr verlangt die Troika. Dieser soll als eine Art Sicherheits-Puffer von Zypern zusätzlich bereitgestellt werden. Damit erhöht sich die Summe die das Land selbst zum Bailout beitragen muss auf 6,7 Milliarden Euro.
„Sicherheits-Puffer“: Troika fordert noch mehr Eigen-Beitrag von Zypern

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Noch bevor vom zypriotischen Parlament irgendeine Entscheidung publik gemacht wurde, nehmen die Forderungen der EU an das Land weiter zu. Ein Regierungsbeamter sagte Journalisten, dass die Troika den Eigenbeitrag Zyperns um 900 Millionen Euro anheben will, berichtet der Telegraph. Dieser Betrag solle mit Blick auf eine mögliche Kapitalflucht und sich verschlechternden Bedingungen im Haushalt als Sicherheitspuffer fungieren.

Damit erhöht sich der Eigenbeitrag des Landes von 5,8 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro. Und das, nachdem am Donnerstag die Zerschlagung der Laiki Bank angekündigt wurde, die auch dazu dienen sollte die Eigenleistung des Zyperns zum Rettungspaket zu schmälern (hier).

Bereits am Nachmittag wurde zudem bekannt, dass die Zwangsabgabe noch immer nicht vom Tisch sei. Zwar könnten die Einlagen unter 100.000 Euro verschont bleiben, die EU legt es jedoch scheinbar darauf an, entsprechend die Einlagen der Großanleger um bis zu 40 Prozent zu stutzen (mehr hier).

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Nato-Nordflanke: Deutsche Marine testet Raketen bei Norwegen

Die Deutsche Marine hat in den vergangenen Tagen Boden-Luft-Raketen bei Norwegen getestet.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Hackerangriff auf US-Pipeline: Investoren bereiten Aufkauf von Benzin in Europa vor

Medienberichten zufolge haben Großhändler Öltanker gebucht, um Benzin und Diesel aus Europa in die Vereinigten Staaten zu bringen.

DWN
Finanzen
Finanzen Rohstoff-Gigant: Kupferpreis muss weiter steigen, damit massive Nachfrage bedient werden kann

Dem Rohstoffhändler Glencore zufolge reicht das gegenwärtige Allzeithoch beim Kupferpreis nicht aus. Das Industriemetall müsse noch...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Konjunktur: Börsianer sind so optimistisch wie zuletzt im Jahr 2000

Das ZEW-Barometer, das die Erwartungen der Börsianer für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten misst, ist im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Chinesischer Automarkt verzeichnet kräftiges Wachstum

Gute Nachrichten für die deutschen Autobauer aus deren größtem Absatzmarkt. Die Auslieferung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen in...

DWN
Politik
Politik USA genehmigen Pfizer-BioNTech-Vakzin für Kinder ab 12 Jahren

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den von Pfizer und BioNTech entwickelten Impfstoff für 12- bis 15-jährige Kinder genehmigt. Bislang...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft China: Rückgang der Bevölkerung stellt wirtschaftlichen Aufstieg in Frage

Die extrem niedrige Geburtenrate in China wird zu einem starken Bevölkerungsrückgang führen. Daher dürfte es für das Land schwierig...