Finanzen

EZB senkt Leitzins nicht

Lesezeit: 1 min
10.01.2013 14:03
Wie die Bank of England hat auch die Europäische Zentralbank ihren Leitzins nicht gesenkt. Damit bleibt dieser auf dem historischen Tiefstand von 0,75 Prozent.
EZB senkt Leitzins nicht

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aktuell

USA überrumpeln Brüssel und verschaffen sich Zugriff auf Daten der EU-Bürger

Nach der EZB-Ratssitzung hat die EZB am Donnerstagmittag mitgeteilt, dass der Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent bleibt. Auch der Zinssatz für die Einlagefazilität wird bei 0,00 Prozent belassen. Um 14.30 Uhr wird eine entsprechende Pressenkonferenz zu der Entscheidung stattfinden. Die Mehrheit der Ökonomen war  bereits davon ausgegangen, dass die EZB keine weiteren Maßnahmen in der Leitzinspolitik ergreifen werde (hier). Kurz zuvor hatte auch die Bank of England mitgeteilt, dass sie den Leitzins auf 0,5 Prozent belassen und das Quantative-Easing-Programm nicht ausweiten werde.

Im Vorfeld der EZB-Entscheidung waren indes die Zinssätze für spanische und italienische Anleihen erneut gesunken (mehr hier) - beide Länder profitieren noch von der Ankündigung Draghis, dass die EZB notfalls Anleihen der Länder am Sekundärmarkt kaufen würde, um die Refinanzierungskosten zu senken.

Alle Augen richten sich nun auf die folgende Pressekonferenz mit EZB-Chef Mario Draghi. Bisher hatte er noch keine genaueren Angaben über die im vergangenen Jahr geäußerten außergewöhnlichen Maßnahmen der EZB zur Stabilisierung der Eurozone gemacht.

Weitere Themen

Libor: Deutsche Bank machte 500 Millionen Profit mit manipulierten Zinssätzen

Milliarden-Grab BER: Das Geld fehlt für Schulen, Straßen, Polizei

Französischer Journalist will von EU nicht zum Englisch-Sprechen gezwungen werden

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Bargeldobergrenze: Sinnvolle Geldwäschebekämpfung oder erste Etappe der Bargeld-Abschaffung?
02.03.2024

Barzahlungen ade? Transaktionen über 10.000 Euro sollen künftig nicht mehr bar abgewickelt werden dürfen. Darauf haben sich das...

DWN
Politik
Politik Gas-Notfallplan überflüssig? Regierung setzt dennoch auf neues LNG-Terminal in Rügen
02.03.2024

Zuletzt war von einer Entspannung der Gasversorgungslage die Rede. Trotzdem hält der Bund an der Gas-Alarmstufe wie auch am Rügener...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Künstliche Intelligenz: Unternehmen sind zu zögerlich
02.03.2024

Trotz der vielen Chancen von KI-Technologie stehen vor allem kleinere Unternehmen vor Herausforderungen wie Datenqualität und auch...

DWN
Technologie
Technologie 5G-Netz: Mehrheit der Mobilfunk-Kunden weiterhin skeptisch
02.03.2024

5G verspricht stabile Verbindungen und eine deutlich schnellere Datenübertragung als die Vorgängertechnologie. Ein dicker Vorteil für...

DWN
Politik
Politik "Zeit läuft davon": Wirtschaft fordert von Scholz schnelle Entlastungen und Reformen
01.03.2024

Die deutsche Wirtschaft klagt über hohe finanzielle Belastungen und andere Wachstumshemmnisse. Der Forderungskatalog der Verbände an den...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Rekord in greifbarer Nähe - DAX erneut mit Bestmarke
01.03.2024

Der deutsche Leitindex DAX hat im Freitagshandel das siebte Rekordhoch in Folge erobert - und auch der Goldpreis ist von seinem Allzeithoch...

DWN
Panorama
Panorama Die 4-Tage-Arbeitswoche: Steigert sie die Produktivität um 40 Prozent?
01.03.2024

Der allgemein verbreitete Wunsch deutscher Arbeitnehmer könnte zur Realität werden: Viele mittelständische Unternehmen testen schon...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX vor 18.000 Punkten - ist es an der Zeit, aus dem Markt auszusteigen?
01.03.2024

Der deutsche Leitindex nähert sich der Marke von 18.000 Punkten. Der Bullenmarkt hat Dimensionen erreicht, die irrational wirken. Ist es...