Politik

Frankreich gleitet immer schneller in die Rezession

Lesezeit: 1 min
24.01.2013 18:21
Der französische Einkaufsmanager-Index ist überraschend auf ein Vierjahrestief gefallen. Damit mehren sich die Anzeichen dafür, dass Frankreich sich in der Rezession befindet.
Frankreich gleitet immer schneller in die Rezession

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Frankreich, die zweitgrößte Wirtschaft der EU, könnte in der Rezession angekommen sein. Dies legt der französische Einkaufsmanager-Index nahe. Er ist im Januar auf 42,7 Punkte abgestürzt, so tief wie seit März 2009 nicht mehr, zitiert Reuters den aktuellen Bericht des Marktforschungsinstituts Markit. Schon im Dezember lag er mit 44,6 Punkten deutlich unterhalb der Wachstumsgrenze von 50 Punkten.

Die Ökonomen von Markit hatten eigentlich für Januar eine Verbesserung erwartet. „Die Januar-Daten zum Einkaufsmanager-Index zeigen einen sehr enttäuschenden Start ins Jahr 2013 an. Sie tragen zu Befürchtungen bei, dass die französische Wirtschaft in die Rezession abgleitet“, zitiert Reuters Jack Kennedy von Markit. Auch der Geschäftsklima-Index fiel überraschend (mehr hier).

Zwar gibt es noch keine offiziellen Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal, doch Markit erwartet einen Rückgang um 0,6 Prozent. Für 2013 erwartet der IWF zwar, dass die Euro-Wirtschaft als ganze schrumpft, doch für Frankreich erwartet er ein Mini-Wachstum von 0,3 Prozent (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gefährdet der Ukraine-Krieg die Neue Seidenstraße?

Um sein gigantisches Projekt umzusetzen, ist für China eines ganz besonders wichtig: Frieden. Doch in der Ukraine tobt der Krieg. Wie wird...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz soll Senioren schützen

Zwei Unternehmen wollen die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Pflegeeinrichtungen vorantreiben.

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende der EZB trifft Deutschland besonders hart

Durch die EZB-Zinswende müssen die Euro-Staaten künftig wieder höhere Zinsen zahlen. Besonders hart trifft dies jene Staaten, die...