Politik

Krise?? Banken machten im Jahr 2012 historische Rekord-Profite

Die Banken in den USA haben 2012 ein Nettokommen in Höhe von 141,3 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Dieser Wert wurde bisher nur 2006 erreicht. Der Chef des US- Einlagensicherungsfonds sieht dies als „bedeutsamen Fortschritt“.
26.02.2013 18:05
Lesezeit: 1 min

Für die Banken der USA brachte das Jahr 2012 das zweitbeste Ergebnis der Geschichte. Ihr Nettoeinkommen lag mit 141,3 Milliarden Dollar nur knapp hinter der Rekordmarke von 145,2 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2006, so der Quartalsbericht des US-Einlagensicherungsfonds (FDIC).

Die Profite verteilen sich weit über die gesamte Branche. Trotz eines Rückgangs bei den Zinseinkommen, melden im vierten Quartal 60 Prozent der Banken einen Gewinnanstieg im Vergleich zum Vorjahr, nur 14 Prozent meldeten einen Rückgang der Gewinne. Der durchschnittliche Ertrag pro Vermögenswert stieg von 0,73 Prozent im Vorjahresquartal auf 0,97 Prozent – der höchste Wert seit sechs Jahren.

Die Geldinstitute haben im vierten Quartal eine Risikovorsorge in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar gebildet. Dies ist ein Rückgang um 25 Prozent zum Vorjahresquartal. Die Abschreibungen gingen im vierten Quartal 2012 zum zehnten Mal in Folge auf nunmehr 18,6 Milliarden Dollar zurück.

„Wenn man nur ein paar Jahre zurückblickt, dann ist das ein bedeutsamer Fortschritt“, zitiert Bloomberg den FDIC-Chef Martin Gruenberg. Doch faule Kredite, Problembanken und Pleiten verharrten auf erhöhtem Niveau, das Kreditwachstum und die Einnahmen stagnieren, sagte Gruenberg.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt

 

X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik Vertrauliche Nähe bei Koalitionsverhandlungen: Merz und Klingbeil im Zwang zur Zusammenarbeit
04.04.2025

Lange Zeit galt die schwarz-rote Koalition als Ausnahmeerscheinung der Bundesrepublik. Jetzt verhandeln Union und SPD über ihr fünftes...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Moto-E-Motion optimiert Fahrzeuge: Innovationen sind kein Hexenwerk – nur Physik
04.04.2025

Wie lässt sich die Effizienz von Motoren und Maschinen ohne bauliche Veränderungen verbessern? Wie das Unternehmen Moto-E-Motion durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis auf Rekordniveau: Für wen ist eine Investition in das Edelmetall sinnvoll und wer sollte vorsichtig sein?
04.04.2025

Der Goldpreis hat die Marke von 3.100 US-Dollar pro Unze übertroffen und ein neues Allzeithoch erreicht. Doch ist Gold weiterhin eine...

DWN
Politik
Politik Ultimatum für Putin? Trump verliert laut Nato-Partnern Geduld
04.04.2025

Könnte es nur noch Wochen dauern, bis sich neue Entwicklungen in den Bemühungen um eine Waffenruhe im Ukraine-Konflikt abzeichnen? Dieser...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Globaler Handelskrieg: Trump erfindet Zölle, die es nie gab
04.04.2025

US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen Länder eingeführt, die es in der Form nie gab. Anstatt auf konkrete Handelsbarrieren oder...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: China-Zölle richten Blutbad am Aktienmarkt an - Bank-Aktien rauschen ab
04.04.2025

Die Gegenzölle aus China schicken den DAX aktuell tief in die Verlustzone. Globale Sorgen um das Wirtschaftswachstum setzen vor allem dem...

DWN
Technologie
Technologie WhatsApp-Nachrichten-Limit: Meta führt Begrenzung ein - aber bitte keine Panik
04.04.2025

WhatsApp, der beliebte Messenger-Dienst von Meta, führt derzeit eine neue Funktion ein, die das Versenden von Nachrichten einschränkt....

DWN
Politik
Politik Russland drängt, Ukraine kämpft: Internationale Hilfe und politische Spannungen im Kriegschaos
04.04.2025

Die russischen Angriffe auf Grenzgebiete eskalieren, während die Ukraine auf internationale Hilfe und politische Lösungen setzt. Doch die...